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Geld & Alltag
Folge 1015.06.20269:16 KI-vertont

Versicherungen, Pflege, Lootboxen: Verbrauchertipps im Überblick (15.06.2026)

Welche Versicherung brauche ich wirklich, wie stelle ich einen Pflegeantrag und was tun bei der Cleverbuy-Insolvenz? Das und mehr zu Lootboxen, Schulabgänger-Tipps und dem Holmes-Place-Urteil.

Themen

In dieser Folge

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  1. 01

    Verbraucherzentralen: Übersicht wichtiger Versicherungen für verschiedene Lebenssituationen

    Verbraucher Zentrale Geld

    Die Verbraucherzentralen informieren umfassend über eine Vielzahl von Versicherungsthemen, die für Verbraucherinnen und Verbraucher in unterschiedlichen Lebenssituationen relevant sind – von der Auslandskrankenversicherung über die Berufsunfähigkeitsversicherung bis hin zur Kfz- und Hausratversicherung. Dabei wird unter anderem erklärt, welche Policen wirklich notwendig sind, welche häufig überflüssig erscheinen und worauf beim Abschluss oder Wechsel eines Vertrags geachtet werden sollte. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch spezifischen Risiken wie dem Verlust eines Generalschlüssels, Hochwasserschäden am Haus oder der Absicherung im Ehrenamt sowie der Frage, welche Versicherungen beim Übergang in Studium oder Beruf angepasst werden müssen.

    Original
  2. 02

    Pflegeantrag und Pflegeleistungen: Ratgeber der Verbraucherzentralen im Überblick

    Verbraucher Zentrale Geld

    Die Verbraucherzentralen bieten umfassende Informationen rund um den Pflegeantrag, die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst und die verschiedenen Leistungen der Pflegekasse – von Pflegegeld über Pflegesachleistungen bis hin zu Zuschlägen bei vollstationärer Pflege. Pflegebedürftige und Angehörige erhalten praktische Tipps zur Vorbereitung auf die Begutachtung, zur Kombination von Pflegeleistungen sowie zum Widerspruch gegen fehlerhafte Pflegegradentscheidungen. Ergänzend werden Themen wie haushaltsnahe Dienstleistungen, private Pflegezusatzversicherungen und die Änderungen bei den Pflegeleistungen im Jahr 2025 erläutert.

    Original
  3. 03

    Verbraucherzentralen sammeln Erfahrungsberichte zu Lootboxen in Online-Games

    Verbracuerzentrale

    Die Verbraucherzentralen rufen Gamer:innen dazu auf, ihre Erfahrungen mit Lootboxen in Online-Spielen zu melden, um gegen unfaire Mechaniken und Kostenfallen vorzugehen. Kritisiert werden vor allem mangelnde Transparenz über Gewinnchancen, psychologischer Kaufdruck durch zeitlich begrenzte Angebote sowie glücksspielähnliche Elemente, die besonders für junge Spieler:innen problematisch sind. Die gesammelten Fallberichte sollen genutzt werden, um gezielt rechtliche und politische Schritte gegen Spielehersteller einzuleiten und den Verbraucherschutz im Gaming-Bereich zu stärken.

    Original
  4. 04

    Gericht kippt Preiserhöhung bei Holmes Place: Schweigen gilt nicht als Zustimmung

    Verbracuerzentrale

    Das Landgericht Berlin hat entschieden, dass die Preiserhöhung der Fitnessstudio-Kette Holmes Place für ihren Handtuchservice von 20 auf 49,90 Euro jährlich unwirksam war, da die Mitglieder der Änderung nicht aktiv zugestimmt hatten. Das Unternehmen hatte die Preiserhöhung per E-Mail angekündigt und sie automatisch gelten lassen wollen, sofern sich die Mitglieder nicht aktiv vom Service abmeldeten – ein Vorgehen, das das Gericht als irreführend einstufte. Holmes Place wurde verpflichtet, eine Berichtigungs-E-Mail an alle betroffenen Mitglieder zu versenden, und eine entsprechende Preisanpassungsklausel in den AGB wurde ebenfalls für unzulässig erklärt.

