KI-Boom, Rüstung, Rekordinvestitionen: Dax fällt unter 25.000 (01.10.2026)
In dieser Folge
- 01
Dax startet mit Verlusten in den Oktober: US-Anleiherendite auf 24-Jahres-Hoch, Micron stützt Chipwerte
Manager MagazinBelastet von Inflationssorgen und steigenden Anleiherenditen fiel der Dax zum Start in den Oktober um 0,6 Prozent auf 25.060 Punkte, nachdem er im September rund 4 Prozent verloren hatte. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen erreichte mit 5,3 Prozent den höchsten Stand seit 24 Jahren und setzte vor allem Immobilienwerte wie Vonovia unter Druck, während starke Zahlen von Micron Infineon an die Dax-Spitze hoben. Der Ölpreis gab nach, da sich die Exporte aus der Golfregion erholten und die US-Lagerbestände unerwartet stiegen, wobei Brent bei rund 96,55 Dollar je Fass notierte; zugleich hoffen Anleger auf neue Verhandlungen zwischen den USA und Iran.
Original - 02
Globale Konflikte: Wie Unternehmen ihre Gefährdung mit einer Formel messen
Manager MagazinDer Artikel des Manager Magazins befasst sich laut Titel damit, wie Unternehmen ihre Gefährdung durch globale Konflikte mithilfe einer Formel quantifizieren. Der verfügbare Text enthält jedoch nur Hinweise auf die Bezahlschranke und Abo-Angebote, sodass Details zur Formel, zu den Methoden und zu betroffenen Firmen nicht entnommen werden können.
Original - 03
Deutsche Startups sammeln Rekordsummen ein – doch Wagniskapital konzentriert sich auf KI und Rüstung
n-tv WirtschaftLaut Startup-Monitor 2026 flossen bis September bereits acht Milliarden Euro in deutsche Startups, mehr als im gesamten Vorjahr (7,5 Milliarden Euro); zehn Firmen stiegen neu zu Einhörnern auf, sodass die Zahl auf den Rekordwert von 39 steigt. Investor Florian Heinemann von Project A warnt jedoch, das Wachstum konzentriere sich stark auf KI und Rüstung, die Bewertungen seien teils von rationalen Faktoren entkoppelt, und er kritisiert das Herdenverhalten der Geldgeber. Er fordert eine systematische europäische Industriepolitik mit gezielten Nischenstrategien, während die Zahl der Finanzierungsrunden rund ein Viertel unter dem Niveau von 2021 liegt und knapp 62 Prozent der börsenwilligen Startups ihren Börsengang eher in den USA anstreben.
Original - 04
Trump setzt auf Selbstregulierung der KI-Branche und will keine Drosselung der Entwicklung
FAZ WirtschaftUS-Präsident Donald Trump und die Chefs der sechs wichtigsten KI-Konzerne haben eine Erklärung unterzeichnet, in der sich die Branche zu internen Kontrollen, externen Prüfern und einem unabhängigen Rat verpflichtet, um das Ausbrechen von KI-Agenten in fremde Systeme zu verhindern. Trump lehnt eine Verlangsamung der Entwicklung ab, sieht die USA im Wettlauf mit China und ließ per Dekret den Begriff „Künstliche Intelligenz“ in Behörden durch „Super Intelligence“ ersetzen. Dahinter stehen enorme Investitionen von rund 700 Milliarden Dollar in diesem Jahr, deren Rentabilität laut Analysen fraglich ist, sowie politische Risiken, da 63 Prozent der Amerikaner eine Pause bei der KI-Entwicklung wünschen und nur sieben Prozent Trump als geeigneten Aufseher für eine Regulierung sehen.
