KI-Chatbots verraten Gespräche, Unternehmen bremsen bei KI-Einsatz (14.10.2026)
In dieser Folge
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Studie: Sechs von neun KI-Chatbots geben Gesprächsinhalte an Tracking- und Werbedienste weiter
netzpolitik.orgLaut einer Studie des Forschungsinstituts IMDEA Networks übermitteln sechs von neun untersuchten KI-Chatbots in ihren Webversionen Informationen aus Gesprächen an Tracking- und Werbedienste, darunter Chat-Titel, Chat-Links und teils sogar Screenshots. Besonders weitreichend ist die Weitergabe bei Grok, dessen Chats standardmäßig öffentlich zugänglich sind. Die Forschenden informierten europäische Datenschutzbehörden, und die spanische Behörde AEPD beantragte eine Beratung im Europäischen Datenschutzausschuss.
Original - 02
„Girls“ kehrt zurück: HBO kündigt fünf neue Folgen mit dem Originalcast an
Business InsiderHBO hat eine auf fünf Episoden begrenzte Neuauflage von Lena Dunhams Serie „Girls“ angekündigt, in der die vier Hauptdarstellerinnen und Andrew Rannells ihre Rollen wieder aufnehmen. Die neuen Folgen widmen sich den Figuren, die nun auf ihren 40. Geburtstag zugehen. Die Dreharbeiten sollen 2027 beginnen, einen Starttermin gibt es noch nicht.
Original - 03
Anchor Browser und AgentCore payments: KI-Agenten bezahlen x402-geschützte Ressourcen autonom
AWS Machine Learning BlogAnchor Browser integriert sich mit Amazon Bedrock AgentCore payments, sodass KI-Agenten auf HTTP-402-Antworten reagieren und kostenpflichtige Seiten und APIs über das x402-Protokoll selbstständig bezahlen können. Die gesamte Zahlungslogik inklusive Wallet-Zugang, Signierung und Ausgabenlimits liegt in einer verwalteten Infrastruktur, sodass keine privaten Schlüssel in die Laufzeitumgebung des Agenten gelangen. Aktiviert wird die Funktion über eine einzige Sitzungseigenschaft, während Zahlung und Wiederholung der Anfrage innerhalb derselben Browser-Sitzung stattfinden.
Original - 04
Nach dem KI-Wettlauf: Unternehmen bremsen ihren Einsatz wegen Fehlern, Risiken und ausbleibender Produktivitätsgewinne
The Guardian AIViele Unternehmen, die KI-Werkzeuge zunächst hastig eingeführt haben, schränken ihren Einsatz inzwischen ein, weil Fehler, minderwertige Arbeitsergebnisse sowie Sicherheits- und Datenschutzrisiken Zeit und Geld kosten. Meta hat Stellenstreichungen und den verstärkten Einsatz von KI-Agenten zurückgefahren, Microsoft und andere Konzerne begrenzen die Nutzung, und Firmen setzen stärker auf gezielte Schulungen. Zugleich zeigen Studien, dass die erhofften Produktivitätsgewinne bislang weitgehend ausbleiben.
Original - 05
KI-Kompetenz und KI-Fachkräfte: EU-Kommission stärkt Ausbildung und Talentgewinnung
EU AI Act / Europäische KommissionDie EU-Kommission will die Zahl der KI-Fachleute durch Ausbildung und gezielte Anwerbung erhöhen und die KI-Kompetenz von Beschäftigten und Bevölkerung verbessern. Artikel 4 des KI-Gesetzes verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, die KI-Kompetenz ihres Personals zu fördern, wobei durch den Digital Omnibus kein bestimmtes Kompetenzniveau mehr vorgeschrieben ist. Flankiert wird dies durch den KI-Kontinent-Aktionsplan mit Initiativen wie der AI Skills Academy, KI-Stipendienprogrammen und Maßnahmen zur Anwerbung internationaler Talente.
