Dax, ifo-Klima und Konjunktursorgen: Zwischen Aufschwung und Haushaltsloch (25.08.2026)
Dax kratzt an der 26.000er-Marke, während der Nasdaq unter Iran-Sanktionen und KI-Sorgen leidet. Deutschlands Wirtschaft überrascht mit Wachstum und besserer Stimmung – trotz tiefroter Staatskasse.
In dieser Folge
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Dax schließt leicht schwächer, Nasdaq unter Druck wegen Iran-Sanktionen und Nvidia-Ausblick
Manager MagazinDer Dax beendete den Xetra-Handel 0,1 Prozent leichter bei 26.101 Punkten, während auch der MDax und der EuroStoxx 50 nachgaben; Halbleiterwerte wie Infineon und Suss Microtec sowie Siemens Energy gerieten im Sog schwacher KI-Titel aus Asien und den USA unter Druck. Belastet wurden die Märkte zudem von der angespannten Lage im Iran-Konflikt, da US-Finanzminister Scott Bessent neue Sanktionen gegen Teheran ankündigte, um die Straße von Hormus für Öllieferungen offenzuhalten, sowie von eskalierenden Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und Kanada. An der Wall Street entwickelten sich die Indizes uneinheitlich, wobei der technologielastige Nasdaq 100 deutlicher verlor, während Anleger gespannt auf die Nvidia-Quartalszahlen am Mittwoch und die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh am Freitag in Jackson Hole warten.
Original - 02
Dax aktuell: Dax liegt im Plus – Bessent beeindruckt nicht
HandelsblattDie markigen Ankündigungen des US-Finanzministers zu Iran-Sanktionen lassen Anleger unbeeindruckt – der Ölpreis fällt sogar. Wichtige Daten zum US-Arbeitsmarkt folgen am Nachmittag.
Original - 03
DAX steigt nach überraschend starken deutschen Konjunkturdaten
TagesschauDer DAX startet mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 26.220 Punkte, nachdem das deutsche Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal mit 0,3 Prozent stärker wuchs als zunächst gemeldet – getragen vor allem von Rekordexporten. Trotz der guten Nachrichten bleibt die Nervosität an den Märkten hoch, da in dieser Woche wichtige Termine wie die Nvidia-Quartalsbilanz, US-Inflationsdaten und eine Rede von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole anstehen. Zusätzlich sorgen der Iran-Konflikt und der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und Kanada für Unsicherheit, während die Ölpreise leicht nachgeben.
Original - 04
Widerstand gegen KI-Rechenzentren belastet Nasdaq – Wall Street uneinheitlich
n-tv WirtschaftAn der Wall Street gaben Nasdaq und S&P 500 nach, während der Dow Jones leicht zulegte, da politischer Widerstand gegen den Bau neuer KI-Rechenzentren die Stimmung bei Chipwerten wie Nvidia, Micron und Broadcom belastete. Zusätzlich sorgten angedrohte höhere US-Zölle auf kanadische Autos, neue Sanktionsdrohungen gegen den Iran sowie steigende Anleiherenditen für Verunsicherung. Anleger richten den Blick nun auf die anstehenden Nvidia-Quartalszahlen, neue Inflationsdaten und eine Rede von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole, die Klarheit über die künftige Zinspolitik bringen soll.
Original - 05
Deutsche Wirtschaft wächst im Frühjahr stärker als erwartet
TagesschauDas deutsche Bruttoinlandsprodukt legte im zweiten Quartal 2026 um revidierte 0,3 Prozent zum Vorquartal zu, getragen vor allem von einem kräftigen Exportgeschäft, während Konsum und Investitionen schwach blieben. Die Stimmung in den Unternehmen verbessert sich laut ifo- und ZEW-Indikatoren weiter, dennoch bleibt das Staatsdefizit mit 3,1 Prozent des BIP im ersten Halbjahr über der EU-Vorgabe. Für das dritte Quartal warnt die Bundesbank vor einer vorübergehenden Wachstumsbremse durch Niedrigwasser am Rhein, das den Warentransport und die Produktion etwa in der Chemieindustrie beeinträchtigt.