Original - 05
„Made for Germany“: 147 Unternehmen wollen bis 2028 über 850 Milliarden Euro in Deutschland investieren
n-tv WirtschaftDie Unternehmensinitiative „Made for Germany“ will bis Ende 2028 mehr als 850 Milliarden Euro am Standort Deutschland investieren; inzwischen haben sich 147 Unternehmen und Investoren angeschlossen, nach 61 mit mindestens 631 Milliarden Euro beim ersten Treffen im Juli 2025. Allein 2025 seien über 200 Milliarden Euro geflossen, und die Pläne der Firmen mit Beitritt bis Februar stiegen netto um einen niedrigen zweistelligen Milliardenbetrag, wobei Energieversorger und Investoren aufstockten, Infrastrukturbetreiber und der Pharmasektor sich dagegen zurückhielten. Vor dem Austausch mit Kanzler Merz, Finanzminister Klingbeil und Wirtschaftsministerin Reiche forderte die von Siemens und der Deutschen Bank angestoßene Initiative Reformen, die Unternehmen und Bürger entlasten, neue Technologien fördern und die Kapitalmärkte stärken; Siemens-Chef Roland Busch mahnte zudem, die Chance bei industrieller KI zu nutzen.
Original - 06
SAP-Betriebsrat verteidigt hohe Abfindungen im Zuge des KI-Umbaus
Manager MagazinIm Zuge des von Konzernchef Christian Klein vorangetriebenen KI-Umbaus bei SAP verteidigt der Betriebsrat die vergleichsweise hohen Abfindungen für ausscheidende Beschäftigte. Der frei zugängliche Teil des Artikels ist durch eine Bezahlschranke begrenzt, sodass weitere Details zu Umfang und Konditionen des Programms nicht hervorgehen.
Original - 07
DAX startet schwach in den Oktober und fällt unter 25.000 Punkte
TagesschauBelastet von Inflationssorgen, steigenden Anleiherenditen und Spekulationen auf eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank Fed ist der DAX mit einem Minus von zunächst 0,6 Prozent in den Oktober gestartet und unter die Marke von 25.000 Punkten gerutscht, nachdem er den September bereits mit vier Prozent im Minus beendet hatte. Der Euro fiel auf 1,1319 Dollar, den tiefsten Stand seit Mai 2025, während die Ölpreise wegen der unklaren Lage im Nahen Osten stark schwankten und Brent zuletzt bei 100,22 Dollar je Fass lag. Gestützt wurden Chipwerte wie Infineon, Aixtron und Suss Microtec durch das Rekordquartal von Micron, und auch das ifo-Geschäftsklima der Elektroindustrie stieg im September auf den besten Wert seit Jahren.
Original - 08
KNDS-Chef Alary: Börsengang ausgesetzt, aber nicht abgesagt – Produktion in Deutschland soll deutlich wachsen
HandelsblattKNDS-Chef Jean-Paul Alary erklärt im Handelsblatt-Interview, dass der Börsengang seit Ende Juni nur ausgesetzt, nicht aufgegeben sei, weil der Verwaltungsrat die erzielbare Bewertung angesichts der Marktbedingungen als zu niedrig erachtet hat. Das Unternehmen führe weiterhin Gespräche mit Investoren und halte sich bereit, bei besseren Bedingungen jederzeit starten zu können. Berichte über eine von den Eigentümern angestrebte Bewertung von 12,5 bis 15 Milliarden Euro bestätigt Alary nicht und verweist darauf, dass Rheinmetall zwar ein naheliegender Vergleich sei, Märkte und Erwartungen der Aktionäre sich aber rasch verändern könnten.
Original - 09
Reiche weist verstaatlichten Energiekonzern Sefe zur Befüllung der Gasspeicher an
FAZ WirtschaftWirtschaftsministerin Katherina Reiche hat in Absprache mit Kanzler Friedrich Merz das verstaatlichte Unternehmen Sefe angewiesen, bis zum 15. Dezember acht Terawattstunden Gas zu beschaffen und einzuspeichern. Anlass sind geopolitische Risiken infolge des Nahost-Kriegs, der die Energielieferungen vom Persischen Golf eingeschränkt hat; zudem sind die Speicherstände ungewöhnlich niedrig, weil die gestiegenen Preise im Sommer Einkäufe unattraktiv machten. Das Ministerium betont, dass andere Marktakteure weiterhin zur Einspeicherung verpflichtet sind, und kündigt für 2027 nach einer Gesetzesänderung den Aufbau einer strategischen Gasreserve an, während Kritiker Reiche zu langes Zögern vorwerfen.
