KI-Agenten, API-Klau und Anthropic-Fonds für das Gemeinwohl (20.10.2026)
In dieser Folge
- 01
Cisco-Manager nutzt persönliche KI-Agenten, um Abonnements im Wert von 9.000 Dollar zu prüfen
Business InsiderJeetu Patel, Präsident und Produktchef von Cisco, setzt vier bis fünf persönliche KI-Agenten ein und ließ einen davon seine jährlichen Abonnementkosten von rund 9.000 Dollar durchleuchten. Nach einer Übersicht aller Abos kündigte der Agent zwei nicht benötigte Dienste und sparte ihm etwa 1.000 bis 1.200 Dollar pro Jahr. Patel warnt zugleich davor, nicht geprüften privaten Agenten Zugriff auf Arbeitswerkzeuge und sensible Unternehmensressourcen zu geben.
Original - 02
Zehn Security-Kennzahlen, mit denen CISOs den Nutzen ihrer Arbeit belegen können
ComputerWocheSecurity-Metriken helfen CISOs dabei, die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen zu bewerten und den Bezug zum Geschäft nachzuweisen – vorausgesetzt, sie sind relevant und in einen Kontext eingebettet. Der Beitrag stellt zehn Kennzahlenbereiche von Incident Response über Schwachstellenmanagement und Compliance bis zur Transparenz vor und stützt sich dabei auf Einschätzungen mehrerer Branchenexperten. Entscheidend ist, dass jede Metrik eine konkrete Frage beantwortet und Entscheidern nützliche Informationen liefert.
Original - 03
Hackerangriff auf OpenCode Console: Gestohlene API-Schlüssel verursachen hohe Kosten bei Nutzern
TechCrunch AIAngreifer sind über Nacht in ein älteres System des KI-Coding-Tools OpenCode eingedrungen und haben die API-Schlüssel von 1,4 Prozent der Nutzer der OpenCode Console erbeutet, woraufhin auf deren KI-Konten teils Kosten von mehreren hundert bis über 1.000 Dollar anfielen. Während Anthropic und Google die betroffenen Schlüssel sperrten und OpenAI Rückerstattungen zusagte, blockierten KI-Modelle bei der Analyse des Schadcodes teils wegen ihrer Sicherheitsfilter, was eine Debatte über Schutzmechanismen in der Cyberabwehr auslöste.
Original - 04
US Marine Corps stattet Truppen mit neuer Rettungsausrüstung für Einsätze ohne schnelle Evakuierung aus
Business InsiderDas US Marine Corps hat begonnen, leichtere Blutkühler, verbesserte Blutwärmer und kleine KI-gestützte Ultraschallgeräte auszugeben, damit Verwundete auch dann überleben, wenn sie nicht rasch evakuiert werden können. Hintergrund ist die Annahme, dass ein technologisch fortgeschrittener Gegner Evakuierung, Nachschub und Kommunikation in künftigen Kriegen erheblich stören könnte. Die Technik soll Sanitäter befähigen, Verletzte näher an der Front mit weniger Gerät und weniger Infrastruktur zu versorgen.
Original - 05
Bidirektionaler KV-Transfer in vLLM senkt die Zeit bis zum ersten Token bei mehrstufigen Agenten-Workloads
AWS Machine Learning BlogBei der getrennten Verarbeitung von Prefill und Decode müssen Prefill-Knoten in mehrstufigen Gesprächen bislang den wachsenden Kontext immer wieder neu berechnen, weil der KV-Cache nur vom Prefill- zum Decode-Knoten übertragen wird. Ein in vLLM beitragener bidirektionaler KV-Transfer lässt den Decode-Knoten bereits berechnete KV-Blöcke an den Prefill-Knoten zurückgeben, koordiniert durch einen KV-Cache-fähigen Router. In Benchmarks auf Amazon EC2 P5en-Instanzen mit EFA sank die Time to first token bei den längsten Prompts um bis zu 1,6-fach für Qwen3-32B und bis zu 3,3-fach für GLM-5-FP8.
