Krisenkommunikation, KI-Chips und Agenten: OpenAI, Nvidia & Co. im Fokus (27.08.2026)
Von Krisenkommunikation bei Hackerangriffen bis zu OpenAIs neuem Chip Jalapeño, der Nvidia herausfordert: Wir blicken auf lokale KI-Agenten, eine Podcast-Suchmaschine, frisches Kapital für Arga Labs und ChatGPT im Klassenzimmer.
In dieser Folge
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Krisenkommunikation bei Cyberangriffen: So bereiten sich Unternehmen vor
ComputerWocheBei Cyberangriffen ist neben der IT-Abteilung auch die Unternehmenskommunikation gefordert, die gemeinsam mit dem CISO einen Krisenkommunikationsplan entwickelt und im Ernstfall umsetzt. Wesentliche Bausteine sind klare Verantwortlichkeiten durch Krisenstäbe, vorbereitete Kommunikationskanäle wie eine Darksite für den Fall eines IT-Ausfalls sowie vorformulierte Statements und Pressemitteilungen für unterschiedliche Krisenphasen. Ein umfassendes Krisenkommunikationshandbuch, das regelmäßig durch Übungen getestet wird, hilft Unternehmen dabei, im Falle eines Cybervorfalls schnell, konsistent und vertrauenswürdig nach außen zu kommunizieren.
Original - 02
OpenAIs eigener KI-Chip Jalapeño soll Nvidia bei Effizienz und Tempo übertreffen
t3bOpenAI entwickelt zusammen mit Broadcom den KI-Chip Jalapeño, um bei Hardware unabhängiger von Drittanbietern wie Nvidia zu werden. Laut Hardwarechef Richard Ho zeigt der Chip in internen Tests gegenüber Nvidias GB300 Vorteile bei hohem Durchsatz, niedriger Latenz und Energieverbrauch, da er bereits bei 700 statt bis zu 1.400 Watt gute Leistung liefert. Einschränkend gilt jedoch, dass Jalapeño bislang nicht gegen Nvidias neueste Architektur Vera Rubin NVL72 getestet wurde und ausschließlich für die Inferenz, nicht aber für das Training von KI-Modellen ausgelegt ist.
Original - 03
Perplexity startet lokal laufenden KI-Agenten für Nvidia-Hardware
HeisePerplexity bringt mit „Portable Computer“ eine Local-first-Variante seines KI-Agenten „Computer“ auf den Markt, bei der Sprachmodell, Inferenz und Agentensteuerung vollständig lokal laufen, sodass Daten auf dem Gerät bleiben und lokale Aufgaben keine Credits verbrauchen. Zum Start richtet sich das Angebot an Nutzer von Nvidias DGX Spark, Support für PCs mit leistungsstarken RTX-Grafikkarten (mindestens 24 GByte VRAM) soll folgen, wobei mindestens ein Pro- oder Max-Abonnement nötig ist. Für aktuelle Webinformationen oder anspruchsvolle Aufgaben kann der Agent nach Zustimmung des Nutzers ergänzend Cloud-Modelle wie Qwen 3.8 27B oder das eigene PPLX 27B hinzuziehen, wobei laut eigenen, noch nicht unabhängig überprüften Benchmarks die lokale Ausführung bei komplexem Coding weiterhin hinter Cloud-Modellen zurückbleibt.
Original - 04
Particle launcht Radar: Podcast-Suchmaschine für KI-Agenten
TechCrunch AIDas Startup Particle, gegründet von ehemaligen Twitter-Ingenieuren, präsentiert mit Radar eine Suchmaschine, die über 130.000 Podcasts transkribiert, versteht und für KI-Agenten zugänglich macht. Radar erkennt Themen, Personen und Marken in Gesprächen, liefert relevante Zitate mit Zeitstempel und ermöglicht individuelle Alerts sowie eine spezialisierte Werbeanalyse für Podcasts. Besonders gefragt ist der Dienst bei Hedgefonds und Datenhändlern, die über die API Zugriff auf Audiodaten erhalten, die für klassische Web-Crawler unsichtbar bleiben – künftig soll das Angebot auch auf YouTube-Videos und Nachrichtenclips ausgeweitet werden.
