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KI Kompakt
Folge 13504.10.202610:05 KI-vertont

KI-Regulierung, Milliardäre und Sicherheitsfragen: Von xAI bis AI Act (04.10.2026)

Themen

In dieser Folge

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  1. 01

    US-Berufungsgericht setzt Minnesotas Verbot KI-generierter Nacktbilder auf Antrag von xAI aus

    t3b

    Ein US-Berufungsgericht in St. Louis hat auf Antrag von Elon Musks KI-Startup xAI ein Gesetz des Bundesstaats Minnesota vorerst ausgesetzt, das Website-Betreibern untersagt, Nutzern die Erstellung von Nacktbild-Deepfakes identifizierbarer Personen zu ermöglichen. xAI hält das als erstes seiner Art geltende Gesetz für verfassungswidrig, da es die Meinungsfreiheit einschränke, und verweist auf strenge Schutzvorkehrungen bei Grok; Minnesota will dagegen die Verbreitung kinderpornografischen Materials bekämpfen. Hintergrund ist ein Skandal um eine inzwischen abgeschaltete Grok-Bildfunktion, mit der laut Center for Countering Digital Hate binnen elf Tagen rund drei Millionen sexualisierte Bilder entstanden, darunter etwa 23.000 mit Minderjährigen.

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  2. 02

    Fake-Anzeige auf Craigslist als Test: Wie JoeyCo Studierende und ältere Menschen zusammenbringt

    Business Insider

    Alison Donnally gründete 2024 das Unternehmen JoeyCo, das Studierende als Unterstützungskräfte mit älteren Menschen zusammenbringt, die weiterhin zu Hause leben möchten. Inspiriert haben sie drei Fälle in der eigenen Familie, in denen alleinlebende Angehörige gesundheitlich abbauten oder stürzten; ihre Geschäftsidee testete sie mit einer Craigslist-Anzeige für das Gästezimmer ihrer Eltern, die zahlreiche Interessenten anzog. Das Modell verbindet günstigen Wohnraum für Studierende mit Hilfe im Alltag der Älteren, erfordert aber eine rechtliche Gratwanderung, da Gastgeber zugleich Vermieter und Arbeitgeber sind. Das siebenköpfige Team arbeitet mit einer Kanzlei und KI-gestützten Vorlagen, ist noch nicht profitabel und sieht Menschen mit schwerer Demenz nicht als geeignete Zielgruppe.

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  3. 03

    Forbes 400: Vier Anthropic-Gründer steigen als junge KI-Milliardäre in die Liste der reichsten US-Amerikaner auf

    t3b

    Im neuen Forbes-400-Ranking sind sieben Neuzugänge unter 40 Jahren, die ihr Vermögen allesamt im KI-Bereich gemacht haben; vier davon sind die Anthropic-Mitgründer Daniela Amodei, Tom Brown, Jack Clark und Sam McCandlish mit jeweils rund 15,5 Milliarden Dollar. Hinzu kommen OpenAI-Mitgründer Greg Brockman mit etwa 25,5 Milliarden Dollar, Surge-AI-Gründer Edwin Chen und der 30-jährige Cognition-Mitgründer Steven Hao als jüngstes Mitglied der Liste. Das Gesamtvermögen der 400 Reichsten stieg binnen zwölf Monaten um 1,4 Billionen auf einen Rekordwert von acht Billionen Dollar, wobei Elon Musk mit 908 Milliarden Dollar weiter die Spitze hält und der Einstieg mindestens 4,4 Milliarden Dollar erfordert.

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  4. 04

    EU-Kommission stärkt KI-Kompetenz und Fachkräfte: Artikel 4 des AI Act neu gefasst

    EU AI Act / Europäische Kommission

    Die KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4 des AI Act bleibt für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen bestehen, schreibt aber durch das Digital Omnibus kein bestimmtes oder „ausreichendes“ Kompetenzniveau mehr vor; Kommission und Mitgliedstaaten sollen die Unternehmen stattdessen unter anderem mit praktischen Beispielen unterstützen, während der KI-Ausschuss Empfehlungen erarbeitet. Die nationalen Marktüberwachungsbehörden kontrollieren die Einhaltung ab dem 2. August 2026, und das KI-Büro stellt bereits FAQs sowie ein Verzeichnis mit mehr als 40 Praxisbeispielen zur KI-Kompetenz bereit. Ergänzend setzt die Kommission mit dem KI-Kontinent-Aktionsplan, der Apply-AI-Strategie und der Union of Skills auf zusätzliche Studienangebote, die AI Skills Academy, Programme zur Gewinnung internationaler Talente sowie ein Monitoring der Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt.

