DAX vor US-Daten, Wachstumsprognosen steigen, VW-Sparprogramm treibt Aktie (04.09.2026)
Der DAX p
In dieser Folge
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DAX verharrt vor US-Arbeitsmarktdaten bei 26.000 Punkten
TagesschauDer deutsche Leitindex startet nahezu unverändert in den letzten Handelstag der Woche und pendelt um die Marke von 26.000 Punkten, da Anleger vor den anstehenden US-Arbeitsmarktdaten für August vorsichtig agieren. Diese Daten gelten als richtungsweisend für die künftige Zinspolitik der US-Notenbank Fed, da ein robuster Jobmarkt die Inflation anheizen und eine Zinserhöhung wahrscheinlicher machen könnte. Positiv sticht die Volkswagen-Aktie hervor, die nach der einstimmigen Zustimmung des Aufsichtsrats zu einem Sanierungsplan mit dem Abbau von 50.000 Stellen und möglicher Werksschließungen deutlich zulegt.
Original - 02
Wohnnebenkosten steigen deutlich stärker als die Inflation
HandelsblattLaut einem aktuellen Vergleich des Bundes der Steuerzahler für die 16 Landeshauptstädte steigen die Nebenkosten für Wasser, Abwasser und Müll erheblich stärker als die allgemeine Inflation. Im Bundesdurchschnitt müssen Eigentümer eines Musterhauses 2026 rund 1492 Euro statt zuvor 1438 Euro zahlen – ein Anstieg von 3,7 Prozent, während die Inflation nur bei 2,1 Prozent lag. Zwischen den einzelnen Landeshauptstädten gibt es dabei deutliche Unterschiede, in manchen Kommunen fällt die Teuerung besonders stark aus.
Original - 03
Ifo, IWH, IfW und RWI heben Wachstumsprognosen für Deutschland an
Manager MagazinFührende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognosen deutlich nach oben korrigiert, da Exporte und weniger starke Folgen des Irankriegs die Wirtschaft stützten. Ifo und IWH erwarten für 2026 ein Wachstum von je 1,4 Prozent, während IfW und RWI ihre Prognosen auf 1,3 Prozent anhoben und vor anhaltenden strukturellen Problemen wie hohen Energiepreisen und Bürokratie warnen. Vor allem staatliche Mehrausgaben für Infrastruktur und Verteidigung treiben das Wachstum an, während private Haushalte wegen hoher Inflation und geopolitischer Unsicherheiten kaum profitieren.
Original - 04
"Keine Verschnaufpause"Zahl der Insolvenzen großer Firmen bleibt auf Rekordniveau
n-tv WirtschaftDass die Wirtschaft in Deutschland etwas in Schwung kommt, spiegelt sich nicht bei der Zahl der Großinsolvenzen wider. Nach einem Rekord im vergangenen Jahr setzt sich der Trend fort. Besorgniserregend ist vor allem, dass mehrere klassische industrielle Kernbranchen betroffen sind.
Original - 05
VW-Aufsichtsrat einigt sich überraschend auf Sparprogramm, Aktie schießt hoch
FAZ WirtschaftDer VW-Aufsichtsrat hat sich nach zähen Verhandlungen einstimmig auf einen umfassenden Zukunftsplan geeinigt, der Rendite- und Sparziele, eine Halbierung des Modellangebots sowie einen Abbau von rund 50.000 Stellen vorsieht. Über die Zukunft der potenziell von Schließung bedrohten Werke Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm ist damit noch nicht endgültig entschieden, bis Mitte 2026 soll eine wettbewerbsfähige Produktionsstruktur entwickelt werden. Die Einigung wurde von Management, IG Metall, dem Land Niedersachsen und den Eigentümerfamilien Porsche und Piëch als Erfolg gewertet und ließ die VW-Aktie an der Börse um mehr als sechs Prozent an die Dax-Spitze steigen.
