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Wirtschaft im Fokus
Folge 7910.09.20268:30 KI-vertont

Ölpreis über 100 Dollar, Immobilienkrise und KI-Warnung von Anthropic (10.09.2026)

Der Dax zittert vor der EZB-Entscheidung, während Öl über 100 Dollar die Nerven strapaziert. Dazu: Stellenabbau in der Immobilienbranche, Kodi-Pleite trifft NRW und ein Anthropic-Forscher warnt vor KI-Risiken.

Themen

In dieser Folge

10
  1. 01

    Dax aktuell: Dax eröffnet vor EZB-Entscheid unverändert – Ölpreis liegt weiter über 100 Dollar

    Handelsblatt

    Am Tag der Zinsentscheidung durch die EZB blicken Anleger heute vor allem nach Berlin. Die angespannte Lage im Nahen Osten treibt derweil den Ölpreis weiter nach oben.

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  2. 02

    Immobilienbranche in der Krise: Weiterer Stellenabbau droht

    FAZ Wirtschaft

    Angesichts globaler Unsicherheiten und der wirtschaftlichen Schwäche in Deutschland zeigt sich die Immobilienbranche derzeit zurückhaltend, während angekündigte Bürokratieerleichterungen im Wohnungsbau ihre Praxistauglichkeit erst beweisen müssen. Mehrere Unternehmen reagieren bereits mit Personalabbau: Der Fondsanbieter Union Investment plant über sechs Jahre Stellenkürzungen im Immobilienbereich, die Helaba baut wegen schwacher Immobilienergebnisse Arbeitsplätze bei ihrem Projektentwickler OFB ab, und auch beim Maklerunternehmen Engel & Völkers gab es zuletzt einen Führungswechsel. Besonders betroffen sind Firmen, die kurz vor dem Marktabschwung 2022 zu hohen Preisen Grundstücke erwarben und nun angesichts stark gestiegener Zinsen vor teuren Anschlussfinanzierungen stehen, was weiteren Stellenabbau in der Branche wahrscheinlich macht.

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  3. 03

    Ölpreis über 100 Dollar wegen Nahost-Eskalation drückt Dax deutlich ins Minus

    n-tv Wirtschaft

    Der Dax ist am Mittwoch um rund 1,7 Prozent auf 25.554 Punkte gefallen, nachdem US-Angriffe auf iranische Tanker in der Straße von Hormus und angedrohte iranische Gegenschläge den Ölpreis über die Marke von 100 Dollar trieben. Steigende Anleiherenditen in Deutschland und den USA sowie Sorgen vor weiteren Zinserhöhungen der Notenbanken belasteten die Aktienmärkte zusätzlich, während die Wall Street sich dank robusterem Arbeitsmarkt und starker KI-Werte etwas widerstandsfähiger zeigte. Zu den größten Dax-Verlierern zählten Rheinmetall, Heidelberg Materials und MTU Aero Engines, während RWE und SAP zulegen konnten; zudem meldete Alphabet eine 13-Milliarden-Euro-Investition in KI-Infrastruktur in Finnland und der US-Zollstreit mit Kanada spitzte sich weiter zu.

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  4. 04

    Anthropic-Forscher warnt vor tödlichen Risiken durch KI und tritt zurück

    n-tv Wirtschaft

    Der Anthropic-Forscher Jacob Coxon ist unter drastischer Kritik an der KI-Branche zurückgetreten und warnt, dass Systeme künstlicher Intelligenz bald menschliche Fähigkeiten übertreffen und theoretisch sogar Menschen töten könnten. Sein Kollege Evan Hubinger bestätigte diese Sorge und schätzte das Risiko einer Auslöschung der Menschheit durch KI im kommenden Jahrzehnt auf über zehn Prozent, was heftige Reaktionen auslöste. Auch OpenAI-Forschungschef Jakub Pachocki mahnte zu extremer Vorsicht, da moderne KI-Systeme durch komplexe, kaum kontrollierbare Trainingsprozesse entstünden, während zugleich Vorfälle wie eigenständige Hacking-Angriffe von KI-Agenten die Kontrollprobleme der Branche verdeutlichten.

