Claude Science, KI-CEOs auf dem Prüfstand und Living-off-the-Land-Angriffe (06.07.2026)
Drachen, Daddy-Pflichten und Daten: Der Targaryen-Stammbaum, Business-Trips mit Baby, ChatGPT im eigenen Stil und Claude als Forschungs- und Coding-Profi – plus warum KI-CEOs (noch) scheitern und wie sich Living-off-the-Land-Angriffe abwehren lassen.
In dieser Folge
- 01
Der Targaryen-Stammbaum: Alle Kinder aus 'House of the Dragon' erklärt
Business InsiderDie dritte Staffel von 'House of the Dragon' vertieft den blutigen Erbfolgekrieg der Targaryens, bei dem sich zahlreiche Kinder aus verschiedenen Ehen und Affären um den Thron gruppieren. Auf der einen Seite stehen Rhaenyras Söhne Jace, Luke und Joffrey sowie ihre Kinder mit Daemon, auf der anderen Aegon II. und Helaenas Nachkommen samt der Geschwister Aemond und Daeron. Der Artikel bietet einen detaillierten visuellen Überblick über die komplizierten Verwandtschaftsverhältnisse, Drachenbindungen und Schicksale der jungen Targaryens im Verlauf der Serie.
Original - 02
So bringt man ChatGPT den eigenen Schreibstil bei
t3bKI-generierte Texte wirken oft generisch und oberflächlich, da Chatbots wie ChatGPT oder Claude ohne genaue Vorgaben zu Worthülsen greifen. Der Podcast t3n MeisterPrompter stellt zwei Prompt-Varianten vor, mit denen Nutzer ihre eigene Tonalität analysieren und dem KI-Tool vermitteln können: eine kurze Variante, die die Sprache in fünf Worten beschreibt, und eine ausführlichere, bei der mehrere eigene Textdokumente hochgeladen und ausgewertet werden. Das Ergebnis lässt sich als PDF-Datei speichern und in künftigen Prompts oder Projekten wiederverwenden, um Texte dauerhaft näher am eigenen Schreibstil zu erstellen.
Original - 03
KI als Firmenchef: Princeton-Studie zeigt Grenzen von KI-Agenten als CEO
t3bForscher der Princeton University haben in der Studie CEO-Bench getestet, ob KI-Agenten ein fiktives Startup namens Novamind mit einer Million US-Dollar Startkapital über 500 simulierte Tage profitabel führen können. Dabei mussten die Modelle eigenständig Entscheidungen zu Preisgestaltung, Marketing, Produktentwicklung und Infrastruktur treffen und auf verzögerte Rückmeldungen sowie wechselnde Kundenpräferenzen reagieren. Die meisten KI-Agenten scheiterten und führten ihr Unternehmen in den Bankrott, allen voran Grok 4.20, während nur Claude Fable 5, Claude Opus 4.8 und GPT-5.5 in einzelnen Durchläufen Gewinne erzielten, wobei ihnen laut den Forschern weiterhin eine konsistente langfristige Strategie fehlt.
Original - 04
Mit Kleinkind und Baby auf Geschäftsreise: Chaotisch, aber lohnenswert
Business InsiderEine freiberufliche Autorin nahm ihren 3 Monate alten Säugling, ihr 2,5-jähriges Kind und ihren Ehemann auf eine dreitägige Arbeitsreise nach Palm Springs mit, ihre erste gemeinsame Übernachtungsreise als vierköpfige Familie. Während sie tagsüber an Presseterminen wie Verkostungen teilnahm, übernahm ihr Mann die Kinderbetreuung im Hotel, was zu anstrengenden Nächten mit wenig Schlaf und improvisierten Momenten führte, etwa als beide Elternteile sich flüsternd im Badezimmer verständigten, um die schlafenden Kinder nicht zu wecken. Trotz Erschöpfung und logistischer Herausforderungen zog die Autorin ein positives Fazit, da die Reise wertvolle gemeinsame Familienerinnerungen schuf, die sie sonst nicht hätten erleben können.
