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Wirtschaft im Fokus
Folge 9228.09.202610:11 KI-vertont

Milliarden-Start-ups, KI-Boom und Börsenskandal in der Türkei (28.09.2026)

Deutschlands Start-up-Szene boomt wie nie: KI und Rüstung treiben Milliarden-Bewertungen auf Rekordhoch. Doch während SAP-Chef Klein von historischen Chancen spricht, warnt Europas Wirtschaft vor Bürokratie-Bremsen – und die Türkei erschüttert ein Börsen-Skandal.

Themen

In dieser Folge

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  1. 01

    Rekordzahl an Milliarden-Startups in Deutschland

    n-tv Wirtschaft

    Laut dem Deutschen Startup Monitor sind in Deutschland bis Ende September 2026 zehn neue Milliarden-Startups entstanden, so viele wie seit 2021 nicht mehr, womit die Gesamtzahl der Unicorns auf 39 gestiegen ist. Treiber des Booms sind der Hype um Künstliche Intelligenz sowie steigende Investitionen in Rüstungsfirmen wie Helsing und Quantum Systems, wobei bereits rund acht Milliarden Euro Wagniskapital geflossen sind – mehr als im gesamten Vorjahr. Dennoch mangelt es laut Verbandschefin Verena Pausder in der Breite an Kapital, da die Zahl der Finanzierungsrunden weiterhin unter dem Niveau von 2021 liegt und viele Gründer für Börsengänge und digitale Technologien auf die USA angewiesen sind.

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  2. 02

    KI-Wachstumshoffnungen für Deutschland: Zwischen Euphorie und ökonomischer Skepsis

    FAZ Wirtschaft

    Während KI-Vertreter wie Anthropic-Chef Dario Amodei von möglichen 10 bis 15 Prozent Wirtschaftswachstum durch Künstliche Intelligenz schwärmen, halten Ökonomen wie Ben Moll solche Prognosen für unrealistisch und verweisen auf enge Grenzen bei Automatisierung, Konsumverhalten und Infrastruktur. Deutschland leidet zudem an strukturellen Hemmnissen wie langsamen Firmenprozessen, politischen Widerständen und fehlendem Ausbau von Rechenkapazitäten, weshalb selbst ein globaler KI-Boom nicht automatisch hierzulande ankäme. Am Beispiel des Hannoverschen Schädlingsbekämpfers Schaper zeigt sich jedoch, dass KI im Mittelstand bereits praktische Produktivitätsvorteile bringt, auch wenn Experten eher mit moderatem Zusatzwachstum von wenigen Zehntelprozentpunkten rechnen als mit den kühnen Visionen der Tech-Branche.

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  3. 03

    KI- und Rüstungsboom lässt Zahl deutscher Milliarden-Start-ups auf Rekordhoch steigen

    Manager Magazin

    Laut dem „Deutschen Start-up Monitor“ sind bis Ende September 2026 zehn neue deutsche Milliarden-Start-ups entstanden, so viele wie seit 2021 nicht mehr, womit die Gesamtzahl auf einen Rekordwert von 39 Unicorns steigt. Getrieben wird der Boom vor allem von künstlicher Intelligenz, die für über die Hälfte der Start-ups zentral fürs Produkt ist, sowie von Rüstungsfirmen wie Helsing und Quantum Systems, die hohe Investitionen anziehen. Trotz insgesamt rund acht Milliarden Euro Wagniskapital bis September klagen die Gründer über mangelnde Finanzierung in der Breite, eine Konzentration des Kapitals an der Spitze und die Dominanz US-amerikanischer Anbieter und Börsenplätze.