Original - 06
Künstliche Intelligenz: KI stellt Karriereversprechen infrage: Wie viel bringt der MBA künftig noch?
HandelsblattPrivate Wirtschaftshochschulen verdienen gut am KI-Boom. Doch immer mehr Einstiegsjobs für Führungskräfte fallen weg. Bringt ein Master-Abschluss Nachwuchsmanager künftig noch voran?
Original - 07
Halbleiter-Messe in China zeigt Russlands wachsende Abhängigkeit von Peking
HandelsblattAuf der chinesischen Halbleitermesse CSEAC in Wuxi präsentieren sich auch russische Aussteller, die unter anderem eine optische Lithografieanlage zur Chipherstellung zeigen. Obwohl beide Länder offiziell eine gleichrangige Partnerschaft betonen und gemeinsam ihre Unabhängigkeit vom Westen anstreben, wird Russland in der Chipfertigung zunehmend von chinesischen Lieferketten abhängig. Wuxi gilt als Zentrum der chinesischen Halbleiterindustrie und unterstreicht damit Chinas Anspruch, zur technologischen Supermacht aufzusteigen, während Russland faktisch zum Juniorpartner wird.
Original - 08
Dax erholt sich dank Wall-Street-Rally: VW an der Spitze, SAP und Telekom gefragt
Manager MagazinNach drei Verlusttagen hat sich der Dax am Donnerstag stabilisiert und schloss bei rund 26.003 Punkten, gestützt durch positive Aussagen von Fed-Gouverneur Christopher Waller zu Zinsen und Inflation sowie eine starke Wall Street. VW-Aktien führten den Dax mit einem Plus von 3,6 Prozent an nach einem Bericht über mögliche Beteiligungsverkäufe, während SAP und Teamviewer von einer euphorischen Umsatzprognose des US-Softwareanbieters Snowflake profitierten. Die Deutsche Telekom legte zu, nachdem Investor Elliott offenbar auf eine Aufgabe der T-Mobile-US-Fusionspläne zugunsten von Aktienrückkäufen drängt, während der Ölpreis wegen der Nahost-Spannungen auf ein Monatshoch stieg.
Original - 09
Nvidia übernimmt KI-Plattform Hugging Face für 13 Milliarden Dollar
Manager MagazinDer Chipkonzern Nvidia kauft die US-Plattform Hugging Face für rund 13 Milliarden Dollar und steigt damit stärker in das Geschäft mit quelloffener KI ein. Hugging Face dient Millionen Nutzern als Repository für KI-Modelle und Datensätze und soll laut Nvidia-CEO Jensen Huang auch künftig als offene Plattform weiterbetrieben werden. Für Nvidia sichert die Übernahme, die bis 2027 abgeschlossen werden soll, einen wichtigen Vertriebskanal und künftige Nachfrage nach seinen KI-Chips, dürfte aber von Wettbewerbsbehörden geprüft werden.
Original - 10
EU genehmigt deutsche Förderung neuer Gaskraftwerke mit bis zu 35 Milliarden Euro
n-tv WirtschaftDie EU-Kommission hat Deutschlands geplante Förderung neuer Gaskraftwerke in Höhe von bis zu 35 Milliarden Euro genehmigt, die ab 2031 über eine Umlage von allen Stromkunden finanziert werden soll. Insgesamt sollen elf Gigawatt neue Kraftwerkskapazitäten entstehen, die zunächst mit Erdgas, spätestens ab 2045 aber klimaneutral mit Wasserstoff betrieben werden und Versorgungslücken bei Dunkelflauten schließen sollen. Die Kommission begründete ihre Zustimmung mit der Notwendigkeit für die Versorgungssicherheit sowie einem fairen, diskriminierungsfreien Vergabeverfahren, das den Wettbewerb in der EU nur begrenzt beeinträchtige.
