loginai.
Wirtschaft im Fokus
Folge 7809.09.20269:48 KI-vertont

Ölpreis-Schock durch Iran-Krieg: DAX rutscht unter 26.000 Punkte (09.09.2026)

Iran-Krise treibt Ölpreis über 100 Dollar, der Dax rutscht ab. Außerdem: Zollstreit USA-Kanada, Ungarns Solarboom und warum dem Maschinenbau die Forschung im eigenen Land ausgeht.

Themen

In dieser Folge

10
  1. 01

    Eskalation im Iran-Krieg treibt Ölpreis über 100 Dollar – DAX fällt unter 26.000 Punkte

    Tagesschau

    Nach neuen militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran an der Straße von Hormus ist der Brent-Ölpreis erstmals seit sechs Wochen wieder über die Marke von 100 Dollar pro Barrel gestiegen. Das schürt Inflationssorgen und belastet den DAX, der um 0,6 Prozent auf 25.840 Punkte fällt und damit die 26.000-Punkte-Marke verliert; auch die Wall Street reagierte bereits mit deutlichen Verlusten. Anleger blicken nun gespannt auf die morgige EZB-Zinsentscheidung sowie die US-Inflationsdaten am Freitag, die weiteren Aufschluss über die geldpolitische Entwicklung geben dürften.

    Original
  2. 02

    Ölpreis überschreitet 100 Dollar – Dax fällt, Rüstungsaktien geben nach

    Manager Magazin

    Der eskalierende Konflikt zwischen den USA und dem Iran um die Straße von Hormus treibt den Ölpreis erstmals seit Juli wieder über 100 Dollar pro Barrel und belastet die europäischen Börsen, während Anleger zudem gespannt auf die EZB-Zinsentscheidung am Donnerstag warten. Der Dax gab um 0,9 Prozent auf 25.779 Punkte nach, auch MDax und EuroStoxx 50 lagen im Minus, nachdem die USA iranische Öltanker angegriffen hatten und der Iran mit Raketenangriffen auf Jordanien reagierte. Rüstungswerte wie Rheinmetall, Renk und Hensoldt gaben nach starken Vortagsgewinnen wieder deutlich nach, während an der Wall Street steigende Ölpreise für einen schwachen Wochenauftakt sorgten, wenngleich Chipwerte wie Intel und AMD von KI-Fantasie profitierten.

    Original
  3. 03

    Maschinenbau verlagert Forschung zunehmend ins Ausland

    n-tv Wirtschaft

    Laut einer VDMA-Umfrage unter 400 Mitgliedsfirmen forschen bereits 43 Prozent der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer außerhalb Deutschlands, wobei rund 69 Prozent dieser Unternehmen ihre Auslandsaktivitäten weiter ausbauen wollen. Als Gründe nennt der Verband Umsatzrückgänge und hohe Standortkosten in Deutschland, während China und Indien künftig an Bedeutung gewinnen dürften. VDMA-Vertreter Hartmut Rauen wertet dies als Alarmsignal für den Industriestandort und kritisiert scharf die geplante Kürzung der Industriellen Gemeinschaftsforschung im Haushalt des Wirtschaftsministeriums für 2027.

    Original
  4. 04

    Dax fällt unter 26.000 Punkte bei anhaltend geringen Handelsumsätzen

    Handelsblatt

    Der deutsche Leitindex Dax gibt am Mittwochvormittag um 0,8 Prozent auf rund 25.800 Punkte nach und rutscht damit erneut unter die Marke von 26.000 Zählern, nachdem er bereits am Vortag zeitweise deutlich gefallen war. Der Handel bleibt weiterhin von sehr geringen Tagesumsätzen geprägt, wie die niedrigen Handelsvolumina von nur rund 42 Millionen Dax-Aktien am Dienstag und knapp 36 Millionen am Montag zeigen. Dieses seit Mitte August anhaltend niedrige Niveau begleitete bereits mehrere Rekordhochs des Dax sowie einen zwischenzeitlichen Rückgang um über 900 Punkte, bevor neues Kaufinteresse aufkam.