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  4. 04

    Telefonica-Deutschland-Chef fordert Konsolidierung des Mobilfunkmarkts

    n-tv Wirtschaft

    Der neue Deutschland-Chef von Telefonica, Santiago Argelich Hesse, hält vier eigenständige Mobilfunknetze in Deutschland für überflüssig und plädiert für eine Konsolidierung auf drei Anbieter, da die aktuelle Struktur zwar niedrige Preise bringe, aber Innovationen und Investitionen hemme. Zu Fusionsgerüchten mit 1&1 wollte er sich nicht äußern, kündigte aber an, Telefonica mit stärkerem KI-Einsatz, Wachstum im Geschäftskundenmarkt und einer Neupositionierung der Marken O2 und Blau wieder auf Erfolgskurs bringen zu wollen. Bis 2028 soll sich diese neue Strategie vollständig materialisieren, nachdem 2027 Partnerschaften im Vertrieb und mit Netzbetreibern neu verhandelt werden sollen.

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  5. 05

    Viele Vermögen eingefrorenBörsen-Skandal: Dutzende Festnahmen in der Türkei

    n-tv Wirtschaft

    In der Türkei sind zahlreiche Personen wegen mutmaßlicher Manipulation der Börsenkurse festgenommen worden. Berichten zufolge sind unter den Betroffenen auch viele Kleinanleger. Die türkische Regierung erklärt, dass es kein Risiko für die Wirtschaft des Landes gebe.

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  6. 06

    Manipulationsskandal an türkischer Börse weitet sich aus

    Manager Magazin

    In der Türkei erschüttert ein Kapitalmarktskandal die Finanzwelt: Behörden froren das Vermögen von 42 Personen und 46 Firmen ein, mindestens 45 Verdächtige, darunter Investmentmanager, wurden verhaftet und 131 Fonds mit Vermögenswerten in Milliardenhöhe liquidiert. Betroffen sind über 455.000 Anleger, die angesichts der hohen Inflation von rund 32 Prozent und dem anhaltenden Wertverlust der Lira ihr Erspartes in Aktienfonds investiert hatten, deren Bewertungen offenbar künstlich aufgebläht wurden. Im politischen Nachspiel trat die AKP-Vizevorsitzende Fatma Betül Sayan Kaya wegen Vorwürfen verdächtiger Aktiengewinne zurück, während Präsident Erdogan versicherte, das Finanzsystem sei nicht gefährdet.

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  7. 07

    SAP-Chef Klein: KI-Produkte bieten historische Wachstumschance

    Manager Magazin

    SAP-Vorstandschef Christian Klein sieht durch neue KI-Produkte die größte Wachstumschance in der Geschichte des Softwarekonzerns. Mit einer einheitlichen KI-Plattform und autonomen Agenten, die in Geschäftsprozesse und Unternehmenssteuerung integriert werden, will SAP seinen Kunden erhebliche Produktivitätsgewinne und Kosteneinsparungen ermöglichen. Klein betont, dass KI-Agenten trotz wachsender Verantwortung in kritischen Bereichen nie vollständig autonom agieren werden, da die letzte Verantwortung stets beim Menschen liege.

    Original
  8. 08

    Ifo Beschäftigungsbarometer steigt leicht im September 2026

    ifo Institut

    Das ifo Beschäftigungsbarometer legte im September auf 95,1 Punkte zu, nach 94,8 Punkten im August, was auf eine Stabilisierung des Arbeitsmarkts hindeutet, wie ifo-Umfrageleiter Klaus Wohlrabe erläutert. Eine echte Erholung sei jedoch noch nicht in Sicht, da in der Industrie und im Handel weiterhin Stellen abgebaut werden, während Einstellungen nur vereinzelt etwa in der Nahrungsmittelindustrie oder bei Herstellern elektronischer Geräte geplant sind. Bei den Dienstleistern halten sich Einstellungs- und Abbaupläne weitgehend die Waage, wobei Ingenieurbüros, Rechts- und Steuerberatungen sowie Leiharbeitsfirmen wieder optimistischer sind, während das Baugewerbe eine konstante Beschäftigtenzahl anstrebt.

