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Wirtschaft im Fokus
Folge 7131.08.20268:13 KI-vertont

KI-Regulierung, Ölpreis-Sorgen und Rekordkosten durch Krankenstand (31.08.2026)

Siemens-Chef warnt vor KI-Regulierung, Kärcher-Chef vor Maschinenbau-Krise – und der Nahost-Konflikt treibt Ölpreis und Chemieindustrie um. Dazu: Rekordkosten durch Krankenstand und ein DAX unter Druck.

Themen

In dieser Folge

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  1. 01

    Siemens-Chef Busch warnt vor KI-Überregulierung durch die EU

    n-tv Wirtschaft

    Siemens-Konzernchef Roland Busch fordert die EU auf, die Zulassung neuer KI-Technologien zu beschleunigen, da Regulierungen wie der AI Act oder Data Act oft Jahre dauern und die technologische Entwicklung längst überholt haben, wenn sie in Kraft treten. Zudem warnt er vor umfassenden EU-Zöllen gegen China, da die dortigen Wettbewerber mit starken Ingenieuren und schneller Technologieadaption eine reale Konkurrenz darstellten, der man sich stellen müsse statt sie durch Zölle abzuschirmen. Den aktuellen KI-Boom sieht Busch nicht als spekulative Blase, sondern als größte technologische Wette der Geschichte, finanziert überwiegend durch eigene Cashflows der Unternehmen statt durch Kredite.

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  2. 02

    CIA-naher Investor verhilft Quantum Systems zum US-Markteintritt

    n-tv Wirtschaft

    Der deutsche Drohnenhersteller Quantum Systems hat beim Einstieg in den US-Markt von der Unterstützung des mit der CIA verbundenen Investors In-Q-Tel profitiert, der Türen zu Kunden wie CIA und FBI öffnete. Co-Chef Sven Kruck erklärte, dies habe die Glaubwürdigkeit des Unternehmens gestärkt, das inzwischen mit rund acht Milliarden Dollar bewertet wird und zu den größten Rüstungs-Startups Europas zählt. Während die Bundesregierung eigentlich Unabhängigkeit von Washington anstrebt, warnen europäische Politiker wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann vor strategischem Einfluss solcher US-Investoren, zumal es in Europa kein vergleichbares Pendant zu In-Q-Tel gibt.

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  3. 03

    Dax gibt nach: Ölpreis steigt nach neuen US-Angriffen im Nahost-Konflikt

    Manager Magazin

    Der Dax verlor am Montag 0,65 Prozent auf 26.398 Punkte, nachdem sich die Lage im Nahen Osten durch gegenseitige Militärschläge der USA und Irans weiter zuspitzte, während der MDax und der EuroStoxx 50 ebenfalls nachgaben. Die USA griffen erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran an, worauf Teheran mit Angriffen auf US-Stützpunkte in Jordanien reagierte, was die Ölpreise auf über 90 US-Dollar pro Barrel Brent trieb. Unternehmensseitig standen unter anderem positive Studienergebnisse bei Bayer sowie eine deutliche Kurszielsenkung für Aroundtown durch Goldman Sachs im Fokus, während Anleger zudem auf die anstehenden deutschen Verbraucherpreisdaten und eine mögliche EZB-Zinserhöhung blickten.

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  4. 04

    Kärcher-Chef Jenner warnt vor Krise im Maschinenbau wie einst in der Solarindustrie

    Handelsblatt

    Hartmut Jenner, Chef des Reinigungsgeräteherstellers Kärcher, sieht die Unsicherheit für Unternehmer so groß wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr und warnt, dem deutschen Maschinenbau drohe ein ähnliches Schicksal wie einst der Solarindustrie. Im Handelsblatt-Interview berichtet er, dass er in den vergangenen Monaten mehrere umstrittene Maßnahmen ergriffen habe, um das Unternehmen krisenfest zu machen, und dass Kärcher inzwischen bereits 80 Prozent der von den USA zurückgeforderten Zölle erhalten habe. Trotz der insgesamt robusteren Aufstellung des Unternehmens blieben laut Jenner zentrale strukturelle Probleme bestehen.