Original - 10
Reiche weist Sefe an, bis Mitte Dezember acht Terawattstunden Gas einzuspeichern
TagesschauWirtschaftsministerin Katherina Reiche hat das staatliche Energieunternehmen Sefe beauftragt, bis zum 15. Dezember acht Terawattstunden Erdgas zu beschaffen und einzuspeichern, da die deutschen Speicher mit knapp 58 Prozent deutlich schlechter gefüllt sind als in den Vorjahren. Als Gründe für die niedrigen Füllstände gelten die Preisentwicklung infolge des Iran-Krieges, die das Einspeichern für Händler kaum lohnend macht, sowie anhaltende geopolitische Risiken; Kritiker werfen Reiche zögerliches Handeln vor. Das Ministerium betont, die Anweisung solle andere Marktteilnehmer nicht beeinträchtigen und sei zugleich ein Signal an sie, ihre Speicherpflichten zu erfüllen, während für 2027 der Aufbau einer strategischen Gasreserve geplant ist.
Original
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Dax startet mit Verlusten in den Oktober: US-Anleiherendite auf 24-Jahres-Hoch, Micron stützt Chipwerte
Manager MagazinBelastet von Inflationssorgen und steigenden Anleiherenditen fiel der Dax zum Start in den Oktober um 0,6 Prozent auf 25.060 Punkte, nachdem er im September rund 4 Prozent verloren hatte. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen erreichte mit 5,3 Prozent den höchsten Stand seit 24 Jahren und setzte vor allem Immobilienwerte wie Vonovia unter Druck, während starke Zahlen von Micron Infineon an die Dax-Spitze hoben. Der Ölpreis gab nach, da sich die Exporte aus der Golfregion erholten und die US-Lagerbestände unerwartet stiegen, wobei Brent bei rund 96,55 Dollar je Fass notierte; zugleich hoffen Anleger auf neue Verhandlungen zwischen den USA und Iran.
Original - 02
Globale Konflikte: Wie Unternehmen ihre Gefährdung mit einer Formel messen
Manager MagazinDer Artikel des Manager Magazins befasst sich laut Titel damit, wie Unternehmen ihre Gefährdung durch globale Konflikte mithilfe einer Formel quantifizieren. Der verfügbare Text enthält jedoch nur Hinweise auf die Bezahlschranke und Abo-Angebote, sodass Details zur Formel, zu den Methoden und zu betroffenen Firmen nicht entnommen werden können.
Original - 03
Deutsche Startups sammeln Rekordsummen ein – doch Wagniskapital konzentriert sich auf KI und Rüstung
n-tv WirtschaftLaut Startup-Monitor 2026 flossen bis September bereits acht Milliarden Euro in deutsche Startups, mehr als im gesamten Vorjahr (7,5 Milliarden Euro); zehn Firmen stiegen neu zu Einhörnern auf, sodass die Zahl auf den Rekordwert von 39 steigt. Investor Florian Heinemann von Project A warnt jedoch, das Wachstum konzentriere sich stark auf KI und Rüstung, die Bewertungen seien teils von rationalen Faktoren entkoppelt, und er kritisiert das Herdenverhalten der Geldgeber. Er fordert eine systematische europäische Industriepolitik mit gezielten Nischenstrategien, während die Zahl der Finanzierungsrunden rund ein Viertel unter dem Niveau von 2021 liegt und knapp 62 Prozent der börsenwilligen Startups ihren Börsengang eher in den USA anstreben.