    Original
  5. 05

    Verbraucherzentralen bieten Schulabgängern kostenlose Online-Vorträge zu Wohnen, Versicherungen und Studienfinanzierung

    Verbracuerzentrale

    Vom 18. bis 21. Mai 2026 veranstalten die Verbraucherzentralen im Rahmen der Fokuswoche Ziele kostenlose Online-Vorträge für Schulabgängerinnen und Schulabgänger zu Themen wie der ersten eigenen Wohnung, wichtigen Versicherungen und Möglichkeiten der Studienfinanzierung. Unabhängige Expertinnen und Experten informieren dabei über die wichtigsten Schritte beim Start in das Erwachsenenleben und stehen für Fragen zur Verfügung. Ergänzend dazu stellt die Verbraucherzentrale Informationsvideos, einen Podcast sowie weiterführende Ratgeberartikel bereit, die unter anderem das Gap Year, die studentische Krankenversicherung und BAföG-Alternativen behandeln.

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  6. 06

    Cleverbuy-Insolvenz: So können betroffene Verbraucher ihre Ansprüche geltend machen

    Verbracuerzentrale

    Die Ankaufplattform Cleverbuy GmbH hat Insolvenz angemeldet und den Geschäftsbetrieb eingestellt; das Amtsgericht Krefeld eröffnete am 30. April 2026 das vorläufige Insolvenzverfahren unter dem Aktenzeichen 500 IN 113/26. Verbraucherinnen und Verbraucher, die Geräte eingeschickt haben und noch auf ihre Auszahlung warten, sollten ihre Forderungen umgehend per E-Mail an den vorläufigen Insolvenzverwalter unter duesseldorf@brinkmann-partner.de anmelden und dabei Belege wie Bestellnummer, Versandnachweis und Kommunikation mit Cleverbuy beifügen. Wer per Kreditkarte oder PayPal gezahlt hat, sollte zudem schnellstmöglich eine Rückbuchung beantragen, da diese Option zeitlich begrenzt ist.

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FAQ

Häufige Fragen

Welche Versicherungen sind wirklich unverzichtbar und welche sind häufig überflüssig?

Laut Verbraucherzentralen gehören Haftpflicht-, Berufsunfähigkeits- und Krankenversicherung zu den essenziellen Absicherungen, da sie existenzielle Risiken abdecken. Policen wie Handyversicherungen oder Reisegepäckversicherungen gelten hingegen oft als überflüssig, weil Kosten und Nutzen in keinem sinnvollen Verhältnis stehen. Beim Abschluss empfehlen die Verbraucherzentralen, Leistungsumfang und Ausschlussklauseln sorgfältig zu prüfen.

Welche Versicherungen müssen beim Übergang in Studium oder Beruf angepasst werden?

Mit dem Ende der Schulzeit entfällt häufig der Schutz über die elterliche Familienversicherung, sodass insbesondere die Kranken- und Haftpflichtversicherung neu geregelt werden müssen. Studierende können sich bis zum 25. Lebensjahr in der gesetzlichen Familienversicherung der Eltern absichern, sofern bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. Berufseinsteiger sollten zudem prüfen, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung frühzeitig abgeschlossen werden sollte, da die Beiträge im jungen Alter noch vergleichsweise niedrig sind.

Wie bereite ich mich optimal auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst vor?

Die Verbraucherzentralen empfehlen, vor dem Begutachtungstermin ein Pflegetagebuch zu führen, das den tatsächlichen Hilfe- und Zeitbedarf im Alltag dokumentiert. Angehörige sollten beim Termin anwesend sein und konkrete Einschränkungen der pflegebedürftigen Person sachlich schildern. Eine gute Vorbereitung erhöht die Chance, den zutreffenden Pflegegrad zu erhalten und spätere Widersprüche zu vermeiden.