Original - 05
Arga Labs sammelt 10 Millionen Dollar für realistisches Training von Unternehmens-KI-Agenten
TechCrunch AIDas Startup Arga Labs hat eine Seed-Finanzierung von 10 Millionen Dollar unter Führung von General Catalyst erhalten, um KI-Agenten realistischer für den Einsatz in Unternehmenssoftware wie Salesforce, Workday oder E-Mail-Clients zu trainieren. Statt einfacher API-Schnittstellen erstellt Arga vollständige digitale Zwillinge dieser Programme inklusive Berechtigungssystemen, die beliebig oft zurückgesetzt und parallel betrieben werden können, um komplexe, systemübergreifende Aufgaben per Reinforcement Learning zu üben. Laut CEO Phillip Li und Investor Yuri Sagalov soll dies die Lücke schließen, die es bislang erschwert, Agenten so zuverlässig wie beim Programmieren auf reale Geschäftsanwendungen zu trainieren.
Original - 06
Jalapeno: OpenAIs erster KI-Chip schl�gt Nvidia bei Effizienz
GolemIn weniger als eineinhalb Jahren hat OpenAI einen eigenen KI-Chip entwickelt - mit KI und hoher Effizienz. Das zeigt ein erster Test. (OpenAI, KI)
Original - 07
OpenAI weitet ChatGPT für Lehrkräfte auf über 100.000 weitere US-Pädagogen aus
OpenAI NewsOpenAI erweitert sein Programm ChatGPT für Lehrkräfte um 55 neue Schuldistrikte in 20 US-Bundesstaaten und erreicht damit über 300.000 Lehrkräfte und Mitarbeiter an mehr als 100 K-12-Institutionen in 30 Staaten. Begleitet wird die Ausweitung von einer branchenweit ersten, 16 Staaten umfassenden Datenschutzvereinbarung im Rahmen des Student Data Privacy Consortium, die Schuldistrikten eine einheitliche Grundlage zur Bewertung der Datenschutzanforderungen bietet. Ziel bleibt es, Lehrkräften einen sicheren Raum zur Erprobung von KI zu geben, Verwaltungsaufwand zu reduzieren und durch Schulungen, Peer-Austausch und Programme wie die AI Skills Jams eine verantwortungsvolle, lehrergeführte Einführung von KI im Unterricht zu fördern.
Original - 08
OpenAI-Bericht: Wie KI das Lernen zu einem kontinuierlichen Prozess macht
OpenAI NewsOpenAI veröffentlicht zum Schulstart einen neuen Bericht, der zeigt, wie Schüler und Lehrkräfte ChatGPT bereits nutzen, um Lernen über den Klassenraum hinaus zu erweitern. Eine datenschutzfreundliche Analyse ergab, dass wöchentlich bis zu 70 Millionen Gespräche dem Testen von Wissen dienen, während allein in den USA schulbezogene Anfragen während des Schuljahres auf über 460 Millionen Nachrichten pro Woche ansteigen, mit Spitzen an Sonntagabenden. Der Bericht betont dabei, dass KI Lehrer, Eltern und die eigene Lernarbeit der Schüler nicht ersetzen kann, aber bei richtiger Anleitung mehr Zeit für individuelle Unterstützung schaffen kann.
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Krisenkommunikation bei Cyberangriffen: So bereiten sich Unternehmen vor
ComputerWocheBei Cyberangriffen ist neben der IT-Abteilung auch die Unternehmenskommunikation gefordert, die gemeinsam mit dem CISO einen Krisenkommunikationsplan entwickelt und im Ernstfall umsetzt. Wesentliche Bausteine sind klare Verantwortlichkeiten durch Krisenstäbe, vorbereitete Kommunikationskanäle wie eine Darksite für den Fall eines IT-Ausfalls sowie vorformulierte Statements und Pressemitteilungen für unterschiedliche Krisenphasen. Ein umfassendes Krisenkommunikationshandbuch, das regelmäßig durch Übungen getestet wird, hilft Unternehmen dabei, im Falle eines Cybervorfalls schnell, konsistent und vertrauenswürdig nach außen zu kommunizieren.