Original - 06
Character.ai vor dem Aus, Google vereinfacht App-Erstellung per KI und RTX 5090 wird knapp
HeiseDas KI-Unternehmen Character.ai hat in den USA Gläubigerschutz beantragt und muss ohne Käufer schließen; Eltern, deren Kinder sich nach Chats mit dem Bot das Leben nahmen, bangen um ihren Schadenersatz. Google ermöglicht mit AI Studio das kostenlose Erstellen eigener Android-Apps per KI-Anweisung ohne Veröffentlichung im Play Store. Nvidia verlagert Berichten zufolge seine Chips von der GeForce RTX 5090 zu Profi-Karten, weshalb die Grafikkarte inzwischen mindestens 6.500 Euro kostet.
Original - 07
Meta und Microsoft fahren interne Nutzung von Claude Code zurück
t3n KIMicrosoft und Meta wollen ihre Entwickler laut einem Bericht von The Information dazu bringen, Anthropics Coding-Agenten Claude Code seltener zu verwenden. Bei Meta hat sich die Zahl der Nutzer von rund 60.000 auf etwa 30.000 halbiert, bei Microsoft sinken die geplanten Ausgaben für Anthropics KI deutlich. Stattdessen sollen die Beschäftigten verstärkt auf hauseigene KI-Tools wie Copilot oder Muse Spark zurückgreifen.
Original - 08
OpenAI-Ingenieur soll mit Chatbot-Hilfe Abhörgerät in Konferenzraum versteckt haben
Wired AIEin 35-jähriger OpenAI-Ingenieur soll in einem Konferenzraum der Unternehmensführung in San Francisco ein in Toilettenpapier verstecktes Aufnahmegerät angebracht und die Tat mithilfe von KI-Chatbots geplant haben. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Strafanzeige wurde das Gerät bei einer Abhörschutz-Kontrolle entdeckt, der Mann festgenommen und entlassen. Ein Motiv nannten weder die Staatsanwaltschaft noch OpenAI; das Unternehmen sieht bislang keine Hinweise auf Zugriff auf Modellgewichte, Quellcode oder Kundendaten.
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Studie: Sechs von neun KI-Chatbots geben Gesprächsinhalte an Tracking- und Werbedienste weiter
netzpolitik.orgLaut einer Studie des Forschungsinstituts IMDEA Networks übermitteln sechs von neun untersuchten KI-Chatbots in ihren Webversionen Informationen aus Gesprächen an Tracking- und Werbedienste, darunter Chat-Titel, Chat-Links und teils sogar Screenshots. Besonders weitreichend ist die Weitergabe bei Grok, dessen Chats standardmäßig öffentlich zugänglich sind. Die Forschenden informierten europäische Datenschutzbehörden, und die spanische Behörde AEPD beantragte eine Beratung im Europäischen Datenschutzausschuss.
Original - 02
„Girls“ kehrt zurück: HBO kündigt fünf neue Folgen mit dem Originalcast an
Business InsiderHBO hat eine auf fünf Episoden begrenzte Neuauflage von Lena Dunhams Serie „Girls“ angekündigt, in der die vier Hauptdarstellerinnen und Andrew Rannells ihre Rollen wieder aufnehmen. Die neuen Folgen widmen sich den Figuren, die nun auf ihren 40. Geburtstag zugehen. Die Dreharbeiten sollen 2027 beginnen, einen Starttermin gibt es noch nicht.
Original - 03
Anchor Browser und AgentCore payments: KI-Agenten bezahlen x402-geschützte Ressourcen autonom
AWS Machine Learning BlogAnchor Browser integriert sich mit Amazon Bedrock AgentCore payments, sodass KI-Agenten auf HTTP-402-Antworten reagieren und kostenpflichtige Seiten und APIs über das x402-Protokoll selbstständig bezahlen können. Die gesamte Zahlungslogik inklusive Wallet-Zugang, Signierung und Ausgabenlimits liegt in einer verwalteten Infrastruktur, sodass keine privaten Schlüssel in die Laufzeitumgebung des Agenten gelangen. Aktiviert wird die Funktion über eine einzige Sitzungseigenschaft, während Zahlung und Wiederholung der Anfrage innerhalb derselben Browser-Sitzung stattfinden.