Original - 06
Deutsche Wirtschaft wächst im Frühjahr stärker als erwartet
n-tv WirtschaftDas deutsche Bruttoinlandsprodukt legte im zweiten Quartal 2026 um 0,3 Prozent zu, nach ursprünglich geschätzten 0,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Getragen wurde das Wachstum vor allem von einer starken Exportentwicklung mit einem Plus von 2,0 Prozent, während Investitionen in Ausrüstungen zurückgingen und der Konsum nur leicht zunahm. Es ist bereits das dritte Wachstumsquartal in Folge, doch die Bundesbank warnt, dass das historische Niedrigwasser des Rheins die wirtschaftliche Erholung im dritten Quartal deutlich belasten dürfte.
Original - 07
Deutscher Staatshaushalt rutscht im ersten Halbjahr tief ins Minus
n-tv WirtschaftBund, Länder, Kommunen und Sozialversicherung gaben zwischen Januar und Juni 71,3 Milliarden Euro mehr aus als sie einnahmen, was einem Defizit von 3,1 Prozent des BIP entspricht und die EU-Vorgabe erstmals seit der Pandemie überschreitet. Haupttreiber ist der Bund mit einem Fehlbetrag von 48,1 Milliarden Euro, vor allem wegen höherer Verteidigungsausgaben, Investitionen und Subventionen aus Sondervermögen bei zugleich moderaten Steuereinnahmen. Gleichzeitig belasten stark gestiegene Anleiherenditen und um 11,6 Prozent höhere Zinsausgaben die Staatsfinanzen, sodass Ökonomen wie Ifo-Präsident Clemens Fuest eine glaubwürdige Konsolidierungsstrategie der Bundesregierung anmahnen.
Original - 08
Dax klettert über 26.000 Punkte – Anleger warten auf Nvidia und Jackson Hole
Manager MagazinDer Dax hat sich über der Marke von 26.000 Punkten gehalten und legte am Dienstag um 0,30 Prozent auf 26.184 Punkte zu, gestützt durch fallende Ölpreise und einen gestiegenen Ifo-Geschäftsklimaindex, während Anleger vor den Nvidia-Quartalszahlen und der Fed-Rede von Kevin Warsh in Jackson Hole vorsichtig blieben. Besonders gefragt waren Chipwerte wie Infineon und Süss Microtec sowie Siemens Energy, das laut einem Bloomberg-Bericht Goldman Sachs mit der Vorbereitung eines möglichen Verkaufs einer Mehrheitsbeteiligung am Dampfturbinengeschäft beauftragt hat. An den US-Börsen sorgten dagegen politischer Widerstand gegen KI-Rechenzentren sowie neue Zollandrohungen Trumps gegen Kanada für gemischte Kursverläufe, während der Bitcoin erstmals seit Mai wieder über 80.000 Dollar stieg.
Original - 09
ifo Geschäftsklimaindex steigt im August deutlich
ifo InstitutDer ifo Geschäftsklimaindex ist im August auf 88,8 Punkte gestiegen, nach 86,7 im Juli, da Unternehmen ihre aktuelle Lage positiver bewerteten und ihre Erwartungen deutlich nach oben korrigierten. Trotz erneut steigender Energiepreise erholt sich die deutsche Wirtschaft, wobei sich sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor, Handel und Bauhauptgewerbe die Stimmung verbesserte. Während die Auftragslage in der Industrie weiterhin unbefriedigend bleibt, zeigten sich vor allem der Großhandel und die IT-Dienstleister zuversichtlich, während Transport und Logistik weiterhin mit schwierigen Bedingungen kämpfen.
Original - 10
Kommentar: Auf die Subventionswalze aus China gibt es nur eine harte Antwort
HandelsblattDie Konfrontation mit Peking birgt zwar Risiken. Aber Nichtstun ist keine Lösung: Wenn Europa jetzt nicht gemeinsam mit anderen Mittelmächten handelt, könnte es bald zu spät sein.