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OpenAIs eigener KI-Chip Jalapeño soll Nvidia bei Effizienz und Tempo übertreffen
t3bOpenAI entwickelt zusammen mit Broadcom den KI-Chip Jalapeño, um bei Hardware unabhängiger von Drittanbietern wie Nvidia zu werden. Laut Hardwarechef Richard Ho zeigt der Chip in internen Tests gegenüber Nvidias GB300 Vorteile bei hohem Durchsatz, niedriger Latenz und Energieverbrauch, da er bereits bei 700 statt bis zu 1.400 Watt gute Leistung liefert. Einschränkend gilt jedoch, dass Jalapeño bislang nicht gegen Nvidias neueste Architektur Vera Rubin NVL72 getestet wurde und ausschließlich für die Inferenz, nicht aber für das Training von KI-Modellen ausgelegt ist.
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Perplexity startet lokal laufenden KI-Agenten für Nvidia-Hardware
HeisePerplexity bringt mit „Portable Computer“ eine Local-first-Variante seines KI-Agenten „Computer“ auf den Markt, bei der Sprachmodell, Inferenz und Agentensteuerung vollständig lokal laufen, sodass Daten auf dem Gerät bleiben und lokale Aufgaben keine Credits verbrauchen. Zum Start richtet sich das Angebot an Nutzer von Nvidias DGX Spark, Support für PCs mit leistungsstarken RTX-Grafikkarten (mindestens 24 GByte VRAM) soll folgen, wobei mindestens ein Pro- oder Max-Abonnement nötig ist. Für aktuelle Webinformationen oder anspruchsvolle Aufgaben kann der Agent nach Zustimmung des Nutzers ergänzend Cloud-Modelle wie Qwen 3.8 27B oder das eigene PPLX 27B hinzuziehen, wobei laut eigenen, noch nicht unabhängig überprüften Benchmarks die lokale Ausführung bei komplexem Coding weiterhin hinter Cloud-Modellen zurückbleibt.
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Original - 05
Arga Labs sammelt 10 Millionen Dollar für realistisches Training von Unternehmens-KI-Agenten
TechCrunch AIDas Startup Arga Labs hat eine Seed-Finanzierung von 10 Millionen Dollar unter Führung von General Catalyst erhalten, um KI-Agenten realistischer für den Einsatz in Unternehmenssoftware wie Salesforce, Workday oder E-Mail-Clients zu trainieren. Statt einfacher API-Schnittstellen erstellt Arga vollständige digitale Zwillinge dieser Programme inklusive Berechtigungssystemen, die beliebig oft zurückgesetzt und parallel betrieben werden können, um komplexe, systemübergreifende Aufgaben per Reinforcement Learning zu üben. Laut CEO Phillip Li und Investor Yuri Sagalov soll dies die Lücke schließen, die es bislang erschwert, Agenten so zuverlässig wie beim Programmieren auf reale Geschäftsanwendungen zu trainieren.
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Jalapeno: OpenAIs erster KI-Chip schl�gt Nvidia bei Effizienz
GolemIn weniger als eineinhalb Jahren hat OpenAI einen eigenen KI-Chip entwickelt - mit KI und hoher Effizienz. Das zeigt ein erster Test. (OpenAI, KI)
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OpenAI weitet ChatGPT für Lehrkräfte auf über 100.000 weitere US-Pädagogen aus
OpenAI NewsOpenAI erweitert sein Programm ChatGPT für Lehrkräfte um 55 neue Schuldistrikte in 20 US-Bundesstaaten und erreicht damit über 300.000 Lehrkräfte und Mitarbeiter an mehr als 100 K-12-Institutionen in 30 Staaten. Begleitet wird die Ausweitung von einer branchenweit ersten, 16 Staaten umfassenden Datenschutzvereinbarung im Rahmen des Student Data Privacy Consortium, die Schuldistrikten eine einheitliche Grundlage zur Bewertung der Datenschutzanforderungen bietet. Ziel bleibt es, Lehrkräften einen sicheren Raum zur Erprobung von KI zu geben, Verwaltungsaufwand zu reduzieren und durch Schulungen, Peer-Austausch und Programme wie die AI Skills Jams eine verantwortungsvolle, lehrergeführte Einführung von KI im Unterricht zu fördern.
