ChatGPT in Word, KI-Hack bei OpenAI und Streit um Trainingsdaten (19.09.2026)
ChatGPT zieht in Word ein, Claude hackt OpenAI, und SpaceX will Kundendaten fürs KI-Training nutzen. Außerdem: brisante Dokumente im NYT-Prozess und wie OpenAI seinen eigenen Chip mit eigener KI entwickelte.
In dieser Folge
- 01
ChatGPT als KI-Assistent künftig in Word integriert
GolemMicrosoft plant, ChatGPT als KI-Assistenten direkt in die Seitenleiste von Word einzubinden. Nutzer sollen so beim Schreiben und Bearbeiten von Dokumenten unmittelbar auf die Funktionen des Sprachmodells zugreifen können. Details zum genauen Funktionsumfang und Zeitpunkt der Einführung wurden im Artikel nicht näher spezifiziert.
Original - 02
Sicherheitsforscher hackten OpenAI mithilfe von Anthropics Claude
TechCrunch AIEin dreiköpfiges Team des Startups Hacktron AI nutzte Anthropics KI-Modell Claude im Rahmen eines Bug-Bounty-Programms, um zwei kritische Schwachstellen zu verketten und sich Zugang zu mehreren ChatGPT-Konten von OpenAI-Mitarbeitern zu verschaffen. Ausgangspunkt war ein Speicherfehler in der Bilderkonvertierungssoftware libheif, die vom Forum-Tool Discourse genutzt wurde – interessanterweise scheiterte die ältere Claude-Version Opus 4.8 zunächst am Exploit, während die kurz darauf veröffentlichte Opus 5 ihn innerhalb weniger Stunden erfolgreich umsetzte. OpenAI zahlte den Forschern 6.500 Dollar Prämie und behob die Lücken, der Vorfall verdeutlicht jedoch, wie leicht handelsübliche KI-Werkzeuge mittlerweile selbst hochsichere Unternehmensinfrastrukturen kompromittieren können.
Original - 03
SpaceX plant Nutzung von Kundendaten für KI-Training
GolemLaut Bericht erwägt SpaceX, Daten seiner Kunden als kostengünstige Quelle für das Training von Künstlicher Intelligenz zu nutzen. Der eigentliche Artikelinhalt zu den Details dieses Vorhabens liegt jedoch nicht vor, da die verfügbare Quelle lediglich einen Cookie- und Tracking-Hinweis der Webseite Golem.de enthält.
Original - 04
Urheberrechtsstreit: Belastende Dokumente für Microsoft und OpenAI im NYT-Prozess
GolemIm Rechtsstreit zwischen der New York Times und den KI-Unternehmen Microsoft und OpenAI sollen neue Dokumente aufgetaucht sein, die beide Firmen belasten. Es geht um den Vorwurf, dass urheberrechtlich geschützte Inhalte der Zeitung ohne Erlaubnis zum Training von KI-Modellen verwendet wurden. Konkrete Details zu den belastenden Unterlagen werden im Artikel selbst nicht näher ausgeführt.
Original - 05
Security researchers used Claude to help them hack into OpenAI
The VergeA team of three independent security researchers at Hacktron says it took less than 72 hours for them to hack into OpenAI employee accounts using Anthropic's Claude Opus 4.8 and 5, The Wall Street Journal reports. They were able to access OpenAI's GitHub repository, called "Monorepo," which reportedly contains "OpenAI's algorithmic secrets," according to The Wall Street Journal's sources. They stopped short of accessing internal code in Monorepo themselves, but sent a pull request from an employee's Codex account to prove they gained access.
Original - 06
KI-Update kompakt: OpenAI-Framework, Audio Intelligence, Training, Google Home
HeiseDas „KI-Update“ liefert dreimal pro Woche eine Zusammenfassung der wichtigsten KI-Entwicklungen.
Original - 07
Interne Microsoft- und OpenAI-Dokumente belegen Bedenken zu KI-Training mit Verlagsinhalten
HeiseIm Zuge einer Klage der New York Times gegen OpenAI und Microsoft sind interne Zitate öffentlich geworden, in denen Führungskräfte beider Unternehmen das unerlaubte Training an urheberrechtsgeschützten Texten selbst kritisch sehen. Microsofts Brent Hecht bezeichnete es als möglichen „größten Diebstahl von Arbeitskraft in der Geschichte der Menschheit“, während OpenAI-Manager Nick Turley einräumte, dass KI-Chatbots Presseinhalte weitgehend ersetzen und das oft angeführte „Fair Use“-Argument bei genauerer Betrachtung kaum haltbar sei. Auch Microsoft-Chef Satya Nadella bestätigte unter Eid, dass Chatbot-Konversationen den Besuch der ursprünglichen Nachrichtenquellen zunehmend verdrängen, was intern als Gefahr für das gesamte Internet-Ökosystem gewertet wird.