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  5. 05

    Nahost-Konflikt beflügelt deutsche Chemieindustrie – VCI warnt vor Trugbild

    n-tv Wirtschaft

    Durch die Blockade der Straße von Hormus und daraus resultierende Lieferausfälle in Asien steigt die Nachfrage nach deutschen Chemieprodukten, wodurch das Ifo-Geschäftsklima im August erstmals seit vier Jahren wieder positiv ausfällt. Auch Exportindikatoren und Versorgungslage verbessern sich deutlich, doch der Branchenverband VCI warnt, dass es sich lediglich um ein Zwischenhoch handle und die strukturellen Probleme wie hohe Energiekosten, Standortnachteile und Auslastungsprobleme weiter bestehen. Zusätzlich belasten niedrige Wasserstände am Rhein die Lieferketten, weshalb die Unternehmen trotz der Erholung weiterhin mit Personalabbau rechnen.

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  6. 06

    Hoher Krankenstand, hohe KostenUnternehmen zahlen Rekordsumme für kranke Beschäftigte

    n-tv Wirtschaft

    Noch nie mussten Firmen so viel für krankheitsbedingte Lohnfortzahlung zahlen - rund 85,6 Milliarden Euro. Höhere Löhne, mehr Beschäftigte und ein hoher Krankenstand treiben die Kosten. Um die Ursachen wird gestritten.

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  7. 07

    Fed-Chef Warsh bremst mit Inflationswarnung die Wall-Street-Rally

    n-tv Wirtschaft

    Eine entschiedene Rede von Notenbankchef Kevin Warsh zur hartnäckigen Inflation hat die US-Börsen zum Wochenschluss belastet, da er unmissverständlich am Zwei-Prozent-Ziel festhalten will. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September wird an den Terminmärkten inzwischen auf fast 50 Prozent geschätzt, was den Dollar stützte und den Euro auf 1,1580 Dollar drückte. Neben der Zinsdebatte sorgten Gewinnmitnahmen bei Chipwerten, ein Kurseinbruch bei PayPal nach gescheiterten Übernahmeplänen sowie ein starker Kursanstieg bei Gap und dem Börsendebütanten Pasqal für zusätzliche Bewegung am Markt.

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  8. 08

    Business-Ticker: Hensoldt liefert Avionik für indische Lufttaxis – und weitere Wirtschaftsnachrichten

    FAZ Wirtschaft

    Der Rüstungs- und Technologiekonzern Hensoldt erhält einen Auftrag des indischen eVTOL-Entwicklers Ubifly (ePlane Company) für die Avionik seines Lufttaxi-Prototyps e200X, der Navigation, Lageerfassung und Kollisionswarnung im städtischen Luftraum ermöglichen soll. Daneben meldet der Ticker unter anderem einen Rechtsstreit um ein Grundstück am Tagebau Hambach, fallende asiatische Börsenkurse wegen befürchteter US-Zinserhöhungen, den Abbruch einer Biontech-Krebsstudie, die Übernahme mehrerer Hellweg-Filialen durch Obi sowie eine erstmals seit vier Jahren wieder positive Stimmung in der deutschen Chemieindustrie. Zudem wird über die vorerst ausbleibenden Gespräche der Bundesregierung mit UniCredit zur Commerzbank, das Ende der Deko-Kette Depot in ihrer bisherigen Form und die krankheitsbedingte Vertretung von Evonik-Chef Christian Kullmann berichtet.

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  9. 09

    Dax aktuell: Dax notiert im Minus – Ölpreis steigt

    Handelsblatt

    Der Dax steuert weiter auf die Rekordmarke von 27.000 Punkten zu. Anlegerinnen können am Montag auf neue Konjunkturdaten aus Deutschland hoffen.