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OpenAI-Bericht: Wie KI das Lernen zu einem kontinuierlichen Prozess macht
OpenAI NewsOpenAI veröffentlicht zum Schulstart einen neuen Bericht, der zeigt, wie Schüler und Lehrkräfte ChatGPT bereits nutzen, um Lernen über den Klassenraum hinaus zu erweitern. Eine datenschutzfreundliche Analyse ergab, dass wöchentlich bis zu 70 Millionen Gespräche dem Testen von Wissen dienen, während allein in den USA schulbezogene Anfragen während des Schuljahres auf über 460 Millionen Nachrichten pro Woche ansteigen, mit Spitzen an Sonntagabenden. Der Bericht betont dabei, dass KI Lehrer, Eltern und die eigene Lernarbeit der Schüler nicht ersetzen kann, aber bei richtiger Anleitung mehr Zeit für individuelle Unterstützung schaffen kann.
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Häufige Fragen
Welche Rolle spielt die Unternehmenskommunikation bei Cyberangriffen?
Sie arbeitet eng mit dem CISO zusammen, um einen Krisenkommunikationsplan zu entwickeln und im Ernstfall schnell, konsistent und vertrauenswürdig nach außen zu kommunizieren. Wichtige Bausteine sind klare Verantwortlichkeiten, vorbereitete Kanäle wie eine Darksite und vorformulierte Statements für verschiedene Krisenphasen.
Was ist der KI-Chip Jalapeño von OpenAI und wie schneidet er gegenüber Nvidia ab?
Jalapeño ist ein zusammen mit Broadcom entwickelter KI-Chip, mit dem OpenAI unabhängiger von Nvidia werden will. In internen Tests zeigt er gegenüber Nvidias GB300 Vorteile bei Durchsatz, Latenz und Energieverbrauch, wurde aber noch nicht mit Nvidias neuester Architektur Vera Rubin NVL72 verglichen und ist bislang nur für Inferenz, nicht für Training ausgelegt.
Was bietet Perplexitys „Portable Computer“ und wofür wird er benötigt?
Es handelt sich um eine lokal laufende Variante des KI-Agenten „Computer“, bei der Sprachmodell und Steuerung vollständig auf dem Gerät ablaufen, sodass Daten lokal bleiben und keine Credits verbraucht werden. Zum Start ist Nvidias DGX Spark-Hardware sowie ein Pro- oder Max-Abonnement nötig, wobei bei komplexen Aufgaben ergänzend Cloud-Modelle genutzt werden können.
Wie funktioniert die Podcast-Suchmaschine Radar von Particle?
Radar transkribiert und analysiert über 130.000 Podcasts, erkennt Themen, Personen und Marken und liefert zeitgestempelte Zitate sowie Werbeanalysen für KI-Agenten. Über eine API erhalten etwa Hedgefonds und Datenhändler Zugriff auf Audiodaten, die für klassische Web-Crawler unsichtbar bleiben.
Wie trainiert Arga Labs KI-Agenten für den Unternehmenseinsatz?
Mit einer 10-Millionen-Dollar-Seed-Finanzierung erstellt Arga Labs vollständige digitale Zwillinge von Unternehmenssoftware wie Salesforce oder Workday inklusive Berechtigungssystemen. Diese können beliebig oft zurückgesetzt und parallel betrieben werden, um Agenten per Reinforcement Learning realistisch auf komplexe, systemübergreifende Geschäftsaufgaben vorzubereiten.