Original - 08
Wie OpenAI eigene KI-Modelle zur Entwicklung seines Jalapeño-Chips einsetzte
HAcker NewsOpenAI hat seinen ersten KI-Beschleunigerchip Jalapeño mithilfe eigener großer Sprachmodelle entworfen und den Prozess dadurch drastisch beschleunigt: Vom Architekturkonzept bis zum ersten Silizium dauerte es weniger als 20 Monate, wobei ein Team von durchschnittlich unter 100 Personen in Zusammenarbeit mit Broadcom vor allem das Frontend-Design – etwa mittels des Open-Source-Tools XLS – per KI optimierte. Besonders beeindruckend war die Software-Optimierung nach der Fertigung, bei der die Leistung eines Benchmark-Kernels innerhalb von rund 40 Stunden von 0,31 Prozent auf fast 89 Prozent des theoretischen Maximums gesteigert wurde. Experten sehen den Ansatz als vielversprechenden, aber noch ausbaufähigen Workflow, da künftige Chip-Generationen laut OpenAI verstärkt KI auch im Backend-Design, etwa bei Verifikation und physischem Design, einsetzen sollen.
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ChatGPT als KI-Assistent künftig in Word integriert
GolemMicrosoft plant, ChatGPT als KI-Assistenten direkt in die Seitenleiste von Word einzubinden. Nutzer sollen so beim Schreiben und Bearbeiten von Dokumenten unmittelbar auf die Funktionen des Sprachmodells zugreifen können. Details zum genauen Funktionsumfang und Zeitpunkt der Einführung wurden im Artikel nicht näher spezifiziert.
Original - 02
Sicherheitsforscher hackten OpenAI mithilfe von Anthropics Claude
TechCrunch AIEin dreiköpfiges Team des Startups Hacktron AI nutzte Anthropics KI-Modell Claude im Rahmen eines Bug-Bounty-Programms, um zwei kritische Schwachstellen zu verketten und sich Zugang zu mehreren ChatGPT-Konten von OpenAI-Mitarbeitern zu verschaffen. Ausgangspunkt war ein Speicherfehler in der Bilderkonvertierungssoftware libheif, die vom Forum-Tool Discourse genutzt wurde – interessanterweise scheiterte die ältere Claude-Version Opus 4.8 zunächst am Exploit, während die kurz darauf veröffentlichte Opus 5 ihn innerhalb weniger Stunden erfolgreich umsetzte. OpenAI zahlte den Forschern 6.500 Dollar Prämie und behob die Lücken, der Vorfall verdeutlicht jedoch, wie leicht handelsübliche KI-Werkzeuge mittlerweile selbst hochsichere Unternehmensinfrastrukturen kompromittieren können.
Original - 03
SpaceX plant Nutzung von Kundendaten für KI-Training
GolemLaut Bericht erwägt SpaceX, Daten seiner Kunden als kostengünstige Quelle für das Training von Künstlicher Intelligenz zu nutzen. Der eigentliche Artikelinhalt zu den Details dieses Vorhabens liegt jedoch nicht vor, da die verfügbare Quelle lediglich einen Cookie- und Tracking-Hinweis der Webseite Golem.de enthält.
Original - 04
Urheberrechtsstreit: Belastende Dokumente für Microsoft und OpenAI im NYT-Prozess
GolemIm Rechtsstreit zwischen der New York Times und den KI-Unternehmen Microsoft und OpenAI sollen neue Dokumente aufgetaucht sein, die beide Firmen belasten. Es geht um den Vorwurf, dass urheberrechtlich geschützte Inhalte der Zeitung ohne Erlaubnis zum Training von KI-Modellen verwendet wurden. Konkrete Details zu den belastenden Unterlagen werden im Artikel selbst nicht näher ausgeführt.
Original - 05
Security researchers used Claude to help them hack into OpenAI
The VergeA team of three independent security researchers at Hacktron says it took less than 72 hours for them to hack into OpenAI employee accounts using Anthropic's Claude Opus 4.8 and 5, The Wall Street Journal reports. They were able to access OpenAI's GitHub repository, called "Monorepo," which reportedly contains "OpenAI's algorithmic secrets," according to The Wall Street Journal's sources. They stopped short of accessing internal code in Monorepo themselves, but sent a pull request from an employee's Codex account to prove they gained access.
