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Wirtschaft im Fokus
Folge 8618.09.20269:01 KI-vertont

Industrie im Aufwind, KI-Kosten explodieren, DB Cargo verfehlt Ziel erneut (18.09.2026)

Rekord-Auftragsbestand in der deutschen Industrie, aber explodierende KI-Kosten bremsen die Euphorie: Warum Europa beim KI-Boom hinterherhinkt, DB Cargo erneut die schwarze Null verpasst und Revolut Millionen erpresst wird.

Themen

In dieser Folge

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  1. 01

    Deutsche Industrie: Auftragsbestand erreicht neues Allzeithoch

    Manager Magazin

    Der Auftragsbestand im deutschen verarbeitenden Gewerbe stieg im Juli preisbereinigt um 1,5 Prozent zum Vormonat und erreichte damit laut Statistischem Bundesamt einen neuen Höchststand, im Jahresvergleich betrug das Plus 10,9 Prozent. Die Reichweite der Aufträge kletterte auf neun Monate, den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung 2015, getragen vor allem vom sonstigen Fahrzeugbau mit Flugzeugen, Schiffen und Militärfahrzeugen sowie einem leichten Zuwachs im Maschinenbau, während die Autoindustrie weiter Rückgänge verzeichnete. Experten führen die positive Entwicklung auch auf staatliche Investitionen durch das Fiskalpaket zurück, was zusammen mit anziehenden Exporten führende Institute wie das Ifo-Institut dazu veranlasst hat, ihre Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft für 2026 auf 1,4 Prozent anzuheben.

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  2. 02

    Explodierende KI-Kosten: Wie Unternehmen beim Einsatz von KI-Agenten das Budget sprengen

    FAZ Wirtschaft

    Unternehmen wie Uber oder ein Kunde von Anthropic mussten feststellen, dass ihre KI-Nutzung Millionenkosten verursacht, obwohl der Preis pro verarbeitetem Token seit 2022 stark gefallen ist. Grund für die explodierenden Rechnungen sind laut PwC-Experten vor allem autonome KI-Agenten, die durch mehrstufige Prozesse und die Pfadabhängigkeit von Chatverläufen enorme Mengen an Token verbrauchen, wobei ein einzelner Agent im Arbeitsalltag schnell 100 bis 300 Euro pro Tag kosten kann. Da der tatsächliche Produktivitätsgewinn kaum messbar ist, greifen manche Firmen zur fragwürdigen Kennzahl des Token-Verbrauchs, was zu sinnlosem „Tokenmaxxing“ führt – ein Trend, der sich laut Experten aber bereits wieder als Unsinn erwiesen hat.

    Original
  3. 03

    Wettbewerbsnachteil: Europa ist auf die rasante KI-Entwicklung nicht vorbereitet

    FAZ Wirtschaft

    Künstliche Intelligenz hat sich in wenigen Jahren von einfachen Rechenaufgaben zu Systemen entwickelt, die eigenständig Forschungsprobleme lösen, Programmcode schreiben und sogar Sicherheitslücken ausnutzen. Bei anhaltend exponentiellem Wachstum von Rechenleistung, Investitionen und Fähigkeiten könnten KI-Unternehmen schon in den kommenden Jahren eine sogenannte transformative KI entwickeln, die die Gesellschaft tiefgreifender verändert als jede frühere Technologie. Der Artikel warnt, dass Europa auf diese rasante Entwicklung bislang nicht angemessen vorbereitet ist und dadurch einen Wettbewerbsnachteil riskiert.

    Original
  4. 04

    DB Cargo verpasst erneut EU-Vorgabe zur schwarzen Null

    n-tv Wirtschaft

    Die Güterverkehrstochter der Deutschen Bahn, DB Cargo, wird auch 2026 die von der EU-Kommission geforderte schwarze Null nicht erreichen und muss deshalb erneut mit Brüssel nachverhandeln. Ursache sind laut Cargo-Chef Bernhard Osburg einmalige Wertberichtigungen von rund 260 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem Verkauf einer britischen Tochtergesellschaft. Ohne diese Sonderbelastung wäre das Sanierungsziel erreicht worden; das Sanierungskonzept mit Stellenabbau und stärkerer Europaausrichtung müsse nun zudem auf alle 16 Auslandstöchter ausgeweitet werden.