Was kann ich tun, wenn ich mit dem festgestellten Pflegegrad nicht einverstanden bin?

Betroffene haben das Recht, innerhalb eines Monats nach Erhalt des Bescheids schriftlich Widerspruch bei der Pflegekasse einzulegen. Im Widerspruch sollte konkret begründet werden, warum der festgestellte Pflegegrad nicht dem tatsächlichen Hilfebedarf entspricht – idealerweise gestützt durch ärztliche Atteste oder das Pflegetagebuch. Die Verbraucherzentralen bieten hierzu individuelle Beratung an und helfen bei der Formulierung des Widerspruchs.

Warum sind Lootboxen in Online-Games aus Verbraucherschutzsicht problematisch?

Lootboxen werden von den Verbraucherzentralen kritisiert, weil Gewinnchancen oft intransparent sind und psychologische Mechanismen wie zeitlich begrenzte Angebote gezielt Kaufdruck erzeugen. Besonders für junge Spieler:innen sind die glücksspielähnlichen Elemente problematisch, da sie suchtförderndes Verhalten begünstigen können. Die Verbraucherzentralen sammeln Erfahrungsberichte, um rechtliche und politische Schritte gegen unfaire Praktiken von Spieleherstellern einzuleiten.

Vollständiges Transkript

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Martin: Willkommen bei Geld und Alltag, ich bin Martin. Heute schauen wir uns wieder eine Reihe von Meldungen an, die direkt den Alltag betreffen – von Versicherungen über Pflege bis zu einem Gerichtsurteil, das Fitnessstudio-Mitglieder interessieren dürfte. Mit mir ist heute Nina, die wie immer nachfragt, was das alles konkret bedeutet. Hallo Nina.

Nina: Hallo Martin, schön wieder dabei zu sein.

Martin: Fangen wir mit einem Thema an, das viele unterschätzen: Versicherungen. Die Verbraucherzentralen haben gerade eine umfassende Übersicht veröffentlicht, welche Versicherungen in welchen Lebenssituationen wirklich wichtig sind – und welche man sich oft sparen kann.

Nina: Das klingt erstmal nach einem riesigen Thema. Worum geht es denn konkret?

Martin: Genau das ist der Punkt – es ist riesig, und deshalb ist so eine Übersicht hilfreich. Die Verbraucherzentralen erklären, welche Policen wirklich notwendig sind, zum Beispiel Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, Krankenversicherung – und welche häufig überflüssig sind. Außerdem geht es darum, was sich ändert, wenn man ins Studium oder in den Beruf wechselt.

Nina: Ah, das ist ja gerade für junge Leute wichtig. Man schließt irgendwas ab und merkt zehn Jahre später, dass man das gar nicht braucht.

Martin: Genau. Oder man wechselt den Job, zieht um, heiratet – und vergisst dabei, die Versicherungen anzupassen. Die Übersicht geht auch auf spezifischere Risiken ein, zum Beispiel Hochwasserschäden am Haus oder was passiert, wenn man ehrenamtlich tätig ist. Da gibt es Lücken, die viele nicht kennen.

Nina: Hochwasserschäden – das ist ja inzwischen für immer mehr Menschen ein reales Thema, nicht mehr nur für Leute direkt am Fluss.

Martin: Absolut. Und die Hausratversicherung deckt das oft nicht automatisch ab. Wer in einer gefährdeten Region wohnt, sollte das wirklich prüfen. Die Verbraucherzentralen sind da eine gute erste Anlaufstelle – kostenlos, unabhängig, ohne Verkaufsinteresse.

Nina: Gut zu wissen. Und was ist mit Pflege? Das ist ja ein Thema, das viele vor sich herschieben.