Original - 06
KI-Entwickler Anthropic will fünf Prozent seiner Aktien in einen Fonds für das Gemeinwohl einbringen
The Guardian AIAnthropic, der Entwickler des Chatbots Claude, will vor seinem geplanten Börsengang fünf Prozent seiner Anteile in einen Fonds für das „öffentliche Wohl“ einbringen, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre. Die Anteile sind nach der jüngsten Bewertung im Mai rund 48 Milliarden Dollar wert, und bei Wertsteigerungen sollen weitere Aktien folgen. Das Vorhaben fällt in eine Zeit wachsender öffentlicher Sorgen über KI, und Elon Musk reagierte darauf mit der Ankündigung, selbst Aktien an die Öffentlichkeit zu verschenken.
Original - 07
OpenAI verbessert KI-Modelle deutlich bei seltenen Programmiersprachen wie COBOL und Fortran
OpenAI NewsOpenAI meldet erhebliche Fortschritte seiner neuesten Modelle bei Programmiersprachen mit wenig verfügbarem Trainingsmaterial, darunter COBOL, Fortran und Visual Basic. In den neuen Tests MultiLangBench und einer COBOL-Migrationsprüfung steigen die Trefferquoten stark, während die Kosten sinken. So erreicht GPT‑6 Astra im Schnitt 87,4 Prozent über 20 Sprachen, und GPT‑6.1 Sol kommt bei der COBOL-Migration auf bis zu 97,9 Prozent.
Original - 08
Axis und Cisco bringen Verwaltung physischer Sicherheitsinfrastruktur in die Cloud
IT BusinessAxis Communications und Cisco wollen die oft noch dezentral organisierte Verwaltung physischer Sicherheitsinfrastruktur wie Netzwerk-Kameras und Zutrittskontrollen an die Verwaltung von IT-Infrastruktur angleichen. Unterstützte Axis-Geräte lassen sich künftig über Axis Cloud Connect direkt im Cisco Meraki Dashboard innerhalb von Cisco Cloud Control verwalten. Unternehmen sollen so weniger Verwaltungsaufwand haben und mehr Transparenz über den Zustand ihrer Sicherheitsarchitektur über mehrere Standorte hinweg gewinnen.
Original
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Cisco-Manager nutzt persönliche KI-Agenten, um Abonnements im Wert von 9.000 Dollar zu prüfen
Business InsiderJeetu Patel, Präsident und Produktchef von Cisco, setzt vier bis fünf persönliche KI-Agenten ein und ließ einen davon seine jährlichen Abonnementkosten von rund 9.000 Dollar durchleuchten. Nach einer Übersicht aller Abos kündigte der Agent zwei nicht benötigte Dienste und sparte ihm etwa 1.000 bis 1.200 Dollar pro Jahr. Patel warnt zugleich davor, nicht geprüften privaten Agenten Zugriff auf Arbeitswerkzeuge und sensible Unternehmensressourcen zu geben.
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ComputerWocheSecurity-Metriken helfen CISOs dabei, die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen zu bewerten und den Bezug zum Geschäft nachzuweisen – vorausgesetzt, sie sind relevant und in einen Kontext eingebettet. Der Beitrag stellt zehn Kennzahlenbereiche von Incident Response über Schwachstellenmanagement und Compliance bis zur Transparenz vor und stützt sich dabei auf Einschätzungen mehrerer Branchenexperten. Entscheidend ist, dass jede Metrik eine konkrete Frage beantwortet und Entscheidern nützliche Informationen liefert.
Original - 03
Hackerangriff auf OpenCode Console: Gestohlene API-Schlüssel verursachen hohe Kosten bei Nutzern
TechCrunch AIAngreifer sind über Nacht in ein älteres System des KI-Coding-Tools OpenCode eingedrungen und haben die API-Schlüssel von 1,4 Prozent der Nutzer der OpenCode Console erbeutet, woraufhin auf deren KI-Konten teils Kosten von mehreren hundert bis über 1.000 Dollar anfielen. Während Anthropic und Google die betroffenen Schlüssel sperrten und OpenAI Rückerstattungen zusagte, blockierten KI-Modelle bei der Analyse des Schadcodes teils wegen ihrer Sicherheitsfilter, was eine Debatte über Schutzmechanismen in der Cyberabwehr auslöste.