Original - 06
KI-Update kompakt: OpenAI-Framework, Audio Intelligence, Training, Google Home
HeiseDas „KI-Update“ liefert dreimal pro Woche eine Zusammenfassung der wichtigsten KI-Entwicklungen.
Original - 07
Interne Microsoft- und OpenAI-Dokumente belegen Bedenken zu KI-Training mit Verlagsinhalten
HeiseIm Zuge einer Klage der New York Times gegen OpenAI und Microsoft sind interne Zitate öffentlich geworden, in denen Führungskräfte beider Unternehmen das unerlaubte Training an urheberrechtsgeschützten Texten selbst kritisch sehen. Microsofts Brent Hecht bezeichnete es als möglichen „größten Diebstahl von Arbeitskraft in der Geschichte der Menschheit“, während OpenAI-Manager Nick Turley einräumte, dass KI-Chatbots Presseinhalte weitgehend ersetzen und das oft angeführte „Fair Use“-Argument bei genauerer Betrachtung kaum haltbar sei. Auch Microsoft-Chef Satya Nadella bestätigte unter Eid, dass Chatbot-Konversationen den Besuch der ursprünglichen Nachrichtenquellen zunehmend verdrängen, was intern als Gefahr für das gesamte Internet-Ökosystem gewertet wird.
Original - 08
Wie OpenAI eigene KI-Modelle zur Entwicklung seines Jalapeño-Chips einsetzte
HAcker NewsOpenAI hat seinen ersten KI-Beschleunigerchip Jalapeño mithilfe eigener großer Sprachmodelle entworfen und den Prozess dadurch drastisch beschleunigt: Vom Architekturkonzept bis zum ersten Silizium dauerte es weniger als 20 Monate, wobei ein Team von durchschnittlich unter 100 Personen in Zusammenarbeit mit Broadcom vor allem das Frontend-Design – etwa mittels des Open-Source-Tools XLS – per KI optimierte. Besonders beeindruckend war die Software-Optimierung nach der Fertigung, bei der die Leistung eines Benchmark-Kernels innerhalb von rund 40 Stunden von 0,31 Prozent auf fast 89 Prozent des theoretischen Maximums gesteigert wurde. Experten sehen den Ansatz als vielversprechenden, aber noch ausbaufähigen Workflow, da künftige Chip-Generationen laut OpenAI verstärkt KI auch im Backend-Design, etwa bei Verifikation und physischem Design, einsetzen sollen.
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Häufige Fragen
Wie will Microsoft ChatGPT in Word integrieren?
Microsoft plant, ChatGPT als KI-Assistenten direkt in die Seitenleiste von Word einzubinden, damit Nutzer beim Schreiben und Bearbeiten von Dokumenten unmittelbar auf die Funktionen des Sprachmodells zugreifen können. Konkrete Angaben zum Funktionsumfang und Einführungstermin wurden bislang nicht gemacht.
Wie gelang es Sicherheitsforschern, mithilfe von Claude in OpenAI-Systeme einzudringen?
Ein dreiköpfiges Team von Hacktron AI nutzte Anthropics Claude, um zwei kritische Schwachstellen zu verketten – ausgehend von einem Speicherfehler in der Bilderkonvertierungssoftware libheif, die vom Forum-Tool Discourse verwendet wird. Damit erhielten sie Zugriff auf mehrere ChatGPT-Konten von OpenAI-Mitarbeitern sowie auf das interne GitHub-Repository „Monorepo“, verzichteten aber darauf, den dort enthaltenen Code selbst einzusehen.
Welche Rolle spielten unterschiedliche Claude-Versionen bei diesem Hack?
Die ältere Version Claude Opus 4.8 scheiterte zunächst am Exploit, während die kurz darauf veröffentlichte Opus 5 ihn innerhalb weniger Stunden erfolgreich umsetzte. Der gesamte Hack dauerte laut Wall Street Journal weniger als 72 Stunden; OpenAI zahlte den Forschern eine Bug-Bounty-Prämie von 6.500 Dollar und schloss die Sicherheitslücken.
Was ist über SpaceX' Pläne zur Nutzung von Kundendaten für KI-Training bekannt?
Laut einem Bericht erwägt SpaceX, Kundendaten als kostengünstige Quelle für das Training von Künstlicher Intelligenz einzusetzen. Detaillierte Informationen zur konkreten Umsetzung liegen jedoch nicht vor, da die verfügbare Quelle nur einen Cookie-Hinweis der Webseite Golem.de enthält.