Original - 05
Anthropic startet Claude Science: KI-Plattform für die Forschung mit Zugriff auf 60 Fachdatenbanken
t3bAnthropic hat mit Claude Science eine neue Plattform vorgestellt, die Forscher:innen in allen Phasen ihrer Arbeit unterstützen soll – von der Literaturanalyse über mehrstufige Untersuchungen bis zur Erstellung von Abbildungen und Manuskripten. Die Plattform bietet nativen Zugriff auf mehr als 60 spezialisierte Datenbanken, lässt sich mit externen Modellen und Datensätzen verknüpfen und speichert wiederverwendbare Skills sowie den vollständigen Entstehungsprozess von Ergebnissen zur besseren Nachvollziehbarkeit. Erste Testteams, darunter ein Epidemiologe der UCSF, berichten von deutlich schnelleren, unabhängig validierten Analysen; Claude Science ist ab sofort für Pro-, Max-, Team- und Enterprise-Nutzer verfügbar, zudem fördert Anthropic bis zu 50 Forschungsprojekte mit Credits.
Original - 06
KI im Social-Media-Alltag: Welche Tools wirklich helfen
t3bLisa Merki arbeitet seit über zehn Jahren als Creatorin und ist Senior Social Media Managerin bei Socialhub. Bei t3n Arbeit in Progress spricht sie offen darüber, welche KI-Tools ihren Arbeitsalltag erleichtern – und wo künstliche Intelligenz sie ausbremst statt produktiver macht. weiterlesen auf t3n.de
Original - 07
iX-Workshop zeigt praxisnahen Einsatz von Claude Code für Entwickler
HeiseEin iX-Workshop vermittelt erfahrenen Softwareentwicklern, wie sich das KI-Tool Claude Code effizient in Entwicklungsprozesse integrieren lässt – von Architekturplanung über Implementierung bis zu Tests und Refactoring. Anhand eines durchgängigen TypeScript-Projekts werden Prompting-Techniken, Kontextverwaltung sowie fortgeschrittene Funktionen wie Subagenten, Worktrees und die Anbindung externer Werkzeuge über MCP-Server praktisch geübt. Geleitet wird der Kurs von Rainer Stropek, der seine Erfahrungen aus realen Projekten einbringt; Termine sind der 31. August und der 2. Dezember 2026, jeweils mit Frühbucherrabatt.
Original - 08
Bitdefender: Living-off-the-Land-Angriffe erfordern neue Abwehrstrategien
IT BusinessBitdefender-DACH-Chef Jörg von der Heydt erläutert, wie sogenannte Living-off-the-Land-Angriffe, bei denen Hacker legitime Systemwerkzeuge wie PowerShell oder WMI missbrauchen, klassische signaturbasierte Erkennung wirkungslos machen und die Arbeit der Managed-Detection-and-Response-Analysten grundlegend verändert haben. Das Unternehmen setzt daher auf Verhaltensanalyse, Prozess-Lineage-Daten und die PHASR-Technologie, die Nutzerrechte proaktiv einschränkt, ergänzt durch KI-gestützte Anomalieerkennung, Deception-Techniken wie Honeypots sowie ein modulares MDR-Plus-Framework mit individuell angepassten Kundenprofilen. Letztlich verbleibt die finale Entscheidung stets bei menschlichen Sicherheitsexperten, die durch standardisierte Playbooks und gemeinsame Datenbasis mit MSP-Ingenieuren die Reaktionszeit auf Vorfälle deutlich verkürzen sollen.
Original
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Der Targaryen-Stammbaum: Alle Kinder aus 'House of the Dragon' erklärt
Business InsiderDie dritte Staffel von 'House of the Dragon' vertieft den blutigen Erbfolgekrieg der Targaryens, bei dem sich zahlreiche Kinder aus verschiedenen Ehen und Affären um den Thron gruppieren. Auf der einen Seite stehen Rhaenyras Söhne Jace, Luke und Joffrey sowie ihre Kinder mit Daemon, auf der anderen Aegon II. und Helaenas Nachkommen samt der Geschwister Aemond und Daeron. Der Artikel bietet einen detaillierten visuellen Überblick über die komplizierten Verwandtschaftsverhältnisse, Drachenbindungen und Schicksale der jungen Targaryens im Verlauf der Serie.