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Hallo, hier ist Sarah von KI Kompakt. Schön, dass ihr wieder dabei seid. Heute geht's um Hardware, Agenten und ein bisschen Bildung. Legen wir los. Das größte Thema heute ist eindeutig Hardware. Und zwar OpenAI. Die Firma hat zusammen mit Broadcom einen eigenen KI-Chip entwickelt, Codename Jalapeño. Und das Interessante daran, in ersten internen Tests soll der Chip Nvidias GB300 bei Durchsatz und Energieeffizienz schlagen. Statt bis zu 1.400 Watt braucht Jalapeño wohl nur 700 Watt für vergleichbare Leistung. Das ist schon eine Ansage. Aber, und das ist wichtig, wir sollten das nicht überbewerten. Erstens sind das OpenAIs eigene Zahlen, noch nicht unabhängig bestätigt. Zweitens wurde der Chip bisher nicht gegen Nvidias neueste Architektur, die Vera Rubin NVL72, getestet. Und drittens kann Jalapeño nur Inferenz, also das Ausführen von Modellen, nicht aber das Training. Trotzdem zeigt das einen klaren Trend, den wir schon länger beobachten. Die großen KI-Anbieter wollen unabhängiger von Nvidia werden. Auch Google, Amazon und Meta bauen an eigenen Chips. Wenn das gelingt, könnte das langfristig die Preise für Rechenleistung drücken und den Markt aufmischen, der bisher stark von Nvidia dominiert wird. Für Unternehmen, die KI-Dienste nutzen, wäre das erstmal eine gute Nachricht, mehr Wettbewerb heißt meist günstigere Preise. Bleiben wir gleich beim Thema Effizienz und Kontrolle über die eigene Infrastruktur, denn das zieht sich heute wie ein roter Faden durch die Meldungen. Perplexity hat nämlich einen neuen KI-Agenten vorgestellt, der komplett lokal läuft. Also ohne Cloud, ohne dass Daten das Gerät verlassen. Heißt „Portable Computer“ und ist erstmal für Nvidias DGX Spark gedacht, Support für normale PCs mit starken RTX-Grafikkarten soll folgen. Der Clou, lokale Aufgaben verbrauchen keine Credits, nur wenn der Agent für aktuelle Web-Infos oder komplexere Aufgaben doch mal in die Cloud muss, kommen Zusatzkosten dazu. Das ist ein spannender Ansatz, gerade für Unternehmen, die aus Datenschutzgründen zurückhaltend bei Cloud-KI sind. Allerdings, bei komplexem Programmieren hinkt die lokale Variante laut Perplexity selbst noch hinter Cloud-Modellen her. Man sieht hier, lokale KI wird realistischer, ist aber noch kein vollwertiger Ersatz für die großen Cloud-Modelle. Bei den KI-Agenten für Unternehmen gibt's noch zwei weitere spannende Entwicklungen. Erstens, das Startup Arga Labs hat zehn Millionen Dollar Seed-Finanzierung eingesammelt, angeführt von General Catalyst. Die Idee dahinter, KI-Agenten brauchen realistische Trainingsumgebungen, um wirklich zuverlässig in Business-Software wie Salesforce oder Workday zu arbeiten. Arga baut deshalb komplette digitale Zwillinge dieser Programme, inklusive Berechtigungssystemen, die man beliebig oft zurücksetzen kann. Das klingt technisch, aber der Kern ist wichtig, bisher scheitern viele Unternehmens-Agenten daran, dass sie in echten Business-Systemen einfach nicht robust genug sind. Wenn Arga das löst, könnte das ein echter Wegbereiter für zuverlässigere Agenten in der Praxis werden. Zweitens, das Startup Particle, gegründet von ehemaligen Twitter-Ingenieuren, hat mit Radar eine Suchmaschine für Podcasts gelauncht, speziell gedacht für KI-Agenten. Über 130.000 Podcasts werden transkribiert und durchsuchbar gemacht, inklusive Zitate mit Zeitstempel. Interessant