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Wirtschaft im Fokus
Folge 5913.08.20267:51 KI-vertont

Osteuropa-Exporte, Shell verkauft Sonnen, DAX vor neuem Rekord (13.08.2026)

Osteuropa rettet deutsche Exporte, der DAX will seine Rekordserie fortsetzen und Shell verkauft Sonnen – plus: Jenoptik im KI-Rausch, Lanxess bricht ein und die USA zahlen Rekordzinsen auf Staatsanleihen.

Themen

In dieser Folge

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  1. 01

    Osteuropa-Exporte kompensieren deutsche Handelsverluste mit USA und China

    Zeit Wirtschaft

    Deutsche Exporteure haben ihre Warenlieferungen nach Mittel- und Osteuropa im ersten Halbjahr um elf Milliarden Euro gesteigert und damit die Rückgänge im Geschäft mit den USA und China mehr als ausgeglichen. Diese Entwicklung zeigt, wie sich der deutsche Außenhandel angesichts geopolitischer Spannungen und Handelskonflikte zunehmend neu ausrichtet. Die Zahlen unterstreichen die wachsende Bedeutung der osteuropäischen Märkte für die deutsche Exportwirtschaft.

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  2. 02

    Kaum Impulse durch geplante Einkommensteuerreform der Bundesregierung

    ifo Institut

    Die geplante Einkommensteuerreform der Bundesregierung für 2027 wird laut ifo Institut kaum neue Wachstumsimpulse für die Wirtschaft bringen. „Die Einkommensteuerreform der Bundesregierung ist eher Ausgleich als Aufbruch“, sagt ifo-Präsident Clemens Fuest. „Sie gleicht vor allem die kalte Progression aus, also verdeckte Steuererhöhungen durch Inflation, und erhöht den Spitzensteuersatz.

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  3. 03

    Marktbericht: DAX-Rekordserie könnte sich fortsetzen

    Tagesschau

    Starke Firmenbilanzen und die Aussicht auf einen stabilen Leitzins in den USA locken die Anleger in den Aktienmarkt. Aber Fachleute warnen: Nach der jüngsten Rally könnte bald eine Konsolidierung anstehen.

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  4. 04

    Energie: „Optimierung des Portfolios“: Shell verkauft deutschen Speicherhersteller Sonnen an Investor

    Handelsblatt

    Nach jahrelanger Suche hat der Ölkonzern einen Abnehmer für das Allgäuer Unternehmen gefunden. Für Shell ist das Geschäft mit einem Verlust von mehreren Hundert Millionen Euro verbunden.

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  5. 05

    Wall Street: Starke Firmenzahlen treiben Rally trotz steigender Erwartungen

    Handelsblatt

    US-Unternehmen verzeichnen derzeit außergewöhnlich hohe Wachstumsraten, wie sie normalerweise nur in Aufschwungphasen nach Rezessionen zu beobachten sind. Trotz steigender Erwartungen und Bewertungen gehen Anleger an der Wall Street weiterhin bereitwillig ins Risiko. Experten sehen dafür gute Gründe und rechnen damit, dass die Rally an den Aktienmärkten fortbestehen könnte.

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  6. 06

    Jenoptik profitiert vom KI-Boom in der Halbleiterindustrie

    FAZ Wirtschaft

    Der Technologiekonzern Jenoptik verzeichnet im Geschäft mit Ausrüstern der Halbleiterindustrie eine steigende Nachfrage, die auf den wachsenden Bedarf an Rechenzentren im Zuge des KI-Booms zurückgeht. Infolgedessen hat sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens verdoppelt. Offen bleibt jedoch, wie nachhaltig dieser Trend für Jenoptik ist.“

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  7. 07

    Business-Ticker: Elon Musks Mega-Bauprojekt, Meta vor Gericht und Federers Vermögen

    FAZ Wirtschaft

    Ein aktueller Wirtschafts-Liveticker beleuchtet mehrere parallele Entwicklungen: Elon Musk plant offenbar das größte Gebäude der Welt, während US-Staatsanwälte gegen Meta eine Strafe von 1,4 Billionen Dollar fordern. Zudem wird berichtet, wie die Reederei Hapag-Lloyd mit den Folgen von Dürre und Krieg umgeht, und dass Tennislegende Roger Federer seinen Milliardärsstatus verloren haben soll.