    Original
  5. 05

    Kurzmeldungen: AfD-Erfolg, Iran-Konflikt und 9/11-Gedenken

    FAZ Wirtschaft

    Nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt kritisierte die SPD scharf, dass US-Präsident Donald Trump das Ergebnis mit der deutschen Einwanderungspolitik in Verbindung brachte und damit unzulässig in die deutsche Innenpolitik eingriff. Im Zuge des Konflikts mit dem Iran meldeten die USA die Zerstörung von fünf iranischen Öltankern als Reaktion auf iranische Raketenangriffsversuche. Zum 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September bemüht sich das Museum am Ground Zero in New York, angesichts fehlender eigener Erinnerungen von rund 100 Millionen jungen Amerikanern einen Ausgleich zwischen emotionaler Anteilnahme und historischer Einordnung zu finden.

    Original
  6. 06

    USA verschärfen Zollstreit mit Kanada: Einfuhrverbote für Milchprodukte und Alkohol

    Handelsblatt

    Im eskalierenden Handelskonflikt mit Kanada hat die US-Regierung Einfuhrverbote für bestimmte Molkereiprodukte, alkoholische Getränke und Motorräder ab dem 29. September angeordnet, betroffen ist ein Warenwert im einstelligen Milliardenbereich. Zuvor hatte Präsident Trump bereits US-Behörden angewiesen, keine kanadischen Produkte mehr im öffentlichen Beschaffungswesen einzukaufen. Als Reaktion sind kanadische Gegenzölle von bis zu 50 Prozent auf US-Importe wie Stahl, Aluminium, Haushaltsgeräte und Elektronik in Kraft getreten, die laut Ottawa ein Warenvolumen von 27,6 Milliarden Dollar betreffen.

    Original
  7. 07

    Managerwechsel, EZB-Personalfragen und Gegenwind für europäische Lkw-Bauer

    Manager Magazin

    Angesichts massiven Stellenabbaus bei Konzernen wie BASF, Bayer und Bosch boomt das Geschäft für Personalberater wie Nicolas von Rosty, der vor überzogenen Erwartungen von Managern beim Wechsel in die Rüstungsindustrie warnt. Parallel treffen sich EZB-Ratsmitglieder mit Kanzler Merz in Berlin, während 2027 drei wichtige Neubesetzungen im EZB-Direktorium anstehen und die Führungsspitze vor turbulenten Zeiten steht. Zudem meldet das französische KI-Start-up Mistral eine Finanzierungsrunde über 3 Milliarden Euro, Leica verzeichnet erstmals seit Jahren einen Umsatzrückgang, und laut einer Bain-Studie drohen chinesische Hersteller mit Elektro-Lkw den europäischen Platzhirschen wie Volvo, Scania, Daimler Truck und MAN zunehmend Marktanteile abzunehmen.

    Original
  8. 08

    Ungarns unfreiwilliger Solarboom: Wie Orbáns Subventionspolitik das Land zum Solar-Vorreiter machte

    n-tv Wirtschaft

    Ungarn deckt inzwischen rund ein Viertel bis ein Drittel seines Strombedarfs mit Solarenergie – ausgelöst durch ein großzügiges Net-Metering-System der Orbán-Regierung, das Haushalte faktisch von Netzkosten befreite, sowie durch eine restriktive Windkraftpolitik mit Zwölf-Kilometer-Abstandsregel. Die Osteuropa-Analystin Maike Kirsch erläutert im Podcast „Das Klima-Labor von ntv“, dass dieser ungeplante Boom das Stromnetz überlastete und mangels Windkraft als Gegenpol zu Instabilität führte, was sich besonders zeigte, als das Atomkraftwerk Paks wegen Dürre nur eingeschränkt lief. Der neue Ministerpräsident Péter Magyar will nun Netzausbau, Batteriespeicher und Windkraft vorantreiben, muss dabei aber entscheiden, wie er mit dem geplanten, russisch unterstützten Ausbau des Atomkraftwerks Paks umgeht.

    Original
  9. 09

    IW-Studie warnt: Fachkräftelücke könnte sich bis 2029 fast verdoppeln

    n-tv Wirtschaft

    Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) könnten in Deutschland bis 2029 rund 723.000 Fachkräfte fehlen – fast doppelt so viele wie 2025 mit knapp 370.000. Besonders betroffen wären Verkäuferinnen und Verkäufer, Kinderbetreuung, Sozialarbeit, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Bauelektrik. Als Ursachen nennt Studienautor Alexander Burstedde den anstehenden Renteneintritt vieler Beschäftigter, zu wenig Nachwuchs und geringere Zuwanderung, und rät der Politik, Arbeitsanreize zu stärken und qualifizierte Zuwanderung aus Drittstaaten zu erleichtern.