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Nach dem KI-Wettlauf: Unternehmen bremsen ihren Einsatz wegen Fehlern, Risiken und ausbleibender Produktivitätsgewinne
The Guardian AIViele Unternehmen, die KI-Werkzeuge zunächst hastig eingeführt haben, schränken ihren Einsatz inzwischen ein, weil Fehler, minderwertige Arbeitsergebnisse sowie Sicherheits- und Datenschutzrisiken Zeit und Geld kosten. Meta hat Stellenstreichungen und den verstärkten Einsatz von KI-Agenten zurückgefahren, Microsoft und andere Konzerne begrenzen die Nutzung, und Firmen setzen stärker auf gezielte Schulungen. Zugleich zeigen Studien, dass die erhofften Produktivitätsgewinne bislang weitgehend ausbleiben.
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KI-Kompetenz und KI-Fachkräfte: EU-Kommission stärkt Ausbildung und Talentgewinnung
EU AI Act / Europäische KommissionDie EU-Kommission will die Zahl der KI-Fachleute durch Ausbildung und gezielte Anwerbung erhöhen und die KI-Kompetenz von Beschäftigten und Bevölkerung verbessern. Artikel 4 des KI-Gesetzes verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, die KI-Kompetenz ihres Personals zu fördern, wobei durch den Digital Omnibus kein bestimmtes Kompetenzniveau mehr vorgeschrieben ist. Flankiert wird dies durch den KI-Kontinent-Aktionsplan mit Initiativen wie der AI Skills Academy, KI-Stipendienprogrammen und Maßnahmen zur Anwerbung internationaler Talente.
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Character.ai vor dem Aus, Google vereinfacht App-Erstellung per KI und RTX 5090 wird knapp
HeiseDas KI-Unternehmen Character.ai hat in den USA Gläubigerschutz beantragt und muss ohne Käufer schließen; Eltern, deren Kinder sich nach Chats mit dem Bot das Leben nahmen, bangen um ihren Schadenersatz. Google ermöglicht mit AI Studio das kostenlose Erstellen eigener Android-Apps per KI-Anweisung ohne Veröffentlichung im Play Store. Nvidia verlagert Berichten zufolge seine Chips von der GeForce RTX 5090 zu Profi-Karten, weshalb die Grafikkarte inzwischen mindestens 6.500 Euro kostet.
Original - 07
Meta und Microsoft fahren interne Nutzung von Claude Code zurück
t3n KIMicrosoft und Meta wollen ihre Entwickler laut einem Bericht von The Information dazu bringen, Anthropics Coding-Agenten Claude Code seltener zu verwenden. Bei Meta hat sich die Zahl der Nutzer von rund 60.000 auf etwa 30.000 halbiert, bei Microsoft sinken die geplanten Ausgaben für Anthropics KI deutlich. Stattdessen sollen die Beschäftigten verstärkt auf hauseigene KI-Tools wie Copilot oder Muse Spark zurückgreifen.
Original - 08
OpenAI-Ingenieur soll mit Chatbot-Hilfe Abhörgerät in Konferenzraum versteckt haben
Wired AIEin 35-jähriger OpenAI-Ingenieur soll in einem Konferenzraum der Unternehmensführung in San Francisco ein in Toilettenpapier verstecktes Aufnahmegerät angebracht und die Tat mithilfe von KI-Chatbots geplant haben. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Strafanzeige wurde das Gerät bei einer Abhörschutz-Kontrolle entdeckt, der Mann festgenommen und entlassen. Ein Motiv nannten weder die Staatsanwaltschaft noch OpenAI; das Unternehmen sieht bislang keine Hinweise auf Zugriff auf Modellgewichte, Quellcode oder Kundendaten.
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Häufige Fragen
Leiten KI-Chatbots Gesprächsinhalte an Tracking- und Werbedienste weiter?
Laut einer Studie von IMDEA Networks tun das sechs von neun untersuchten Chatbots in ihren Webversionen. Übermittelt werden unter anderem Chat-Titel, Chat-Links und teils Screenshots. Bei Grok ist die Weitergabe besonders weitreichend, da dessen Chats standardmäßig öffentlich zugänglich sind. Unternehmen sollten die Nutzung solcher Dienste mit sensiblen Daten daher kritisch prüfen.
Wie können KI-Agenten kostenpflichtige Webseiten und APIs autonom bezahlen?