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  8. 08

    Ukraine-Krieg: Stromausfall auf der Krim nach Drohnenangriff

    Handelsblatt

    Nach einem ukrainischen Drohnenangriff kam es auf der besetzten Krim zu einem großflächigen Stromausfall, zudem wurde erneut ein Lager des russischen Online-Händlers Wildberries getroffen. Bei einem russischen Angriff auf einen Passagierzug in der Ukraine starben zwei Menschen. Die anhaltenden ukrainischen Angriffe auf Ziele in Russland treiben zudem die Inflation im Land weiter in die Höhe.

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  9. 09

    Dax im Plus: RWE gewinnt, Lanxess bricht ein

    Manager Magazin

    Der Dax verzeichnet dank positiver Quartalsberichte mehrerer Nebenwerte Kursgewinne. Besonders im Fokus stehen dabei die Aktien von RWE, die zulegen, und Lanxess, die einen deutlichen Kurssturz erleiden.

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  10. 10

    USA zahlen höchste Rendite seit Finanzkrise für Staatsanleihen

    Handelsblatt

    Die USA haben neue Staatsanleihen mit der höchsten Emissionsrendite seit der Finanzkrise 2007 begeben. Geopolitische Spannungen sowie die anhaltend hohe Inflation setzen insbesondere langlaufende Anleihen unter Druck. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen erreichte damit ein Niveau, wie es seit der Finanzkrise nicht mehr zu beobachten war.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie konnten deutsche Exporteure die Handelsverluste mit den USA und China ausgleichen?

Deutsche Exporteure steigerten ihre Warenlieferungen nach Mittel- und Osteuropa im ersten Halbjahr um elf Milliarden Euro. Damit wurden die Rückgänge im Geschäft mit den USA und China nicht nur kompensiert, sondern übertroffen.

Welche Wirkung wird die geplante Einkommensteuerreform 2027 laut ifo Institut haben?

Die Reform bringt laut ifo-Präsident Clemens Fuest kaum neue Wachstumsimpulse. Sie gleicht vor allem die kalte Progression aus und erhöht zugleich den Spitzensteuersatz, wirkt also eher ausgleichend als wachstumsfördernd.

Warum steigen die Kurse am deutschen und amerikanischen Aktienmarkt derzeit weiter?

Starke Unternehmensbilanzen und die Erwartung stabiler US-Leitzinsen locken Anleger in Aktien, sowohl beim DAX als auch an der Wall Street. Fachleute warnen jedoch vor einer möglichen Konsolidierung nach der jüngsten Rally.

Warum verkauft Shell den Speicherhersteller Sonnen?

Shell hat nach jahrelanger Suche einen Investor für das Allgäuer Unternehmen Sonnen gefunden, um sein Portfolio zu optimieren. Der Verkauf ist für den Ölkonzern mit einem Verlust von mehreren Hundert Millionen Euro verbunden.

Wie profitiert Jenoptik vom aktuellen KI-Boom?

Jenoptik verzeichnet steigende Nachfrage von Ausrüstern der Halbleiterindustrie, getrieben durch den wachsenden Bedarf an Rechenzentren für KI-Anwendungen. Dadurch hat sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens verdoppelt, wobei die Nachhaltigkeit dieses Trends noch offen ist.