    Original
  10. 10

    Nvidia-Rally treibt Technologiewerte, Dax bleibt zurückhaltend

    n-tv Wirtschaft

    Dank einer optimistischen Wachstumsprognose von Nvidia legten Chip- und KI-Aktien in Europa und den USA deutlich zu, der TecDax gewann 2,1 Prozent, während der Dax nur moderat um 0,3 Prozent auf 26.367 Punkte stieg. Belastend wirkten Inflationssorgen und die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen der EZB, die laut den jüngsten Sitzungsprotokollen im September wahrscheinlich erscheinen. An der Wall Street sorgte Nvidias starker Ausblick für Kursgewinne bei Chipwerten wie Micron und Intel, während HP nach schwachen PC-Absätzen stark einbrach und Moderna wegen einer milliardenschweren Wandelanleihe unter Druck geriet.

    Original
FAQ

Häufige Fragen

Warum ist der Ölpreis über 100 Dollar pro Barrel gestiegen?

Die militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran an der Straße von Hormus, bei der die USA iranische Öltanker angriffen und der Iran mit Raketenangriffen reagierte, hat Sorgen um die globale Ölversorgung geschürt. Dadurch stieg der Brent-Ölpreis erstmals seit Juli wieder über die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar.

Wie hat der DAX auf den Iran-Konflikt reagiert?

Der DAX fiel infolge der Eskalation um 0,6 bis 0,9 Prozent und rutschte unter die Marke von 26.000 Punkten auf rund 25.800 Punkte. Auch Rüstungsaktien wie Rheinmetall, Renk und Hensoldt gaben nach vorherigen Kursgewinnen wieder deutlich nach.

Welche wichtigen wirtschaftspolitischen Termine stehen im Fokus der Anleger?

Anleger blicken gespannt auf die EZB-Zinsentscheidung am Donnerstag sowie auf die US-Inflationsdaten am Freitag, da diese weiteren Aufschluss über die künftige Geldpolitik geben dürften. Zusätzlich belasten die niedrigen Handelsumsätze seit Mitte August die Marktdynamik.

Warum verlagert der deutsche Maschinenbau seine Forschung ins Ausland?

Laut einer VDMA-Umfrage forschen bereits 43 Prozent der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer außerhalb Deutschlands, hauptsächlich wegen Umsatzrückgängen und hohen Standortkosten. Der Verband wertet dies als Alarmsignal und kritisiert zudem die geplante Kürzung der Industriellen Gemeinschaftsforschung im Bundeshaushalt 2027.

Welche neuen Handelsbeschränkungen haben die USA gegen Kanada verhängt?

Die US-Regierung hat ab dem 29. September Einfuhrverbote für bestimmte kanadische Molkereiprodukte, alkoholische Getränke und Motorräder angeordnet, was einen Warenwert im einstelligen Milliardenbereich betrifft. Präsident Trump hatte zuvor bereits angewiesen, keine kanadischen Produkte mehr im öffentlichen Sektor zu beschaffen.