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Dax schließt leicht schwächer, Nasdaq unter Druck wegen Iran-Sanktionen und Nvidia-Ausblick
Manager MagazinDer Dax beendete den Xetra-Handel 0,1 Prozent leichter bei 26.101 Punkten, während auch der MDax und der EuroStoxx 50 nachgaben; Halbleiterwerte wie Infineon und Suss Microtec sowie Siemens Energy gerieten im Sog schwacher KI-Titel aus Asien und den USA unter Druck. Belastet wurden die Märkte zudem von der angespannten Lage im Iran-Konflikt, da US-Finanzminister Scott Bessent neue Sanktionen gegen Teheran ankündigte, um die Straße von Hormus für Öllieferungen offenzuhalten, sowie von eskalierenden Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und Kanada. An der Wall Street entwickelten sich die Indizes uneinheitlich, wobei der technologielastige Nasdaq 100 deutlicher verlor, während Anleger gespannt auf die Nvidia-Quartalszahlen am Mittwoch und die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh am Freitag in Jackson Hole warten.
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Dax aktuell: Dax liegt im Plus – Bessent beeindruckt nicht
HandelsblattDie markigen Ankündigungen des US-Finanzministers zu Iran-Sanktionen lassen Anleger unbeeindruckt – der Ölpreis fällt sogar. Wichtige Daten zum US-Arbeitsmarkt folgen am Nachmittag.
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DAX steigt nach überraschend starken deutschen Konjunkturdaten
TagesschauDer DAX startet mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 26.220 Punkte, nachdem das deutsche Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal mit 0,3 Prozent stärker wuchs als zunächst gemeldet – getragen vor allem von Rekordexporten. Trotz der guten Nachrichten bleibt die Nervosität an den Märkten hoch, da in dieser Woche wichtige Termine wie die Nvidia-Quartalsbilanz, US-Inflationsdaten und eine Rede von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole anstehen. Zusätzlich sorgen der Iran-Konflikt und der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und Kanada für Unsicherheit, während die Ölpreise leicht nachgeben.
Original - 04
Widerstand gegen KI-Rechenzentren belastet Nasdaq – Wall Street uneinheitlich
n-tv WirtschaftAn der Wall Street gaben Nasdaq und S&P 500 nach, während der Dow Jones leicht zulegte, da politischer Widerstand gegen den Bau neuer KI-Rechenzentren die Stimmung bei Chipwerten wie Nvidia, Micron und Broadcom belastete. Zusätzlich sorgten angedrohte höhere US-Zölle auf kanadische Autos, neue Sanktionsdrohungen gegen den Iran sowie steigende Anleiherenditen für Verunsicherung. Anleger richten den Blick nun auf die anstehenden Nvidia-Quartalszahlen, neue Inflationsdaten und eine Rede von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole, die Klarheit über die künftige Zinspolitik bringen soll.
Original - 05
Deutsche Wirtschaft wächst im Frühjahr stärker als erwartet
TagesschauDas deutsche Bruttoinlandsprodukt legte im zweiten Quartal 2026 um revidierte 0,3 Prozent zum Vorquartal zu, getragen vor allem von einem kräftigen Exportgeschäft, während Konsum und Investitionen schwach blieben. Die Stimmung in den Unternehmen verbessert sich laut ifo- und ZEW-Indikatoren weiter, dennoch bleibt das Staatsdefizit mit 3,1 Prozent des BIP im ersten Halbjahr über der EU-Vorgabe. Für das dritte Quartal warnt die Bundesbank vor einer vorübergehenden Wachstumsbremse durch Niedrigwasser am Rhein, das den Warentransport und die Produktion etwa in der Chemieindustrie beeinträchtigt.
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Deutsche Wirtschaft wächst im Frühjahr stärker als erwartet
n-tv WirtschaftDas deutsche Bruttoinlandsprodukt legte im zweiten Quartal 2026 um 0,3 Prozent zu, nach ursprünglich geschätzten 0,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Getragen wurde das Wachstum vor allem von einer starken Exportentwicklung mit einem Plus von 2,0 Prozent, während Investitionen in Ausrüstungen zurückgingen und der Konsum nur leicht zunahm. Es ist bereits das dritte Wachstumsquartal in Folge, doch die Bundesbank warnt, dass das historische Niedrigwasser des Rheins die wirtschaftliche Erholung im dritten Quartal deutlich belasten dürfte.