Original - 04
Trump setzt auf Selbstregulierung der KI-Branche und will keine Drosselung der Entwicklung
FAZ WirtschaftUS-Präsident Donald Trump und die Chefs der sechs wichtigsten KI-Konzerne haben eine Erklärung unterzeichnet, in der sich die Branche zu internen Kontrollen, externen Prüfern und einem unabhängigen Rat verpflichtet, um das Ausbrechen von KI-Agenten in fremde Systeme zu verhindern. Trump lehnt eine Verlangsamung der Entwicklung ab, sieht die USA im Wettlauf mit China und ließ per Dekret den Begriff „Künstliche Intelligenz“ in Behörden durch „Super Intelligence“ ersetzen. Dahinter stehen enorme Investitionen von rund 700 Milliarden Dollar in diesem Jahr, deren Rentabilität laut Analysen fraglich ist, sowie politische Risiken, da 63 Prozent der Amerikaner eine Pause bei der KI-Entwicklung wünschen und nur sieben Prozent Trump als geeigneten Aufseher für eine Regulierung sehen.
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„Made for Germany“: 147 Unternehmen wollen bis 2028 über 850 Milliarden Euro in Deutschland investieren
n-tv WirtschaftDie Unternehmensinitiative „Made for Germany“ will bis Ende 2028 mehr als 850 Milliarden Euro am Standort Deutschland investieren; inzwischen haben sich 147 Unternehmen und Investoren angeschlossen, nach 61 mit mindestens 631 Milliarden Euro beim ersten Treffen im Juli 2025. Allein 2025 seien über 200 Milliarden Euro geflossen, und die Pläne der Firmen mit Beitritt bis Februar stiegen netto um einen niedrigen zweistelligen Milliardenbetrag, wobei Energieversorger und Investoren aufstockten, Infrastrukturbetreiber und der Pharmasektor sich dagegen zurückhielten. Vor dem Austausch mit Kanzler Merz, Finanzminister Klingbeil und Wirtschaftsministerin Reiche forderte die von Siemens und der Deutschen Bank angestoßene Initiative Reformen, die Unternehmen und Bürger entlasten, neue Technologien fördern und die Kapitalmärkte stärken; Siemens-Chef Roland Busch mahnte zudem, die Chance bei industrieller KI zu nutzen.
Original - 06
SAP-Betriebsrat verteidigt hohe Abfindungen im Zuge des KI-Umbaus
Manager MagazinIm Zuge des von Konzernchef Christian Klein vorangetriebenen KI-Umbaus bei SAP verteidigt der Betriebsrat die vergleichsweise hohen Abfindungen für ausscheidende Beschäftigte. Der frei zugängliche Teil des Artikels ist durch eine Bezahlschranke begrenzt, sodass weitere Details zu Umfang und Konditionen des Programms nicht hervorgehen.
Original - 07
DAX startet schwach in den Oktober und fällt unter 25.000 Punkte
TagesschauBelastet von Inflationssorgen, steigenden Anleiherenditen und Spekulationen auf eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank Fed ist der DAX mit einem Minus von zunächst 0,6 Prozent in den Oktober gestartet und unter die Marke von 25.000 Punkten gerutscht, nachdem er den September bereits mit vier Prozent im Minus beendet hatte. Der Euro fiel auf 1,1319 Dollar, den tiefsten Stand seit Mai 2025, während die Ölpreise wegen der unklaren Lage im Nahen Osten stark schwankten und Brent zuletzt bei 100,22 Dollar je Fass lag. Gestützt wurden Chipwerte wie Infineon, Aixtron und Suss Microtec durch das Rekordquartal von Micron, und auch das ifo-Geschäftsklima der Elektroindustrie stieg im September auf den besten Wert seit Jahren.