Original - 02
So bringt man ChatGPT den eigenen Schreibstil bei
t3bKI-generierte Texte wirken oft generisch und oberflächlich, da Chatbots wie ChatGPT oder Claude ohne genaue Vorgaben zu Worthülsen greifen. Der Podcast t3n MeisterPrompter stellt zwei Prompt-Varianten vor, mit denen Nutzer ihre eigene Tonalität analysieren und dem KI-Tool vermitteln können: eine kurze Variante, die die Sprache in fünf Worten beschreibt, und eine ausführlichere, bei der mehrere eigene Textdokumente hochgeladen und ausgewertet werden. Das Ergebnis lässt sich als PDF-Datei speichern und in künftigen Prompts oder Projekten wiederverwenden, um Texte dauerhaft näher am eigenen Schreibstil zu erstellen.
Original - 03
KI als Firmenchef: Princeton-Studie zeigt Grenzen von KI-Agenten als CEO
t3bForscher der Princeton University haben in der Studie CEO-Bench getestet, ob KI-Agenten ein fiktives Startup namens Novamind mit einer Million US-Dollar Startkapital über 500 simulierte Tage profitabel führen können. Dabei mussten die Modelle eigenständig Entscheidungen zu Preisgestaltung, Marketing, Produktentwicklung und Infrastruktur treffen und auf verzögerte Rückmeldungen sowie wechselnde Kundenpräferenzen reagieren. Die meisten KI-Agenten scheiterten und führten ihr Unternehmen in den Bankrott, allen voran Grok 4.20, während nur Claude Fable 5, Claude Opus 4.8 und GPT-5.5 in einzelnen Durchläufen Gewinne erzielten, wobei ihnen laut den Forschern weiterhin eine konsistente langfristige Strategie fehlt.
Original - 04
Mit Kleinkind und Baby auf Geschäftsreise: Chaotisch, aber lohnenswert
Business InsiderEine freiberufliche Autorin nahm ihren 3 Monate alten Säugling, ihr 2,5-jähriges Kind und ihren Ehemann auf eine dreitägige Arbeitsreise nach Palm Springs mit, ihre erste gemeinsame Übernachtungsreise als vierköpfige Familie. Während sie tagsüber an Presseterminen wie Verkostungen teilnahm, übernahm ihr Mann die Kinderbetreuung im Hotel, was zu anstrengenden Nächten mit wenig Schlaf und improvisierten Momenten führte, etwa als beide Elternteile sich flüsternd im Badezimmer verständigten, um die schlafenden Kinder nicht zu wecken. Trotz Erschöpfung und logistischer Herausforderungen zog die Autorin ein positives Fazit, da die Reise wertvolle gemeinsame Familienerinnerungen schuf, die sie sonst nicht hätten erleben können.
Original - 05
Anthropic startet Claude Science: KI-Plattform für die Forschung mit Zugriff auf 60 Fachdatenbanken
t3bAnthropic hat mit Claude Science eine neue Plattform vorgestellt, die Forscher:innen in allen Phasen ihrer Arbeit unterstützen soll – von der Literaturanalyse über mehrstufige Untersuchungen bis zur Erstellung von Abbildungen und Manuskripten. Die Plattform bietet nativen Zugriff auf mehr als 60 spezialisierte Datenbanken, lässt sich mit externen Modellen und Datensätzen verknüpfen und speichert wiederverwendbare Skills sowie den vollständigen Entstehungsprozess von Ergebnissen zur besseren Nachvollziehbarkeit. Erste Testteams, darunter ein Epidemiologe der UCSF, berichten von deutlich schnelleren, unabhängig validierten Analysen; Claude Science ist ab sofort für Pro-, Max-, Team- und Enterprise-Nutzer verfügbar, zudem fördert Anthropic bis zu 50 Forschungsprojekte mit Credits.
Original - 06
KI im Social-Media-Alltag: Welche Tools wirklich helfen
t3bLisa Merki arbeitet seit über zehn Jahren als Creatorin und ist Senior Social Media Managerin bei Socialhub. Bei t3n Arbeit in Progress spricht sie offen darüber, welche KI-Tools ihren Arbeitsalltag erleichtern – und wo künstliche Intelligenz sie ausbremst statt produktiver macht. weiterlesen auf t3n.de
Original - 07
iX-Workshop zeigt praxisnahen Einsatz von Claude Code für Entwickler
HeiseEin iX-Workshop vermittelt erfahrenen Softwareentwicklern, wie sich das KI-Tool Claude Code effizient in Entwicklungsprozesse integrieren lässt – von Architekturplanung über Implementierung bis zu Tests und Refactoring. Anhand eines durchgängigen TypeScript-Projekts werden Prompting-Techniken, Kontextverwaltung sowie fortgeschrittene Funktionen wie Subagenten, Worktrees und die Anbindung externer Werkzeuge über MCP-Server praktisch geübt. Geleitet wird der Kurs von Rainer Stropek, der seine Erfahrungen aus realen Projekten einbringt; Termine sind der 31. August und der 2. Dezember 2026, jeweils mit Frühbucherrabatt.