    Original
  5. 05

    Gefahren von KI: Künstliche Intelligenz ist zu gefährlich für ein paar Superreiche

    Zeit Wirtschaft

    Privaten Unternehmen wichtige Aufgaben zu übertragen, ist oft richtig. Aber bei einer derart potenten Technologie wie KI ist dies keine Option mehr.

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  6. 06

    Bank of Japan erhöht Leitzins auf höchsten Stand seit 31 Jahren

    Manager Magazin

    Die japanische Zentralbank hat ihren Leitzins von 1,0 auf 1,25 Prozent angehoben, das höchste Niveau seit 31 Jahren, um einem Überschreiten des Inflationsziels von 2 Prozent entgegenzuwirken. Der Schritt erfolgt auch als Reaktion auf die jüngste Zinserhöhung der US-Notenbank Fed, da eine wachsende Zinsdifferenz den Yen schwächen und die Importkosten sowie die Inflation weiter anheizen könnte. Analysten erwarten angesichts steigender Anleiherenditen und anhaltender Inflationssorgen bis Ende März 2026 einen weiteren Anstieg des Leitzinses auf 1,5 Prozent.

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  7. 07

    SAP setzt Elitetruppe gegen KI-Probleme ein

    Manager Magazin

    SAP steht unter wachsendem Druck von Kunden und Investoren, greifbare Ergebnisse bei seinen KI-Projekten zu liefern. CEO Christian Klein soll nun eine spezielle Expertengruppe einsetzen, die die bestehenden Schwierigkeiten im KI-Bereich des Softwarekonzerns lösen soll. Details zu den konkreten Maßnahmen und Herausforderungen sind im Artikel nicht vollständig zugänglich.

    Original
  8. 08

    KNDS-Börsengang könnte sich bis ins nächste Jahr verzögern

    Manager Magazin

    Der deutsch-französische Panzerhersteller KNDS könnte seinen geplanten Börsengang laut Kreisen über 2026 hinaus verschieben, da beratende Banken angesichts schwieriger Marktbedingungen und der schwachen Kursentwicklung von Rheinmetall zur Zurückhaltung raten. Zudem beharren die Eigentümerfamilien Bode und Braunbehrens auf einer Bewertung von mindestens 12,5 Milliarden Euro, während institutionelle Investoren derzeit nicht bereit sind, diesen Preis zu zahlen. Der deutsche Staat drängt dennoch auf einen zeitnahen Börsengang und könnte alternativ die geplanten 40 Prozent Anteile auch außerbörslich für 6 Milliarden Euro erwerben, was einer Gesamtbewertung von 15 Milliarden Euro entspräche.

    Original
  9. 09

    Hackerangriff auf Revolut: Daten von 700 europäischen Kunden gestohlen, Lösegeldforderung über drei Millionen Dollar

    Euronews Business

    Die Staatsanwaltschaft von Reggio Calabria ermittelt in einem Fall, bei dem Hacker über ein kompromittiertes italienisches Behörden-E-Mail-Konto sensible Daten von rund 680 europäischen Revolut-Kunden erlangten. Die Gruppe „iamnotavillain“ fordert öffentlich ein Lösegeld von drei Millionen Dollar in Monero, andernfalls sollen die Daten – darunter Pässe, Führerscheine und Fotos im Umfang von 147 Gigabyte – an andere kriminelle Organisationen verkauft werden. Neben der italienischen Anti-Mafia-Behörde prüft auch die Datenschutzbehörde mögliche Sicherheitslücken bei Banken und steht im Austausch mit der litauischen Aufsichtsbehörde, während Revolut betont, dass Kundengelder nicht betroffen seien.