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Deutscher Staatshaushalt rutscht im ersten Halbjahr tief ins Minus
n-tv WirtschaftBund, Länder, Kommunen und Sozialversicherung gaben zwischen Januar und Juni 71,3 Milliarden Euro mehr aus als sie einnahmen, was einem Defizit von 3,1 Prozent des BIP entspricht und die EU-Vorgabe erstmals seit der Pandemie überschreitet. Haupttreiber ist der Bund mit einem Fehlbetrag von 48,1 Milliarden Euro, vor allem wegen höherer Verteidigungsausgaben, Investitionen und Subventionen aus Sondervermögen bei zugleich moderaten Steuereinnahmen. Gleichzeitig belasten stark gestiegene Anleiherenditen und um 11,6 Prozent höhere Zinsausgaben die Staatsfinanzen, sodass Ökonomen wie Ifo-Präsident Clemens Fuest eine glaubwürdige Konsolidierungsstrategie der Bundesregierung anmahnen.
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Dax klettert über 26.000 Punkte – Anleger warten auf Nvidia und Jackson Hole
Manager MagazinDer Dax hat sich über der Marke von 26.000 Punkten gehalten und legte am Dienstag um 0,30 Prozent auf 26.184 Punkte zu, gestützt durch fallende Ölpreise und einen gestiegenen Ifo-Geschäftsklimaindex, während Anleger vor den Nvidia-Quartalszahlen und der Fed-Rede von Kevin Warsh in Jackson Hole vorsichtig blieben. Besonders gefragt waren Chipwerte wie Infineon und Süss Microtec sowie Siemens Energy, das laut einem Bloomberg-Bericht Goldman Sachs mit der Vorbereitung eines möglichen Verkaufs einer Mehrheitsbeteiligung am Dampfturbinengeschäft beauftragt hat. An den US-Börsen sorgten dagegen politischer Widerstand gegen KI-Rechenzentren sowie neue Zollandrohungen Trumps gegen Kanada für gemischte Kursverläufe, während der Bitcoin erstmals seit Mai wieder über 80.000 Dollar stieg.
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ifo Geschäftsklimaindex steigt im August deutlich
ifo InstitutDer ifo Geschäftsklimaindex ist im August auf 88,8 Punkte gestiegen, nach 86,7 im Juli, da Unternehmen ihre aktuelle Lage positiver bewerteten und ihre Erwartungen deutlich nach oben korrigierten. Trotz erneut steigender Energiepreise erholt sich die deutsche Wirtschaft, wobei sich sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor, Handel und Bauhauptgewerbe die Stimmung verbesserte. Während die Auftragslage in der Industrie weiterhin unbefriedigend bleibt, zeigten sich vor allem der Großhandel und die IT-Dienstleister zuversichtlich, während Transport und Logistik weiterhin mit schwierigen Bedingungen kämpfen.
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Kommentar: Auf die Subventionswalze aus China gibt es nur eine harte Antwort
HandelsblattDie Konfrontation mit Peking birgt zwar Risiken. Aber Nichtstun ist keine Lösung: Wenn Europa jetzt nicht gemeinsam mit anderen Mittelmächten handelt, könnte es bald zu spät sein.
Original
Häufige Fragen
Warum gaben Dax und Nasdaq zuletzt nach?
Belastend wirkten schwache KI- und Halbleiterwerte wie Infineon, Suss Microtec und Nvidia sowie politischer Widerstand gegen neue KI-Rechenzentren. Zusätzlich sorgten der Iran-Konflikt mit neuen US-Sanktionsdrohungen und der Handelsstreit zwischen den USA und Kanada für Verunsicherung.
Welche Rolle spielen die Iran-Sanktionen von US-Finanzminister Bessent für die Märkte?
Bessent kündigte neue Sanktionen gegen Teheran an, um die Straße von Hormus für Öllieferungen offenzuhalten, doch die Ankündigung zeigte kaum Wirkung – der Ölpreis fiel sogar leicht. Anleger richteten ihren Fokus stattdessen stärker auf US-Arbeitsmarktdaten und andere Konjunktursignale.
Wie hat sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2026 entwickelt?
Das BIP wuchs revidiert um 0,3 Prozent zum Vorquartal, nach zunächst gemeldeten 0,2 Prozent, und damit bereits das dritte Wachstumsquartal in Folge. Haupttreiber waren Rekordexporte mit einem Plus von 2,0 Prozent, während Konsum und Investitionen schwach blieben.
Welche Risiken sieht die Bundesbank für die deutsche Konjunktur im dritten Quartal?
