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Wirtschaft im Fokus
Folge 10313.10.202610:56 KI-vertont

KI-Steuer, IWF-Prognose und Chip-Crash: Wer zahlt für die KI-Wende? (13.10.2026)

Themen

In dieser Folge

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  1. 01

    Wer finanziert den Staat, wenn Künstliche Intelligenz menschliche Arbeit ersetzt?

    FAZ Wirtschaft

    Der Beitrag beleuchtet, wie ein zunehmender Einsatz von Künstlicher Intelligenz die Finanzierung des Staates gefährden könnte, der sich in Deutschland etwa je zur Hälfte aus Steuern auf Arbeit und Konsum speist. Zwei Ökonomen der Universität von Virginia entwerfen dazu ein zweistufiges Modell, in dem erst die Steuerbasis aus Arbeit schrumpft und später auch Verbrauchssteuern als Ausgleich kaum noch tragen. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) schlägt vor, die Umsätze mit KI in Deutschland zu besteuern, um den Umbau des Arbeitsmarkts teilweise zu bezahlen.

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  2. 02

    Dax startet leicht im Plus, Sorgen um Chipwerte belasten Techsektor

    Manager Magazin

    Der Dax ist am Dienstag trotz schwacher Vorgaben aus den USA und Asien mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 25.370 Punkte in den Handel gestartet. Chipwerte standen weltweit unter Druck, ausgelöst durch Zweifel an der Rentabilität milliardenschwerer KI-Investitionen und technische Fortschritte des chinesischen Speicherchipherstellers CXMT. Die Ölpreise gaben nach, nachdem US-Präsident Donald Trump eine Einigung über zusätzliche russische Diesellieferungen verkündet hatte.

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  3. 03

    IWF hebt Wachstumsprognose für Deutschland 2026 auf 1,3 Prozent an

    Manager Magazin

    Der Internationale Währungsfonds erwartet für die deutsche Wirtschaft 2026 ein Wachstum von 1,3 Prozent und damit fast doppelt so viel wie im Juli mit 0,7 Prozent prognostiziert. Auch für die Weltwirtschaft wird die Prognose leicht auf 3,1 Prozent angehoben, da sie sich als widerstandsfähiger gegenüber Energieschocks erwiesen hat. Die Blockade der Straße von Hormus infolge des Kriegs gegen Iran treibt zwar die Preise, wirkt sich laut IWF aber bislang nur begrenzt auf die US-Wirtschaft aus.

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  4. 04

    Digitalminister Wildberger will KI-Umsätze in Deutschland besteuern

    Handelsblatt

    Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) spricht sich dafür aus, die Umsätze mit Künstlicher Intelligenz in Deutschland zu besteuern und mit den Einnahmen den Umbau des Arbeitsmarkts zu finanzieren. Er rechnet damit, dass KI die Arbeitswelt grundlegend verändert und langfristig zwar mehr Beschäftigung entsteht, aber in anderen Jobs als heute. Die Grünen begrüßen den Vorstoß und fordern die Bundesregierung auf, ihn auch umzusetzen.

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  5. 05

    IWF-Prognose: Irankrieg und KI-Boom spalten die Weltwirtschaft

    Handelsblatt

    Der Internationale Währungsfonds rechnet in seinem neuen „World Economic Outlook“ mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent, geringfügig mehr als im April. Hinter dem stabilen Durchschnitt zeigen sich jedoch große Unterschiede: Chipexporteure wie Taiwan und Südkorea wachsen deutlich stärker als erwartet, während Ölimporteure ohne starke Tech-Industrie leiden. Zudem konzentriert sich das weltweite Wachstum auf immer weniger Länder.

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  6. 06

    EU und China einigen sich auf Obergrenze von 350.000 Plug-in-Hybriden pro Jahr

    n-tv Wirtschaft

    Die EU und China haben sich auf eine jährliche Obergrenze von 350.000 Plug-in-Hybriden aus chinesischer Produktion geeinigt, was die aktuellen Importe nach Angaben eines EU-Beamten um mehr als die Hälfte senken würde. Hintergrund ist, dass China seit den 2024 verhängten EU-Sonderzöllen auf Elektroautos deutlich mehr Plug-in-Hybride nach Europa verkauft. Die Regelung betrifft alle in China gebauten Fahrzeuge, unabhängig vom Hersteller, und soll mit den WTO-Regeln vereinbar sein.