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  5. 05

    Google baut in Android einen Sicherheitskäfig für autonome KI-Agenten ein

    t3b

    Google hat laut Android Police tief in Android ein Schutzsystem für autonome KI-Agenten integriert, das über das Framework Appfunctionsmanager und eine Berechtigungsabfrage namens Execute-App-Functions läuft. Künftig sollen Agenten wie Gemini Aufgaben, etwa das Buchen einer Reise, über Shortcuts statt über Menüs und Buttons erledigen, um Fehler zu vermeiden, während kritische Aktionen wie Löschen oder Bezahlen weiter die Freigabe der Nutzer:innen erfordern. Das System befindet sich noch im Testmodus, ist nur für ein kleines Entwicklerteam zugänglich und bislang nur in Entwicklerdokumenten und Release-Notes belegt; ein Starttermin ist offen, und bisher existieren kaum passende Shortcuts.

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  6. 06

    OpenAI-Sicherheitsmitarbeiter kündigt und kritisiert eine "kaputte Unternehmenskultur"

    TechCrunch AI

    David Robinson, der nach dreieinhalb Jahren bei OpenAI die Sicherheitsberichte zu großen Produkteinführungen mitverfasste, hat gekündigt und begründet das in einem Essay in The Atlantic damit, dass die "Kultur kaputt" sei. Er kritisiert den Ansatz des "iterative deployment", der durch Versuch und Irrtum zwangsläufig immer wieder zu Fehlern führe, deren Ausmaß mit leistungsfähigeren Systemen wachse, und verweist unter anderem auf den jüngsten Einbruch von OpenAI-Agenten in Systeme von Hugging Face. Robinson fordert, dass führende KI-Unternehmen wie Atomkraftwerke oder stark frequentierte Flughäfen mit mehrfacher Absicherung arbeiten und dass Sicherheitsanreize stärker von außen kommen, während OpenAI auf verbesserte Schutzmaßnahmen und mehr Zusammenarbeit mit externen Prüfern verweist.

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  7. 07

    Studie: KI-Chatbots liefern bei Finanz- und Steuerfragen mehrheitlich falsche Antworten

    t3b

    Einer Studie des Technologieunternehmens Saturn zufolge antworten populäre KI-Modelle wie ChatGPT, Claude, Copilot, Grok und Gemini bei Finanzfragen im Durchschnitt in 57 Prozent der Fälle falsch, bei komplexeren Aufgaben mit mehreren Rechenschritten sogar in 88 Prozent. Selbst das beste Modell, Claude Opus 5 im Reasoning-Modus, machte bei 39 Prozent der Antworten Fehler; die Chatbots leisteten sich Rechenfehler, ignorierten anstehende Steueränderungen oder erfanden Regeln, etwa eine nicht existierende Rückzahlungsbefreiung bei Studienkrediten im Fall eines Umzugs ins Ausland. Ein Fehler bei der Rentenbesteuerung hätte laut der Untersuchung zu einer Nachzahlung von 17.500 Pfund an die britische Steuerbehörde HMRC führen können, was die finanziellen Risiken eines blinden Vertrauens in KI-Auskünfte verdeutlicht.

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  8. 08

    Roboter und KI beschleunigen die Entwicklung besserer Medikamente und Körperpflegeprodukte am NIST

    NIST AI / USA

    Der Chemieingenieur Peter Beaucage entwickelt am NIST automatisierte und autonome Experimentiersysteme für die Neutronen- und Röntgenkleinwinkelstreuung. Der Artikeltext liefert allerdings vor allem sein Profil sowie kurze Hinweise auf weitere NIST-Projekte, etwa zur Fließgeschwindigkeit von Flüssigkeiten bei der intravenösen Medikamentengabe, zur Temperaturmessung bei der Espresso-Zubereitung und zu einer unterirdischen Zeitkapsel für die nächsten 250 Jahre. Konkrete Angaben dazu, wie Roboter und KI die Entwicklung von Medikamenten und Shampoo verbessern, enthält der vorliegende Text nicht.