Die Bundesbank warnt vor einer vorübergehenden Wachstumsbremse durch historisches Niedrigwasser am Rhein, das den Warentransport und die Produktion etwa in der Chemieindustrie beeinträchtigt. Zudem bleibt das Staatsdefizit mit 3,1 Prozent des BIP im ersten Halbjahr über der EU-Vorgabe.
Auf welche Termine richten Anleger diese Woche besonders ihren Blick?
Im Fokus stehen die Nvidia-Quartalszahlen am Mittwoch, neue US-Inflationsdaten sowie eine Rede von Fed-Chef Kevin Warsh am Freitag in Jackson Hole, die Hinweise zur künftigen Zinspolitik liefern soll.
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Hallo, hier ist Leo von Wirtschaft im Fokus. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt. Heute gibt es eine spannende Mischung aus guten Nachrichten aus Deutschland und einer ganzen Menge Nervosität an den internationalen Märkten. Lasst uns direkt einsteigen. Fangen wir mit der deutschen Wirtschaft an, denn da gibt es tatsächlich mal einen Lichtblick. Das Statistische Bundesamt hat seine erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal nach oben korrigiert. Statt der ursprünglich gemeldeten 0,2 Prozent Wachstum waren es am Ende 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Das klingt erstmal nach einer kleinen Zahl, ist aber ein wichtiges Signal, denn es ist bereits das dritte Wachstumsquartal in Folge. Getragen wurde dieses Plus vor allem von einem richtig starken Exportgeschäft, das um zwei Prozent zugelegt hat. Weniger erfreulich sieht es dagegen beim Konsum und bei den Investitionen aus. Die Unternehmen halten sich bei Ausrüstungsinvestitionen weiterhin zurück, und auch die Verbraucher geben nur zögerlich mehr Geld aus. Das zeigt: Der Aufschwung steht momentan auf einem eher wackligen Bein, nämlich hauptsächlich auf dem Export, und das macht die deutsche Wirtschaft anfällig für internationale Entwicklungen. Und genau hier kommt eine Warnung der Bundesbank ins Spiel, die man im Blick haben sollte. Für das dritte Quartal rechnen die Fachleute nämlich mit einer vorübergehenden Wachstumsbremse, und die kommt diesmal nicht aus der Weltpolitik, sondern vom Rhein. Das historische Niedrigwasser dort beeinträchtigt den Warentransport und trifft besonders die Chemieindustrie, die auf den Fluss angewiesen ist. Ein kleines, aber interessantes Beispiel dafür, wie sehr auch ganz praktische, physische Faktoren die große Konjunktur beeinflussen können. Passend dazu gibt es auch positive Signale von der Stimmungsfront. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im August auf 88,8 Punkte gestiegen, nach 86,7 im Juli. Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage besser und haben auch ihre Erwartungen für die Zukunft deutlich nach oben korrigiert. Das ist bemerkenswert, denn gleichzeitig steigen die Energiepreise wieder, was eigentlich Gegenwind bedeuten sollte. Trotzdem hat sich die Stimmung sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor, im Handel und im Bauhauptgewerbe verbessert. Besonders zuversichtlich zeigen sich der Großhandel und die IT-Dienstleister. Nicht ganz so rosig sieht es dagegen in der Industrie aus, wo die Auftragslage weiterhin als unbefriedigend gilt, und auch Transport und Logistik kämpfen weiterhin mit schwierigen Bedingungen. Insgesamt aber ein Stimmungsbild, das zeigt: Die Erwartungen sind da, jetzt muss nur noch die reale Entwicklung nachziehen. Wo wir schon bei den Herausforderungen sind, müssen wir auch über die Staatsfinanzen sprechen, und das ist die weniger erfreuliche Seite der Geschichte. Bund, Länder, Kommunen und die Sozialversicherung haben im ersten Halbjahr zusammen 71,3 Milliarden Euro mehr ausgegeben, als sie eingenommen haben. Das entspricht einem Defizit von 3,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und liegt damit erstmals seit der Pandemie über der Vorgabe der EU. Haupttreiber ist der Bund mit einem Fehlbetrag von gut 48 Milliarden