Original
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DAX verharrt vor US-Arbeitsmarktdaten bei 26.000 Punkten
TagesschauDer deutsche Leitindex startet nahezu unverändert in den letzten Handelstag der Woche und pendelt um die Marke von 26.000 Punkten, da Anleger vor den anstehenden US-Arbeitsmarktdaten für August vorsichtig agieren. Diese Daten gelten als richtungsweisend für die künftige Zinspolitik der US-Notenbank Fed, da ein robuster Jobmarkt die Inflation anheizen und eine Zinserhöhung wahrscheinlicher machen könnte. Positiv sticht die Volkswagen-Aktie hervor, die nach der einstimmigen Zustimmung des Aufsichtsrats zu einem Sanierungsplan mit dem Abbau von 50.000 Stellen und möglicher Werksschließungen deutlich zulegt.
Original - 02
Wohnnebenkosten steigen deutlich stärker als die Inflation
HandelsblattLaut einem aktuellen Vergleich des Bundes der Steuerzahler für die 16 Landeshauptstädte steigen die Nebenkosten für Wasser, Abwasser und Müll erheblich stärker als die allgemeine Inflation. Im Bundesdurchschnitt müssen Eigentümer eines Musterhauses 2026 rund 1492 Euro statt zuvor 1438 Euro zahlen – ein Anstieg von 3,7 Prozent, während die Inflation nur bei 2,1 Prozent lag. Zwischen den einzelnen Landeshauptstädten gibt es dabei deutliche Unterschiede, in manchen Kommunen fällt die Teuerung besonders stark aus.
Original - 03
Ifo, IWH, IfW und RWI heben Wachstumsprognosen für Deutschland an
Manager MagazinFührende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognosen deutlich nach oben korrigiert, da Exporte und weniger starke Folgen des Irankriegs die Wirtschaft stützten. Ifo und IWH erwarten für 2026 ein Wachstum von je 1,4 Prozent, während IfW und RWI ihre Prognosen auf 1,3 Prozent anhoben und vor anhaltenden strukturellen Problemen wie hohen Energiepreisen und Bürokratie warnen. Vor allem staatliche Mehrausgaben für Infrastruktur und Verteidigung treiben das Wachstum an, während private Haushalte wegen hoher Inflation und geopolitischer Unsicherheiten kaum profitieren.
Original - 04
"Keine Verschnaufpause"Zahl der Insolvenzen großer Firmen bleibt auf Rekordniveau
n-tv WirtschaftDass die Wirtschaft in Deutschland etwas in Schwung kommt, spiegelt sich nicht bei der Zahl der Großinsolvenzen wider. Nach einem Rekord im vergangenen Jahr setzt sich der Trend fort. Besorgniserregend ist vor allem, dass mehrere klassische industrielle Kernbranchen betroffen sind.
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VW-Aufsichtsrat einigt sich überraschend auf Sparprogramm, Aktie schießt hoch
FAZ WirtschaftDer VW-Aufsichtsrat hat sich nach zähen Verhandlungen einstimmig auf einen umfassenden Zukunftsplan geeinigt, der Rendite- und Sparziele, eine Halbierung des Modellangebots sowie einen Abbau von rund 50.000 Stellen vorsieht. Über die Zukunft der potenziell von Schließung bedrohten Werke Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm ist damit noch nicht endgültig entschieden, bis Mitte 2026 soll eine wettbewerbsfähige Produktionsstruktur entwickelt werden. Die Einigung wurde von Management, IG Metall, dem Land Niedersachsen und den Eigentümerfamilien Porsche und Piëch als Erfolg gewertet und ließ die VW-Aktie an der Börse um mehr als sechs Prozent an die Dax-Spitze steigen.
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Künstliche Intelligenz: KI stellt Karriereversprechen infrage: Wie viel bringt der MBA künftig noch?
HandelsblattPrivate Wirtschaftshochschulen verdienen gut am KI-Boom. Doch immer mehr Einstiegsjobs für Führungskräfte fallen weg. Bringt ein Master-Abschluss Nachwuchsmanager künftig noch voran?