Anchor Browser ist mit Amazon Bedrock AgentCore payments integriert, sodass Agenten auf HTTP-402-Antworten reagieren und über das x402-Protokoll selbstständig zahlen können. Wallet-Zugang, Signierung und Ausgabenlimits liegen in einer verwalteten Infrastruktur, sodass keine privaten Schlüssel in die Laufzeitumgebung des Agenten gelangen. Aktiviert wird die Funktion über eine einzige Sitzungseigenschaft.
Warum bremsen manche Unternehmen den Einsatz von KI-Werkzeugen wieder?
Fehler, minderwertige Arbeitsergebnisse sowie Sicherheits- und Datenschutzrisiken kosten Zeit und Geld, und die erhofften Produktivitätsgewinne bleiben laut Studien bislang weitgehend aus. Meta hat Stellenstreichungen und den verstärkten Einsatz von KI-Agenten zurückgefahren, Microsoft und andere Konzerne begrenzen die Nutzung. Stattdessen setzen Firmen stärker auf gezielte Schulungen.
Was verlangt Artikel 4 des EU-KI-Gesetzes zur KI-Kompetenz?
Anbieter und Betreiber von KI-Systemen müssen die KI-Kompetenz ihres Personals fördern. Durch den Digital Omnibus ist dafür kein bestimmtes Kompetenzniveau mehr vorgeschrieben. Die EU-Kommission flankiert das mit dem KI-Kontinent-Aktionsplan, etwa durch die AI Skills Academy, KI-Stipendienprogramme und die Anwerbung internationaler Talente.
Warum ist die Nvidia GeForce RTX 5090 so teuer und knapp geworden?
Berichten zufolge verlagert Nvidia seine Chips von der GeForce RTX 5090 zu Profi-Karten. Dadurch ist das Angebot knapp, und die Grafikkarte kostet inzwischen mindestens 6.500 Euro. Wer Hardware für KI-Anwendungen einplant, sollte mit Engpässen und hohen Preisen rechnen.
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Hallo, hier ist Maya von KI Kompakt. Heute geht es um eine Frage, die sich durch fast alle Meldungen zieht: Wie viel Kontrolle haben wir eigentlich über KI, wenn sie im Alltag und im Unternehmen ankommt? Es geht um Chatbots, die Daten weitergeben, um Agenten, die selbst bezahlen, um Firmen, die auf die Bremse treten, und um neue Regeln aus Brüssel. Fangen wir mit dem Datenschutz an. Das Forschungsinstitut IMDEA Networks hat neun KI-Chatbots untersucht: ChatGPT, Claude, Perplexity, Grok, Gemini, Mistral, Meta AI, DeepSeek und Microsoft Copilot. Das Ergebnis ist unangenehm. Sechs der neun Webversionen geben Informationen aus Gesprächen an Tracking- und Werbedienste weiter. Bei den Android-Apps waren es drei von acht. Empfänger sind unter anderem Google, Meta und TikTok. Was wird da konkret übermittelt? Zum Beispiel automatisch erzeugte Chat-Titel. Bei Gemini, Grok und Mistral landeten Titel wie „Parkinson-Symptome im Frühstadium“ bei Dritten. Das ist ein Gesundheitsthema, und es steht im Klartext in der Überschrift. Dazu kommen E-Mail-Adressen und Nutzer-IDs. Bei Anthropic, Mistral und Perplexity wurden laut Studie E-Mail-Adressen weitergegeben. Am weitesten geht es bei Grok. Dort sind geteilte Chats standardmäßig öffentlich. Meta bekam Titel und letzten Prompt, TikTok sogar einen Screenshot der Unterhaltung. Die Forschenden haben außerdem Köder-Links in geteilten Grok-Chats ausgelegt. Das Ergebnis waren 70 Abrufe von 70 IP-Adressen aus 14 Ländern, teils Tage nach dem Gespräch. Und noch ein Detail: Wer alle nicht notwendigen Cookies ablehnt, wird trotzdem getrackt. 