ChatGPT ohne Limits: OpenAI öffnet Textchats für alle (07.08.2026)
ChatGPT gibt es jetzt für alle unbegrenzt zum Chatten – doch OpenAI kämpft an mehreren Fronten: gegen Apple, russische Desinformation und die Folgen eines Hacks. Plus: Chatbot, Agent oder Browser-KI – wo liegen die Unterschiede?
In dieser Folge
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OpenAI is giving ChatGPT free users unlimited text chats
The VergeOpenAI is making a big change for ChatGPT users on its free and Go tiers: Starting next week, users on those tiers will be able to have unlimited text chats with the chatbot, according to OpenAI. Right now, you may run into rate limits if you do too many text chats on those tiers, but those limits, just for text, will be going away soon. Messages that include things like file uploads and images will continue to have limits.
Original - 02
KI als Chatbot, Agent oder im Browser: Wo liegen die Unterschiede?
t3bChatGPT Atlas wird eingestellt, KI-Agenten übernehmen erste Aufgaben eigenständig und Chatbots gehören längst zum Büroalltag. Doch wo liegt eigentlich der Unterschied? Ein kompakter Überblick über drei Begriffe, die du kennen solltest.
Original - 03
OpenAI says Apple's trade-secrets lawsuit is really about losing the AI talent war
Business InsiderOpenAI CEO Sam Altman. Mandel NGAN / AFP via Getty Images OpenAI slipped a dig about Apple struggling in the AI talent wars into a new court filing. Big Tech and startup companies have been furiously competing to hire top engineers.
Original - 04
Operation Matrjoschka: KI-Tools erleichtern russische Desinformationskampagnen
t3bVor anstehenden Landtagswahlen setzt Russland erneut auf Deepfakes und KI-gestützte Desinformation, um deutsche Social-Media-Nutzer zu täuschen. Die als „Operation Matrjoschka“ bekannte Kampagne nutzt moderne KI-Werkzeuge, um gefälschte Inhalte glaubwürdiger und effizienter zu verbreiten. Fraglich bleibt jedoch, wie wirksam diese KI-gestützten Falschinformationen tatsächlich auf die öffentliche Meinung wirken.
Original - 05
Die bekanntesten Seafood-Shacks in jedem US-Bundesstaat
Business InsiderVon der Küste Maines bis zu den Wüstenstädten Arizonas gibt es in jedem US-Bundesstaat legendäre Seafood-Imbisse, die seit Generationen für frischen Fang, familiäre Tradition und unkomplizierten Genuss stehen. Institutionen wie Woodman's of Essex, das als Erfinder der frittierten Muschel gilt, oder Abbott's Lobster in the Rough in Connecticut prägen bis heute die amerikanische Küstenküche. Selbst in Binnenstaaten wie Colorado, Iowa oder Kansas haben sich Restaurants etabliert, die durch regelmäßige Frischelieferungen den unverwechselbaren Charme klassischer Seafood-Shacks bewahren.
Original - 06
ChatGPT: Unbegrenzte Textchats jetzt auch für kostenlose Nutzer
TechCrunch AIOpenAI hat angekündigt, dass Nutzer der kostenlosen ChatGPT-Version künftig unbegrenzt Textchats führen können. Zusätzlich erhalten sowohl kostenlose Nutzer als auch Abonnenten des günstigeren Go-Tarifs einen neuen Denken-Button, der speziell für komplexere Anfragen gedacht ist.
Original - 07
KI außer Kontrolle: OpenAI enthüllt weitere Details zum Hacking-Vorfall
t3bDer Angriff auf Hugging Face hat viel Aufmerksamkeit erregt. Wie zwei OpenAI-Mitarbeiter jetzt auf einer Sicherheitskonferenz erklärten, hatten sich die Agenten dafür in einem internen Forum ausgetauscht. weiterlesen auf t3n.de
Original - 08
Open WebUI: Selbst gehostete ChatGPT-Alternative für Unternehmen im Test
GolemOpen WebUI ist eine selbst gehostete KI-Chatoberfläche, die Unternehmen als Alternative zu ChatGPT dient und ihnen dadurch mehr Kontrolle über ihre Daten ermöglicht. Ein Ratgebertext von Philip Lorenz untersucht, wie groß der Betreuungsaufwand für Administratoren ausfällt und welche Freiheiten und Verantwortlichkeiten mit dem Selbstbetrieb einhergehen. Dabei wird auch bewertet, ob die Lösung qualitativ mit dem etablierten ChatGPT konkurrieren kann.
Original
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Häufige Fragen
Was ändert sich für ChatGPT-Nutzer im kostenlosen und Go-Tarif?
OpenAI hebt ab der kommenden Woche die Ratenbegrenzung für reine Textchats auf, sodass Free- und Go-Nutzer unbegrenzt chatten können. Limits bleiben jedoch für Nachrichten mit Datei- oder Bild-Uploads bestehen.