    Original
  10. 10

    "Aussichten hellen sich auf"Industrie korrigiert Wachstumsprognose nach oben

    n-tv Wirtschaft

    Es gibt Rückenwind für Deutschlands Industrie: Der Bundesverband prognostiziert, dass das Bruttoinlandsprodukt stärker wächst als bisher angenommen. Treiber sind staatliche Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung - im privaten Bereich sieht es hingegen schlechter aus.

    Original
FAQ

Häufige Fragen

Wie stark ist der Auftragsbestand der deutschen Industrie gestiegen?

Im Juli stieg der Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe preisbereinigt um 1,5 Prozent zum Vormonat und um 10,9 Prozent im Jahresvergleich, was einen neuen Allzeithöchststand bedeutet. Die Reichweite der Aufträge erreichte mit neun Monaten den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung 2015.

Warum verursachen KI-Agenten in Unternehmen so hohe Kosten?

Autonome KI-Agenten durchlaufen mehrstufige Prozesse mit langen, pfadabhängigen Chatverläufen, wodurch enorme Mengen an Tokens verbraucht werden – ein einzelner Agent kann so 100 bis 300 Euro pro Tag kosten. Da der tatsächliche Produktivitätsgewinn kaum messbar ist, greifen manche Firmen fälschlich zum Token-Verbrauch als Erfolgskennzahl, was zu sinnlosem „Tokenmaxxing“ führt.

Warum gilt Europa als schlecht auf die rasante KI-Entwicklung vorbereitet?

KI-Systeme entwickeln sich exponentiell weiter und können bereits eigenständig Forschungsprobleme lösen, Code schreiben und Sicherheitslücken ausnutzen. Bei anhaltendem Wachstumstempo könnte schon in wenigen Jahren eine transformative KI entstehen, auf die Europa bislang nicht ausreichend vorbereitet ist – mit dem Risiko eines erheblichen Wettbewerbsnachteils.

Warum verpasst DB Cargo erneut die von der EU geforderte schwarze Null?

Grund sind einmalige Wertberichtigungen von rund 260 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem Verkauf einer britischen Tochtergesellschaft. Ohne diese Sonderbelastung wäre das Sanierungsziel laut Cargo-Chef Bernhard Osburg erreicht worden; DB Cargo muss deshalb erneut mit Brüssel nachverhandeln und das Sanierungskonzept auf alle 16 Auslandstöchter ausweiten.

Warum hat die Bank of Japan den Leitzins erneut angehoben?

Die Bank of Japan erhöhte den Leitzins von 1,0 auf 1,25 Prozent, den höchsten Stand seit 31 Jahren, um einem Überschreiten des Inflationsziels von 2 Prozent entgegenzuwirken. Der Schritt reagiert zudem auf die jüngste Fed-Zinserhöhung, da eine wachsende Zinsdifferenz den Yen schwächen und Importkosten sowie Inflation weiter anheizen könnte; Analysten erwarten bis März 2026 einen weiteren Anstieg auf 1,5 Prozent.