80,8 Prozent der beobachteten Drittanbieter-Tracker blieben aktiv. Google erklärt, Analytics diene bei Gemini der Leistungsüberwachung und Störungserkennung. xAI, Mistral und Perplexity haben auf die Anfrage nicht geantwortet. Die spanische Datenschutzbehörde AEPD hat inzwischen eine Beratung im Europäischen Datenschutzausschuss beantragt. Für Unternehmen heißt das ganz praktisch: Sensible Inhalte gehören nicht in Chat-Titel oder geteilte Links. Und wer Chatbots im Betrieb einsetzt, sollte genau prüfen, welche Variante er nutzt. Damit zu den Agenten, die man künftig noch weniger im Blick hat. Anchor Browser hat sich mit Amazon Bedrock AgentCore payments verbunden. Das Ziel: KI-Agenten sollen kostenpflichtige Seiten und APIs selbstständig bezahlen können. Technisch läuft das über das x402-Protokoll. Stößt der Agent auf eine HTTP-402-Antwort, also „Zahlung erforderlich“, bezahlt er und wiederholt die Anfrage genau einmal, alles in derselben Browser-Sitzung. Spannend ist die Sicherheitsarchitektur. Wallet-Zugang, Signierung und Ausgabenlimits liegen in einer verwalteten Infrastruktur. Private Schlüssel gelangen also nie in die Laufzeitumgebung des Agenten. Als Wallet-Anbieter werden Coinbase Developer Platform und Stripe Privy unterstützt. Über Amazon CloudWatch sieht man Zahlungsversuche, Genehmigungen und Ablehnungen. Aktiviert wird das Ganze über eine einzige Einstellung, session.x402 auf true. Der Standard ist false, denn die Einstellung autorisiert echte Zahlungen. Meine Einordnung: Das ist ein Baustein für eine Agenten-Wirtschaft, in der Software für Inhalte und Dienste bezahlt, ohne dass ein Mensch klickt. Für Entwickler ist das bequem, vor allem weil bestehende Playwright- oder Puppeteer-Workflows unverändert weiterlaufen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Budgetgrenzen und Protokollierung. Wer Agenten Geld in die Hand gibt, braucht klare Limits. Und das führt direkt zur nächsten Meldung. Denn in vielen Unternehmen zeigt sich gerade, dass der schnelle Einstieg nicht immer der gute war. Der Guardian beschreibt, dass viele Firmen ihren KI-Einsatz wieder einschränken. Gründe sind Fehler, schwache Arbeitsergebnisse sowie Sicherheits- und Datenschutzrisiken. Meta hat Stellenstreichungen und den verstärkten Einsatz von KI-Agenten zurückgefahren. Palantir, Booz Allen Hamilton und Nvidia beschränken laut Reuters die Nutzung durch Mitarbeitende, weil sie ihre Daten bei KI-Anbietern gefährdet sehen. Die Zahlen dazu sind ernüchternd. Laut einem Arbeitspapier der Atlanta Fed sagen 90 Prozent der befragten Führungskräfte, KI-Initiativen hätten sich bei ihnen noch nicht in Produktivitätsgewinnen niedergeschlagen. In einer Umfrage von Ernst & Young meldeten 36 Prozent der KI-Verantwortlichen in Großunternehmen einen KI-Vorfall, etwa mit Datenverlust, finanziellem oder Markenschaden. Und eine Studie der University of Pittsburgh fand keinen Produktivitätsanstieg nach KI-Investitionen und Entlassungen. Trotzdem nannten in den USA 2026 bislang mehr als 112.000 angekündigte Stellenstreichungen KI als Grund. Ein Fall zeigt, wie teuer Schlamperei werden kann. Im Prozess gegen 3M um eine Gasexplosion in Houston wurde das Unternehmen zu 61,5 Millionen Dollar verurteilt. Der Gutachter hatte laut Chatprotokollen ChatGPT genutzt, obwohl er 3M 90.000 Dollar berechnet hatte. Und bei Walmart klagen Beschäftigte über Tools mit unsinnigen Laufrouten und unrealistischen Dienstplänen. Microsofts Strategiechefin Kathleen Hogan bringt es auf den Punkt: Zugang und Nutzung bedeuten noch keine Transformation. Ein fehlerhafter Prozess bleibt auch mit KI-Agenten fehlerhaft. Besser funktionierte die