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  10. 10

    DAX gibt nach Rekordhoch nach - Zins- und Inflationssorgen belasten

    Tagesschau

    Nach dem Rekordhoch von 26.618 Punkten am Freitag fällt der DAX zu Wochenbeginn um rund 0,6 Prozent auf etwa 26.410 Punkte, da Aussagen von Fed-Chef Kevin Warsh zur konsequenten Inflationsbekämpfung die Wahrscheinlichkeit einer US-Zinserhöhung im September deutlich steigen lassen. Zusätzlich belasten neue US-Militärangriffe auf Ziele im Iran, die die Ölpreise anziehen lassen und die Furcht vor anhaltend hoher Inflation schüren. Auch in der Eurozone erwarten Analysten wie Robert Greil von Merck Finck angesichts einer Inflationsrate von rund drei Prozent eine erneute Zinserhöhung der EZB im September, während am Nachmittag die deutschen Verbraucherpreisdaten für August veröffentlicht werden.

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FAQ

Häufige Fragen

Warum kritisiert Siemens-Chef Roland Busch die EU-KI-Regulierung?

Busch bemängelt, dass Regulierungen wie der AI Act oder Data Act oft Jahre bis zur Umsetzung benötigen und die technologische Entwicklung dann längst überholt haben. Er fordert deshalb eine schnellere Zulassung neuer KI-Technologien, um im globalen Wettbewerb nicht zurückzufallen.

Wie steht Busch zu möglichen EU-Zöllen gegen China?

Busch warnt vor umfassenden EU-Zöllen, da chinesische Wettbewerber mit starken Ingenieuren und schneller Technologieadaption eine reale Konkurrenz darstellen. Er plädiert dafür, sich diesem Wettbewerb zu stellen, statt ihn durch Zölle abzuschirmen.

Welche Rolle spielte der Investor In-Q-Tel beim US-Markteintritt von Quantum Systems?

Der mit der CIA verbundene Investor In-Q-Tel öffnete dem deutschen Drohnenhersteller Quantum Systems Türen zu Kunden wie CIA und FBI und stärkte damit dessen Glaubwürdigkeit in den USA. Das Unternehmen wird inzwischen mit rund acht Milliarden Dollar bewertet und zählt zu den größten Rüstungs-Startups Europas.

Warum sehen europäische Politiker den In-Q-Tel-Einstieg kritisch?

Politiker wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann warnen vor strategischem Einfluss von US-Investoren wie In-Q-Tel, obwohl die Bundesregierung eigentlich Unabhängigkeit von Washington anstrebt. Zudem fehlt in Europa ein vergleichbares Pendant zu einer solchen staatsnahen Investmentstruktur.

Warum stiegen die Ölpreise und warum gab der Dax nach?

Nach neuen US-Angriffen im Iran und iranischen Gegenschlägen auf US-Stützpunkte in Jordanien stieg der Ölpreis auf über 90 US-Dollar pro Barrel Brent. Der Dax verlor daraufhin 0,65 Prozent auf 26.398 Punkte, während auch MDax und EuroStoxx 50 nachgaben.