Vollständiges Transkript

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Hallo, hier ist Leo von Wirtschaft im Fokus. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt. Heute schauen wir uns an, wie sich der deutsche Außenhandel neu sortiert, was die geplante Steuerreform wirklich bringt, warum die Börsen weiter Rekorde feiern und warum US-Anleihen plötzlich wieder richtig teuer für den Staat werden. Fangen wir an. Starten wir mit einer wirklich interessanten Entwicklung im deutschen Außenhandel. Die deutschen Exporteure haben im ersten Halbjahr ihre Lieferungen nach Mittel- und Osteuropa um satte elf Milliarden Euro gesteigert. Das ist mehr, als im gleichen Zeitraum im Geschäft mit den USA und China verloren ging. Das heißt im Klartext: Die Rückgänge, die durch Handelskonflikte und geopolitische Spannungen mit den beiden großen Wirtschaftsmächten entstanden sind, wurden komplett ausgeglichen, und zwar durch Länder, die für viele auf den ersten Blick vielleicht nicht als die neuen Wachstumsmärkte auf dem Radar waren. Das zeigt, wie flexibel und anpassungsfähig die deutsche Exportwirtschaft eigentlich ist. Wenn ein Absatzmarkt schwächelt oder politisch riskanter wird, verschieben Unternehmen ihre Handelsströme. Osteuropa profitiert dabei von geografischer Nähe, engen Lieferketten und einer wachsenden industriellen Basis. Für die deutsche Wirtschaft insgesamt ist das eine gute Nachricht, weil es zeigt, dass wir nicht komplett von einzelnen Großmärkten abhängig sind. Gleichzeitig macht es aber auch deutlich, wie sehr sich die globale Handelslandschaft gerade verändert. Wer vor fünf Jahren gesagt hätte, dass Osteuropa zum Ausgleichspol für die deutsche Exportwirtschaft wird, hätte vermutlich einige zweifelnde Blicke geerntet. Bleiben wir bei der Wirtschaftspolitik, denn hier gibt es Neuigkeiten vom ifo-Institut zur geplanten Einkommensteuerreform der Bundesregierung. Die Reform soll 2027 kommen, aber die Erwartungen an einen echten Wachstumsschub sind gedämpft. ifo-Präsident Clemens Fuest bringt es ziemlich klar auf den Punkt: Die Reform sei eher ein Ausgleich als ein echter Aufbruch. Was heißt das konkret? Im Kern soll die sogenannte kalte Progression ausgeglichen werden. Das ist dieser Effekt, bei dem Lohnerhöhungen durch die Inflation quasi aufgefressen werden, während man gleichzeitig prozentual mehr Steuern zahlt, ohne real mehr Kaufkraft zu haben. Diesen Effekt zu korrigieren ist grundsätzlich sinnvoll und überfällig, aber es ist eben keine Reform, die neue wirtschaftliche Dynamik freisetzt. Zusätzlich wird der Spitzensteuersatz erhöht. Für Verbraucherinnen und Verbraucher heißt das: Es wird eine gewisse Entlastung geben, aber keinen großen Wachstumsimpuls für die Gesamtwirtschaft. Wer auf spürbare neue Investitionsanreize gehofft hat, wird vermutlich enttäuscht. Die Reform repariert also eher etwas, das ohnehin hätte längst angepasst werden müssen, schafft aber keine neuen Perspektiven. Jetzt schauen wir auf die Finanzmärkte, denn dort ist aktuell ziemlich viel Bewegung. Der DAX befindet sich weiterhin in einer Rekordserie. Starke Firmenbilanzen und die Aussicht auf einen stabilen Leitzins in den USA sorgen dafür, dass Anlegerinnen und Anleger weiterhin bereit sind, ins Risiko zu gehen. Innerhalb des DAX zeigt sich das Bild aber differenziert. RWE konnte nach positiven Quartalszahlen deutlich zulegen, während Lanxess einen kräftigen Kursrückgang hinnehmen musste. Das zeigt: Auch wenn der Gesamtindex Rekorde feiert, gibt es innerhalb des Marktes klare Gewinner und Verlierer, je nachdem, wie robust die einzelnen Geschäftsmodelle gerade sind. Ein Unternehmen, das besonders profitiert, ist Jenoptik. Der Technologiekonzern verzeichnet im Geschäft mit Ausrüstern der Halbleiterindustrie eine deutlich steigende Nachfrage. Der