loginai.
KI Kompakt
Folge 12625.09.20268:05 KI-vertont

KI-Boom unter Druck: Oracles Rechenzentrum-Krise und Microsofts Copilot-Umbau (25.09.2026)

Von KI-Sicherheit in München bis Microsofts Copilot-Umbau: Oracle sorgt Anleger, Nadella übergibt Kommunikation an Brad Smith, und Diane von Furstenberg spricht Klartext über Karriere statt Kinder.

Themen

In dieser Folge

08
  1. 01

    MCTTP 2026 in München: Fokus auf KI-Sicherheit und Schutz kritischer Infrastruktur

    IT Business

    Vom 16. bis 18. September 2026 fand in München die vierte Ausgabe der Sicherheitskonferenz MCTTP statt, die von Florian Hansemann, Florian Oelmaier, Dr. Marc Maisch und Vera Nikolic gegründet wurde. Nach Trainingstagen zum Auftakt folgten zwei Konferenztage mit parallelen Tracks, die sich besonders mit der Sicherheit von KI-Agenten und OT-Umgebungen befassten und internationale Referenten aus Ländern wie den USA, Großbritannien, Kasachstan und Indien einbanden. Neben den Fachvorträgen bot die Veranstaltung viel Raum für Networking, das von Teilnehmenden als besonders wertvoll hervorgehoben wurde, während praxisnahe Trainings etwa zum Aufbau eines produktiven SIEM mit Wazuh vermittelt wurden.

    Original
  2. 02

    Copilot Pages: Microsofts Split-Screen-Editor für KI-gestütztes Arbeiten

    ComputerWoche

    Mit Copilot Pages bietet Microsoft innerhalb der M365-Copilot-App einen dynamischen Texteditor, der KI-Chat und manuelle Dokumentenbearbeitung im Split-Screen-Modus vereint. Nutzer können generierte Inhalte in bearbeitbare Textkomponenten umwandeln, formatieren, per Drag-and-Drop anordnen sowie durch Copilot ganze Abschnitte oder Seiten umschreiben lassen. Zusätzlich lassen sich Pages mit Kollegen teilen, gemeinsam bearbeiten, kommentieren und schließlich als Word- oder PDF-Datei exportieren.

    Original
  3. 03

    Oracle schickt 'Force-Majeure'-Mitteilung für KI-Rechenzentrum – Anleger besorgt

    Business Insider

    Oracle hat dem Entwickler Stack Infrastructure, einer Tochter von Blue Owl Capital, eine Force-Majeure-Mitteilung zum geplanten KI-Rechenzentrum 'Project Jupiter' in New Mexico geschickt, was an der Wall Street Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns weckt, seine ambitionierten KI-Kapazitätspläne fristgerecht umzusetzen. Oracle betont, das Projekt liege weiter im Zeitplan und die finanziellen Verpflichtungen blieben unverändert, während Analysten die Mitteilung als Zeichen für ein gestiegenes Risikobewusstsein des Unternehmens werten. Die Oracle-Aktie fiel daraufhin um rund vier Prozent, da der Konzern bereits Milliarden für den Ausbau von Rechenzentren aufgenommen hat und stark auf eine termingerechte Fertigstellung angewiesen ist, um seinen wachsenden Auftragsbestand in Umsatz umzuwandeln.

    Original
  4. 04

    Microsoft-Chef Nadella übergibt Kommunikationsressort an Präsident Brad Smith

    Business Insider

    Microsoft-CEO Satya Nadella hat laut einem internen Memo Präsident Brad Smith mit der Leitung der Unternehmenskommunikation beauftragt, die zuvor Marketingchef Takeshi Numoto verantwortete. Damit übernimmt Smith, der bislang vor allem als öffentliches Gesicht für Microsofts Positionen zu Regulierung, Geopolitik und KI-Governance auftrat, eine noch zentralere Rolle im Konzern. Hintergrund ist der Abgang von Kommunikationschef Frank Shaw Ende des Jahres, dessen Aufgaben übergangsweise Brent Colburn übernehmen soll, während Shaw den Übergang weiter beratend begleitet.

    Original
  5. 05

    Studie: Deutsche vertrauen KI-Chatbots private Themen an, misstrauen aber dem Datenschutz

    Heise

    Laut einer Umfrage des Schweizer Softwareanbieters Proton haben 68 Prozent der deutschen Chatbot-Nutzer bereits sensible Themen wie psychische Gesundheit, Finanzen, Beziehungen oder Sexualität mit einer KI besprochen, wobei Bequemlichkeit und die Urteilsfreiheit der Systeme als Hauptgründe genannt werden. Trotz dieser Offenheit äußern rund 40 Prozent der Befragten wenig Vertrauen in den Datenschutz der Anbieter, insbesondere die Sorge vor kommerzieller Nutzung der Daten für Werbung oder KI-Training ist verbreitet. Entsprechend würden 71 Prozent lieber einen explizit datenschutzfreundlichen Chatbot nutzen, und viele wären bei Garantien gegen die Nutzung ihrer Daten fürs Modelltraining offener für intime Gespräche.