Original - 07
Halbleiter-Messe in China zeigt Russlands wachsende Abhängigkeit von Peking
HandelsblattAuf der chinesischen Halbleitermesse CSEAC in Wuxi präsentieren sich auch russische Aussteller, die unter anderem eine optische Lithografieanlage zur Chipherstellung zeigen. Obwohl beide Länder offiziell eine gleichrangige Partnerschaft betonen und gemeinsam ihre Unabhängigkeit vom Westen anstreben, wird Russland in der Chipfertigung zunehmend von chinesischen Lieferketten abhängig. Wuxi gilt als Zentrum der chinesischen Halbleiterindustrie und unterstreicht damit Chinas Anspruch, zur technologischen Supermacht aufzusteigen, während Russland faktisch zum Juniorpartner wird.
Original - 08
Dax erholt sich dank Wall-Street-Rally: VW an der Spitze, SAP und Telekom gefragt
Manager MagazinNach drei Verlusttagen hat sich der Dax am Donnerstag stabilisiert und schloss bei rund 26.003 Punkten, gestützt durch positive Aussagen von Fed-Gouverneur Christopher Waller zu Zinsen und Inflation sowie eine starke Wall Street. VW-Aktien führten den Dax mit einem Plus von 3,6 Prozent an nach einem Bericht über mögliche Beteiligungsverkäufe, während SAP und Teamviewer von einer euphorischen Umsatzprognose des US-Softwareanbieters Snowflake profitierten. Die Deutsche Telekom legte zu, nachdem Investor Elliott offenbar auf eine Aufgabe der T-Mobile-US-Fusionspläne zugunsten von Aktienrückkäufen drängt, während der Ölpreis wegen der Nahost-Spannungen auf ein Monatshoch stieg.
Original - 09
Nvidia übernimmt KI-Plattform Hugging Face für 13 Milliarden Dollar
Manager MagazinDer Chipkonzern Nvidia kauft die US-Plattform Hugging Face für rund 13 Milliarden Dollar und steigt damit stärker in das Geschäft mit quelloffener KI ein. Hugging Face dient Millionen Nutzern als Repository für KI-Modelle und Datensätze und soll laut Nvidia-CEO Jensen Huang auch künftig als offene Plattform weiterbetrieben werden. Für Nvidia sichert die Übernahme, die bis 2027 abgeschlossen werden soll, einen wichtigen Vertriebskanal und künftige Nachfrage nach seinen KI-Chips, dürfte aber von Wettbewerbsbehörden geprüft werden.
Original - 10
EU genehmigt deutsche Förderung neuer Gaskraftwerke mit bis zu 35 Milliarden Euro
n-tv WirtschaftDie EU-Kommission hat Deutschlands geplante Förderung neuer Gaskraftwerke in Höhe von bis zu 35 Milliarden Euro genehmigt, die ab 2031 über eine Umlage von allen Stromkunden finanziert werden soll. Insgesamt sollen elf Gigawatt neue Kraftwerkskapazitäten entstehen, die zunächst mit Erdgas, spätestens ab 2045 aber klimaneutral mit Wasserstoff betrieben werden und Versorgungslücken bei Dunkelflauten schließen sollen. Die Kommission begründete ihre Zustimmung mit der Notwendigkeit für die Versorgungssicherheit sowie einem fairen, diskriminierungsfreien Vergabeverfahren, das den Wettbewerb in der EU nur begrenzt beeinträchtige.
Original
Häufige Fragen
Warum verharrt der DAX bei 26.000 Punkten?
Anleger agieren vorsichtig vor den US-Arbeitsmarktdaten für August, da diese als richtungsweisend für die künftige Zinspolitik der Fed gelten. Ein robuster Jobmarkt könnte die Inflation anheizen und eine Zinserhöhung wahrscheinlicher machen, weshalb der Index nahezu unverändert startet.