Martin: Richtig, und das ist die zweite Meldung heute. Die Verbraucherzentralen bieten auch einen umfangreichen Ratgeber rund um Pflegeanträge und Pflegeleistungen. Das klingt trocken, ist aber für Betroffene und Angehörige enorm wichtig.

Nina: Was meint ihr damit genau – Pflegeantrag stellen, Pflegegrad beantragen?

Martin: Genau das. Wer selbst pflegebedürftig ist oder jemanden pflegt, muss zunächst einen Antrag bei der Pflegekasse stellen. Dann kommt der Medizinische Dienst zur Begutachtung. Und da gibt es viele Fallstricke – wie bereite ich mich vor, was passiert wenn der Pflegegrad zu niedrig eingestuft wird, kann ich Widerspruch einlegen?

Nina: Das wissen viele gar nicht, dass man Widerspruch einlegen kann.

Martin: Stimmt. Und es lohnt sich oft. Der Ratgeber erklärt auch, welche Leistungen es gibt – Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Zuschläge bei stationärer Pflege – und was sich 2025 geändert hat. Wer gerade in dieser Situation steckt oder absehen kann, dass das bald relevant wird, sollte sich das wirklich anschauen.

Nina: Mhm. Und es gibt ja auch private Pflegezusatzversicherungen – lohnt sich das?

Martin: Das hängt sehr von der persönlichen Situation ab, das kann man pauschal nicht sagen. Die Verbraucherzentralen informieren darüber, ohne konkrete Empfehlungen zu geben – das ist auch genau der richtige Ansatz. Wer das prüfen will, sollte sich individuell beraten lassen.

Nina: Okay, verstanden. Jetzt habt ihr auch etwas über Lootboxen in Spielen – das klingt erstmal ungewohnt für einen Finanzpodcast.

Martin: [laughs] Stimmt, aber es passt. Die Verbraucherzentralen sammeln gerade Erfahrungsberichte von Gamerinnen und Gamern, die mit Lootboxen in Online-Spielen negative Erfahrungen gemacht haben. Lootboxen sind virtuelle Pakete, die man kauft, ohne vorher zu wissen, was drin ist – ein bisschen wie eine Wundertüte, nur digital und oft teuer.

Nina: Und das ist dann ein Kostenfaktor, den Eltern vielleicht gar nicht auf dem Schirm haben?

Martin: Genau. Besonders kritisch ist das für jüngere Spieler. Die Mechaniken sind oft so gestaltet, dass psychologischer Druck entsteht – zeitlich begrenzte Angebote, das Gefühl, etwas zu verpassen. Das ähnelt strukturell dem Glücksspiel. Die Verbraucherzentralen wollen die gesammelten Fälle nutzen, um rechtlich und politisch dagegen vorzugehen.

Nina: Das finde ich wichtig. Wer also Erfahrungen gemacht hat, kann die melden?

Martin: Ja, direkt über die Verbraucherzentralen. Je mehr Fälle gesammelt werden, desto mehr Druck kann auf die Spielehersteller ausgeübt werden.

Nina: Gut. Jetzt habt ihr auch ein Gerichtsurteil dabei – Holmes Place und Preiserhöhungen?

Martin: Ja, das ist eine interessante Entscheidung. Das Landgericht Berlin hat eine Preiserhöhung der Fitnessstudio-Kette Holmes Place für unwirksam erklärt. Es ging um den Handtuchservice – der Preis wurde von 20 auf fast 50 Euro jährlich erhöht. Die Mitglieder wurden per E-Mail informiert und es hieß sinngemäß: Wenn ihr euch nicht abmeldet, gilt das automatisch als Zustimmung.

Nina: Das kenne ich – dieses Schweigen gilt als Einverständnis. Das nervt mich immer.

Martin: Und das Gericht hat genau das gekippt. Schweigen ist keine Zustimmung. Das Unternehmen musste eine Berichtigungs-E-Mail an alle Betroffenen schicken, und die entsprechende Klausel in den AGB wurde für unzulässig erklärt.