    Original
  6. 06

    Diane von Furstenberg: Kein schlechtes Gewissen wegen Karriere statt Kindern

    Business Insider

    Die 79-jährige Modedesignerin Diane von Furstenberg erklärte im Podcast 'Aspire with Emma Grede', sie habe nie Mutterschuldgefühle empfunden, obwohl ihre Karriere sie oft von ihren Kindern fernhielt. Sie ist überzeugt, trotz häufiger Abwesenheit eine gute Mutter gewesen zu sein, da sie mit ihren Kindern stets wie mit Erwachsenen sprach und ihnen Werte sowie Unabhängigkeit vermittelte. Von Furstenberg lehnt Helikopter-Erziehung ab und betont, sie sei stolz auf ihre inzwischen erwachsenen Kinder, die selbst engagierte Eltern geworden seien.

    Original
  7. 07

    Microsoft beerdigt die Marke „Copilot Plus PC“

    The Verge

    Rund zweieinhalb Jahre nach ihrer Einführung verzichtet Microsoft künftig auf den Namen „Copilot Plus PC“, obwohl neue Geräte wie der 12-Zoll Surface Pro und der 13-Zoll Surface Laptop die technischen Anforderungen weiterhin erfüllen. Microsoft-Manager Brett Ostrom sowie Qualcomm-Vertreter Kedar Kondap bestätigten, dass die Bezeichnung nicht mehr verwendet wird, nachdem sich Kritik an Funktionen wie Recall und den aufdringlichen KI-Werbehinweisen gehäuft hatte. Zudem setzt Microsoft künftig verstärkt auf Nvidia-Chips, weshalb bei einer Veranstaltung am 7. Oktober voraussichtlich ein neuer Markenname für die nächste Generation lokaler KI-PCs vorgestellt wird.

    Original
  8. 08

    Peter Thiel: US-Widerstand gegen KI ist selbst verschuldet

    Business Insider

    Peter Thiel widersprach im Gespräch mit Mathias Döpfner der These, dass China hinter der wachsenden Ablehnung von KI in den USA stecke, und bezeichnete diese Erklärung als zu einfach. Stattdessen sieht der PayPal-Mitgründer die Ursache vor allem in den USA selbst. Zudem kritisierte Thiel Papst Leo XIV. scharf für dessen kritische KI-Enzyklika und bezeichnete ihn als „nützlichen Idioten“ für die Kommunistische Partei Chinas, da Amerikaner eher auf den Papst hören würden als auf chinesische Propaganda.

    Original
FAQ

Häufige Fragen

Was waren die Schwerpunktthemen der MCTTP 2026 in München?

Die vierte Ausgabe der Sicherheitskonferenz MCTTP vom 16. bis 18. September 2026 fokussierte sich auf die Sicherheit von KI-Agenten und OT-Umgebungen zum Schutz kritischer Infrastruktur. Neben Fachvorträgen mit internationalen Referenten aus Ländern wie den USA, Großbritannien, Kasachstan und Indien gab es praxisnahe Trainings, etwa zum Aufbau eines SIEM mit Wazuh.

Was ist Copilot Pages und welche Funktionen bietet es?

Copilot Pages ist ein dynamischer Texteditor innerhalb der M365-Copilot-App, der KI-Chat und manuelle Dokumentenbearbeitung im Split-Screen-Modus vereint. Nutzer können KI-generierte Inhalte in bearbeitbare Komponenten umwandeln, formatieren, per Drag-and-Drop anordnen und mit Kollegen gemeinsam bearbeiten, kommentieren sowie als Word- oder PDF-Datei exportieren.

Warum sorgt Oracles Force-Majeure-Mitteilung für Anlegersorgen?

Oracle schickte dem Rechenzentrums-Entwickler Stack Infrastructure eine Force-Majeure-Mitteilung zum Projekt 'Project Jupiter', was Zweifel an der fristgerechten Umsetzung der KI-Kapazitätspläne weckte. Die Oracle-Aktie fiel daraufhin um rund vier Prozent, da der Konzern stark auf termingerechte Fertigstellungen angewiesen ist, um seinen Auftragsbestand in Umsatz umzuwandeln.

Welche neue Rolle übernimmt Brad Smith bei Microsoft?