Original - 04
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Business InsiderDas US Marine Corps hat begonnen, leichtere Blutkühler, verbesserte Blutwärmer und kleine KI-gestützte Ultraschallgeräte auszugeben, damit Verwundete auch dann überleben, wenn sie nicht rasch evakuiert werden können. Hintergrund ist die Annahme, dass ein technologisch fortgeschrittener Gegner Evakuierung, Nachschub und Kommunikation in künftigen Kriegen erheblich stören könnte. Die Technik soll Sanitäter befähigen, Verletzte näher an der Front mit weniger Gerät und weniger Infrastruktur zu versorgen.
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Bidirektionaler KV-Transfer in vLLM senkt die Zeit bis zum ersten Token bei mehrstufigen Agenten-Workloads
AWS Machine Learning BlogBei der getrennten Verarbeitung von Prefill und Decode müssen Prefill-Knoten in mehrstufigen Gesprächen bislang den wachsenden Kontext immer wieder neu berechnen, weil der KV-Cache nur vom Prefill- zum Decode-Knoten übertragen wird. Ein in vLLM beitragener bidirektionaler KV-Transfer lässt den Decode-Knoten bereits berechnete KV-Blöcke an den Prefill-Knoten zurückgeben, koordiniert durch einen KV-Cache-fähigen Router. In Benchmarks auf Amazon EC2 P5en-Instanzen mit EFA sank die Time to first token bei den längsten Prompts um bis zu 1,6-fach für Qwen3-32B und bis zu 3,3-fach für GLM-5-FP8.
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KI-Entwickler Anthropic will fünf Prozent seiner Aktien in einen Fonds für das Gemeinwohl einbringen
The Guardian AIAnthropic, der Entwickler des Chatbots Claude, will vor seinem geplanten Börsengang fünf Prozent seiner Anteile in einen Fonds für das „öffentliche Wohl“ einbringen, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre. Die Anteile sind nach der jüngsten Bewertung im Mai rund 48 Milliarden Dollar wert, und bei Wertsteigerungen sollen weitere Aktien folgen. Das Vorhaben fällt in eine Zeit wachsender öffentlicher Sorgen über KI, und Elon Musk reagierte darauf mit der Ankündigung, selbst Aktien an die Öffentlichkeit zu verschenken.
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OpenAI verbessert KI-Modelle deutlich bei seltenen Programmiersprachen wie COBOL und Fortran
OpenAI NewsOpenAI meldet erhebliche Fortschritte seiner neuesten Modelle bei Programmiersprachen mit wenig verfügbarem Trainingsmaterial, darunter COBOL, Fortran und Visual Basic. In den neuen Tests MultiLangBench und einer COBOL-Migrationsprüfung steigen die Trefferquoten stark, während die Kosten sinken. So erreicht GPT‑6 Astra im Schnitt 87,4 Prozent über 20 Sprachen, und GPT‑6.1 Sol kommt bei der COBOL-Migration auf bis zu 97,9 Prozent.
Original - 08
Axis und Cisco bringen Verwaltung physischer Sicherheitsinfrastruktur in die Cloud
IT BusinessAxis Communications und Cisco wollen die oft noch dezentral organisierte Verwaltung physischer Sicherheitsinfrastruktur wie Netzwerk-Kameras und Zutrittskontrollen an die Verwaltung von IT-Infrastruktur angleichen. Unterstützte Axis-Geräte lassen sich künftig über Axis Cloud Connect direkt im Cisco Meraki Dashboard innerhalb von Cisco Cloud Control verwalten. Unternehmen sollen so weniger Verwaltungsaufwand haben und mehr Transparenz über den Zustand ihrer Sicherheitsarchitektur über mehrere Standorte hinweg gewinnen.
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Häufige Fragen
Wie nutzt Cisco-Produktchef Jeetu Patel persönliche KI-Agenten, und welches Risiko sieht er dabei?