Warum steigt die VW-Aktie trotz Stellenabbau deutlich?
Der Aufsichtsrat hat sich einstimmig auf einen Sanierungsplan mit Rendite- und Sparzielen sowie dem Abbau von rund 50.000 Stellen geeinigt, was von Börse und Beteiligten als tragfähiger Kompromiss gewertet wird. Die Aktie legte dadurch um mehr als sechs Prozent zu und führte den DAX an.
Warum steigen die Wohnnebenkosten stärker als die Inflation?
Laut Bund der Steuerzahler steigen die Kosten für Wasser, Abwasser und Müll in den 16 Landeshauptstädten 2026 im Schnitt um 3,7 Prozent, während die Inflation nur bei 2,1 Prozent liegt. Eigentümer eines Musterhauses zahlen damit im Bundesdurchschnitt rund 1492 statt 1438 Euro, wobei es zwischen den Städten deutliche Unterschiede gibt.
Warum haben führende Wirtschaftsinstitute ihre Wachstumsprognosen für Deutschland angehoben?
Ifo, IWH, IfW und RWI erwarten für 2026 ein Wachstum von 1,3 bis 1,4 Prozent, gestützt durch Exporte, geringere Folgen des Irankriegs sowie staatliche Mehrausgaben für Infrastruktur und Verteidigung. Private Haushalte profitieren dabei kaum, da hohe Inflation und geopolitische Unsicherheiten belasten.
Wie entwickelt sich die Zahl der Großinsolvenzen in Deutschland?
Trotz leichter wirtschaftlicher Erholung bleibt die Zahl der Insolvenzen großer Unternehmen nach einem Rekordjahr weiterhin auf hohem Niveau. Besonders besorgniserregend ist, dass mehrere klassische industrielle Kernbranchen betroffen sind, was auf strukturelle Probleme hindeutet.
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Hallo, hier ist Leo von Wirtschaft im Fokus. Schön, dass ihr wieder dabei seid. Heute schauen wir auf ein spannendes Wechselspiel zwischen guten Nachrichten von der Konjunkturfront und einigen Warnsignalen, die man nicht ignorieren sollte. Außerdem geht es um einen Milliarden-Deal in der KI-Branche und um die Frage, warum eure Nebenkostenabrechnung bald wieder etwas dicker ausfallen könnte. Fangen wir an. Starten wir mit dem Dax, der sich diese Woche als echtes Wechselbad der Gefühle präsentiert hat. Nach drei Verlusttagen ging es am Donnerstag wieder nach oben, auf rund 26.000 Punkte. Der Grund dafür war eine Mischung aus guter Stimmung an der Wall Street und beruhigenden Worten von Fed-Gouverneur Christopher Waller zu Zinsen und Inflation in den USA. Wenn ein Notenbanker in Amerika entspannte Signale sendet, atmen die Märkte weltweit auf, das war auch hier deutlich zu spüren. Zum Ende der Woche allerdings wieder Zurückhaltung, denn die Anleger warten gespannt auf die US-Arbeitsmarktdaten für August. Die gelten als eine Art Kompass für die künftige Zinspolitik der amerikanischen Notenbank. Ein besonders robuster Jobmarkt könnte nämlich bedeuten, dass die Inflation in den USA hartnäckiger bleibt als gedacht, und das würde die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinserhöhungen erhöhen. Solche Erwartungsspiele beeinflussen eben auch unsere Börse ganz direkt. Der klare Gewinner der Woche war aber ohne Frage Volkswagen. Der Aufsichtsrat hat sich nach zähen Verhandlungen einstimmig auf einen umfassenden Sparplan geeinigt. Und der hat es in sich, es geht um den Abbau von rund 50.000 Stellen, eine Halbierung des Modellangebots und strengere Rendite- und Sparziele. Über die Zukunft einzelner Werke wie Emden, Zwickau, Hannover oder Neckarsulm ist damit noch nicht final entschieden, das soll