Vollständiges Transkript

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Hallo, hier ist Leo von Wirtschaft im Fokus. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt. Heute haben wir einiges auf dem Tisch, von guten Nachrichten aus der deutschen Industrie über Zinsentscheidungen in Japan bis hin zu den Kopfschmerzen, die Künstliche Intelligenz gerade vielen Unternehmen bereitet. Fangen wir an. Starten wir mit einer wirklich guten Nachricht für die deutsche Wirtschaft. Das verarbeitende Gewerbe hierzulande meldet einen neuen Allzeithöchststand beim Auftragsbestand. Im Juli ging es preisbereinigt um 1,5 Prozent nach oben, im Jahresvergleich sogar um fast 11 Prozent. Und das Beeindruckende dabei: Die Aufträge reichen inzwischen für neun Monate Produktion, das ist der höchste Wert, seit diese Zahlen überhaupt erhoben werden. Besonders der Fahrzeugbau außerhalb der klassischen Autoindustrie läuft rund, also Flugzeuge, Schiffe, Militärfahrzeuge. Auch der Maschinenbau legt leicht zu. Die klassische Autoindustrie bleibt allerdings weiterhin ein Sorgenkind mit rückläufigen Zahlen. Interessant ist, worauf Experten diesen Aufschwung zurückführen. Ein wichtiger Treiber sind die staatlichen Investitionen aus dem Fiskalpaket, also Infrastruktur und Verteidigung. Das zeigt sich auch in einer zweiten Meldung von heute. Der Bundesverband der deutschen Industrie hat seine Wachstumsprognose für das Bruttoinlandsprodukt nach oben korrigiert. Die Aussichten hellen sich auf, wie es dort heißt. Auch hier sind es vor allem staatliche Ausgaben, die den Motor am Laufen halten. Im privaten Bereich sieht es dagegen deutlich verhaltener aus. Das Ifo-Institut hat inzwischen ebenfalls nachgezogen und die Wachstumsprognose für 2026 auf 1,4 Prozent angehoben. Was heißt das für uns? Die deutsche Wirtschaft bekommt Rückenwind, aber er kommt aktuell vor allem vom Staat, nicht von den privaten Haushalten oder Unternehmen aus eigener Kraft. Das ist eine wichtige Unterscheidung, denn nachhaltiges Wachstum braucht am Ende beides. Kommen wir zu einem Thema, das gerade viele Unternehmen umtreibt, nämlich Künstliche Intelligenz, und zwar aus mehreren Blickwinkeln. Zunächst mal die Kostenseite. Man würde ja denken, KI wird billiger, schließlich sind die Preise pro verarbeiteter Texteinheit seit 2022 stark gefallen. Trotzdem berichten Unternehmen wie Uber von explodierenden Millionenkosten. Wie passt das zusammen? Der Grund liegt laut Experten von PwC in den sogenannten KI-Agenten. Das sind Systeme, die nicht nur eine einzelne Anfrage beantworten, sondern mehrstufige Prozesse selbstständig durchlaufen. Und dabei verbrauchen sie enorme Mengen an Rechenleistung, teilweise kostet ein einzelner Agent im Arbeitsalltag 100 bis 300 Euro am Tag. Das eigentliche Problem dahinter: Der tatsächliche Produktivitätsgewinn lässt sich kaum messen. Manche Firmen greifen deshalb zur fragwürdigen Kennzahl, wie viel Text die KI verarbeitet hat, ein Trend, der inzwischen selbst als wenig sinnvoll gilt. Für Unternehmen heißt das ganz klar: Nicht jede KI-Anwendung, die viel kostet, bringt automatisch viel Wert. Diese Unsicherheit zeigt sich auch bei einem deutschen Schwergewicht. SAP steht unter wachsendem Druck von Kunden und Investoren, endlich handfeste Ergebnisse bei den eigenen KI-Projekten zu liefern. Konzernchef Christian Klein soll deshalb eine spezielle Expertengruppe einsetzen, die die bestehenden Probleme im KI-Bereich lösen soll. Das zeigt, selbst große, erfahrene Softwarekonzerne tun sich schwer damit, aus KI tatsächlich messbaren Nutzen zu ziehen. Und dann gibt es noch die größere, grundsätzlichere Diskussion. Ein Artikel in der FAZ warnt, dass sich KI-Systeme mittlerweile so schnell weiterentwickeln, dass sie eigenständig Forschungsprobleme lösen, Programmcode schreiben und sogar Sicherheitslücken finden können. Bei diesem Entwicklungstempo könnte schon in wenigen Jahren eine Technologie entstehen, die die Gesellschaft tiefgreifender verändert als alles, was wir bisher kennen. Die Sorge dabei, Europa