Grund liegt im anhaltenden KI-Boom, der einen enormen Bedarf an neuen Rechenzentren auslöst, und für diese Rechenzentren braucht man wiederum leistungsfähige Halbleiter. Die Folge: Die Marktkapitalisierung von Jenoptik hat sich verdoppelt. Das ist beeindruckend, aber es bleibt die Frage, wie nachhaltig dieser Boom tatsächlich ist. Solche starken Aufwärtsbewegungen, die stark von einem einzelnen Trend getrieben werden, bergen natürlich auch das Risiko einer Korrektur, sollte sich die Nachfrage irgendwann normalisieren. Auch an der Wall Street läuft es aktuell außergewöhnlich gut. US-Unternehmen zeigen derzeit Wachstumsraten, die man eigentlich nur aus klassischen Aufschwungphasen nach Rezessionen kennt. Und obwohl die Erwartungen und Bewertungen an den Märkten weiter steigen, bleiben Anlegerinnen und Anleger bereit, Risiken einzugehen. Fachleute sehen dafür durchaus gute Gründe und rechnen damit, dass sich diese Rally fortsetzen könnte. Gleichzeitig mahnen andere Stimmen zur Vorsicht, denn nach einer so starken Rally kann durchaus auch eine Konsolidierungsphase folgen. Das ist eigentlich ein ganz normaler Marktmechanismus, auch wenn er für Anlegerinnen und Anleger nervenaufreibend sein kann. Ein spannender Deal aus der Energiebranche kommt vom Ölkonzern Shell. Nach jahrelanger Suche hat Shell endlich einen Käufer für den Allgäuer Speicherhersteller Sonnen gefunden. Für Shell bedeutet der Verkauf allerdings einen Verlust von mehreren Hundert Millionen Euro. Das zeigt, wie stark sich große Energiekonzerne aktuell neu ausrichten und ihre Portfolios bereinigen, auch wenn das kurzfristig schmerzhafte finanzielle Einschnitte bedeutet. Für den Speicherhersteller selbst könnte der neue Investor aber durchaus neue Perspektiven eröffnen, gerade weil der Markt für Energiespeicher im Zuge der Energiewende weiter wächst. Zum Schluss noch ein Blick auf die Anleihemärkte, denn dort gibt es eine bemerkenswerte Entwicklung. Die USA haben neue Staatsanleihen ausgegeben und müssen dafür die höchste Rendite seit der Finanzkrise 2007 bieten. Das bedeutet, der Staat muss sich aktuell deutlich teurer verschulden als in den vergangenen Jahren. Die Gründe dafür liegen in geopolitischen Spannungen und der anhaltend hohen Inflation, die besonders langlaufende Anleihen unter Druck setzen. Für die USA bedeutet das steigende Finanzierungskosten, und das kann sich langfristig auf den gesamten Haushalt auswirken. Für die globalen Finanzmärkte ist das ein wichtiges Signal, denn steigende US-Anleiherenditen wirken sich häufig auch auf andere Märkte weltweit aus, einschließlich Europa. Auch wirtschaftlich relevante geopolitische Spannungen bleiben ein Faktor. So haben jüngste Angriffe auf Infrastruktur in der Region rund um die Krim und auf Lager großer Online-Händler in Russland gezeigt, wie stark Lieferketten und die Inflation in Russland weiterhin unter Druck stehen. Solche Entwicklungen wirken sich auch auf internationale Handels- und Logistikunternehmen aus, die ihre Routen entsprechend anpassen müssen. Zusammengefasst zeigt sich heute ein ziemlich vielschichtiges Bild. Der deutsche Außenhandel verschiebt sich Richtung Osteuropa, die geplante Steuerreform bringt vor allem einen Ausgleich statt echten Aufschwung, die Börsen bleiben trotz Rekorden nervös zwischen Euphorie und Vorsicht, und an den Anleihemärkten wird es für die USA spürbar teurer, sich zu verschulden. Das war's von mir für heute. Morgen schauen wir wieder auf die wichtigsten Entwicklungen aus Wirtschaft und Märkten. Dieser Podcast wurde vollständig KI-generiert, alle Quellen und Hintergründe findet ihr wie immer auf unserer Website. Bis morgen und macht's gut.

Vorlage für die Sprachsynthese. Kleinere Abweichungen zur Audio-Datei möglich.

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