erst bis Mitte 2026 geklärt werden. Aber schon die Einigung selbst wurde von allen Seiten, vom Management über die IG Metall bis zum Land Niedersachsen und den Eigentümerfamilien Porsche und Piëch, als wichtiger Erfolg gefeiert. Die Börse honorierte das mit einem Kurssprung von mehr als sechs Prozent, VW stand damit klar an der Dax-Spitze. Das zeigt, wie sehr Anleger auf klare Zukunftspläne bei den Autobauern gewartet haben, gerade in einer Zeit, in der die gesamte Branche unter Druck steht. Und dieser Druck in der Industrie ist tatsächlich real, das zeigt eine andere Zahl, die man im Blick haben sollte. Die Zahl der Großinsolvenzen in Deutschland bleibt nämlich auf Rekordniveau. Nach einem historischen Höchststand im vergangenen Jahr setzt sich dieser Trend munter fort, und besonders betroffen sind klassische industrielle Kernbranchen. Das ist deshalb bemerkenswert, weil es so gar nicht zu den insgesamt eher freundlichen Konjunktursignalen passen will, die wir gleich noch besprechen. Es zeigt aber ziemlich deutlich, dass eine positive Gesamtwirtschaft nicht automatisch bedeutet, dass es allen Unternehmen gut geht. Gerade energieintensive und stark exportabhängige Industriezweige kämpfen weiterhin mit strukturellen Problemen, während andere Bereiche der Wirtschaft sich erholen. Und genau diese Erholung ist tatsächlich messbar. Die großen deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute, also Ifo, IWH, IfW und RWI, haben ihre Wachstumsprognosen für Deutschland deutlich nach oben korrigiert. Ifo und IWH rechnen für 2026 mittlerweile mit einem Wachstum von jeweils 1,4 Prozent, IfW und RWI haben ihre Prognosen auf 1,3 Prozent angehoben. Der Grund dafür sind vor allem robuste Exporte und die Tatsache, dass sich die wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs weniger stark ausgewirkt haben als zunächst befürchtet. Wichtig ist aber der Blick hinter die Zahl, denn getragen wird dieses Wachstum vor allem von staatlichen Mehrausgaben, also von Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung. Private Haushalte hingegen profitieren davon kaum, weil hohe Inflation und geopolitische Unsicherheiten weiterhin auf der Kaufkraft und der Konsumfreude lasten. Die Institute warnen zudem ausdrücklich davor, sich zu früh zu freuen, denn strukturelle Probleme wie hohe Energiepreise und viel zu viel Bürokratie bleiben ungelöst. Man könnte also sagen, die Konjunktur bekommt gerade eine Finanzspritze vom Staat, aber die eigentliche Kraft aus der Wirtschaft selbst fehlt noch. Bleiben wir bei den Kosten, denn auch bei den Verbrauchern zeigt sich ein Muster, das viele ärgern wird. Der Bund der Steuerzahler hat die Wohnnebenkosten in den 16 deutschen Landeshauptstädten verglichen, und das Ergebnis ist eindeutig, diese Kosten steigen deutlich stärker als die allgemeine Inflation. Für Wasser, Abwasser und Müll müssen Eigentümer eines Musterhauses im Bundesdurchschnitt 2026 rund 1492 Euro zahlen, vorher waren es 1438 Euro. Das ist ein Anstieg von 3,7 Prozent, während die Inflation im Vergleich nur bei 2,1 Prozent lag. Zwischen den Städten gibt es dabei große Unterschiede, manche Kommunen treibt es besonders stark. Für viele Haushalte bedeutet das, dass selbst wenn die große Inflation gerade etwas nachlässt, die tatsächlich spürbaren Lebenshaltungskosten trotzdem munter weitersteigen, einfach weil sie an anderen