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  7. 07

    Vonovia-Chef Mucic wehrt sich gegen Berliner Vergesellschaftungspläne und stellt Neubau in der Hauptstadt infrage

    Handelsblatt

    Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin, die die Bestände profitorientierter Immobilienfirmen vergesellschaften will, weist Vonovia-Chef Luka Mucic die Vorwürfe gegen sein Unternehmen als pauschal und teils unzutreffend zurück. Er bekräftigt das Bekenntnis zum Standort, kündigt aber an, dass Berlin bei künftigen Neubauprojekten schwächer vertreten sein wird, solange keine Klarheit herrscht. Mucic setzt auf ein Bundesgesetz zum Investitionsschutz und hält eine Enteignung in der kolportierten Form für verfassungswidrig.

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  8. 08

    DAX startet trotz geopolitischer Spannungen im Plus – Inflation steigt auf 3,3 Prozent

    Tagesschau

    Der DAX legt zum Handelsstart moderat zu und notiert über 25.400 Punkten, obwohl Chipwerte wie Infineon und Siemens Energy nachgeben und steigende Ölpreise nach einem Huthi-Angriff auf Riad die Risiken erhöhen. Die deutsche Inflation liegt mit 3,3 Prozent auf dem höchsten Stand seit 2023, was weitere Zinserhöhungen der EZB wahrscheinlicher macht. Zugleich beginnt die US-Berichtssaison mit den Zahlen großer Banken, und der IWF hebt seine Wachstumsprognose für Deutschland auf 1,3 Prozent an.

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  9. 09

    Accenture und KI: Was an der neuen Börsenstory dran ist

    Manager Magazin

    Das manager magazin geht der Frage nach, was an der neuen Börsengeschichte rund um den Beratungskonzern Accenture und künstliche Intelligenz tatsächlich dran ist. Im Mittelpunkt steht das Unternehmen unter der Leitung von Konzernchefin Julie Sweet.

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  10. 10

    Chip- und KI-Aktien belasten Asiens Börsen: Kospi bricht zeitweise um über sieben Prozent ein

    Handelsblatt

    Sorgen über eine neue Speicherchiparchitektur des chinesischen Herstellers CXMT und das hohe Preisniveau in den USA haben am Dienstag in Asien einen breiten Ausverkauf von Tech-Werten ausgelöst. Besonders stark traf es Südkoreas Leitindex Kospi, der zeitweise um mehr als sieben Prozent nachgab, während der japanische Nikkei 225 um 1,9 Prozent fiel. Auch andere asiatische Märkte reagierten überwiegend schwächer.

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FAQ

Häufige Fragen

Warum könnte der Einsatz von KI die Staatsfinanzierung in Deutschland gefährden?

Der deutsche Staat finanziert sich etwa je zur Hälfte aus Steuern auf Arbeit und auf Konsum. Ersetzt KI menschliche Arbeit, schrumpft zunächst die Steuerbasis aus Arbeit. Laut einem Modell zweier Ökonomen der Universität von Virginia tragen später auch Verbrauchssteuern als Ausgleich kaum noch.

Was schlägt Digitalminister Wildberger zur Finanzierung des Arbeitsmarktumbaus vor?

Karsten Wildberger (CDU) will die Umsätze mit Künstlicher Intelligenz in Deutschland besteuern. Mit den Einnahmen soll der Umbau des Arbeitsmarkts teilweise bezahlt werden. Er erwartet, dass langfristig mehr Beschäftigung entsteht, allerdings in anderen Jobs als heute. Die Grünen begrüßen den Vorstoß.

Wie hat der IWF seine Wachstumsprognose für Deutschland und die Weltwirtschaft angepasst?

Für Deutschland erwartet der IWF 2026 ein Wachstum von 1,3 Prozent, nach 0,7 Prozent in der Juli-Prognose. Die globale Prognose steigt leicht auf 3,1 Prozent, weil sich die Weltwirtschaft gegenüber Energieschocks als widerstandsfähiger erwiesen hat.