Vollständiges Transkript

Transkript ein-/ausblenden

Hallo, hier ist Leo von Wirtschaft im Fokus. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt. Heute haben wir einen ziemlich vollen Nachrichtentag vor uns, denn an den Finanzmärkten ist ordentlich Bewegung drin, und auch strukturell tut sich einiges in der deutschen Wirtschaft. Also, lasst uns direkt einsteigen. Das dominierende Thema heute Morgen ist ganz klar der Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Nach neuen militärischen Auseinandersetzungen an der Straße von Hormus ist der Ölpreis für die Sorte Brent erstmals seit sechs Wochen wieder über die wichtige Marke von 100 Dollar pro Barrel gestiegen. Und das ist eben nicht nur eine Randnotiz für Ölhändler, sondern hat ganz direkte Auswirkungen auf uns alle. Steigende Ölpreise bedeuten steigende Kosten für Transport, Produktion und letztlich auch für Verbraucherinnen und Verbraucher an der Tankstelle. Das schürt neue Inflationssorgen, genau zu einem Zeitpunkt, an dem viele gehofft hatten, dass sich die Preissteigerungen langsam beruhigen. Die Börsen haben entsprechend reagiert. Der Dax ist unter die psychologisch wichtige Marke von 26.000 Punkten gerutscht, je nach Berichtszeitpunkt zwischen 25.800 und 25.840 Punkten. Das ist ein Rückgang von etwa 0,6 bis 0,9 Prozent. Auch an der Wall Street gab es deutliche Verluste, und Rüstungsaktien wie Rheinmetall, Renk und Hensoldt, die zuletzt noch kräftig zugelegt hatten, sind wieder etwas zurückgekommen. Was auffällt: Der Handel läuft aktuell bei sehr geringen Umsätzen. Am Dienstag wurden nur rund 42 Millionen Dax-Aktien gehandelt, am Montag sogar nur knapp 36 Millionen. Das ist historisch niedrig, und solche geringen Volumina können Kursbewegungen verstärken, weil einzelne große Orders dann mehr Gewicht haben. Und genau in dieser angespannten Lage blicken alle gespannt auf die Europäische Zentralbank. Die Zinsentscheidung steht an, und laut den jüngsten Sitzungsprotokollen erscheinen weitere Zinsschritte durchaus wahrscheinlich. Die Ölpreis-Entwicklung macht die Entscheidung für die EZB nicht einfacher, denn steigende Energiepreise könnten die Inflation zusätzlich befeuern, während die EZB eigentlich versucht, Preisstabilität zu gewährleisten, ohne die Konjunktur komplett abzuwürgen. Am Freitag kommen dann noch die US-Inflationsdaten dazu, die uns weitere Hinweise geben dürften, wohin die geldpolitische Reise geht. Es gab aber auch positive Impulse an den Börsen, und die kamen aus einer ganz anderen Ecke. Nvidia hat mit einer optimistischen Wachstumsprognose für richtig Rückenwind bei Technologiewerten gesorgt. Der TecDax legte um über 2 Prozent zu, und auch andere Chipwerte wie Micron und Intel profitierten deutlich. Der Dax selbst reagierte darauf zurückhaltender und stieg an einem Handelstag nur moderat um 0,3 Prozent, weil die Inflationssorgen eben gleichzeitig belastend wirkten. Das zeigt ganz gut, wie zwiegespalten die Stimmung derzeit ist: Auf der einen Seite Technologie-Euphorie, auf der anderen Seite geopolitische und geldpolitische Unsicherheit. Neben den Börsenturbulenzen gibt es auch handfeste strukturelle Themen, die wir uns anschauen sollten. Der deutsche Maschinenbau, eine unserer traditionellen Stärken, verlagert zunehmend seine Forschung ins Ausland. Eine Umfrage des Branchenverbands VDMA unter 400 Mitgliedsfirmen zeigt: 43 Prozent forschen bereits außerhalb Deutschlands, und fast 70 Prozent dieser Unternehmen wollen ihre Auslandsaktivitäten sogar noch ausbauen. Als Gründe werden Umsatzrückgänge und hohe Standortkosten genannt. China und Indien gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. Der VDMA wertet das als echtes Alarmsignal für den Industriestandort Deutschland und kritisiert zusätzlich, dass im Haushalt des Wirtschaftsministeriums für 2027 Kürzungen bei der industriellen Gemeinschaftsforschung geplant sind. Das passt eigentlich überhaupt nicht zusammen, wenn man einerseits mehr Innovation im Land will, andererseits aber genau die Förderprogramme kürzt, die das ermöglichen sollen. Auch beim Thema Fachkräfte gibt es besorgniserregende Zahlen. Das Institut der deutschen Wirtschaft hat berechnet, dass die Fachkräftelücke in Deutschland bis 2029 auf rund 723.000 fehlende Fachkräfte ansteigen könnte. Das wäre fast eine Verdopplung gegenüber heute, wo schon knapp 370.000 Stellen unbesetzt sind. Besonders betroffen sind Bereiche wie Verkauf, Kinderbetreuung, Sozialarbeit, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Bauelektrik. Die Gründe sind bekannt: Viele