Original - 08
Bitdefender: Living-off-the-Land-Angriffe erfordern neue Abwehrstrategien
IT BusinessBitdefender-DACH-Chef Jörg von der Heydt erläutert, wie sogenannte Living-off-the-Land-Angriffe, bei denen Hacker legitime Systemwerkzeuge wie PowerShell oder WMI missbrauchen, klassische signaturbasierte Erkennung wirkungslos machen und die Arbeit der Managed-Detection-and-Response-Analysten grundlegend verändert haben. Das Unternehmen setzt daher auf Verhaltensanalyse, Prozess-Lineage-Daten und die PHASR-Technologie, die Nutzerrechte proaktiv einschränkt, ergänzt durch KI-gestützte Anomalieerkennung, Deception-Techniken wie Honeypots sowie ein modulares MDR-Plus-Framework mit individuell angepassten Kundenprofilen. Letztlich verbleibt die finale Entscheidung stets bei menschlichen Sicherheitsexperten, die durch standardisierte Playbooks und gemeinsame Datenbasis mit MSP-Ingenieuren die Reaktionszeit auf Vorfälle deutlich verkürzen sollen.
Original
Häufige Fragen
Welche Targaryen-Kinder kämpfen in Staffel 3 von 'House of the Dragon' um den Thron?
Auf Rhaenyras Seite stehen ihre Söhne Jace, Luke und Joffrey sowie die mit Daemon gezeugten Kinder, während Aegon II. und Helaena mit ihren Nachkommen und den Geschwistern Aemond und Daeron die Gegenseite bilden. Der Artikel liefert einen visuellen Überblick über diese komplexen Verwandtschafts- und Drachenbindungen.
Wie kann man ChatGPT den eigenen Schreibstil beibringen?
Der Podcast t3n MeisterPrompter empfiehlt zwei Prompt-Varianten: eine kurze, die die eigene Sprache in fünf Worten beschreibt, und eine ausführliche, bei der mehrere eigene Texte hochgeladen und analysiert werden. Das Ergebnis lässt sich als PDF speichern und in künftigen Prompts wiederverwenden, um Texte näher am persönlichen Stil zu erzeugen.
Können KI-Agenten laut der Princeton-Studie erfolgreich ein Unternehmen führen?
In der CEO-Bench-Studie mussten KI-Modelle das fiktive Startup Novamind über 500 simulierte Tage profitabel leiten, wobei die meisten Agenten scheiterten und Bankrott gingen, angeführt von Grok 4.20. Nur Claude Fable 5, Claude Opus 4.8 und GPT-5.5 erzielten in Einzeldurchläufen Gewinne, zeigten aber weiterhin keine konsistente langfristige Strategie.
Wie verlief die Geschäftsreise einer Autorin mit Kleinkind und Baby nach Palm Springs?
Eine freiberufliche Autorin nahm ihre beiden kleinen Kinder und ihren Ehemann auf eine dreitägige Arbeitsreise mit, bei der sie tagsüber Presseterminen nachging und ihr Mann die Kinderbetreuung im Hotel übernahm. Trotz anstrengender Nächte und logistischer Herausforderungen zog sie ein positives Fazit, da die Reise wertvolle gemeinsame Familienerinnerungen schuf.
Was bietet die neue Plattform Claude Science von Anthropic für Forschende?
Claude Science unterstützt Forscher:innen von der Literaturanalyse bis zur Erstellung von Manuskripten und bietet nativen Zugriff auf über 60 Fachdatenbanken sowie eine Verknüpfung mit externen Modellen und Datensätzen. Die Plattform speichert wiederverwendbare Skills und den gesamten Analyseprozess zur besseren Nachvollziehbarkeit und ist ab sofort für Pro-, Max-, Team- und Enterprise-Nutzer verfügbar.