Microsoft-CEO Satya Nadella hat Präsident Brad Smith laut internem Memo mit der Leitung der Unternehmenskommunikation beauftragt, zusätzlich zu seiner bisherigen Rolle als Gesicht für Regulierung, Geopolitik und KI-Governance. Hintergrund ist der Abgang von Kommunikationschef Frank Shaw, dessen Aufgaben übergangsweise Brent Colburn übernimmt.

Wie stehen Deutsche zum Datenschutz bei KI-Chatbots trotz vertraulicher Nutzung?

Laut einer Proton-Umfrage haben 68 Prozent der deutschen Chatbot-Nutzer bereits sensible Themen wie psychische Gesundheit oder Beziehungen mit KI besprochen, dennoch misstrauen rund 40 Prozent dem Datenschutz der Anbieter. 71 Prozent würden einen explizit datenschutzfreundlichen Chatbot bevorzugen, besonders wegen der Sorge vor kommerzieller Datennutzung fürs KI-Training.

Vollständiges Transkript

Transkript ein-/ausblenden

Hallo, hier ist Maya von KI Kompakt. Schön, dass ihr wieder dabei seid. Heute geht's um ein spannendes Spektrum. Von KI-Sicherheit über Microsofts Produktstrategie bis hin zu der Frage, wie sehr wir unseren Chatbots eigentlich vertrauen. Und ganz ehrlich, die Antworten darauf sind teilweise überraschend widersprüchlich. Legen wir los. Starten wir mit einem Thema, das oft unterschätzt wird. KI-Sicherheit. In München fand die vierte Ausgabe der MCTTP statt, einer Sicherheitskonferenz, die sich intensiv mit dem Schutz kritischer Infrastruktur beschäftigt. Und ein Schwerpunkt in diesem Jahr war explizit die Sicherheit von KI-Agenten. Das ist kein Zufall. Je mehr Unternehmen autonome Agenten in ihre Prozesse einbauen, desto wichtiger wird die Frage, wie man diese Systeme eigentlich absichert. Internationale Experten aus den USA, Großbritannien, Kasachstan und Indien haben ihre Perspektiven eingebracht, und praxisnahe Trainings, etwa zum Aufbau von Security-Systemen, zeigen, dass es hier nicht nur um Theorie geht, sondern um konkrete Absicherung im Alltag. Für Unternehmen, die KI-Agenten einsetzen oder das planen, ist das ein klares Signal. Sicherheit darf kein nachgelagertes Thema sein. Bleiben wir bei der Infrastruktur, denn dort gibt's aktuell auch Bewegung, die aufhorchen lässt. Oracle hat dem Rechenzentrums-Entwickler Stack Infrastructure eine sogenannte Force-Majeure-Mitteilung geschickt, und zwar zum großen KI-Projekt namens Project Jupiter in New Mexico. Das hat an der Wall Street prompt Zweifel geweckt, ob Oracle seine ambitionierten Pläne für KI-Rechenkapazitäten wirklich termingerecht umsetzen kann. Oracle selbst beteuert, alles liege im Zeitplan, aber die Aktie fiel trotzdem um rund vier Prozent. Und das zeigt ziemlich deutlich, wie nervös der Markt aktuell auf alles reagiert, was mit dem Ausbau von KI-Infrastruktur zusammenhängt. Oracle hat Milliarden investiert und ist darauf angewiesen, dass diese Rechenzentren pünktlich ans Netz gehen, um den wachsenden Auftragsbestand tatsächlich in Umsatz zu verwandeln. Diese Geschichte ist übrigens exemplarisch für die ganze Branche. Der Bedarf an Rechenleistung für KI wächst schneller, als viele Anbieter tatsächlich liefern können. Kommen wir zu Microsoft, denn dort tut sich gleich mehrfach was. Zunächst mal auf der Produktseite. Mit Copilot Pages bringt Microsoft einen neuen Ansatz in die M365-Copilot-App. Es ist im Grunde ein Split-Screen-Editor, der KI-Chat und klassische Dokumentenbearbeitung zusammenbringt. Man kann generierte Inhalte direkt in bearbeitbare Textbausteine verwandeln, per Drag-and-Drop anordnen und von Copilot ganze Abschnitte umschreiben lassen. Für Teams, die viel gemeinsam an Dokumenten arbeiten, ist das ein praktischer Schritt, weil sich Pages teilen, kommentieren und am Ende ganz normal als Word- oder PDF-Datei exportieren lassen. Es geht hier also weniger um einen spektakulären Sprung, sondern um handfeste Produktivität im Arbeitsalltag. Interessanter ist da schon die Markenentscheidung, die Microsoft parallel getroffen hat. Nach etwa zweieinhalb Jahren verschwindet die Bezeichnung Copilot Plus PC wieder. Das ist schon bemerkenswert, denn die neuen Geräte, etwa das 12-Zoll