Worum geht es im Urheberrechtsstreit zwischen der New York Times und Microsoft/OpenAI?
Im Rechtsstreit wird Microsoft und OpenAI vorgeworfen, urheberrechtlich geschützte Inhalte der New York Times ohne Erlaubnis zum Training ihrer KI-Modelle genutzt zu haben. Neue Dokumente sollen beide Unternehmen belasten, wobei konkrete Details zu deren Inhalt bislang nicht öffentlich ausgeführt wurden.
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Hallo, hier ist Maya von KI Kompakt. Heute geht's um ein spannendes Wechselspiel zwischen Microsoft, OpenAI und Anthropic. Drei große Player, die sich gerade auf ganz unterschiedlichen Ebenen begegnen. Mal als Partner, mal als Konkurrenten, und einmal sogar in einer Rolle, die ziemlich überraschend ist. Ich nehme euch mal mit durch die wichtigsten Meldungen der letzten Tage. Fangen wir an mit etwas ziemlich Handfestem für den Arbeitsalltag. Microsoft plant, ChatGPT direkt in die Seitenleiste von Word einzubauen. Das heißt, beim Schreiben und Bearbeiten von Dokumenten hätte man das Sprachmodell künftig unmittelbar zur Hand, ohne Tab-Wechsel, ohne Copy-Paste zwischen Anwendungen. Details zum genauen Funktionsumfang und zum Starttermin gibt es noch nicht, aber die Richtung ist klar: Microsoft will KI noch tiefer in die täglichen Office-Werkzeuge integrieren. Für alle, die viel mit Text arbeiten, Marketing, Vertrieb, Verwaltung, ist das relevant, weil es die Einstiegshürde für KI-gestütztes Schreiben nochmal senkt. Man muss nicht mehr aktiv zu einem Chatbot wechseln, die Hilfe ist einfach da, wo man ohnehin arbeitet. Und genau diese enge Verzahnung zwischen Microsoft und OpenAI ist gerade aus einem ganz anderen Grund im Gespräch. Es geht um einen Sicherheitsvorfall, der zeigt, wie leistungsfähig moderne KI-Modelle inzwischen auch offensiv einsetzbar sind. Ein dreiköpfiges Team des Sicherheits-Startups Hacktron hat im Rahmen eines Bug-Bounty-Programms Anthropics Claude genutzt, um sich Zugang zu mehreren ChatGPT-Konten von OpenAI-Mitarbeitern zu verschaffen. Ausgangspunkt war ein Speicherfehler in einer Bilderkonvertierungssoftware, die vom Forum-Tool Discourse verwendet wird. Interessant dabei: Die ältere Claude-Version Opus 4.8 scheiterte zunächst an dem Exploit. Die kurz danach veröffentlichte Version Opus 5 schaffte es innerhalb weniger Stunden. Nach übereinstimmenden Berichten von TechCrunch und The Verge, die sich auf das Wall Street Journal beziehen, dauerte der komplette Hack am Ende weniger als 72 Stunden. Die Forscher kamen dabei sogar bis an OpenAIs internes Code-Repository heran, das интern als Monorepo bekannt ist und offenbar zentrale algorithmische Geheimnisse enthält. Sie haben sich zwar bewusst zurückgehalten und den internen Code nicht eingesehen, aber zum Beweis eine Pull-Request über den Account eines Mitarbeiters abgeschickt. OpenAI zahlte für den Fund 6.500 Dollar Prämie und schloss die Lücken. Für Unternehmen ist das ein wichtiges Signal: Die Zeiten, in denen man KI-Modelle nur als Schreibhilfe oder Assistenten dachte, sind vorbei. Sie werden zunehmend auch als Werkzeug für komplexe technische Aufgaben genutzt, positiv wie eben in diesem Fall für Sicherheitsforschung, aber das Potenzial für Missbrauch ist genauso real. Wer IT-Sicherheit verantwortet, sollte das im Blick behalten. Bleiben wir beim Thema Daten, aber mit einer ganz anderen Ausgangslage. Laut einem Bericht erwägt SpaceX, Daten seiner eigenen Kunden als günstige Quelle für das KI-Training zu nutzen. Zu den konkreten Details ist bislang wenig bekannt, der Bericht selbst bleibt an dieser Stelle vage. Aber allein die Überlegung passt in ein größeres Muster, das wir gerade branchenübergreifend sehen: Unternehmen mit riesigen, oft sehr spezifischen Datensätzen erkennen, dass diese Daten ein enormer Wert für das Training eigener oder fremder Modelle sein können. Das wirft natürlich sofort Fragen zu Datenschutz