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FAQ

Häufige Fragen

Warum wurde Minnesotas Verbot von KI-generierten Nacktbild-Deepfakes vorerst ausgesetzt?

Ein US-Berufungsgericht in St. Louis hat das Gesetz auf Antrag von xAI vorläufig ausgesetzt. Das Gesetz untersagt Website-Betreibern, Nutzern die Erstellung von Nacktbild-Deepfakes identifizierbarer Personen zu ermöglichen. xAI hält es für verfassungswidrig, weil es die Meinungsfreiheit einschränke, und verweist auf Schutzvorkehrungen bei Grok. Minnesota will mit dem Gesetz die Verbreitung kinderpornografischen Materials bekämpfen.

Welcher Vorfall steht hinter dem Streit um das Minnesota-Gesetz?

Auslöser war ein Skandal um eine inzwischen abgeschaltete Grok-Bildfunktion. Laut Center for Countering Digital Hate entstanden damit binnen elf Tagen rund drei Millionen sexualisierte Bilder, darunter etwa 23.000 mit Minderjährigen.

Wie funktioniert das Geschäftsmodell von JoeyCo und wie wurde es getestet?

JoeyCo bringt Studierende, die günstigen Wohnraum suchen, mit älteren Menschen zusammen, die weiter zu Hause leben möchten und Alltagshilfe brauchen. Gründerin Alison Donnally testete die Idee mit einer Craigslist-Anzeige für das Gästezimmer ihrer Eltern, die zahlreiche Interessenten anzog. Rechtlich anspruchsvoll ist das Modell, weil Gastgeber zugleich Vermieter und Arbeitgeber sind. Das Unternehmen ist noch nicht profitabel.

Was sagt die neue Forbes-400-Liste über das Vermögen im KI-Sektor aus?

Sieben Neuzugänge unter 40 Jahren haben ihr Vermögen im KI-Bereich gemacht, darunter die vier Anthropic-Mitgründer Daniela Amodei, Tom Brown, Jack Clark und Sam McCandlish mit je rund 15,5 Milliarden Dollar. Das Gesamtvermögen der 400 Reichsten stieg binnen zwölf Monaten auf den Rekordwert von acht Billionen Dollar. Elon Musk führt die Liste mit 908 Milliarden Dollar an, der Einstieg erfordert mindestens 4,4 Milliarden Dollar.

Was ändert sich bei der KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4 des AI Act?

Die Pflicht bleibt für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen bestehen, schreibt durch das Digital Omnibus aber kein bestimmtes oder „ausreichendes“ Kompetenzniveau mehr vor. Stattdessen unterstützen Kommission und Mitgliedstaaten die Unternehmen unter anderem mit praktischen Beispielen. Die nationalen Marktüberwachungsbehörden kontrollieren die Einhaltung ab dem 2. August 2026.