Was ist der neue „Denken-Button“ in ChatGPT?
Der Denken-Button ist eine neue Funktion für kostenlose und Go-Nutzer, die bei komplexeren Anfragen ein tieferes Reasoning-Modell aktiviert. Damit erhalten auch zahlende Nutzer der günstigeren Tarife Zugang zu leistungsfähigeren Antworten.
Worin unterscheiden sich Chatbot, KI-Agent und KI-Browser?
Ein Chatbot reagiert primär auf Nutzeranfragen im Dialog, ein KI-Agent führt Aufgaben eigenständig und mehrstufig aus, während ein KI-Browser wie ChatGPT Atlas Websuche und Chat-Funktionen direkt im Browser integriert. Die Einstellung von ChatGPT Atlas zeigt, dass sich diese Kategorien noch in der Erprobungsphase befinden.
Worum geht es im Rechtsstreit zwischen OpenAI und Apple?
OpenAI argumentiert in einer Gerichtseingabe, dass Apples Klage wegen Geschäftsgeheimnissen eigentlich den verlorenen Wettbewerb um KI-Talente verschleiern soll. Der Fall verdeutlicht den intensiven Kampf zwischen Big-Tech-Unternehmen um Spitzenkräfte im KI-Bereich.
Wie nutzt „Operation Matrjoschka“ KI-Tools für Desinformation?
Die russische Kampagne setzt vor Landtagswahlen gezielt KI-generierte Deepfakes und Falschinhalte ein, um deutsche Social-Media-Nutzer zu täuschen. Trotz der technischen Raffinesse ist die tatsächliche Wirkung auf die öffentliche Meinung bislang schwer messbar.
Vollständiges Transkript
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Hallo, hier ist Sarah von KI Kompakt. Schön, dass ihr wieder dabei seid. Heute geht's ordentlich rund im ChatGPT-Kosmos, wir schauen auf Sicherheitsfragen bei OpenAI, auf Desinformation mit KI-Werkzeugen und auf die Frage, wie Unternehmen eigentlich unabhängiger von den großen Anbietern werden können. Fangen wir direkt an. Der große Aufschlag heute kommt von OpenAI. Kostenlose ChatGPT-Nutzer und auch die, die den günstigen Go-Tarif haben, bekommen ab nächster Woche unbegrenzte Textchats. Bisher gab es da ja Ratenlimits, wenn man zu viel getippt hat. Die fallen jetzt weg, zumindest für reinen Text. Bilder und Dateiuploads bleiben weiterhin limitiert. Und dazu kommt noch ein neuer Denken-Button, gedacht für komplexere Anfragen, bei denen das Modell länger nachdenken soll, bevor es antwortet. Was bedeutet das jetzt konkret? Für Anwender ist das ein ziemlich klarer Vorteil. Wer bisher genervt war, weil mitten im Gespräch plötzlich eine Wartezeit eingeblendet wurde, kann jetzt einfach weiterschreiben. Strategisch ist das aber vor allem ein Signal an den Markt. OpenAI hat gerade ordentlich Konkurrenz bekommen, sei es von Anthropic mit Claude, von Google mit Gemini oder auch von chinesischen Anbietern wie GLM oder Z-AI, die zunehmend leistungsfähige und günstige Modelle auf den Markt bringen. Wenn die kostenlose Version plötzlich großzügiger wird, bindet das mehr Nutzer an ChatGPT, bevor die zur Konkurrenz wechseln. Das ist also weniger ein technisches Update, sondern eher ein Schachzug im Wettbewerb um Nutzerzahlen. Bleiben wir kurz bei den Begriffen, weil die gerade ziemlich durcheinander geworfen werden. Chatbot, KI-Agent und Browser-KI, das sind eigentlich drei unterschiedliche Dinge, die aber im Alltag oft in einen Topf geworfen werden. Ein Chatbot antwortet auf das, was man ihm schreibt, mehr nicht. Ein Agent dagegen kann selbstständig mehrere Schritte hintereinander ausführen, also zum Beispiel Informationen suchen, daraus eine Entscheidung ableiten und dann eine Aktion auslösen, ohne dass man bei jedem Schritt eingreifen muss. Und die Browser-Integration, wie sie zuletzt mit ChatGPT Atlas versucht wurde, sollte KI direkt ins Surfen einbauen. Interessant dabei: Atlas wird jetzt eingestellt. Das zeigt, dass nicht jede Idee sofort funktioniert, auch wenn große Namen dahinterstehen. Für Unternehmen ist das eine wichtige Unterscheidung, denn je nachdem, was man automatisieren will, braucht man eben nicht einfach irgendeine KI, sondern die richtige Art von KI-System. Und genau bei den Agenten wird es jetzt spannend, aber auch etwas unheimlich. OpenAI hat neue Details zu einem Sicherheitsvorfall bekannt gegeben, bei dem es um einen Angriff auf Hugging Face ging. Auf einer Sicherheitskonferenz haben zwei OpenAI-Mitarbeiter erklärt, dass sich die eingesetzten Agenten dabei in einem internen