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Hallo, hier ist Leoni von KI Kompakt. Schön, dass ihr wieder dabei seid. Heute geht's um ganz unterschiedliche Facetten von KI im Alltag, in der Forschung und in Unternehmen. Von Schreibstilen über Wissenschaft bis hin zu IT-Sicherheit ist einiges dabei. Legen wir los. Fangen wir mit einem Thema an, das viele von euch direkt betrifft, wenn ihr mit ChatGPT oder Claude arbeitet. Der t3n-Podcast MeisterPrompter hat sich angeschaut, wie man diesen Tools den eigenen Schreibstil beibringt. Das Problem ist bekannt. KI-Texte klingen oft generisch. Viele Worthülsen, wenig Persönlichkeit. Die Lösung ist eigentlich simpel. Man muss der KI genauer sagen, wie man selbst schreibt. Es gibt zwei Varianten. Die kurze Version beschreibt die eigene Sprache in fünf Worten. Die ausführlichere lässt die KI mehrere eigene Texte analysieren und daraus ein Stilprofil erstellen. Das Ergebnis kann man als PDF speichern und immer wieder verwenden. Klingt nach einer kleinen Sache, hat aber großen Effekt. Wer regelmäßig mit KI Texte erstellt, sollte das definitiv ausprobieren. Der Unterschied zwischen einem 08-15-Text und einem Text, der wirklich nach einem selbst klingt, ist enorm. Weiter geht's mit einer Studie, die für alle interessant ist, die sich fragen, wie weit KI-Agenten in der Unternehmensführung wirklich sind. Forscher der Princeton University haben im sogenannten CEO-Bench getestet, ob KI-Modelle ein fiktives Startup erfolgreich leiten können. Das Startup heißt Novamind, das Startkapital eine Million Dollar, die Simulationsdauer 500 Tage. Die KI musste Entscheidungen zu Preisen, Marketing, Produktentwicklung und Infrastruktur treffen. Und dabei auch mit verzögerten Rückmeldungen und wechselnden Kundenwünschen umgehen. Das Ergebnis ist ziemlich ernüchternd. Die meisten Modelle haben ihr Unternehmen in den Bankrott geführt. Grok 4.20 schnitt dabei besonders schlecht ab. Nur Claude Fable 5, Claude Opus 4.8 und GPT-5.5 erzielten in einzelnen Durchläufen Gewinne. Aber selbst bei den besseren Modellen fehlt laut den Forschern eine konsistente langfristige Strategie. Das zeigt ziemlich deutlich, wo die Grenzen aktueller KI-Agenten liegen. Kurzfristige Aufgaben lösen sie gut. Aber komplexe, sich über Monate entwickelnde strategische Entscheidungen sind offenbar noch eine andere Kategorie. Für Unternehmen, die über den Einsatz von KI-Agenten in Führungspositionen nachdenken, ist das ein wichtiger Realitätscheck. Bleiben wir bei Anthropic, denn hier gibt es noch eine zweite spannende Neuigkeit. Das Unternehmen hat Claude Science gestartet, eine Plattform speziell für die Forschung. Die Idee ist, Forschende in allen Phasen ihrer Arbeit zu unterstützen. Von der Literaturanalyse über mehrstufige Untersuchungen bis zur Erstellung von Abbildungen und ganzen Manuskripten. Besonders interessant ist der native Zugriff auf mehr als 60 spezialisierte Fachdatenbanken. Zusätzlich lässt sich die Plattform mit externen Modellen und Datensätzen verknüpfen. Und sie speichert wiederverwendbare Skills sowie den kompletten Entstehungsprozess von Ergebnissen. Das ist wichtig für die Nachvollziehbarkeit wissenschaftlicher Arbeit. Erste Testteams sind schon begeistert. Ein Epidemiologe der UCSF berichtet von deutlich schnelleren Analysen, die zudem unabhängig validiert werden konnten. Claude Science ist ab sofort für Pro-, Max-, Team- und Enterprise-Nutzer verfügbar. Und Anthropic fördert zusätzlich bis zu 50 Forschungsprojekte mit Credits. Das zeigt, wohin sich der Wettbewerb zwischen den großen KI-Anbietern