Jeetu Patel setzt vier bis fünf persönliche KI-Agenten ein. Einer davon prüfte seine jährlichen Abonnementkosten von rund 9.000 Dollar, kündigte zwei nicht benötigte Dienste und sparte ihm etwa 1.000 bis 1.200 Dollar pro Jahr. Patel warnt davor, nicht geprüften privaten Agenten Zugriff auf Arbeitswerkzeuge und sensible Unternehmensressourcen zu geben.
Wie sollten CISOs Security-Kennzahlen auswählen, um ihren Nutzen zu belegen?
Eine Kennzahl ist nur dann nützlich, wenn sie eine konkrete Frage beantwortet, in einen Kontext eingebettet ist und Entscheidern hilfreiche Informationen liefert. Der Beitrag nennt zehn Kennzahlenbereiche, darunter Incident Response, Schwachstellenmanagement, Compliance und Transparenz. So lassen sich die Wirksamkeit der Maßnahmen und der Bezug zum Geschäft nachweisen.
Was ist beim Hackerangriff auf die OpenCode Console passiert?
Angreifer drangen über Nacht in ein älteres System des KI-Coding-Tools OpenCode ein und erbeuteten die API-Schlüssel von 1,4 Prozent der Console-Nutzer. Auf deren KI-Konten fielen teils Kosten von mehreren hundert bis über 1.000 Dollar an. Anthropic und Google sperrten die betroffenen Schlüssel, OpenAI sagte Rückerstattungen zu.
Warum löste der OpenCode-Vorfall eine Debatte über Sicherheitsfilter von KI-Modellen aus?
Bei der Analyse des Schadcodes blockierten KI-Modelle teils wegen ihrer Sicherheitsfilter und waren dadurch für die Verteidiger nur eingeschränkt nutzbar. Das wirft die Frage auf, wie Schutzmechanismen gestaltet sein sollten, damit sie die Cyberabwehr nicht behindern.
Was bringt der bidirektionale KV-Transfer in vLLM bei mehrstufigen Agenten-Workloads?
Bei getrenntem Prefill und Decode müssen Prefill-Knoten in mehrstufigen Gesprächen den wachsenden Kontext bislang wiederholt neu berechnen. Beim bidirektionalen KV-Transfer gibt der Decode-Knoten bereits berechnete KV-Blöcke an den Prefill-Knoten zurück, koordiniert durch einen KV-Cache-fähigen Router. In Benchmarks auf Amazon EC2 P5en mit EFA sank die Time to first token bei den längsten Prompts um bis zu 1,6-fach für Qwen3-32B und bis zu 3,3-fach für GLM-5-FP8.
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Hallo, hier ist Maya von KI Kompakt. Heute geht es vor allem um eine Frage: Wie viel Zugriff geben wir KI-Agenten, und was passiert, wenn dabei etwas schiefgeht? Dazu kommen schnellere Infrastruktur für genau diese Agenten, ein Blick in die Medizin und eine ziemlich große Ankündigung von Anthropic. Fangen wir mit dem Positivbeispiel an. Jeetu Patel, Präsident und Produktchef von Cisco, nutzt vier bis fünf persönliche KI-Agenten. Dazu gehören Metas Muse, Instinct und OpenAIs Dots. Sie bündeln für ihn Nachrichten, fassen Telefonkonferenzen zu Quartalszahlen zusammen und besorgen Konzertkarten für seine Tochter. Spannend ist ein Alltagsfall: Patel gab einem Agenten zum ersten Mal Zugriff auf sein E-Mail-Postfach. Der Agent wies ihn sofort darauf hin, dass er im Jahr rund 9.000 Dollar für Abonnements zahlt. Auf Anfrage lieferte er eine Tabelle mit allen Abos, Kosten und Laufzeiten. Patel suchte zwei Abos aus, der Agent kündigte sie und schickte Bestätigungen. Das empfand Patel nach eigenen Worten als etwas unheimlich. Ersparnis: etwa 1.000 bis 1.200 Dollar pro Jahr. Dazu kam ein versehentlich abgeschlossener Dropbox-Tarif für 11,95 Dollar, obwohl er schon 2 Terabyte hatte. Bei 20 Dollar im Monat hat sich der Agent laut Patel schon mehrfach bezahlt gemacht. Wichtig ist aber seine Warnung. Patel