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  9. 09

    Umfrage: Europas Unternehmer sehen Bürokratie als größtes Wachstumshemmnis in der EU

    Handelsblatt

    Kommissionschefin von der Leyen wollte Bürokratie in der EU abbauen und den Binnenmarkt erweitern. Doch Unternehmer sehen keinen Fortschritt. Vor allem ein Land sticht negativ hervor.

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  10. 10

    Unternehmensanleihen mit über vier Prozent Rendite im Vergleich

    Handelsblatt

    Die Renditen langlaufender Staatsanleihen in den USA, Deutschland und Japan sind wegen einer robusteren Konjunktur, steigender Energiepreise infolge des Irankonflikts und erwarteter Leitzinserhöhungen auf ihre höchsten Stände seit der Finanzkrise gestiegen. Unternehmensanleihen gerieten dabei weniger stark unter Druck, da viele Firmen ihre Bilanzen verbessert haben und von der robusten Konjunktur profitieren, was sie für Anleger attraktiv macht. Das Handelsblatt stellt fünf neu aufgelegte Unternehmensanleihen mit Laufzeiten von vier bis sechseinhalb Jahren, solider Bonität und Renditen von über vier Prozent vor, die bereits ab einer Stückelung von 1000 Euro für Privatanleger zugänglich sind.