Vollständiges Transkript

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Hallo, hier ist Leo von Wirtschaft im Fokus. Schön, dass ihr wieder dabei seid. Heute schauen wir auf einen Wochenstart, der ziemlich viel auf einmal bewegt: Die Börsen wackeln, der Ölpreis zieht an, und gleichzeitig gibt es aus der deutschen Industrie ganz unterschiedliche Signale. Legen wir los. Fangen wir mit den Finanzmärkten an, denn da hat sich am Wochenanfang einiges getan. Der Dax ist am Montag um etwa 0,6 Prozent auf rund 26.400 Punkte gefallen, nachdem er am Freitag noch ein Rekordhoch von über 26.600 Punkten erreicht hatte. Der Grund für den Rückgang liegt vor allem in zwei Entwicklungen, die eng zusammenhängen. Zum einen hat sich die Lage im Nahen Osten wieder zugespitzt. Die USA haben erstmals seit Ende Juli erneut Ziele im Iran angegriffen, Teheran hat daraufhin mit Angriffen auf US-Stützpunkte in Jordanien reagiert. Das hat den Ölpreis auf über 90 US-Dollar pro Barrel Brent getrieben, und steigende Ölpreise sind natürlich Gift für die Inflationssorgen, die es an den Märkten ohnehin schon gibt. Und damit sind wir beim zweiten großen Thema: der US-Notenbank. Der amerikanische Fed-Chef Kevin Warsh hat mit einer sehr entschiedenen Rede zur Inflation die Wall-Street-Rally ausgebremst. Er hat klar gemacht, dass er am Zwei-Prozent-Inflationsziel festhalten will, egal was das kostet. An den Terminmärkten wird die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung im September inzwischen auf fast 50 Prozent geschätzt. Das hat den Dollar gestärkt und den Euro auf etwa 1,16 Dollar gedrückt. Auch in der Eurozone rechnen Analysten übrigens mit einer erneuten Zinserhöhung der EZB im September, die Inflation liegt hier aktuell bei rund drei Prozent. Am Nachmittag werden zudem die deutschen Verbraucherpreisdaten für August veröffentlicht, die zeigen sollen, wie sich die Preise hierzulande weiterentwickeln. Kurz gesagt: Die Zinsdebatte ist zurück, und sie dürfte uns in den nächsten Wochen weiter begleiten. Neben der großen Zinsfrage gab es an den Märkten auch ein paar unternehmensspezifische Bewegungen. PayPal ist eingebrochen, nachdem Übernahmepläne gescheitert sind. Gap und der Börsendebütant Pasqal haben dagegen deutlich zugelegt. Und bei Chipwerten gab es Gewinnmitnahmen, nachdem diese Aktien zuletzt stark gelaufen waren. Kommen wir zur deutschen Industrie, denn hier zeigt sich ein spannendes, fast widersprüchliches Bild. Auf der einen Seite gibt es aktuell eine überraschend positive Entwicklung in der Chemieindustrie. Durch die Blockade der Straße von Hormus kommt es zu Lieferausfällen in Asien, und davon profitieren deutsche Chemieunternehmen, weil ihre Produkte gefragter werden. Das Ifo-Geschäftsklima für die Branche ist im August erstmals seit vier Jahren wieder positiv, auch die Exportindikatoren haben sich verbessert. Klingt erstmal nach guten Nachrichten. Aber der Branchenverband VCI warnt ausdrücklich davor, das als echte Wende zu verstehen. Es handle sich um ein Zwischenhoch, ausgelöst durch eine geopolitische Sondersituation. Die grundlegenden Probleme der Branche, hohe Energiekosten, Standortnachteile, mangelnde Auslastung, sind damit nicht gelöst. Und dazu kommt noch ein ganz praktisches Problem: niedrige Wasserstände am Rhein belasten aktuell die Lieferketten. Deshalb rechnen viele Unternehmen trotz der kurzfristigen Erholung weiterhin mit Personalabbau. Wie ernst die Lage in Teilen der deutschen Industrie ist, zeigt auch ein Interview von Kärcher-Chef Hartmut Jenner. Er sagt, die Unsicherheit für Unternehmer sei so groß wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr, und er warnt ausdrücklich davor, dass dem deutschen Maschinenbau ein ähnliches Schicksal drohen könnte wie einst der Solarindustrie, die bekanntlich fast komplett gegen internationale Konkurrenz verloren