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  5. 05

    Kodi schließt nach Insolvenz 19 Filialen in NRW

    n-tv Wirtschaft

    Der insolvente Non-Food-Discounter Kodi verkleinert im Zuge seiner Sanierung sein Filialnetz weiter: 19 der 144 Geschäfte, allesamt in Nordrhein-Westfalen, müssen aufgeben, da sich für sie keine wirtschaftlich tragfähige Perspektive bietet. Für 56 weitere Standorte laufen noch Verhandlungen über eine Fortführung, während 69 Filialen erhalten bleiben sollen. Kodi hatte bereits 2024 ein Schutzschirmverfahren durchlaufen und im Juli erneut Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet – ein Trend, der angesichts eines Zehnjahreshochs bei Einzelhandelsinsolvenzen auch andere Ketten wie Depot, Hellweg oder Mäc Geiz trifft.

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  6. 06

    Ölpreis über 100 Dollar belastet Wall Street – Zinserhöhung rückt näher

    n-tv Wirtschaft

    Steigende Ölpreise infolge der Eskalation im Nahost-Konflikt und höhere Anleiherenditen haben an der Wall Street für deutliche Kursverluste gesorgt, wobei Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq allesamt nachgaben. Die Brent-Sorte kletterte über die 100-Dollar-Marke, was Inflationsängste schürte, während die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf ihren höchsten Stand seit November 2023 stieg. Anleger blicken nun gespannt auf die anstehenden US-Erzeuger- und Verbraucherpreisdaten, da Händler bereits eine 60-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der Fed in der kommenden Woche einpreisen; einzig der Energiesektor profitierte von der Entwicklung, während bei Einzelwerten Meta durch die Vorstellung eines neuen KI-Assistenten deutlich zulegte.

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  7. 07

    Gasmangel-Angst kehrt zurück: Deutsche Firmen bereiten sich auf Krisenwinter vor

    Handelsblatt

    Wegen historisch niedriger Gasspeicherfüllstände von nur rund 55 Prozent und um 150 Prozent gestiegener Gaspreise infolge des Iran-Kriegs wächst bei deutschen Unternehmen die Sorge vor einer erneuten Gasmangellage im Winter. Erste Firmen lassen bereits Schutzschriften verfassen, um im Krisenfall eine bevorzugte Gasversorgung zu begründen, während der Gasnetzbetreiber Westnetz Großkunden zur Aktualisierung von Notfallkontakten aufgefordert hat – eine Praxis, die seit der Ukraine-Krise 2022 pausiert hatte. Auch Stadtwerke fürchten Belastungen durch Kunden von insolventen Billiganbietern sowie teure kurzfristige Gaskäufe, sollte der Winter kalt ausfallen, während die Bundesnetzagentur die Versorgungslage derzeit noch als wenig angespannt einschätzt.

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  8. 08

    Grünen-Chefin Brantner startet KI-Dialogforum mit Wirtschaft und Wissenschaft

    Handelsblatt

    Grünen-Chefin Franziska Brantner hat eine neue Technologie-Initiative gestartet und lädt Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Thinktanks zu einem regelmäßigen KI-Dialog ein. Das Auftakttreffen findet am Donnerstag im Bundestag statt, mit Teilnehmern wie DeepL, Helsing, Parloa und Investoren wie General Catalyst und HV Capital. Brantner betont, Künstliche Intelligenz werde Arbeit, Gesundheit, Bildung und Sozialsysteme grundlegend verändern, und warnt davor, dass Europa bei dieser Schlüsseltechnologie nicht ins Hintertreffen geraten dürfe.

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  9. 09

    Trump droht Bombardier mit Verkaufsverbot in den USA

    n-tv Wirtschaft

    US-Präsident Donald Trump will dem kanadischen Flugzeugbauer Bombardier den Verkauf seiner Maschinen in den USA untersagen, sollte das Unternehmen nicht dort produzieren, und verschärft damit den Handelskonflikt mit Kanada. Zugleich treten in der Nacht zum 8. September kanadische Gegenzölle von bis zu 50 Prozent auf US-Importe im Wert von 27,6 Milliarden Dollar in Kraft, nachdem die Handelsgespräche zwischen beiden Ländern gescheitert waren. Zuvor hatten die USA bereits Zölle von 50 Prozent auf kanadische Waren wie Hockeyschläger, Möbel, Honig und Wein im Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar verhängt.