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Vollständiges Transkript

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Hallo, hier ist Leo von Wirtschaft im Fokus. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt. Heute geht es um ein großes Thema, das sich durch fast alle unsere Meldungen zieht: Künstliche Intelligenz und ihre wirtschaftlichen Folgen. Dazu kommen noch ein Börsen-Skandal in der Türkei, Bewegung im deutschen Mobilfunkmarkt und ein Blick auf Arbeitsmarkt und Zinsen. Fangen wir an. Starten wir mit einer richtig guten Nachricht für den deutschen Gründerstandort. Der Deutsche Startup Monitor hat gezählt: Bis Ende September sind zehn neue deutsche Milliarden-Start-ups entstanden, sogenannte Unicorns. So viele wie seit 2021 nicht mehr. Damit klettert die Gesamtzahl auf einen Rekordwert von 39. Wer treibt das an? Zum einen natürlich Künstliche Intelligenz, die für über die Hälfte dieser Firmen mittlerweile zentral fürs Produkt ist. Zum anderen aber auch, und das ist bemerkenswert, Rüstungsfirmen wie Helsing oder Quantum Systems, die gerade enorm viel Investorengeld anziehen. Insgesamt sind bis September schon rund acht Milliarden Euro Wagniskapital in deutsche Start-ups geflossen, mehr als im gesamten Vorjahr. Klingt nach eitel Sonnenschein, ist es aber nur bedingt. Verena Pausder, die Chefin des Startup-Verbands, macht klar: Das Kapital konzentriert sich stark an der Spitze. In der Breite, bei den vielen kleineren Gründungen, fehlt weiterhin Geld. Die Zahl der Finanzierungsrunden insgesamt liegt immer noch unter dem Niveau von 2021. Und für Börsengänge oder digitale Spitzentechnologie schauen viele deutsche Gründer nach wie vor in die USA, weil es hierzulande einfach an den entsprechenden Kapitalmärkten und Strukturen fehlt. Damit sind wir mitten im großen KI-Thema, und da wird es interessant, weil sich zwei sehr unterschiedliche Lager gegenüberstehen. Auf der einen Seite Tech-Visionäre wie Anthropic-Chef Dario Amodei, der von möglichen zehn bis fünfzehn Prozent zusätzlichem Wirtschaftswachstum durch KI träumt. Das wäre, um das einzuordnen, eine komplett andere Wachstumsdimension, als wir sie aus entwickelten Volkswirtschaften kennen. Auf der anderen Seite stehen Ökonomen wie Ben Moll, die solche Zahlen für ziemlich unrealistisch halten. Ihr Argument: Es gibt enge Grenzen, wie schnell sich Automatisierung tatsächlich durchsetzen kann, wie stark sich Konsumverhalten ändert und wie schnell die nötige Infrastruktur überhaupt aufgebaut werden kann. Und gerade für Deutschland kommen noch hausgemachte Probleme dazu. Langsame Firmenprozesse, politische Widerstände und ein Rückstand beim Ausbau von Rechenzentren und Rechenkapazitäten. Das heißt im Klartext: Selbst wenn es weltweit einen KI-Boom gibt, kommt der nicht automatisch eins zu eins bei uns an. Trotzdem gibt es auch handfeste Beispiele, dass KI im deutschen Mittelstand schon jetzt etwas bringt. Ein Hannoveraner Schädlingsbekämpfungsbetrieb wird als Beispiel genannt, der durch KI-Einsatz bereits spürbare Produktivitätsvorteile hat. Die realistische Einschätzung der meisten Ökonomen liegt daher irgendwo in der Mitte: kein großer Wachstumssprung, aber ein moderates Plus von einigen Zehntelprozentpunkten, das sich über die Jahre durchaus summieren kann. Auch die großen deutschen Konzerne setzen voll auf diese Entwicklung. SAP-Chef Christian Klein spricht sogar von der größten Wachstumschance in der Geschichte des Softwarekonzerns. Die Idee: eine einheitliche KI-Plattform mit autonomen Agenten, die direkt in Geschäftsprozesse und Unternehmenssteuerung eingebunden werden. Kunden sollen dadurch spürbar produktiver arbeiten und Kosten sparen. Interessant ist aber, dass Klein gleichzeitig betont, diese KI-Agenten würden nie komplett autonom handeln, gerade in kritischen Bereichen bleibt die letzte Verantwortung beim Menschen. Das zeigt: Auch die Anbieter selbst wissen, dass volles Vertrauen in KI-Entscheidungen noch nicht da ist, und das dürfte auch regulatorisch erstmal so bleiben. Kommen wir zu einem ganz anderen Thema, das aber ebenfalls zeigt, wie eng Vertrauen und Finanzmärkte zusammenhängen. In der Türkei erschüttert gerade ein handfester Börsen-Skandal die Finanzwelt. Die Behörden haben das Vermögen von 42 Personen und 46 Firmen eingefroren, mindestens 45 Verdächtige wurden verhaftet, darunter auch Investmentmanager. 