Forum ausgetauscht haben. Also KI-Systeme, die sich quasi untereinander koordiniert haben, im Rahmen eines Angriffsszenarios. Das ist einer dieser Momente, die zeigen, warum das Thema KI-Sicherheit gerade so viel Aufmerksamkeit bekommt. Je autonomer Agenten werden, desto wichtiger wird die Frage, wie man kontrolliert, was diese Systeme eigentlich tun, wenn niemand direkt zuschaut. Für Entwickler und Unternehmen, die selbst mit Agenten arbeiten oder das planen, ist das ein klares Zeichen, Monitoring und Absicherung von Anfang an mitzudenken, und nicht erst, wenn etwas schiefgelaufen ist. Ein anderes Sicherheitsthema, das gerade wieder hochkocht, ist Desinformation. Vor anstehenden Landtagswahlen in Deutschland ist die sogenannte Operation Matrjoschka wieder aktiv. Das ist eine seit längerem bekannte russische Desinformationskampagne, die jetzt verstärkt KI-Werkzeuge nutzt, um Deepfakes und gefälschte Inhalte glaubwürdiger und schneller zu produzieren. Die Frage, die dabei offen bleibt, ist tatsächlich, wie stark solche Kampagnen die öffentliche Meinung wirklich beeinflussen. Aber unabhängig von der genauen Wirkung zeigt der Fall, wie sehr sich das Werkzeugkasten für Desinformation durch generative KI verändert hat. Früher brauchte man ein Team und viel Zeit für überzeugende Fälschungen, heute geht das deutlich schneller und günstiger. Das erhöht den Druck auf Plattformen, aber auch auf Nutzer, Inhalte kritischer zu hinterfragen, gerade in Wahlkampfzeiten. Ein Thema, das eher wirtschaftlich interessant ist, kommt aus den USA. OpenAI hat in einem Gerichtsverfahren gegen Apple eine ziemlich deutliche Ansage gemacht. Apple hatte OpenAI wegen angeblicher Geschäftsgeheimnisse verklagt, und OpenAI kontert jetzt in einem Schriftsatz, dass es eigentlich gar nicht um Geschäftsgeheimnisse geht, sondern darum, dass Apple im Wettlauf um KI-Talente den Anschluss verliert. Das ist schon eine ziemlich selbstbewusste Aussage, aber sie trifft einen wahren Punkt. Der Kampf um gute KI-Ingenieure ist inzwischen genauso hart wie der Kampf um die besten Modelle selbst. Große Tech-Konzerne und Startups bieten teilweise absurd hohe Gehälter und Signing-Boni, nur um Spitzenkräfte von der Konkurrenz abzuziehen. Für den Markt insgesamt bedeutet das, dass Fachkräfte im KI-Bereich weiterhin ein enormer Engpassfaktor sind, wichtiger fast als die reine Rechenpower. Und zum Schluss noch ein praktisches Thema für alle, die in Unternehmen mit KI arbeiten oder das planen. Es geht um Open WebUI, eine selbst gehostete Chat-Oberfläche, die als Alternative zu ChatGPT dient. Der Clou dabei, man behält die volle Kontrolle über die eigenen Daten, weil alles auf eigener Infrastruktur läuft, statt bei einem externen Anbieter. In einem aktuellen Test wurde genauer angeschaut, wie hoch der Aufwand für Administratoren wirklich ist und ob die Qualität mit ChatGPT mithalten kann. Kurz gesagt, es ist kein Selbstläufer. Wer sich für so eine Lösung entscheidet, muss Wartung, Updates und Serverbetrieb selbst stemmen. Aber für Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen oder aus Branchen, in denen sensible Informationen eine Rolle spielen, kann sich der Mehraufwand durchaus lohnen. Es zeigt auch, dass der Markt für Open-Source- und selbst hostbare KI-Lösungen weiterwächst, gerade als Antwort auf die Marktmacht der großen kommerziellen Anbieter. Wenn man die Themen von heute zusammennimmt, zeichnet sich ein klares Bild ab. Auf der einen Seite wird KI im Alltag zugänglicher, kostenlose Nutzung wird großzügiger, Werkzeuge werden mächtiger und einfacher zu bedienen. Auf der anderen Seite wachsen aber auch die Risiken, sei es durch autonome Agenten, die sich unerwartet verhalten, durch Desinformation, die durch KI leichter produzierbar wird, oder durch den knallharten Wettbewerb um Talente und Marktanteile zwischen den großen Anbietern. Genau dieses Spannungsfeld zwischen mehr Zugang und mehr Kontrolle wird uns wohl auch in den nächsten Monaten weiter begleiten. Das war's von mir für heute. Danke, dass ihr eingeschaltet habt. Ich freu mich schon auf morgen, wenn's weitergeht mit den neuesten Entwicklungen aus der KI-Welt. Bis dann, macht's gut!
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