und Zustimmung auf, gerade wenn es um Kundendaten geht, die ursprünglich für einen ganz anderen Zweck erhoben wurden. Und damit sind wir mitten im Thema, das die Branche schon länger begleitet: Urheberrecht und die Frage, mit welchen Inhalten KI-Modelle eigentlich trainiert werden dürfen. Im Rechtsstreit zwischen der New York Times und den Unternehmen Microsoft und OpenAI sind jetzt interne Dokumente aufgetaucht, die es in sich haben. Laut Berichten von Golem und Heise haben Führungskräfte beider Unternehmen selbst kritisch über das Training mit urheberrechtlich geschützten Inhalten gesprochen. Microsofts Brent Hecht soll das Vorgehen intern sogar als möglichen, Zitat, größten Diebstahl von Arbeitskraft in der Geschichte der Menschheit bezeichnet haben. OpenAI-Manager Nick Turley wiederum räumte ein, dass KI-Chatbots Presseinhalte zunehmend ersetzen und dass das oft bemühte Fair-Use-Argument bei genauerem Hinsehen ziemlich dünn ist. Sogar Microsoft-Chef Satya Nadella bestätigte unter Eid, dass Chatbot-Konversationen den Besuch der eigentlichen Nachrichtenquellen zunehmend verdrängen. Intern wird das offenbar als Risiko für das gesamte Internet-Ökosystem gesehen, schließlich lebt ein großer Teil des Netzes von Werbeeinnahmen durch echte Besucherzahlen. Das ist für die gesamte Medienbranche und für alle, die mit Content arbeiten, eine wichtige Entwicklung. Wenn selbst die Verantwortlichen bei Microsoft und OpenAI intern Zweifel an der eigenen Rechtsposition äußern, bekommt der Rechtsstreit eine ganz andere Brisanz. Das könnte Signalwirkung für ähnliche Klagen anderer Verlage haben und langfristig auch Einfluss darauf nehmen, wie Trainingsdaten in Zukunft lizenziert werden müssen. Zum Abschluss noch ein Blick auf die Hardware-Seite, denn auch dort tut sich einiges bei OpenAI. Das Unternehmen hat seinen ersten eigenen KI-Beschleunigerchip mit dem Namen Jalapeño entwickelt, und zwar mithilfe eigener großer Sprachmodelle. Der Clou dabei: Vom ersten Architekturkonzept bis zum fertigen Silizium hat es weniger als zwanzig Monate gedauert, mit einem Team von im Schnitt unter hundert Personen, in Zusammenarbeit mit Broadcom. Die KI half vor allem beim sogenannten Frontend-Design, also den frühen Entwurfsschritten, unter anderem mit dem Open-Source-Tool XLS. Besonders eindrucksvoll war die Optimierung nach der Fertigung: Ein Benchmark-Kernel wurde innerhalb von rund vierzig Stunden von 0,31 Prozent auf fast 89 Prozent seiner theoretisch möglichen Leistung gebracht. Das ist ein enormer Sprung in extrem kurzer Zeit. OpenAI kündigt an, dass künftige Chip-Generationen KI noch stärker einsetzen sollen, auch im sogenannten Backend-Design, also bei Verifikation und physischem Layout. Für die gesamte Chip- und Halbleiterbranche ist das ein interessantes Signal, weil es zeigt, wie KI nicht nur Endprodukte verbessert, sondern zunehmend auch den eigenen Entwicklungsprozess beschleunigt. Wenn sich das bestätigt, könnte das den Wettlauf um immer leistungsfähigere und spezialisierte KI-Chips nochmal beschleunigen. Insgesamt zeigt sich heute ein ziemlich vielschichtiges Bild: Auf der einen Seite rücken die großen Anbieter mit Produkten wie ChatGPT in Word noch enger an den Arbeitsalltag heran. Auf der anderen Seite werfen Sicherheitsvorfälle mit Claude und die brisanten Gerichtsdokumente im NYT-Streit ein kritisches Licht auf die Frage, wie sicher und wie rechtlich fundiert diese Technologien eigentlich sind. Und mit dem eigenen Chip zeigt OpenAI, dass man auch bei der Infrastruktur selbst zunehmend unabhängiger werden will. Das war's für heute von mir. Ich freue mich schon auf morgen, wenn's weitergeht mit den News aus der KI-Welt. Übrigens, dieser Podcast ist komplett KI-generiert, alle Quellen und Hintergründe zu den heutigen Themen findet ihr wie immer auf unserer Website. Bis bald!
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