Original - 08
KNDS-Chef Alary: Börsengang ausgesetzt, aber nicht abgesagt – Produktion in Deutschland soll deutlich wachsen
HandelsblattKNDS-Chef Jean-Paul Alary erklärt im Handelsblatt-Interview, dass der Börsengang seit Ende Juni nur ausgesetzt, nicht aufgegeben sei, weil der Verwaltungsrat die erzielbare Bewertung angesichts der Marktbedingungen als zu niedrig erachtet hat. Das Unternehmen führe weiterhin Gespräche mit Investoren und halte sich bereit, bei besseren Bedingungen jederzeit starten zu können. Berichte über eine von den Eigentümern angestrebte Bewertung von 12,5 bis 15 Milliarden Euro bestätigt Alary nicht und verweist darauf, dass Rheinmetall zwar ein naheliegender Vergleich sei, Märkte und Erwartungen der Aktionäre sich aber rasch verändern könnten.
Original - 09
Reiche weist verstaatlichten Energiekonzern Sefe zur Befüllung der Gasspeicher an
FAZ WirtschaftWirtschaftsministerin Katherina Reiche hat in Absprache mit Kanzler Friedrich Merz das verstaatlichte Unternehmen Sefe angewiesen, bis zum 15. Dezember acht Terawattstunden Gas zu beschaffen und einzuspeichern. Anlass sind geopolitische Risiken infolge des Nahost-Kriegs, der die Energielieferungen vom Persischen Golf eingeschränkt hat; zudem sind die Speicherstände ungewöhnlich niedrig, weil die gestiegenen Preise im Sommer Einkäufe unattraktiv machten. Das Ministerium betont, dass andere Marktakteure weiterhin zur Einspeicherung verpflichtet sind, und kündigt für 2027 nach einer Gesetzesänderung den Aufbau einer strategischen Gasreserve an, während Kritiker Reiche zu langes Zögern vorwerfen.
Original - 10
Reiche weist Sefe an, bis Mitte Dezember acht Terawattstunden Gas einzuspeichern
TagesschauWirtschaftsministerin Katherina Reiche hat das staatliche Energieunternehmen Sefe beauftragt, bis zum 15. Dezember acht Terawattstunden Erdgas zu beschaffen und einzuspeichern, da die deutschen Speicher mit knapp 58 Prozent deutlich schlechter gefüllt sind als in den Vorjahren. Als Gründe für die niedrigen Füllstände gelten die Preisentwicklung infolge des Iran-Krieges, die das Einspeichern für Händler kaum lohnend macht, sowie anhaltende geopolitische Risiken; Kritiker werfen Reiche zögerliches Handeln vor. Das Ministerium betont, die Anweisung solle andere Marktteilnehmer nicht beeinträchtigen und sei zugleich ein Signal an sie, ihre Speicherpflichten zu erfüllen, während für 2027 der Aufbau einer strategischen Gasreserve geplant ist.
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Häufige Fragen
Warum ist der Dax schwach in den Oktober gestartet?
Der Dax fiel zum Start um 0,6 Prozent auf 25.060 Punkte, belastet von Inflationssorgen und steigenden Anleiherenditen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen stieg auf 5,3 Prozent, den höchsten Stand seit 24 Jahren, und setzte vor allem Immobilienwerte wie Vonovia unter Druck. Infineon stützte den Index nach starken Zahlen von Micron.
Wie entwickelt sich das Wagniskapital für deutsche Startups, und wo liegen die Risiken?
Laut Startup-Monitor 2026 flossen bis September acht Milliarden Euro in deutsche Startups, mehr als im gesamten Vorjahr (7,5 Milliarden Euro). Die Zahl der Einhörner steigt auf den Rekordwert von 39. Investor Florian Heinemann warnt allerdings vor einer starken Konzentration auf KI und Rüstung, teils entkoppelten Bewertungen und Herdenverhalten der Geldgeber.
Welchen Kurs verfolgt die US-Regierung bei der Regulierung von KI?