131 Fonds mit Vermögenswerten in Milliardenhöhe wurden liquidiert. Betroffen sind über 455.000 Anleger, viele davon Kleinanleger, die angesichts der türkischen Inflation von rund 32 Prozent und dem anhaltenden Wertverlust der Lira ihr Erspartes in Aktienfonds gesteckt hatten. Der Vorwurf: Die Bewertungen dieser Fonds wurden künstlich aufgebläht. Das Ganze hat inzwischen auch politische Folgen, die AKP-Vizevorsitzende Fatma Betül Sayan Kaya ist wegen Vorwürfen verdächtiger Aktiengewinne zurückgetreten. Präsident Erdogan versucht zu beruhigen und versichert, das gesamte Finanzsystem sei nicht gefährdet. Das zeigt aber ziemlich deutlich, wie fragil Vertrauen in Kapitalmärkte ist, gerade wenn Menschen aus Not vor hoher Inflation in riskante Anlagen flüchten. Ein Blick nach Deutschland, konkret in den Mobilfunkmarkt. Der neue Telefonica-Deutschland-Chef Santiago Argelich Hesse hat sich ziemlich deutlich positioniert. Er hält vier eigenständige Mobilfunknetze in Deutschland für überflüssig und plädiert für eine Konsolidierung auf drei Anbieter. Sein Argument: Die aktuelle Struktur sorgt zwar für niedrige Preise, bremst aber Innovationen und Investitionen. Zu konkreten Fusionsgerüchten mit 1&1 wollte er sich nicht äußern, kündigte aber an, Telefonica über stärkeren KI-Einsatz, Wachstum im Geschäftskundenbereich und eine Neupositionierung der Marken O2 und Blau wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Bis 2028 soll diese neue Strategie voll greifen, 2027 sollen dafür zunächst Partnerschaften im Vertrieb und mit Netzbetreibern neu verhandelt werden. Ein Thema, das man im Auge behalten sollte, denn eine Marktkonsolidierung hätte natürlich auch Folgen für Preise und Angebote für uns als Verbraucher. Jetzt zum Arbeitsmarkt. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im September leicht gestiegen, auf 95,1 Punkte nach 94,8 im August. Das klingt erstmal nach guten Nachrichten, und ifo-Umfrageleiter Klaus Wohlrabe sieht darin auch tatsächlich eine gewisse Stabilisierung. Aber Vorsicht mit zu viel Euphorie, eine echte Erholung ist das noch nicht. In der Industrie und im Handel werden weiterhin Stellen abgebaut, Einstellungen gibt es nur vereinzelt, etwa in der Nahrungsmittelindustrie oder bei Herstellern elektronischer Geräte. Bei den Dienstleistern halten sich Einstellungen und Stellenabbau ungefähr die Waage. Positiv fallen hier Ingenieurbüros, Rechts- und Steuerberatungen sowie Leiharbeitsfirmen auf, die wieder optimistischer sind. Das Baugewerbe peilt eine konstante Beschäftigtenzahl an. Insgesamt also ein Arbeitsmarkt, der sich stabilisiert, aber noch längst nicht in echtem Aufschwungmodus ist. Ein Wort noch zur europäischen Wirtschaftspolitik. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass europäische Unternehmer Bürokratie weiterhin als größtes Wachstumshemmnis in der EU sehen. Das ist deshalb bemerkenswert, weil Kommissionschefin von der Leyen genau das eigentlich abbauen und gleichzeitig den Binnenmarkt stärken wollte. Aus Sicht der Unternehmen ist davon aber kaum etwas angekommen, ein Land sticht dabei besonders negativ hervor. Das zeigt, wie groß die Kluft zwischen politischem Anspruch und wirtschaftlicher Realität in Europa nach wie vor ist. Zum Schluss noch ein Blick auf die Finanzmärkte. Die Renditen langlaufender Staatsanleihen in den USA, Deutschland und Japan sind zuletzt auf ihre höchsten Stände seit der Finanzkrise gestiegen. Gründe dafür sind eine robustere Konjunktur, steigende Energiepreise infolge des Konflikts mit dem Iran und die Erwartung weiterer Leitzinserhöhungen. Interessant dabei: Unternehmensanleihen sind davon weniger stark betroffen, weil viele Firmen ihre Bilanzen in den letzten Jahren verbessert haben und von der robusten Konjunktur profitieren. Das macht sie für Anleger aktuell attraktiv, mit Renditen von teilweise über vier Prozent bei solider Bonität, und das schon ab kleineren Anlagebeträgen zugänglich für Privatanleger. Damit sind wir auch schon durch. Zusammengefasst zeigt sich heute ein ziemlich klares Bild: Der KI-Boom treibt Investitionen und Start-up-Gründungen in Deutschland an, wirft aber gleichzeitig die Frage auf, wie viel davon wirklich in echtes Wirtschaftswachstum umschlägt. Dazu kommt ein handfester Vertrauensschock an der türkischen Börse, mögliche Bewegung im deutschen Mobilfunkmarkt, ein Arbeitsmarkt, der sich stabilisiert statt boomt, und steigende Anleiherenditen als Zeichen einer robusteren, aber auch teureren Wirtschaftslage. Das war's für heute von mir. Morgen geht's weiter mit neuen Themen aus der Wirtschaft, ich freu mich schon drauf. Ach, und nicht vergessen: Dieser Podcast ist vollständig KI-generiert, alle Quellen und Hintergründe zu den heutigen Themen findet ihr wie immer auf unserer Website. Bis morgen, macht's gut!

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