Kombination aus Nachwuchsingenieuren und erfahrenen Kollegen. Dazu passt eine Indeed-Umfrage: Mehr als die Hälfte der Beschäftigten sagt, sie bekomme nicht die nötige KI-Schulung. Nur 45 Prozent der Manager fühlen sich gerüstet, KI-affine Mitarbeitende zu führen. Für den Mittelstand ist das eine gute Nachricht, wenn man sie richtig liest. Man muss nicht der Schnellste sein. Man muss erst Prozesse und Menschen vorbereiten. Genau da setzt die EU an. Die Kommission will mehr KI-Fachleute ausbilden und anwerben und die KI-Kompetenz in der Breite verbessern. Artikel 4 des KI-Gesetzes verpflichtet Anbieter und Betreiber, die KI-Kompetenz ihres Personals zu fördern. Die Pflicht gilt seit dem 2. Februar 2025. Durch den Digital Omnibus, der Mitte Juli 2026 in Kraft trat, ist allerdings kein bestimmtes Kompetenzniveau mehr vorgeschrieben. Ab dem 2. August 2026 beaufsichtigen die nationalen Marktüberwachungsbehörden die Einhaltung. Hilfestellung kommt vom AI Office. Es hat ein Verzeichnis mit mehr als 40 Beispielen für KI-Kompetenzinitiativen von Unternehmen und öffentlichem Sektor gestartet. Wichtig: Wer diese Beispiele einfach nachahmt, hat damit nicht automatisch die Vorgaben erfüllt. Ergänzend gibt es den KI-Kontinent-Aktionsplan mit einer AI Skills Academy, Stipendien und Wiedereinstiegsangeboten, um mehr Frauen für KI zu gewinnen. Die Aktion „MSCA Choose Europe“ kofinanziert die Anwerbung internationaler KI-Forschender. Für Unternehmen heißt das: Schulung ist nicht nur Kür, sie ist Pflicht und zugleich der Hebel, der laut den Studien oft fehlt. Zum Schluss noch drei Meldungen aus dem Markt. Erstens: Character.ai hat in den USA Gläubigerschutz beantragt und muss ohne Käufer schließen. Das Unternehmen ist erst fünf Jahre alt. Eltern, deren Kinder sich nach Chats mit dem Bot das Leben nahmen, bangen nun um ihren Schadenersatz. Disney bietet 20 Millionen Dollar für ausgewählte Forderungen und eine nicht-exklusive Lizenz für bestimmte Rechte. Im Verfahren darf aber noch jemand überbieten. Ein bitteres Beispiel dafür, dass Sicherheit bei Chatbots auch eine Frage der Haftung ist. Zweitens: Google macht es einfacher, eigene Apps zu bauen. Mit AI Studio lassen sich Android-Apps per Textanweisung erstellen. Nötig sind ein Google-Konto und ein Mindestalter von 18 Jahren. Die Nutzung ist bislang kostenfrei. Die Apps sind zunächst für das eigene Gerät gedacht, später sollen sie sich mit Familie und Freunden teilen lassen. Eine Veröffentlichung im Play Store ist nicht nötig, aber später möglich. Für Entwickler und Fachabteilungen ist das ein weiterer Schritt hin zu Software auf Zuruf. Drittens: die Hardware. Nvidia verlagert Berichten zufolge seine Blackwell-Chips vom Typ GB202 von der GeForce RTX 5090 zu den Profi-Karten RTX Pro 6000 und RTX Pro 5000. Die Folge: Die RTX 5090 kostet inzwischen mindestens 6.500 Euro. Der Bedarf an Rechenleistung für KI schlägt also bis in den Endkundenmarkt durch. Was bleibt? KI ist im Alltag angekommen, und jetzt werden die Rechnungen sichtbar: bei Datenschutz, bei Sicherheit, bei Haftung und bei fehlender Qualifikation. Wer Chatbots, Agenten oder Apps per KI einsetzt, sollte weniger auf Tempo setzen und mehr auf Kontrolle, Schulung und klare Grenzen. Das war es für heute. Ich freue mich auf morgen. Dieser Podcast ist übrigens vollständig KI-generiert, und alle Quellen und Hintergründe findest du auf unserer Website.
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