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  10. 10

    Deutsche Exporte sinken im Juli überraschend – China-Geschäft schwächelt deutlich

    n-tv Wirtschaft

    Nach fünf Monaten mit steigenden Ausfuhren sanken die deutschen Exporte im Juli überraschend um 0,8 Prozent auf 138,2 Milliarden Euro, während Ökonomen ein leichtes Plus erwartet hatten. Besonders das Geschäft mit China brach um 9,5 Prozent ein, auch die Ausfuhren in die EU gingen zurück, während die Lieferungen in die USA um 19,1 Prozent zulegten. Für die kommenden Monate zeigen sich die Exporteure laut Ifo-Institut dank starker Europanachfrage und des KI-Booms so optimistisch wie seit viereinhalb Jahren nicht mehr.

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FAQ

Häufige Fragen

Warum steigt der Ölpreis aktuell über 100 Dollar?

Die Eskalation im Nahost-Konflikt, insbesondere US-Angriffe auf iranische Tanker in der Straße von Hormus und angedrohte iranische Gegenschläge, haben den Ölpreis über die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar getrieben. Dies schürt zusätzlich Inflationsängste an den Finanzmärkten.

Welche Auswirkungen hat der hohe Ölpreis auf den Dax?

Der Dax fiel um rund 1,7 Prozent auf 25.554 Punkte, da steigende Ölpreise zusammen mit höheren Anleiherenditen in Deutschland und den USA die Aktienmärkte belasteten. Besonders betroffen waren energieintensive Werte wie Rheinmetall, Heidelberg Materials und MTU Aero Engines, während RWE und SAP zulegen konnten.

Welche Unternehmen bauen in der Immobilienbranche derzeit Stellen ab?

Union Investment plant über sechs Jahre Stellenkürzungen im Immobilienbereich, die Helaba baut wegen schwacher Ergebnisse bei ihrem Projektentwickler OFB Arbeitsplätze ab, und beim Maklerunternehmen Engel & Völkers gab es zuletzt einen Führungswechsel. Grund sind globale Unsicherheiten, hohe Zinsen und teure Anschlussfinanzierungen für vor 2022 erworbene Grundstücke.

Welche konkreten Risiken durch KI benennen Anthropic- und OpenAI-Forscher?

Anthropic-Forscher Jacob Coxon warnt, dass KI-Systeme bald menschliche Fähigkeiten übertreffen und theoretisch Menschen töten könnten, während Kollege Evan Hubinger das Risiko einer Auslöschung der Menschheit durch KI im kommenden Jahrzehnt auf über zehn Prozent schätzt. Auch OpenAI-Forschungschef Jakub Pachocki mahnt zu extremer Vorsicht, da moderne KI-Systeme durch komplexe, kaum kontrollierbare Trainingsprozesse entstehen.

Wie viele Kodi-Filialen sind von der Schließung betroffen und warum?

Der insolvente Discounter Kodi schließt 19 von 144 Filialen, alle in Nordrhein-Westfalen, da für sie keine wirtschaftlich tragfähige Perspektive besteht. Für 56 weitere Standorte laufen noch Verhandlungen, während 69 Filialen erhalten bleiben sollen – ein Trend, der angesichts eines Zehnjahreshochs bei Einzelhandelsinsolvenzen auch Ketten wie Depot, Hellweg oder Mäc Geiz betrifft.