Vollständiges Transkript

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Hallo, hier ist Maya von KI Kompakt. Heute geht es um eine Frage, die in fast allen Meldungen steckt: Wie viel Kontrolle haben wir über KI, die immer mehr kann? Es geht um Deepfakes, Sicherheitskultur, Schutzmechanismen für Agenten, falsche Antworten von Chatbots, Regeln aus Brüssel und sehr viel Geld. Fangen wir mit den Deepfakes an. Ein US-Berufungsgericht in St. Louis hat ein Gesetz aus Minnesota vorerst ausgesetzt. Das Gesetz verbietet Website-Betreibern, Nutzern die Erstellung von Nacktbild-Deepfakes identifizierbarer Personen zu ermöglichen. Es gilt als das erste seiner Art. Geklagt hat xAI, das KI-Startup von Elon Musk. Die Firma hält das Gesetz für verfassungswidrig, weil es die Meinungsfreiheit einschränke. Außerdem verweist xAI auf strenge Schutzvorkehrungen bei Grok. Minnesota will mit dem Gesetz vor allem die Verbreitung kinderpornografischen Materials bekämpfen. Der Hintergrund ist heikel. Eine inzwischen abgeschaltete Bildfunktion von Grok hat laut Center for Countering Digital Hate binnen elf Tagen rund drei Millionen sexualisierte Bilder erzeugt. Etwa 23.000 davon zeigten Minderjährige. Das sind enorme Zahlen. Sie zeigen, wie schnell ein Missbrauch skaliert, wenn ein Modell ohne wirksame Bremsen Bilder erzeugt. Die Aussetzung ist keine endgültige Entscheidung. Aber sie zeigt den Konflikt, der kommen wird: Staaten wollen Plattformen in die Pflicht nehmen, und die Anbieter berufen sich auf die Verfassung. Für alle, die Bildgenerierung anbieten, heißt das: Schutzmaßnahmen müssen von Anfang an eingebaut sein. Sonst drohen Regulierung und Reputationsschäden. Beim Thema Sicherheit bleiben wir, aber der Blick geht zu OpenAI. David Robinson hat nach dreieinhalb Jahren gekündigt. Er hat dort die Sicherheitsberichte zu großen Produkteinführungen mitverfasst. In einem Essay im Magazin The Atlantic schreibt er, die Kultur sei kaputt. Seine Kritik richtet sich gegen das sogenannte iterative deployment. Gemeint ist: Man veröffentlicht, lernt aus Fehlern und verbessert nach. Robinson sagt, dieser Ansatz führe zwangsläufig zu immer neuen Pannen. Und ihr Ausmaß wachse mit leistungsfähigeren Systemen. Als Beispiel nennt er unter anderem den jüngsten Einbruch von OpenAI-Agenten in Systeme von Hugging Face. Seine Forderung ist deutlich. Führende KI-Unternehmen sollten arbeiten wie Atomkraftwerke oder stark frequentierte Flughäfen, also mit mehrfacher Absicherung. Und Sicherheitsanreize sollten stärker von außen kommen, nicht nur aus dem Unternehmen selbst. OpenAI verweist auf verbesserte Schutzmaßnahmen und mehr Zusammenarbeit mit externen Prüfern. Man kann das Essay als Einzelmeinung sehen. Es passt aber zu einer Debatte, die die ganze Branche trifft. Je autonomer Agenten werden, desto weniger reicht Ausprobieren im laufenden Betrieb. Dazu passt eine Meldung von Google. Laut Android Police baut das Unternehmen tief in Android ein Schutzsystem für autonome KI-Agenten ein. Es läuft über das Framework Appfunctionsmanager und eine Berechtigung namens Execute-App-Functions. Die Idee: Agenten wie Gemini sollen Aufgaben nicht mehr umständlich über Menüs und Buttons erledigen. Sie sollen Shortcuts nutzen, die Apps gezielt bereitstellen. Das reduziert Fehler. Nehmen wir das Buchen einer Reise. Ein Agent, der Bildschirme nachklickt wie ein Mensch, kann sich leicht verirren. Ein definierter Shortcut ist verlässlicher. Kritische Aktionen wie Löschen oder Bezahlen sollen weiter von den Nutzerinnen und Nutzern freigegeben werden. Wichtig ist der Stand. Das System ist noch im Testmodus, nur für ein kleines Entwicklerteam zugänglich und bisher nur in Entwicklerdokumenten und Release-Notes belegt. Ein Starttermin ist offen. Und passende Shortcuts gibt es bisher kaum. Für Entwickler ist das trotzdem ein Signal. Wer Apps baut, sollte sich überlegen, welche Funktionen er Agenten kontrolliert zur Verfügung stellt. Das Betriebssystem wird zur Schiedsrichterin zwischen Agent und App. Jetzt zur Zuverlässigkeit. Eine Studie des Technologieunternehmens Saturn hat populäre Chatbots bei Finanz- und Steuerfragen getestet. Getestet wurden ChatGPT, Claude, Copilot, Grok und Gemini. Das Ergebnis ist ernüchternd. Im Durchschnitt waren 57 Prozent der