Präsident Trump setzt auf Selbstregulierung: Die sechs wichtigsten KI-Konzerne verpflichten sich zu internen Kontrollen, externen Prüfern und einem unabhängigen Rat, um das Ausbrechen von KI-Agenten in fremde Systeme zu verhindern. Eine Verlangsamung der Entwicklung lehnt Trump mit Verweis auf den Wettlauf mit China ab. Politisch ist das riskant, denn 63 Prozent der Amerikaner wünschen sich eine Pause bei der KI-Entwicklung.
Was ist die Initiative „Made for Germany“ und welche Investitionen sind geplant?
„Made for Germany“ ist eine von Siemens und der Deutschen Bank angestoßene Unternehmensinitiative. Ihre inzwischen 147 Mitglieder wollen bis Ende 2028 mehr als 850 Milliarden Euro in Deutschland investieren, beim ersten Treffen im Juli 2025 waren es 61 Unternehmen mit mindestens 631 Milliarden Euro. Von der Politik fordert die Initiative Reformen, die Unternehmen und Bürger entlasten, neue Technologien fördern und die Kapitalmärkte stärken.
Wie wirken sich Ölpreis und geopolitische Lage auf die Märkte aus?
Der Ölpreis gab nach, weil sich die Exporte aus der Golfregion erholten und die US-Lagerbestände unerwartet stiegen. Brent notierte bei rund 96,55 Dollar je Fass. Zusätzlich hoffen Anleger auf neue Verhandlungen zwischen den USA und Iran, was die Risikoaufschläge dämpfen kann.
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Hallo, hier ist Leo von Wirtschaft im Fokus. Heute geht es um einen holprigen Start an den Börsen, um die Sorge vor einem kalten Winter beim Gas und um die Frage, wohin das viele Geld fließt: in Startups, in Künstliche Intelligenz und in den Standort Deutschland. Beginnen wir mit den Finanzmärkten. Der Dax ist mit Verlusten in den Oktober gestartet. Zeitweise lag er rund 0,6 Prozent im Minus und bewegte sich damit um die Marke von 25.000 Punkten. Das ist unangenehm, denn schon der September war mit etwa vier Prozent Verlust ein schwacher Monat. Der Hauptgrund sind die Sorgen um die Inflation und die steigenden Renditen für Staatsanleihen. In den USA hat die Rendite zehnjähriger Anleihen etwa 5,3 Prozent erreicht, den höchsten Stand seit 24 Jahren. Dazu kommen Spekulationen, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen noch einmal anheben könnte. Warum ist das wichtig? Hohe Renditen machen Anleihen für Anleger attraktiver und Aktien im Vergleich weniger interessant. Außerdem werden Kredite teurer. Besonders trifft das Branchen, die viel mit Schulden arbeiten, etwa die Immobilienbranche. Vonovia gehörte deshalb zu den Verlierern. Auch der Euro hat nachgegeben und ist auf rund 1,13 Dollar gefallen, den tiefsten Stand seit Mai 2025. Für Verbraucher und Unternehmen heißt das: Importe aus dem Dollarraum, etwa Energie, werden tendenziell teurer. Einen Lichtblick gab es bei den Chipwerten. Der US-Konzern Micron hat ein Rekordquartal gemeldet, und davon profitierten Infineon, Aixtron und Suss Microtec. Dazu passt eine gute Nachricht aus der Industrie: Das ifo-Geschäftsklima der Elektroindustrie ist im September auf den besten Wert seit Jahren gestiegen. Das zeigt, dass es in einzelnen Branchen durchaus Aufwind gibt, auch wenn die Gesamtstimmung an der Börse gedrückt ist. Der Ölpreis ist dagegen etwas gesunken, schwankt aber stark. Die Sorte Brent kostete je nach Zeitpunkt zwischen etwa 96 und 100 Dollar je Fass. Einerseits erholen sich die Exporte aus der Golfregion, und die US-Lagerbestände sind unerwartet gestiegen. Andererseits bleibt die Lage im Nahen Osten unklar. Anleger hoffen auf neue Gespräche zwischen den USA und dem Iran. Und damit sind wir beim Thema Energie, das für Deutschland gerade sehr konkret wird. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat in Absprache mit Kanzler Friedrich Merz das verstaatlichte Unternehmen Sefe angewiesen, bis zum 15. Dezember acht Terawattstunden Gas zu beschaffen und einzuspeichern. Das ist eine Menge, die man nicht einfach mal nebenbei kauft. Hintergrund ist, dass die deutschen Gasspeicher mit knapp 58 Prozent deutlich schlechter gefüllt sind als in den Vorjahren. Wie kam es dazu? Die Preise sind wegen des Kriegs im Nahen Osten und der eingeschränkten Lieferungen vom Persischen Golf gestiegen. Für Händler lohnte es sich im Sommer kaum, Gas einzukaufen und zu lagern. Wer teuer kauft und nicht sicher ist, später teurer zu verkaufen, lässt es lieber bleiben. Jetzt springt der Staat ein. Das Ministerium betont, dass andere Marktteilnehmer weiter ihre Speicherpflichten erfüllen müssen. Die Anweisung an Sefe sei kein Ersatz, sondern auch ein Signal an die Branche. Für 2027 ist nach einer Gesetzesänderung der Aufbau einer strategischen Gasreserve geplant. Kritiker werfen der Ministerin allerdings vor, zu lange gezögert zu haben. Was folgen könnte: Gelingt die Befüllung, wird ein Winterrisiko entschärft. Gelingt sie nicht, könnten Energiepreise wieder stärker auf Inflation und Konjunktur durchschlagen. Das wäre genau das, was Zentralbanken und Unternehmen jetzt am wenigsten brauchen. Kommen wir zur Frage, wo investiert wird. Hier gibt es erfreuliche Zahlen. Die Initiative „Made for Germany“, angestoßen von Siemens und der Deutschen Bank, will bis Ende 2028 mehr als 850 Milliarden Euro am Standort Deutschland investieren. Inzwischen machen 147 Unternehmen und Investoren mit. Beim ersten Treffen im Juli 2025 waren es 61 Unternehmen mit mindestens 631 Milliarden Euro. Allein 2025 sollen über 200 Milliarden Euro geflossen sein. Bei genauerem Hinsehen relativiert sich der Zuwachs aber etwas: Die Pläne der Firmen, die bis Februar dabei waren, stiegen netto nur um einen niedrigen zweistelligen Milliardenbetrag. Energieversorger und Investoren haben aufgestockt, Infrastrukturbetreiber und die Pharmabranche halten sich eher zurück. Vor dem Austausch mit Kanzler Merz, Finanzminister Klingbeil und Wirtschaftsministerin Reiche hat die Initiative klare Erwartungen formuliert: Reformen, die Unternehmen und Bürger entlasten, neue Technologien fördern und die Kapitalmärkte stärken. Siemens-Chef Roland Busch mahnte zudem, die Chance bei industrieller Künstlicher Intelligenz zu nutzen. Man kann das als gutes Zeichen sehen: Die Wirtschaft bekennt sich zum Standort. Gleichzeitig ist es auch ein Appell an die Politik, die Bedingungen zu liefern. Ein Beispiel dafür, wohin Kapital fließt, sind die deutschen Startups. Laut Startup-Monitor 2026 flossen bis September schon acht Milliarden Euro in junge Unternehmen, mehr als im gesamten Vorjahr mit 7,5 Milliarden. Zehn Firmen wurden neu zu sogenannten Einhörnern, also zu Startups mit einer Bewertung von über einer Milliarde Euro. Damit gibt es jetzt einen Rekordwert von 39. Klingt nach einer Erfolgsgeschichte. Der Investor Florian Heinemann von Project A mahnt aber zur Vorsicht. Das Wachstum konzentriere sich stark auf Künstliche Intelligenz und Rüstung, die Bewertungen seien teils von rationalen