hat E-Mail und Kalender nicht mit den privaten Agenten verknüpft. Dafür nutzt er einen internen Arbeitsagenten. Und den Quellcode-Bestand der Firma sollte man seiner Meinung nach keinem Agenten wie Muse geben. Der Markt dahinter ist groß: Instinct, gegründet von einem 23-Jährigen, hat gerade in einer Series-C-Runde eine Milliarde Dollar eingesammelt und wird mit 10 Milliarden bewertet. Für Unternehmen heißt das: Mitarbeitende bringen solche Agenten ohnehin mit. Klare Regeln, was angebunden werden darf, sind also keine Kür mehr. Wie schnell es unangenehm werden kann, zeigt der zweite Fall. Angreifer sind über Nacht in ein älteres System des KI-Coding-Tools OpenCode eingedrungen. Sie haben die API-Schlüssel von 1,4 Prozent der Nutzer der OpenCode Console erbeutet. Auf den KI-Konten der Betroffenen liefen danach Kosten von mehreren hundert bis über 1.000 Dollar auf. Anthropic und Google haben die betroffenen Schlüssel gesperrt, OpenAI hat Rückerstattungen zugesagt. Mitgründer Dax Raad betont, die Open-Source-App und das Kommandozeilenwerkzeug seien nicht betroffen, weil die Schlüssel dort nie beim Unternehmen landen. OpenCode spricht von einem groß angelegten Distillation-Angriff, also dem Abgreifen von Modellfähigkeiten. Skeptiker halten das für überzogen. Sie sehen einen gewöhnlichen Einbruch, bei dem eine Nutzung für Distillation nicht belegt ist. Auffällig: Der Einbruch passierte in der Nacht, in der OpenCode das Modell GLM-5.3-Flash für Nutzer kostenlos gemacht hat. Wie die Angreifer reingekommen sind und wie die Schlüssel gespeichert waren, hat das Unternehmen nicht gesagt. Betroffene sollen ihre Schlüssel direkt bei den Anbietern widerrufen und ersetzen. Der Vorfall dauert an. Der zweite Teil der Geschichte ist fast noch interessanter. Laut Raad haben Angreifer 48 Stunden lang ununterbrochen versucht, einzudringen. Das Team hat deshalb rund um die Uhr KI-Verteidigungsagenten eingesetzt. Bei der Analyse des Schadcodes haben manche Modelle aber wegen ihrer Sicherheitsfilter blockiert. Das hat eine Debatte ausgelöst. David Sacks, Co-Vorsitzender des President's Council of Advisors on Science and Technology, schrieb auf X, die Schutzmechanismen seien kontraproduktiv gewesen. OpenCode bekam später Zugang zu OpenAIs Programm Daybreak Blue. Das stellt geprüften Nutzern Modelle bereit, die bei defensiver Sicherheitsarbeit seltener ablehnen. Die Lehre: Filter, die Missbrauch verhindern sollen, können auch Verteidiger ausbremsen. Und die Anbieter müssen differenzieren, wer da fragt. Passend dazu ein Gedanke aus der Security-Welt. ComputerWoche hat zehn Kennzahlenbereiche für CISOs zusammengestellt, vom Incident Response über Schwachstellenmanagement bis zur Compliance. Die Experten sind sich einig: Eine Metrik taugt nur, wenn sie eine konkrete Frage beantwortet. Richard Absalom vom Information Security Forum sagt, eine Kennzahl ohne wichtige Information für Entscheider wird sehr wahrscheinlich ignoriert. Fred Rica warnt vor Zahlen ohne Kontext, etwa 100.000 blockierten Events an der Firewall. Frank Kim vom SANS Institute nennt Mean Time to Detect und Mean Time to Respond. Beim Schwachstellenmanagement vergleicht er die Lage mit unverschlossenen Türen. Das Window of Exposure zeigt, wie lange sie offenstehen. Das passt gut zu OpenCode: Wer Agenten und Schlüssel verwaltet, sollte genau diese Fenster messen und dem Vorstand in Geschäftsrisiko übersetzen. Jetzt zur Technik unter der Haube. Wenn Agenten in