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Hallo, hier ist Leo von Wirtschaft im Fokus. Schön, dass ihr wieder dabei seid. Heute haben wir einen ziemlich dichten Tag vor uns, denn an den Märkten und in der Wirtschaftspolitik ist ordentlich was los. Fangen wir gleich mit dem Thema an, das im Moment fast alles überschattet: die Lage im Nahen Osten und ihre Folgen für den Ölpreis. Die Eskalation dort, konkret Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus und angedrohte Gegenschläge, hat den Ölpreis über die Marke von 100 Dollar getrieben. Und das ist eben nicht nur eine Randnotiz für Rohstoffhändler, sondern hat handfeste Folgen für uns alle. Höhere Ölpreise bedeuten am Ende höhere Kosten für Unternehmen, für Transport, für Produktion, und die Sorge ist, dass das die Inflation wieder anheizt. Genau deshalb hat der Dax deutlich nachgegeben, um rund 1,7 Prozent auf etwas über 25.500 Punkte. Auch an der Wall Street ging es runter, Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq gaben nach. Parallel dazu sind die Renditen für Staatsanleihen in Deutschland und den USA gestiegen, in den USA sogar auf den höchsten Stand seit November 2023. Das ist deshalb wichtig, weil steigende Anleiherenditen oft ein Signal sind, dass Anleger mit weiteren Zinserhöhungen rechnen. Bei der Fed wird inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent über eine Zinserhöhung in der kommenden Woche spekuliert. Das zeigt, wie schnell sich geopolitische Spannungen in ganz konkrete Zinsentscheidungen übersetzen können. Übrigens, ausgerechnet am Tag dieser ganzen Unruhe stand auch bei der EZB eine Zinsentscheidung an. Der Dax eröffnete an diesem Tag noch relativ unverändert, alle Augen waren auf Berlin und Frankfurt gerichtet. Das zeigt ganz gut, wie nervös die Märkte aktuell zwischen geopolitischen Risiken und Zinspolitik hin- und herschwanken. Und wo wir schon bei Öl und Gas sind: Auch beim Gas wächst die Nervosität wieder. Die Gasspeicher in Deutschland sind mit rund 55 Prozent historisch niedrig gefüllt, und durch den Iran-Konflikt sind die Gaspreise um satte 150 Prozent gestiegen. Erste Unternehmen lassen deshalb schon vorsorglich juristische Schutzschriften vorbereiten, um im Ernstfall eine bevorzugte Gasversorgung zu sichern. Auch der Netzbetreiber Westnetz hat Großkunden aufgefordert, ihre Notfallkontakte zu aktualisieren, eine Praxis, die seit der Ukraine-Krise 2022 pausiert hatte. Das klingt erstmal alarmierend, aber die Bundesnetzagentur stuft die aktuelle Versorgungslage noch als wenig angespannt ein. Trotzdem: Die Erinnerung an den Krisenwinter 2022 ist offensichtlich noch sehr präsent, und viele Unternehmen wollen dieses Mal früher vorbereitet sein. Kommen wir zu den deutschen Exportzahlen, die zeigen, wie sehr die deutsche Wirtschaft von der Weltlage abhängt. Im Juli sind die Ausfuhren überraschend um 0,8 Prozent gesunken, auf 138,2 Milliarden Euro. Das kam so nicht erwartet, Ökonomen hatten eigentlich mit einem leichten Plus gerechnet. Besonders auffällig: Das Geschäft mit China ist um 9,5 Prozent eingebrochen. Auch in die EU wurde weniger exportiert. Einzig die Lieferungen in die USA sind deutlich gestiegen, um über 19 Prozent. Das zeigt eine Verschiebung der Handelsströme, weg von China, hin zu den USA, was auch mit den unterschiedlichen Konjunkturlagen und Zollfragen zusammenhängt. Die gute Nachricht zum Schluss dieses Themas: Laut Ifo-Institut sind die deutschen Exporteure für die kommenden Monate so optimistisch wie seit viereinhalb Jahren nicht mehr, getragen von einer starken Nachfrage aus Europa und dem KI-Boom. Also, kurzfristig ein Rückschlag, aber die Stimmung für die nähere Zukunft ist deutlich besser. Bleiben wir kurz beim Thema Handel und Zölle, denn da braut sich gerade ein neuer Konflikt zusammen, dieses Mal zwischen den USA und Kanada. Donald Trump droht dem kanadischen Flugzeugbauer Bombardier mit einem