ist auf dieses Tempo bislang nicht gut vorbereitet und läuft Gefahr, wirtschaftlich ins Hintertreffen zu geraten. Passend dazu gibt es einen Debattenbeitrag, der die Frage aufwirft, ob eine derart mächtige Technologie überhaupt in der Hand einiger wenige privater Unternehmen liegen sollte. Der Grundtenor, bei normalen Geschäftsfeldern mag es Sinn machen, Aufgaben privaten Firmen zu übertragen, aber bei einer Technologie mit diesem Veränderungspotenzial reicht das allein nicht mehr aus. Man merkt, das Thema KI ist längst nicht mehr nur eine Frage von Effizienz und Kosten, sondern zunehmend auch eine Frage von wirtschaftspolitischer und gesellschaftlicher Steuerung. Werfen wir noch einen Blick über die Landesgrenzen. In Japan hat die Zentralbank ihren Leitzins auf 1,25 Prozent angehoben, das ist der höchste Stand seit 31 Jahren. Hintergrund ist die Sorge, dass die Inflation das Zwei-Prozent-Ziel weiter überschreitet. Ein Auslöser ist auch die jüngste Zinserhöhung der amerikanischen Notenbank, denn wenn die Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan wächst, schwächt das den japanischen Yen, was wiederum Importe teurer macht und die Inflation zusätzlich anheizt. Analysten rechnen bis Ende März 2026 mit einem weiteren Schritt auf 1,5 Prozent. Für uns in Europa ist das relevant, weil globale Zinsbewegungen immer auch Kapitalströme und Wechselkurse beeinflussen, und damit indirekt auch unsere Exportwirtschaft. Zwei kurze Meldungen aus der deutschen Unternehmenslandschaft noch. Die Güterverkehrstochter der Deutschen Bahn, DB Cargo, wird auch 2026 die von der EU geforderte schwarze Null nicht schaffen. Grund sind einmalige Wertberichtigungen von rund 260 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem Verkauf einer britischen Tochtergesellschaft. Ohne diesen Sonderposten hätte man das Sanierungsziel eigentlich erreicht. Jetzt muss erneut mit Brüssel nachverhandelt werden, und das Sanierungskonzept mit Stellenabbau soll auf alle 16 Auslandstöchter ausgeweitet werden. Beim Panzerhersteller KNDS könnte sich der lange geplante Börsengang weiter verzögern, möglicherweise bis über das kommende Jahr hinaus. Grund sind schwierige Marktbedingungen und die schwache Kursentwicklung des Wettbewerbers Rheinmetall. Die Eigentümerfamilien bestehen zudem auf einer Bewertung von mindestens 12,5 Milliarden Euro, während institutionelle Investoren aktuell nicht bereit sind, diesen Preis zu zahlen. Der deutsche Staat drängt trotzdem auf eine zeitnahe Lösung und prüft alternativ einen außerbörslichen Anteilskauf für rund 6 Milliarden Euro. Zum Schluss noch ein Sicherheitsthema, das Verbraucher direkt betrifft. Beim Finanzdienstleister Revolut wurden Daten von rund 700 europäischen Kunden gestohlen, Hacker fordern nun umgerechnet drei Millionen Dollar Lösegeld, sonst sollen die Daten verkauft werden. Betroffen sind unter anderem Pässe und Führerscheine. Revolut betont, dass Kundengelder nicht betroffen seien, mehrere Behörden ermitteln aktuell. Für alle, die Kunden bei Revolut sind, lohnt sich in den nächsten Tagen ein wacher Blick auf offizielle Mitteilungen des Unternehmens. Zusammengefasst zeigt der heutige Tag ein zweigeteiltes Bild. Auf der einen Seite gibt es echten Optimismus für die deutsche Industrie, getragen vor allem von staatlichen Investitionen. Auf der anderen Seite wird deutlich, wie viele offene Fragen es rund um Künstliche Intelligenz noch gibt, von den Kosten bis zur gesellschaftlichen Steuerung. Und international sehen wir, wie eng Zinsentscheidungen und Wechselkurse weltweit miteinander verknüpft sind. Das war's von mir für heute. Danke, dass ihr zugehört habt, morgen sind wir wieder mit neuen Themen für euch da. Ein Hinweis zum Schluss, dieser Podcast wird vollständig durch Künstliche Intelligenz erstellt, alle Quellen und Hintergründe zu den heutigen Themen findet ihr wie immer auf unserer Website. Bis morgen!

Vorlage für die Sprachsynthese. Kleinere Abweichungen zur Audio-Datei möglich.

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