Euro, vor allem wegen höherer Verteidigungsausgaben, Investitionen und Subventionen aus den verschiedenen Sondervermögen. Gleichzeitig sind die Steuereinnahmen eher moderat geblieben. Erschwerend kommt hinzu, dass die Zinsausgaben um 11,6 Prozent gestiegen sind, weil die Anleiherenditen kräftig zugelegt haben. Ifo-Präsident Clemens Fuest mahnt deshalb eine glaubwürdige Konsolidierungsstrategie der Bundesregierung an. Das zeigt: Die guten Konjunkturnachrichten und die Haushaltslage laufen momentan in unterschiedliche Richtungen, und das wird die wirtschaftspolitische Debatte in den kommenden Monaten sicher prägen. Kommen wir zu den Finanzmärkten, wo es diese Woche ziemlich turbulent zuging. Der Dax hat sich zwar über der Marke von 26.000 Punkten gehalten und pendelte je nach Handelstag zwischen leichten Gewinnen und kleinen Verlusten, aber die Stimmung war insgesamt nervös. Gestützt wurde der deutsche Leitindex unter anderem durch fallende Ölpreise und den erwähnten guten Ifo-Index. Besonders gefragt waren dabei Chipwerte wie Infineon und Süss Microtec sowie Siemens Energy, wo laut einem Bericht von Bloomberg Goldman Sachs mit der Vorbereitung eines möglichen Verkaufs einer Mehrheitsbeteiligung am Dampfturbinengeschäft beauftragt wurde. An der Wall Street lief es dagegen deutlich holpriger. Der technologielastige Nasdaq stand mehrfach unter Druck, weil politischer Widerstand gegen den Bau neuer KI-Rechenzentren die Stimmung bei Chipwerten wie Nvidia, Micron und Broadcom belastete. Dazu kamen noch handfeste politische Unsicherheiten. US-Finanzminister Scott Bessent hat neue Sanktionen gegen den Iran angekündigt, um die Straße von Hormus für Öllieferungen offenzuhalten. Interessanterweise haben die Märkte davon nicht besonders beeindruckt reagiert, der Ölpreis ist trotzdem gefallen. Zusätzlich eskaliert der Handelsstreit zwischen den USA und Kanada weiter, mit angedrohten höheren Zöllen auf kanadische Autos. Das sorgt insgesamt für ein Klima der Vorsicht. Und alle Augen richten sich jetzt auf zwei große Termine in dieser Woche. Zum einen die Quartalszahlen von Nvidia am Mittwoch, die als eine Art Stimmungsbarometer für den gesamten KI-Sektor gelten. Zum anderen die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh am Freitag in Jackson Hole, von der sich die Märkte Hinweise auf die künftige Zinspolitik der US-Notenbank erhoffen. Bis dahin dürfte die Zurückhaltung an den Börsen weiter anhalten. Zum Schluss noch ein Blick auf ein Thema, das über die tagesaktuellen Zahlen hinausgeht, nämlich der Umgang mit chinesischen Subventionen. Die Diskussion darüber, wie Europa auf die massive staatliche Förderung chinesischer Industrien reagieren soll, wird gerade lauter. Der Grundgedanke dabei ist: Eine Konfrontation mit Peking ist zwar nicht risikofrei, aber einfaches Zuwarten wird als noch riskanter eingeschätzt. Wenn Europa gemeinsam mit anderen mittelgroßen Wirtschaftsmächten nicht bald handelt, könnte das Zeitfenster für eine wirksame Antwort bald geschlossen sein. Ein Thema, das uns in den kommenden Wochen sicher noch öfter begegnen wird. Das waren die wichtigsten Entwicklungen für heute. Zusammengefasst: Die deutsche Wirtschaft wächst überraschend solide, angetrieben vom Export, während der Konsum schwächelt und der Rhein im Herbst noch für Bremseffekte sorgen könnte. Die Stimmung in den Unternehmen hellt sich laut Ifo-Index auf, gleichzeitig wächst aber auch das Staatsdefizit über die EU-Vorgaben hinaus. An den Börsen bleibt die Lage angespannt, mit Blick auf Nvidia und die Fed-Rede in Jackson Hole. Das war's für heute von mir. Morgen geht es weiter mit neuen Einordnungen und den aktuellsten Entwicklungen. Ein Hinweis noch zum Schluss, dieser Podcast ist vollständig KI-generiert, alle Quellen und Hintergründe dazu findet ihr wie immer auf unserer Website. Bis morgen und macht's gut!
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