hat. Kärcher selbst hat in den vergangenen Monaten mehrere unpopuläre Maßnahmen ergriffen, um das Unternehmen krisenfest zu machen. Immerhin eine kleine positive Nachricht gibt es: Von den USA zurückgeforderten Zöllen hat das Unternehmen inzwischen 80 Prozent zurückerhalten. Trotzdem bleiben laut Jenner die strukturellen Probleme bestehen. Ein Thema, das eng mit der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie zusammenhängt, kommt von Siemens-Chef Roland Busch. Er hat die EU deutlich kritisiert und fordert, die Zulassung neuer KI-Technologien müsse schneller gehen. Sein Argument: Regulierungen wie der AI Act oder der Data Act dauern oft Jahre, und wenn sie endlich in Kraft treten, hat die technologische Entwicklung sie längst überholt. Außerdem warnt er vor pauschalen EU-Zöllen gegen China. Seine Haltung dazu ist bemerkenswert offen: Die chinesische Konkurrenz mit ihren starken Ingenieuren und der schnellen Technologieadaption sei real, und man solle sich dem stellen, statt sich hinter Zöllen zu verstecken. Interessant ist auch seine Einschätzung zum aktuellen KI-Boom insgesamt. Er sieht darin keine spekulative Blase, sondern die größte technologische Wette der Geschichte, die zudem überwiegend aus eigenen Firmen-Cashflows finanziert wird und nicht auf Pump. Das ist ein wichtiger Unterschied zu früheren Spekulationsblasen und macht die Sache aus seiner Sicht deutlich stabiler. Ein weiteres spannendes Beispiel aus dem Technologiesektor kommt vom deutschen Drohnenhersteller Quantum Systems. Das Unternehmen ist inzwischen mit rund acht Milliarden Dollar bewertet und zählt zu den größten Rüstungs-Start-ups Europas. Beim Einstieg in den US-Markt hat massiv geholfen, dass der mit der CIA verbundene Investor In-Q-Tel eingestiegen ist und Türen zu Kunden wie CIA und FBI geöffnet hat. Das zeigt einerseits, wie wertvoll solche Verbindungen für europäische Tech-Unternehmen sein können, wirft aber auch Fragen auf. Europäische Politiker warnen vor dem strategischen Einfluss solcher US-Investoren, gerade weil es in Europa gar kein vergleichbares Pendant zu In-Q-Tel gibt. Ähnlich internationale Vernetzung zeigt sich übrigens auch bei Hensoldt, das gerade einen Auftrag für die Avionik eines indischen Lufttaxi-Prototyps erhalten hat, ein weiteres Beispiel dafür, wie deutsche Technologieunternehmen zunehmend global im Verteidigungs- und Hochtechnologiebereich unterwegs sind. Zum Schluss noch ein Blick auf den Arbeitsmarkt, der oft etwas untergeht, aber wirtschaftlich enorm relevant ist. Unternehmen in Deutschland mussten im vergangenen Jahr eine Rekordsumme für krankheitsbedingte Lohnfortzahlungen zahlen, rund 85,6 Milliarden Euro. Höhere Löhne, mehr Beschäftigte insgesamt und ein anhaltend hoher Krankenstand treiben diese Kosten in die Höhe. Über die genauen Ursachen wird in Fachkreisen weiter gestritten, aber klar ist: Für Unternehmen ist das ein spürbarer Kostenfaktor, der zusätzlich zu den ohnehin schon schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kommt. Insgesamt zeigt der heutige Tag ziemlich deutlich, wie eng globale Politik, Zinsentscheidungen und die Lage der deutschen Industrie inzwischen miteinander verwoben sind. Steigende Ölpreise durch den Nahost-Konflikt, eine Fed, die konsequent gegen Inflation vorgeht, und eine deutsche Industrie, die zwischen kurzfristigen Sondereffekten und langfristigen Strukturproblemen steckt, das sind die Themen, die uns wohl auch in den kommenden Tagen weiter beschäftigen werden. Das war's für heute von mir. Schaut gerne morgen wieder rein, wenn es weitergeht mit den wichtigsten Entwicklungen aus Wirtschaft und Märkten. Dieser Podcast wurde vollständig durch künstliche Intelligenz erstellt, alle Quellen und Hintergründe dazu findet ihr wie immer auf unserer Website. Bis bald.

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