vielen Schritten mit wachsendem Kontext arbeiten, zählt die Zeit bis zum ersten Token. Bei der getrennten Verarbeitung von Prefill und Decode muss der Prefill-Knoten in mehrstufigen Gesprächen den Kontext bisher immer wieder neu berechnen. Ein jetzt in vLLM beigesteuerter bidirektionaler KV-Transfer dreht das um. Der Decode-Knoten gibt bereits berechnete KV-Blöcke an den Prefill-Knoten zurück, koordiniert durch einen Router, der nur Metadaten hält. In Benchmarks auf Amazon EC2 P5en-Instanzen sank die Zeit bis zum ersten Token bei den längsten Prompts um bis zu das 1,6-Fache bei Qwen3-32B. Bei GLM-5-FP8 waren es bis zu 3,3-fach. Konkret: Bei GLM-5-FP8 stieg die Zeit ohne die Funktion von 500 Millisekunden bei 2.000 Tokens auf 2.334 Millisekunden bei 20.000 Tokens. Mit der Funktion waren es nur 358 auf 702 Millisekunden. Der Transfer selbst kostet etwa 30 bis 130 Millisekunden, spart aber deutlich mehr Rechenzeit. Zwei Details für Entwickler: Die KV-Blöcke werden standardmäßig 480 Sekunden vorgehalten, das sollte zum Takt der Gesprächsrunden passen. Und unter 64 wiederverwendbaren Tokens lohnt sich der Transfer nicht. Wer Agenten im Betrieb hat, sollte sich das anschauen, denn lange Agenten-Sessions sind genau der Fall, in dem es wehtut. Kurz noch in die Medizin. Das US Marine Corps verteilt leichtere Blutkühler, bessere Blutwärmer und kleine KI-gestützte Ultraschallgeräte. Hintergrund: Man rechnet damit, dass ein technisch starker Gegner Evakuierung und Nachschub stört. Die KI-Ultraschallgeräte gab es bisher nur auf höheren Versorgungsstufen. Jetzt kommen sie an die Erstversorgung. Sie helfen, innere Blutungen zu erkennen und zu entscheiden, wer zuerst evakuiert oder operiert werden muss. Das zeigt, wohin sich KI in der Medizin bewegt: weg vom Krankenhaus, hin zu Orten ohne Spezialisten und ohne Infrastruktur. Zum Schluss die große Finanzmeldung. Anthropic, der Entwickler von Claude, will vor dem geplanten Börsengang fünf Prozent seiner Anteile in einen Fonds für das öffentliche Wohl einbringen, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre. Nach der Mai-Runde, bei der Anthropic mit 965 Milliarden Dollar bewertet wurde, sind das rund 48 Milliarden Dollar. Für jede Wertsteigerung um 50 Prozent sollen weitere 2 Prozent folgen. Der Fonds könnte große Spenden an gemeinnützige Organisationen oder direkte Auszahlungen an bestimmte Bevölkerungsgruppen ermöglichen. Anthropic schreibt, KI könne enormen wirtschaftlichen Nutzen bringen, aber für viele Beschäftigte auch Instabilität. 200 Millionen Dollar seien schon zugesagt, doch bei diesem Tempo brauche es mutigere Ansätze. Der Börsengang ist für November geplant, berichtet wird von einer möglichen Bewertung von 1,5 Billionen Dollar. Elon Musk reagierte prompt und kündigte an, selbst Aktien an die Öffentlichkeit zu verschenken. Ob das echte Umverteilung ist oder gute Vorbereitung für die Börse, wird man sehen. Klar ist: Die Arbeitsmarktfrage ist bei den Anbietern selbst angekommen. Was bleibt? Agenten werden mächtiger, billiger zu betreiben und schneller. Gleichzeitig wachsen Angriffsfläche und gesellschaftlicher Druck. Wer sie nutzt, sollte Zugriffe eng begrenzen, Schlüssel im Blick behalten und Sicherheit messbar machen. Das war es für heute von mir. Ich freue mich auf morgen! Und noch ein Hinweis: Dieser Podcast ist vollständig KI-generiert. Alle Quellen und Hintergründe findest du auf unserer Website.
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