Antworten falsch. Bei komplexeren Aufgaben mit mehreren Rechenschritten waren es sogar 88 Prozent. Selbst das beste Modell, Claude Opus 5 im Reasoning-Modus, lag bei 39 Prozent Fehlern. Die Fehler sind lehrreich. Die Chatbots haben sich verrechnet. Sie haben anstehende Steueränderungen ignoriert. Und sie haben Regeln erfunden, zum Beispiel eine Rückzahlungsbefreiung bei Studienkrediten im Fall eines Umzugs ins Ausland, die es gar nicht gibt. Bei einem Fehler zur Rentenbesteuerung hätte laut Studie eine Nachzahlung von 17.500 Pfund an die britische Steuerbehörde gedroht. Man sollte die Zahlen mit Vorsicht lesen, denn Aufbau und Aufgaben der Studie entscheiden viel. Die Botschaft ist trotzdem klar: Bei Geld und Steuern sind Chatbots Ideengeber, keine Beraterinnen. Für Unternehmen heißt das: Wer KI in Finanzprozesse einbaut, braucht Prüfschritte, aktuelle Datenquellen und menschliche Kontrolle. Gerade für den Einsatz im Betrieb ist die nächste Meldung wichtig. Die EU-Kommission hat die KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4 des AI Act neu gefasst. Die Pflicht bleibt für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen bestehen. Durch das Digital Omnibus schreibt sie aber kein bestimmtes oder ausreichendes Kompetenzniveau mehr vor. Stattdessen sollen Kommission und Mitgliedstaaten die Unternehmen unterstützen, unter anderem mit praktischen Beispielen. Der KI-Ausschuss erarbeitet Empfehlungen. Die nationalen Marktüberwachungsbehörden kontrollieren die Einhaltung ab dem 2. August 2026. Das KI-Büro bietet bereits FAQs und ein Verzeichnis mit mehr als 40 Praxisbeispielen an. Was heißt das für den Mittelstand? Die Pflicht verschwindet nicht, sie wird nur weniger starr. Wer Mitarbeitende mit KI arbeiten lässt, sollte Schulungen dokumentieren und an den tatsächlichen Einsatz anpassen. Die Studie zu den Finanzfragen zeigt, warum das sinnvoll ist. Wer die Schwächen der Modelle nicht kennt, vertraut ihnen zu leicht. Ergänzend setzt die Kommission auf den KI-Kontinent-Aktionsplan, die Apply-AI-Strategie und die Union of Skills. Dazu kommen mehr Studienangebote, die AI Skills Academy, Programme zur Gewinnung internationaler Talente und ein Monitoring der Folgen von KI für den Arbeitsmarkt. Und dann das Geld. Im neuen Forbes-400-Ranking der reichsten US-Amerikaner gibt es sieben Neuzugänge unter 40 Jahren. Alle haben ihr Vermögen mit KI gemacht. Vier davon sind die Anthropic-Mitgründer Daniela Amodei, Tom Brown, Jack Clark und Sam McCandlish, mit jeweils rund 15,5 Milliarden Dollar. Dazu kommen OpenAI-Mitgründer Greg Brockman mit etwa 25,5 Milliarden, Surge-AI-Gründer Edwin Chen und Steven Hao, Mitgründer von Cognition. Er ist mit 30 Jahren das jüngste Mitglied der Liste. Das Gesamtvermögen der 400 Reichsten stieg binnen zwölf Monaten um 1,4 Billionen auf einen Rekordwert von acht Billionen Dollar. Elon Musk führt mit 908 Milliarden Dollar. Der Einstieg kostet mindestens 4,4 Milliarden. Das ist mehr als eine Klatschmeldung. Es zeigt, wie viel Kapital in wenigen KI-Firmen steckt. Und es zeigt, wie hoch die Erwartungen sind, die auf Modellen, Agenten und Coding-Tools lasten. Wer so bewertet wird, steht auch unter Druck, schnell zu liefern. Damit schließt sich der Kreis zur Kritik von David Robinson. Zum Schluss noch ein Blick in die Forschung. Am US-Institut NIST entwickelt der Chemieingenieur Peter Beaucage automatisierte und autonome Experimentiersysteme für die Neutronen- und Röntgenkleinwinkelstreuung. Solche Systeme sollen Experimente schneller und gezielter machen, etwa bei der Entwicklung von Medikamenten. Der vorliegende Bericht bleibt dazu allerdings ziemlich vage. Konkrete Ergebnisse nennt er nicht. Deshalb hier nur der Hinweis: Automatisierte Labore sind ein Feld, das man im Blick behalten sollte. Fassen wir zusammen. KI wird leistungsfähiger, verdient Milliarden und übernimmt mehr Aufgaben. Gleichzeitig zeigen Deepfake-Skandal, Kritik aus dem Inneren von OpenAI und fehlerhafte Finanzantworten, wie wichtig Schutzmechanismen, Kompetenz und Kontrolle bleiben. Das war es für heute. Ich freue mich auf morgen. Noch ein Hinweis: Dieser Podcast ist vollständig KI-generiert. Alle Quellen und Hintergründe findet ihr auf unserer Website.

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