ist, wer das nutzt, offenbar vor allem Hedgefonds und Datenhändler, die an Informationen wollen, die klassische Web-Crawler gar nicht erfassen können. Das zeigt ganz gut, wohin sich der Markt für KI-Trainingsdaten entwickelt. Audio- und Video-Inhalte werden zunehmend als eigene, wertvolle Datenquelle erschlossen, nicht nur Text von Webseiten. Für die Zukunft ist auch YouTube und Nachrichtenclips als Erweiterung angekündigt. Kommen wir zu OpenAI und dem Bildungsbereich, da gibt es heute gleich zwei Meldungen. OpenAI weitet sein Programm ChatGPT für Lehrkräfte deutlich aus, um 55 neue Schuldistrikte in 20 US-Bundesstaaten. Damit erreicht das Programm jetzt über 300.000 Lehrkräfte an mehr als 100 Schulen in 30 Staaten. Begleitet wird das von einer branchenweit ersten Datenschutzvereinbarung mit 16 Staaten, die Schulen eine einheitliche Grundlage für die Bewertung von Datenschutzfragen gibt. Das ist relevant, weil Datenschutz bei KI im Bildungsbereich bisher oft ein Flickenteppich war, jede Schule musste das für sich klären. Eine einheitliche Grundlage kann die Einführung deutlich beschleunigen. Passend dazu hat OpenAI auch einen Bericht veröffentlicht, der zeigt, wie Schüler und Lehrer ChatGPT tatsächlich nutzen. Die Zahlen sind schon beeindruckend, wöchentlich bis zu 70 Millionen Gespräche drehen sich ums Testen von eigenem Wissen. Und allein in den USA gibt es während des Schuljahres über 460 Millionen schulbezogene Nachrichten pro Woche, mit Spitzen sonntagabends, wenn wohl die Hausaufgaben fällig sind. OpenAI betont dabei ausdrücklich, KI soll Lehrer und Eltern nicht ersetzen, sondern Zeit für individuelle Betreuung schaffen. Ob das in der Praxis wirklich so gelebt wird, bleibt natürlich abzuwarten, aber die Richtung, in die OpenAI hier investiert, ist klar erkennbar. Bildung ist für OpenAI ein strategisch wichtiges Feld geworden. Und dann gibt's noch eine Meldung, die zwar nicht direkt KI-Technologie betrifft, aber für Unternehmen trotzdem relevant ist, gerade weil KI-Systeme selbst zunehmend zum Angriffsziel werden. Es geht um Krisenkommunikation bei Cyberangriffen. Die ComputerWoche zeigt auf, wie wichtig es ist, dass IT und Unternehmenskommunikation gemeinsam einen Krisenplan haben, mit klaren Verantwortlichkeiten, vorbereiteten Kommunikationskanälen und vorformulierten Statements für den Ernstfall. Warum das hier reinpasst, je mehr Unternehmen KI-Systeme und Agenten in ihre Prozesse einbinden, desto größer wird auch die Angriffsfläche. Ein Cyberangriff auf ein Unternehmen, das stark auf KI-Agenten setzt, kann schnell komplexer werden als ein klassischer IT-Ausfall. Vorbereitung zahlt sich hier also doppelt aus. Wenn man alles zusammennimmt, zeigt sich heute ein ziemlich klares Bild. Die großen Player arbeiten daran, unabhängiger und effizienter zu werden, sei es bei eigenen Chips oder bei lokal laufenden Agenten. Gleichzeitig wächst der Markt für spezialisierte Trainingsdaten und Trainingsumgebungen, damit KI-Agenten im Unternehmensalltag wirklich zuverlässig funktionieren. Und OpenAI positioniert sich im Bildungsbereich immer stärker als fester Bestandteil des Schulalltags. Das war's für heute von mir. Dieser Podcast ist übrigens vollständig KI-generiert, alle Quellen und Hintergründe findet ihr wie immer auf unserer Website. Ich freu mich schon auf morgen, bis dann, macht's gut.
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