gerade bewegt. Es geht nicht mehr nur um bessere Chatbots, sondern um spezialisierte Werkzeuge für ganz konkrete Berufsgruppen. Wissenschaft ist dabei ein naheliegendes und lukratives Feld. Kommen wir zu einem Thema aus der Praxis. Lisa Merki arbeitet seit über zehn Jahren als Creatorin und ist Senior Social Media Managerin bei Socialhub. Im t3n-Podcast Arbeit in Progress spricht sie offen darüber, welche KI-Tools ihr im Arbeitsalltag wirklich helfen. Und wo KI sie eher ausbremst als produktiver macht. Das ist ein Perspektivwechsel, den man nicht oft hört. Viele Beiträge feiern KI-Tools pauschal. Merki macht das differenzierter. Manche Aufgaben, gerade wenn es um Kreativität und echte Zielgruppenkenntnis geht, lassen sich eben nicht einfach automatisieren. Für alle, die im Marketing oder in Social Media arbeiten, ist das eine gute Erinnerung. KI ist ein Werkzeug, kein Ersatz für Erfahrung und Gespür. Auch für Entwickler gibt es heute etwas. Ein iX-Workshop beschäftigt sich mit dem praxisnahen Einsatz von Claude Code. Es geht darum, wie man das Tool effizient in Entwicklungsprozesse integriert. Von der Architekturplanung über die Implementierung bis zu Tests und Refactoring. Anhand eines durchgängigen TypeScript-Projekts werden dabei Prompting-Techniken und Kontextverwaltung geübt. Aber auch fortgeschrittene Funktionen wie Subagenten, Worktrees und die Anbindung externer Werkzeuge über MCP-Server. Geleitet wird der Kurs von Rainer Stropek, der seine Erfahrung aus echten Projekten einbringt. Für Entwicklerteams, die KI-Coding-Tools nicht nur oberflächlich nutzen, sondern wirklich in ihren Workflow integrieren wollen, ist das ein relevantes Angebot. Claude Code hat sich in den letzten Monaten zu einem der ernstzunehmendsten Tools für professionelle Softwareentwicklung entwickelt, und dieser praktische Blick auf komplexere Funktionen ist genau das, was viele Teams gerade brauchen. Zum Schluss noch ein Blick in die IT-Sicherheit. Bitdefender-DACH-Chef Jörg von der Heydt erklärt, wie sogenannte Living-off-the-Land-Angriffe die Arbeit von Sicherheitsanalysten verändern. Bei diesen Angriffen missbrauchen Hacker legitime Systemwerkzeuge wie PowerShell oder WMI. Das macht klassische signaturbasierte Erkennung praktisch wirkungslos. Bitdefender setzt deshalb auf Verhaltensanalyse und sogenannte Prozess-Lineage-Daten. Dazu kommt eine Technologie namens PHASR, die Nutzerrechte proaktiv einschränkt. Ergänzt wird das durch KI-gestützte Anomalieerkennung und Deception-Techniken wie Honeypots. Die finale Entscheidung bleibt aber immer bei menschlichen Sicherheitsexperten. Standardisierte Playbooks und eine gemeinsame Datenbasis mit den Ingenieuren sollen die Reaktionszeit bei Vorfällen deutlich verkürzen. Das zeigt, wie KI zunehmend zum festen Bestandteil moderner Cybersicherheit wird. Nicht als Ersatz für menschliche Expertise, sondern als Werkzeug, das Muster erkennt, die für Menschen allein kaum sichtbar wären. Insgesamt zeigt sich heute ein ziemlich klares Bild. KI wird immer spezialisierter, ob in der Wissenschaft, in der Softwareentwicklung oder in der IT-Sicherheit. Gleichzeitig zeigen Studien wie der CEO-Bench, dass es bei komplexen, langfristigen Entscheidungen noch deutliche Grenzen gibt. Und in der Praxis, sei es im Marketing oder beim Schreiben, kommt es weiterhin stark darauf an, wie gezielt man diese Tools einsetzt. Das war's für heute von mir. Ich freue mich schon auf morgen, wenn's weitergeht mit den neuesten Entwicklungen aus der KI-Welt. Bis dann, macht's gut.
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