Wie ungleich verteilt sich laut IWF das globale Wachstum?

Hinter dem stabilen Durchschnitt von 3,1 Prozent wachsen Chipexporteure wie Taiwan und Südkorea deutlich stärker als erwartet. Ölimporteure ohne starke Tech-Industrie leiden dagegen, und das Wachstum konzentriert sich auf immer weniger Länder.

Was regelt die Einigung zwischen der EU und China zu Plug-in-Hybriden?

Beide Seiten haben eine jährliche Obergrenze von 350.000 in China gebauten Plug-in-Hybriden vereinbart, unabhängig vom Hersteller. Laut einem EU-Beamten würde das die aktuellen Importe um mehr als die Hälfte senken. Die Regelung soll mit den WTO-Regeln vereinbar sein.

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Hallo, hier ist Leo von Wirtschaft im Fokus. Heute geht es um eine Weltwirtschaft, die erstaunlich robust ist, aber immer ungleicher wächst. Dazu um die Frage, wer eigentlich den Staat bezahlt, wenn Künstliche Intelligenz immer mehr Arbeit übernimmt, und um neue Spielregeln im Handel zwischen der EU und China. Beginnen wir mit der guten Nachricht. Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognosen aktualisiert, und für Deutschland fällt sie deutlich freundlicher aus. Für 2026 erwartet der IWF jetzt ein Wachstum von 1,3 Prozent. Zuvor waren es nur 0,7 Prozent, die Prognose hat sich also fast verdoppelt. Für das kommende Jahr rechnet der Fonds mit 1,1 Prozent, ein kleines Plus von 0,1 Prozentpunkten. Das ist kein Boom, aber nach den schwachen Jahren ein ordentlicher Lichtblick. Auch global sieht es besser aus als befürchtet. Die Weltwirtschaft soll 2026 um 3,1 Prozent wachsen, zuvor waren es 3,0. Für das nächste Jahr bleibt es bei 3,4 Prozent. Das ist bemerkenswert, denn die Straße von Hormus ist seit dem Krieg gegen Iran blockiert, und es fließt nur noch ein Bruchteil des Rohstoffhandels. Der IWF sagt, die Weltwirtschaft habe sich gegenüber diesem Energieschock als widerstandsfähiger erwiesen. Gründe sind eine höhere Ölförderung außerhalb des Persischen Golfs, das Anzapfen strategischer Reserven und eine schwächere Nachfrage in China. Auch die USA halten sich gut. Dort bleibt es bei 2,3 Prozent Wachstum, weil die Menschen weiter Geld ausgeben und Unternehmen kräftig in neue Technologien investieren. Aber, und das ist der wichtige Teil: Hinter dem stabilen Durchschnitt versteckt sich eine wachsende Kluft. Laut dem neuen World Economic Outlook, der in Bangkok bei der Jahrestagung mit der Weltbank vorgestellt wurde, entfallen 95 Prozent des weltweiten Wachstums auf nur 32 Volkswirtschaften. Im Frühjahr ging der IWF noch von 54 Ländern aus. Das Wachstum konzentriert sich also auf immer weniger Schultern. Der Treiber ist der KI-Boom. Länder, die Hardware für KI-Rechenzentren bauen, profitieren enorm. Taiwan steht für rund ein Drittel der weltweiten Exporte von KI-Hardware, und der IWF hat die Wachstumsprognose für das Land von 5,2 auf 10,7 Prozent mehr als verdoppelt. Auf der anderen Seite stehen Ölimporteure ohne starke Tech-Industrie, die unter den hohen Energiepreisen leiden. Für Deutschland heißt das: Wir profitieren von einer robusten Weltlage, aber wir gehören nicht zu den Gewinnern des Chip-Booms. Und dass dieser Boom auch seine Schattenseiten hat, haben die Märkte gestern gezeigt. An den Börsen standen Chipwerte weltweit unter Druck. Auslöser waren Zweifel, ob sich die milliardenschweren KI-Investitionen am Ende rechnen, dazu kamen technische Fortschritte