Beschäftigte gehen in Rente, es rückt zu wenig Nachwuchs nach, und die Zuwanderung ist geringer als erhofft. Die Studie empfiehlt der Politik, stärkere Arbeitsanreize zu schaffen und die qualifizierte Zuwanderung aus Drittstaaten zu erleichtern. Das ist ein Thema, das uns wirtschaftlich noch sehr lange begleiten wird, denn ohne genug Fachkräfte lässt sich weder der Industriestandort sichern noch die Digitalisierung oder Energiewende vorantreiben. International sorgt außerdem der Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada für Schlagzeilen. Die US-Regierung hat Einfuhrverbote für bestimmte Molkereiprodukte, alkoholische Getränke und Motorräder aus Kanada verhängt, die ab dem 29. September greifen sollen. Betroffen ist ein Warenwert im einstelligen Milliardenbereich. Kanada hat darauf bereits mit Gegenzöllen von bis zu 50 Prozent auf US-Importe wie Stahl, Aluminium, Haushaltsgeräte und Elektronik reagiert, was laut Ottawa ein Volumen von 27,6 Milliarden Dollar betrifft. Solche Handelskonflikte zeigen einmal mehr, wie fragil internationale Lieferketten und Handelsbeziehungen derzeit sind, und das hat natürlich auch Signalwirkung für andere Handelspartner, einschließlich der EU. Ein spannender Blick auf ein europäisches Nachbarland: Ungarn hat sich, quasi ungeplant, zu einem echten Solar-Vorreiter entwickelt. Durch ein großzügiges Förderprogramm der Orbán-Regierung, das Haushalte praktisch von Netzkosten befreite, kombiniert mit einer sehr restriktiven Windkraftpolitik, deckt Ungarn inzwischen ein Viertel bis ein Drittel seines Strombedarfs mit Solarenergie. Das Problem dabei: Der Boom kam so schnell, dass das Stromnetz zeitweise überlastet war, und weil Windkraft als Ausgleich fehlt, gab es zuletzt sogar Stabilitätsprobleme, besonders als das Atomkraftwerk Paks wegen der Dürre nur eingeschränkt laufen konnte. Der neue Ministerpräsident Péter Magyar will nun in Netzausbau, Batteriespeicher und Windkraft investieren, muss sich aber auch zum geplanten, russisch unterstützten Ausbau von Paks positionieren. Ein Beispiel dafür, wie wichtig eine durchdachte Energiepolitik ist und wie schnell gut gemeinte Subventionen unerwartete Nebenwirkungen haben können. Und auch bei den Unternehmen selbst gibt es Bewegung: Während Konzerne wie BASF, Bayer und Bosch massiv Stellen abbauen, boomt das Geschäft für Personalberater, auch wenn diese vor überzogenen Erwartungen von Managern warnen, die zum Beispiel in die Rüstungsindustrie wechseln wollen. Bei der EZB stehen 2027 gleich drei wichtige Neubesetzungen im Direktorium an, was auf turbulente Zeiten in der Führungsspitze hindeutet. Das französische KI-Start-up Mistral hat außerdem eine Finanzierungsrunde über 3 Milliarden Euro eingesammelt, während Leica erstmals seit Jahren einen Umsatzrückgang meldet. Und laut einer Studie der Beratung Bain drohen chinesische Hersteller von Elektro-Lkw den europäischen Platzhirschen wie Volvo, Scania, Daimler Truck und MAN zunehmend Marktanteile abzunehmen. Auch das ist ein Trend, den wir im Blick behalten sollten, denn er zeigt, wie der internationale Wettbewerbsdruck in klassischen deutschen Industriezweigen weiter zunimmt. So, das waren ziemlich viele Themen heute, aber sie hängen letztlich alle zusammen: geopolitische Spannungen treiben die Ölpreise und damit die Inflationssorgen, die Notenbanken müssen reagieren, während gleichzeitig strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und Standortverlagerungen den deutschen Wirtschaftsstandort unter Druck setzen. Zusammengefasst also: Der Iran-Konflikt schickt den Ölpreis über 100 Dollar und drückt den Dax unter 26.000 Punkte, während alle gespannt auf die EZB-Entscheidung warten. Gleichzeitig verlagert der Maschinenbau seine Forschung zunehmend ins Ausland, und die Fachkräftelücke in Deutschland könnte sich bis 2029 fast verdoppeln. Dazu kommen ein eskalierender Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada und spannende Entwicklungen bei Energiepolitik und Unternehmensfinanzierungen. Das war's für heute von mir. Morgen sind wir wieder mit den wichtigsten Wirtschaftsthemen für euch da. Und ganz wichtig zum Schluss: Dieser Podcast ist vollständig KI-generiert, alle Quellen und Hintergründe findet ihr wie immer auf unserer Website. Bis morgen, macht's gut!

Vorlage für die Sprachsynthese. Kleinere Abweichungen zur Audio-Datei möglich.

Feedback

Fehler gefunden?

Die Pipeline ist automatisiert — gelegentliche Fehler passieren. Wir korrigieren auf Hinweis. Mehr Details unter Korrekturen.

corrections@login-online.com