Surface Pro oder der 13-Zoll Surface Laptop, erfüllen technisch weiterhin alle Anforderungen dieser Kategorie. Aber der Name wird einfach nicht mehr verwendet. Hintergrund dürfte die Kritik an Funktionen wie Recall sein, die in der Vergangenheit für reichlich Diskussionen gesorgt hat, ebenso wie die als aufdringlich empfundenen KI-Werbehinweise auf diesen Geräten. Spannend wird's am 7. Oktober, denn dort will Microsoft offenbar einen neuen Markennamen für die nächste Generation lokaler KI-PCs vorstellen, und zwar mit verstärktem Fokus auf Nvidia-Chips. Das zeigt, wie schnell sich selbst etablierte Produktstrategien in diesem Markt wieder ändern können. Und dann gibt's noch eine personelle Änderung bei Microsoft, die zeigt, wie wichtig das Thema KI-Kommunikation inzwischen geworden ist. Satya Nadella hat die Leitung der Unternehmenskommunikation an Präsident Brad Smith übergeben. Smith war bisher schon das öffentliche Gesicht für Microsofts Positionen zu Regulierung, Geopolitik und KI-Governance, und jetzt bekommt er dafür noch mehr Gewicht im Konzern. Der bisherige Kommunikationschef Frank Shaw verlässt das Unternehmen Ende des Jahres. Das zeigt, dass die Kommunikation rund um KI-Themen für große Tech-Konzerne mittlerweile eine strategische Kernfrage ist, nicht nur ein Randthema. Kommen wir zu einem Thema, das uns alle direkt betrifft, nämlich Vertrauen in KI-Chatbots. Eine Studie des Schweizer Softwareanbieters Proton liefert hier spannende, aber auch etwas widersprüchliche Zahlen. 68 Prozent der deutschen Chatbot-Nutzer haben schon einmal sehr sensible Themen mit einer KI besprochen. Psychische Gesundheit, Finanzen, Beziehungen, sogar Sexualität. Die Hauptgründe dafür sind Bequemlichkeit und das Gefühl, von einer KI nicht verurteilt zu werden. Gleichzeitig sagen aber rund 40 Prozent der Befragten, dass sie dem Datenschutz der Anbieter eher nicht vertrauen. Die größte Sorge dabei ist, dass die eigenen Daten kommerziell genutzt werden, etwa für Werbung oder für das Training neuer KI-Modelle. Das Ergebnis ist ziemlich eindeutig. 71 Prozent der Nutzer würden lieber einen explizit datenschutzfreundlichen Chatbot verwenden, wenn er verfügbar wäre. Für Anbieter wie OpenAI, Anthropic oder auch europäische Alternativen ist das eine klare Botschaft. Wer hier glaubwürdige Datenschutzgarantien bietet, hat einen echten Wettbewerbsvorteil. Gerade weil Menschen offensichtlich bereit sind, sehr persönliche Dinge mit KI zu teilen, wenn das Vertrauen stimmt. Zum Abschluss noch ein Blick auf die gesellschaftliche Debatte rund um KI-Regulierung. Peter Thiel hat im Gespräch mit Mathias Döpfner eine These zurückgewiesen, die man in den USA öfter hört, nämlich dass China hinter der wachsenden Skepsis gegenüber KI in Amerika stecke. Thiel findet diese Erklärung zu einfach und sieht die Ursachen eher in den USA selbst. Diese Debatte zeigt, wie unterschiedlich die Positionen zwischen Tech-Unternehmern und anderen gesellschaftlichen Stimmen inzwischen sind, wenn es um Chancen und Risiken von KI geht. Solche Diskussionen sind letztlich ein Symptom dafür, wie stark KI mittlerweile politisch und gesellschaftlich aufgeladen ist, weit über die reine Technologie hinaus. Soweit unsere heutige Runde. Von Sicherheitsfragen bei KI-Agenten über Infrastruktur-Herausforderungen bis zu Vertrauen und Regulierung. Man sieht deutlich, KI ist längst nicht mehr nur eine Frage der Technik, sondern betrifft Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gleichermaßen. Das war's für heute von mir. Danke, dass ihr eingeschaltet habt. Ich freu mich schon auf morgen, wenn's weitergeht mit den neuesten Entwicklungen. Nur zur Einordnung, dieser Podcast ist vollständig KI-generiert, und alle Quellen sowie Hintergründe findet ihr wie immer auf unserer Website. Bis bald!

Vorlage für die Sprachsynthese. Kleinere Abweichungen zur Audio-Datei möglich.

Feedback

Fehler gefunden?

Die Pipeline ist automatisiert — gelegentliche Fehler passieren. Wir korrigieren auf Hinweis. Mehr Details unter Korrekturen.

corrections@login-online.com