Verkaufsverbot in den USA, falls das Unternehmen nicht dort produziert. Gleichzeitig treten kanadische Gegenzölle von bis zu 50 Prozent auf US-Importe im Wert von fast 28 Milliarden Dollar in Kraft, nachdem Verhandlungen zwischen beiden Ländern gescheitert sind. Vorher hatten die USA schon Zölle auf kanadische Produkte wie Möbel, Honig oder Wein verhängt. Das ist ein weiteres Beispiel dafür, wie handelspolitische Spannungen gerade wieder zunehmen, mit direkten Folgen für Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze. Jetzt schauen wir mal auf ein paar Branchen, die hier in Deutschland gerade besonders unter Druck stehen. Die Immobilienbranche zum Beispiel kämpft weiter mit den Nachwirkungen der Zinswende. Mehrere Unternehmen bauen Stellen ab. Der Fondsanbieter Union Investment plant über sechs Jahre verteilte Kürzungen im Immobilienbereich, die Helaba streicht Jobs bei ihrem Projektentwickler OFB, und auch beim Maklerunternehmen Engel & Völkers gab es zuletzt einen Führungswechsel. Der Kern des Problems: Viele Firmen haben kurz vor dem Marktabschwung 2022 zu hohen Preisen Grundstücke gekauft und stehen jetzt vor teuren Anschlussfinanzierungen. Das dürfte in der Branche wohl noch nicht der letzte Stellenabbau gewesen sein. Auch im Einzelhandel zeigen sich die Spuren der schwierigen Wirtschaftslage. Der Non-Food-Discounter Kodi, der schon 2024 ein Schutzschirmverfahren durchlaufen hat und im Juli erneut Insolvenz angemeldet hat, schließt jetzt 19 seiner 144 Filialen, alle in Nordrhein-Westfalen. Für 56 weitere Standorte wird noch verhandelt, 69 sollen erhalten bleiben. Das reiht sich ein in einen größeren Trend, denn die Einzelhandelsinsolvenzen liegen aktuell auf einem Zehnjahreshoch, ähnliche Probleme gibt es zum Beispiel auch bei Depot, Hellweg oder Mäc Geiz. Zum Abschluss noch ein Blick auf das Thema Künstliche Intelligenz, das die Wirtschaft aktuell in zwei sehr unterschiedliche Richtungen bewegt. Auf der einen Seite stehen massive Investitionen: Alphabet hat gerade 13 Milliarden Euro für neue KI-Infrastruktur in Finnland angekündigt, und auch Meta hat mit einem neuen KI-Assistenten an der Börse deutlich zugelegt. Auf der anderen Seite werden die Warnungen lauter. Ein Forscher von Anthropic ist unter deutlicher Kritik an der Branche zurückgetreten und warnt vor Risiken, die von modernen KI-Systemen ausgehen könnten. Auch beim Konkurrenten OpenAI mahnt man inzwischen zu mehr Vorsicht bei der Entwicklung. Hier in Deutschland versucht die Grünen-Chefin Franziska Brantner mit einem neuen KI-Dialogforum, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik enger zusammenzubringen, damit Europa bei dieser Schlüsseltechnologie nicht den Anschluss verliert. Es zeigt sich also: Die wirtschaftlichen Chancen durch KI sind riesig, aber die Debatte über Risiken und Regulierung nimmt gleichzeitig deutlich an Fahrt auf. So, das waren die wichtigsten Entwicklungen für heute. Zusammengefasst: Die Nahost-Krise treibt den Ölpreis, belastet die Börsen und schürt neue Zinssorgen, während gleichzeitig die Gasmangel-Angst in Deutschland zurückkehrt. Die deutschen Exporte sind überraschend gesunken, vor allem wegen des China-Geschäfts, doch der Blick nach vorn bleibt erstaunlich optimistisch. Und während Immobilienbranche und Einzelhandel weiter mit Stellenabbau und Insolvenzen kämpfen, investieren Tech-Konzerne munter in Künstliche Intelligenz, auch wenn die Warnrufe aus der Branche selbst lauter werden. Das war's von mir für heute. Morgen geht's weiter mit neuen Zahlen, neuen Einordnungen und allem, was für die Wirtschaft wirklich zählt. Übrigens, dieser Podcast ist vollständig KI-generiert, alle Quellen und Hintergründe zu den heutigen Themen findet ihr wie immer auf unserer Website. Bis morgen, und macht's gut!

Vorlage für die Sprachsynthese. Kleinere Abweichungen zur Audio-Datei möglich.

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