Stellschrauben hängen als am allgemeinen Preisindex. Kommen wir noch zu einem großen Thema aus der Technologiewelt, das langfristig große wirtschaftliche Wellen schlagen könnte. Der Chipkonzern Nvidia übernimmt die KI-Plattform Hugging Face für rund 13 Milliarden Dollar. Hugging Face ist für Millionen Nutzer weltweit quasi die zentrale Anlaufstelle für offene KI-Modelle und Datensätze, eine Art Bibliothek der KI-Welt. Nvidia-Chef Jensen Huang betont, dass die Plattform auch künftig offen bleiben soll, für Nvidia selbst sichert der Deal aber vor allem einen strategisch wichtigen Vertriebskanal und dauerhafte Nachfrage nach den eigenen KI-Chips. Bis 2027 soll die Übernahme abgeschlossen sein, Wettbewerbsbehörden werden sich das aber mit Sicherheit sehr genau ansehen. Es zeigt, wie sehr sich die Machtverhältnisse im KI-Sektor gerade konzentrieren, ganz wenige Konzerne kontrollieren zunehmend die zentrale Infrastruktur. Ein interessanter Kontrast dazu kommt aus China. Auf der Halbleitermesse CSEAC in Wuxi haben auch russische Aussteller ihre Technik präsentiert, darunter eine optische Lithografieanlage zur Chipherstellung. Offiziell sprechen Russland und China von einer Partnerschaft auf Augenhöhe, in der Praxis zeigt sich aber ein anderes Bild. Russland wird in der Chipfertigung zunehmend abhängig von chinesischen Lieferketten und rutscht damit faktisch in die Rolle des Juniorpartners. Für China selbst unterstreicht das den eigenen Anspruch, sich als globale Technologie-Supermacht zu positionieren, unabhängig vom Westen. Zum Schluss noch ein Blick auf die Energiepolitik, denn die EU-Kommission hat Deutschlands geplante Förderung neuer Gaskraftwerke genehmigt, mit bis zu 35 Milliarden Euro. Finanziert werden soll das ab 2031 über eine Umlage, die alle Stromkunden zahlen. Insgesamt sollen elf Gigawatt neue Kraftwerkskapazität entstehen, zunächst mit Erdgas betrieben, spätestens ab 2045 dann klimaneutral mit Wasserstoff. Diese Kraftwerke sollen vor allem sogenannte Dunkelflauten abfedern, also die Zeiten, in denen weder Wind noch Sonne genug Strom liefern. Die EU-Kommission begründet ihre Zustimmung mit der Versorgungssicherheit und einem faire Vergabeverfahren, das den Wettbewerb nur begrenzt einschränke. Für die Energiewende ist das eine wichtige Weichenstellung, denn es zeigt, wie sich Deutschland auf eine Übergangsphase einstellt, in der fossile Energie noch eine Rolle spielt, während der Umbau zu erneuerbaren Energien weiterläuft. Fassen wir zusammen, heute drehte sich vieles um dieses Spannungsfeld zwischen Aufschwung und Warnsignal. Auf der einen Seite ein erholter Dax, angehobene Wachstumsprognosen und ein wichtiger Befreiungsschlag bei Volkswagen. Auf der anderen Seite anhaltend hohe Großinsolvenzen, steigende Nebenkosten für Verbraucher und strukturelle Probleme, die einfach nicht verschwinden. Dazu noch spannende Bewegungen im globalen Technologie-Wettlauf und wichtige energiepolitische Entscheidungen für die Zukunft. Das war's für heute von mir. Danke, dass ihr eingeschaltet habt, morgen geht es hier natürlich weiter mit neuen Einordnungen aus der Wirtschaftswelt. Nur zur Erinnerung, dieser Podcast ist vollständig KI-generiert, alle Quellen und Hintergründe zu den heutigen Themen findet ihr wie immer auf unserer Website. Bis morgen und macht's gut.
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