des chinesischen Speicherchipherstellers CXMT. Das schürt Sorgen um Marktanteile und Gewinnmargen der etablierten Konzerne. In Südkorea fiel der Leitindex Kospi um rund 6 Prozent, die Schwergewichte Samsung und SK Hynix verloren zwischen 7 und 9 Prozent. In Deutschland gab Infineon zeitweise 4,6 Prozent nach, und auch Aixtron, Siltronic und weitere Werte aus dem MDax rutschten ab. Der Dax insgesamt startete trotzdem 0,4 Prozent im Plus und stand bei 25.370 Punkten. Gestützt wurde er unter anderem von Symrise, die nach guten Zahlen des Konkurrenten Givaudan fast 5 Prozent zulegten. Dazu kam etwas Entspannung beim Öl. Präsident Trump hatte eine Einigung über zusätzliche russische Diesellieferungen verkündet, und die US-Sanktionen gegen russischen Treibstoff wurden vorübergehend aufgehoben. Brent fiel um 1,5 Prozent auf bis zu 105 Dollar je Barrel. Man sieht: Die Märkte reagieren sehr empfindlich auf alles, was mit KI und Energie zu tun hat. Damit sind wir bei einer Frage, die weit über die Börse hinausgeht. Wenn KI wirklich einen großen Teil menschlicher Arbeit übernimmt, woher kommt dann das Geld für den Staat? In Deutschland speist sich die Staatsfinanzierung etwa je zur Hälfte aus Steuern auf Arbeit und auf Konsum. 2025 brachten Mehrwert- und Umsatzsteuer 310 Milliarden Euro ein, Lohn- und Einkommensteuer knapp 263 Milliarden. Zwei Ökonomen der Universität von Virginia haben dazu ein Modell mit zwei Stufen entworfen. In der ersten sinkt der Anteil der Arbeit am Volkseinkommen, und damit bricht die Hälfte der herkömmlichen Steuerbasis weg. In der zweiten Stufe, einer Wirtschaft, die ganz um KI kreist, bleiben vor allem Steuern auf Kapitalerträge und Vermögen. Dann wird auch die Nachfrage zum Problem, denn KI konsumiert nichts. Wichtig ist der Hinweis, dass das eine Modellwelt mit vielen Als-ob-Annahmen ist. Wie stark KI die Produktivität tatsächlich steigert, ist nämlich umstritten. Selbst vorsichtige Prognosen gehen von 1,5 Prozent mehr Produktivität pro Jahr über zehn Jahre aus, manche Ökonomen sprechen sogar von einer Verdopplung der US-Wirtschaftsleistung. Daron Acemoglu vom MIT kommt dagegen nur auf 0,66 Prozent in zehn Jahren. Und eine PwC-Analyse von mehr als einer Milliarde Stellenanzeigen zeigt für Deutschland 2025 ein Plus KI-bezogener Anzeigen von 1,3 Prozent. Die Gesamtbeschäftigung soll stabil bleiben, der Druck auf Qualifikationen aber steigen. Passend dazu kommt ein konkreter politischer Vorschlag. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger von der CDU will die Umsätze mit Künstlicher Intelligenz in Deutschland besteuern. Mit dem Geld sollen vor allem Umschulungen und neue Tätigkeiten finanziert werden, etwa im Handwerk oder in der Pflege. Der Minister erwartet, dass langfristig sogar mehr Beschäftigung entsteht, nur eben in anderen Jobs als heute. Steuern sollen dort gezahlt werden, wo hierzulande Wachstum und Wertschöpfung entstehen. Die Grünen reagieren begeistert. Parteichefin Franziska Brantner sagte sinngemäß „Na endlich!