Faktoren entkoppelt, und viele Geldgeber folgten einfach der Herde. Die Zahl der Finanzierungsrunden liegt rund ein Viertel unter dem Niveau von 2021. Es fließt also mehr Geld in weniger Unternehmen. Und knapp 62 Prozent der börsenwilligen Startups wollen lieber in den USA an die Börse. Heinemann fordert deshalb eine systematische europäische Industriepolitik mit gezielten Nischenstrategien. Beim Stichwort Rüstung passt eine Meldung von KNDS. Konzernchef Jean-Paul Alary sagt im Handelsblatt, der Börsengang sei seit Ende Juni nur ausgesetzt, nicht abgesagt. Der Verwaltungsrat hielt die erzielbare Bewertung bei den derzeitigen Marktbedingungen für zu niedrig. Das Unternehmen spricht weiter mit Investoren und könnte bei besseren Bedingungen jederzeit starten. Berichte über eine angestrebte Bewertung von 12,5 bis 15 Milliarden Euro bestätigt Alary nicht. Rheinmetall sei zwar ein naheliegender Vergleich, aber Märkte und Erwartungen könnten sich schnell ändern. Das zeigt gut, wie nervös das Börsenumfeld gerade ist: Selbst ein gefragter Rüstungskonzern wartet lieber ab. Dann noch ein Blick auf Künstliche Intelligenz, die ja viele dieser Geschichten verbindet. In den USA haben Präsident Donald Trump und die Chefs der sechs wichtigsten KI-Konzerne eine Erklärung unterzeichnet. Die Branche verpflichtet sich zu internen Kontrollen, externen Prüfern und einem unabhängigen Rat. Ziel ist es, zu verhindern, dass KI-Agenten aus ihrem Rahmen ausbrechen und in fremde Systeme eindringen. Trump lehnt eine Verlangsamung der Entwicklung ab, weil er die USA im Wettlauf mit China sieht. Per Dekret ließ er sogar den Begriff „Künstliche Intelligenz“ in Behörden durch „Super Intelligence“ ersetzen. Wirtschaftlich ist das brisant. In diesem Jahr stecken die Konzerne rund 700 Milliarden Dollar in KI. Ob sich das rechnet, ist laut Analysen fraglich. Und politisch gibt es Gegenwind: 63 Prozent der Amerikaner wünschen sich eine Pause bei der Entwicklung, und nur sieben Prozent halten Trump für einen geeigneten Aufseher. Selbstregulierung ist für die Branche bequem, ob sie Vertrauen schafft, ist offen. Und die KI verändert auch die Arbeitswelt direkt. Beim Softwarekonzern SAP verteidigt der Betriebsrat die vergleichsweise hohen Abfindungen für Beschäftigte, die im Zuge des KI-Umbaus unter Konzernchef Christian Klein das Unternehmen verlassen. Zu Umfang und Konditionen ist noch wenig bekannt. Aber es zeigt: Der Umbau durch KI hat Folgen für den Arbeitsmarkt, und selbst starke Unternehmen bauen um. Was bleibt als Gesamtbild? Die Wirtschaft steht zwischen Zuversicht und Unsicherheit. Es gibt viel Investitionsbereitschaft, bei Startups, in der Industrie und bei Energieversorgern. Gleichzeitig drücken hohe Zinsen, Inflationssorgen und die geopolitische Lage auf die Stimmung. Entscheidend wird sein, ob Politik und Notenbanken für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen. Das waren die wichtigsten Punkte für heute: Der Dax startet schwach in den Oktober, die Gasspeicher sollen per Staatsauftrag aufgefüllt werden, und Rekordinvestitionen treffen auf Warnungen vor Übertreibungen bei KI und Rüstung. Morgen melde ich mich wieder mit den nächsten Entwicklungen aus der Wirtschaft. Bis dahin, machen Sie es gut. Noch ein Hinweis: Dieser Podcast ist vollständig KI-generiert. Alle Quellen und Hintergründe finden Sie auf unserer Website.
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