“ und forderte die Bundesregierung auf, den Vorschlag auch umzusetzen. Ob und wie das praktisch geht, ist offen. Die Idee ist aber nicht neu, Bill Gates fordert seit Längerem, Roboter und KI zu besteuern. Spannend wird, wie die Wirtschaft reagiert, denn eine solche Steuer träfe genau die Technologie, von der man sich neues Wachstum erhofft. Ein weiterer Schauplatz ist der Handel mit China. Die EU und China haben sich auf eine jährliche Obergrenze für Plug-in-Hybride aus chinesischer Produktion geeinigt, und zwar 350.000 Fahrzeuge pro Jahr. Das würde die aktuellen Importe laut einem EU-Beamten um mehr als die Hälfte senken. Die EU-Kommission schätzt, dass in diesem Jahr rund 800.000 solcher Autos aus China kommen könnten. Hintergrund ist, dass China seit den EU-Sonderzöllen auf Elektroautos von 2024 deutlich mehr Plug-in-Hybride nach Europa verkauft. Die Grenze steigt danach jährlich um sechs Prozent und läuft nach vier Jahren aus. Ist sie erreicht, sollen die Zollbehörden keine weiteren Hybride aus China mehr genehmigen. Betroffen sind alle in China gebauten Fahrzeuge, also auch von europäischen Herstellern mit Fertigung dort. Chinesische Autobauer mit Werken in anderen Ländern, etwa in der Türkei, trifft es nicht. Handelskommissar Maros Sefcovic sprach von einem wichtigen ersten Schritt zur Wiederherstellung des Handelsgleichgewichts. Im Gegenzug will China Ausfuhrlizenzen für Seltene Erden und Dauermagnete erleichtern, die für die europäische Industrie wichtig sind. Parallel bereitet die EU Gesetze vor, die Unternehmen in manchen Branchen zu mehreren Lieferländern verpflichten sollen. Der Tenor: weniger Abhängigkeit, ohne die Gesprächsfäden abreißen zu lassen. Im Januar ist ein Telefonat geplant, im März das nächste Treffen. Zum Schluss ein Blick auf den Wohnungsmarkt. In Berlin sorgt der Wahlsieg der Linken für Unruhe in der Immobilienbranche, denn sie will die Bestände profitorientierter Immobilienfirmen vergesellschaften. Vonovia-Chef Luka Mucic weist die Vorwürfe gegen sein Unternehmen als pauschal und teils unzutreffend zurück. Vonovia besitzt in Berlin rund 130.000 Wohnungen und ist damit der größte private Vermieter der Hauptstadt. Laut Mucic liegt die Bestandsmiete bei 8,26 Euro, die Neuvertragsmiete bei 10,80 Euro, und 37 Prozent der Wohnungen gehen bei Neuvermietung an Mieter mit Wohnberechtigungsschein. In diesem Jahr investiere Vonovia 539 Millionen Euro in den Berliner Bestand, rund 1000 Wohnungen sind im Bau und sollen fertig werden. Er kündigt aber an, dass Berlin bei künftigen Neubauprojekten schwächer vertreten sein wird, solange keine Klarheit herrscht. Eine Enteignung in der kolportierten Form hält er für verfassungswidrig und setzt auf ein Bundesgesetz zum Investitionsschutz. Ein Gespräch mit dem Linken-Chef Luigi Pantisano ist angesetzt. Für Berlin ist das ein Warnsignal: Wo Rechtsunsicherheit herrscht, wird weniger gebaut, und das trifft am Ende die Wohnungssuchenden. Was bleibt von heute? Die Weltwirtschaft hält sich besser als gedacht, Deutschland bekommt bessere Prognosen, aber das Wachstum verteilt sich ungleich, und KI ist Hoffnung und Risiko zugleich. Sie treibt die Konjunktur, wackelt an der Börse und stellt die Frage, wie wir den Staat künftig finanzieren. Das waren die wichtigsten Punkte für heute: der höhere IWF-Ausblick für Deutschland, die ungleiche Verteilung des Wachstums, die Debatte um eine KI-Steuer und die Hybrid-Grenze im Handel mit China. Morgen melde ich mich wieder mit den nächsten Wirtschaftsthemen. Bis dahin, machen Sie es gut. Noch ein Hinweis: Dieser Podcast ist vollständig KI-generiert, und alle Quellen und Hintergründe finden Sie auf unserer Website.

Vorlage für die Sprachsynthese. Kleinere Abweichungen zur Audio-Datei möglich.

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