Nina: Das ist doch ein gutes Signal, oder? Dass solche Klauseln nicht einfach durchgehen.

Martin: Absolut. Und es hat eine Bedeutung über Holmes Place hinaus. Dieses Muster – Preiserhöhung ankündigen, Widerspruch einfordern, sonst gilt sie automatisch – ist weit verbreitet. Das Urteil zeigt, dass das rechtlich angreifbar ist. Wer also gerade eine solche E-Mail von einem Anbieter bekommt, sollte genauer hinschauen und im Zweifel widersprechen.

Nina: Oder sich an die Verbraucherzentrale wenden.

Martin: Genau. Jetzt noch zwei weitere Punkte. Erstens: Für Schulabgängerinnen und Schulabgänger gibt es vom 18. bis 21. Mai 2026 kostenlose Online-Vorträge der Verbraucherzentralen – zur ersten eigenen Wohnung, zu Versicherungen und zur Studienfinanzierung.

Nina: Oh, das ist doch perfekt für alle, die gerade Abitur machen oder die Schule abschließen.

Martin: Genau. Unabhängige Expertinnen und Experten erklären die wichtigsten Schritte beim Start ins Erwachsenenleben. Es gibt auch Infos zu BAföG-Alternativen, studentischer Krankenversicherung, Gap Year. Alles kostenlos, alles online. Wer das kennt oder jemanden kennt, der das gebrauchen könnte – einfach weitersagen.

Nina: Definitiv. Und was war das noch mit Cleverbuy? Das klingt nach einer Insolvenz.

Martin: Ja, leider. Cleverbuy ist eine Plattform, auf der man gebrauchte Elektrogeräte verkaufen konnte – Handy einschicken, Geld bekommen. Das Unternehmen hat Insolvenz angemeldet, das vorläufige Insolvenzverfahren wurde am 30. April 2026 eröffnet.

Nina: Und was ist mit den Leuten, die schon ein Gerät eingeschickt haben und noch auf ihr Geld warten?

Martin: Die müssen jetzt schnell handeln. Forderungen sollten per E-Mail an den vorläufigen Insolvenzverwalter gemeldet werden – mit Belegen wie Bestellnummer, Versandnachweis und dem Schriftverkehr mit Cleverbuy. Die E-Mail-Adresse ist öffentlich bekannt, die Verbraucherzentralen haben sie auch veröffentlicht.

Nina: Und wer per Kreditkarte oder PayPal gezahlt hat?

Martin: Wichtiger Hinweis: Wer über diese Wege Geld überwiesen oder bezahlt hat, sollte so schnell wie möglich eine Rückbuchung beantragen. Das ist zeitlich begrenzt – je nach Anbieter gibt es Fristen von wenigen Wochen. Also wirklich nicht warten.

Nina: [sighs] Das ist immer bitter, wenn so etwas passiert. Man schickt sein Gerät weg und dann das.

Martin: Ja, leider. Deshalb gilt generell: Bei unbekannten Ankaufplattformen vorab kurz prüfen, wie das Unternehmen dasteht. Bewertungen, Impressum, wie lange gibt es die Firma schon. Das kostet fünf Minuten und kann im Ernstfall viel Ärger sparen.

Nina: Guter Hinweis.

Martin: [pauses] Gut, dann fassen wir kurz zusammen. Heute hatten wir: Die Verbraucherzentralen bieten eine umfassende Übersicht zu Versicherungen und zu Pflegeleistungen – beides sehr nützlich, wenn man sich gerade in einer Lebensveränderung befindet. Lootboxen in Games sind ein echtes Verbraucherschutzthema, Meldungen sind willkommen. Das Urteil gegen Holmes Place stärkt Verbraucherrechte bei automatischen Preiserhöhungen. Für Schulabgänger gibt es im Mai kostenlose Online-Vorträge der Verbraucherzentralen. Und wer von der Cleverbuy-Insolvenz betroffen ist, sollte seine Forderungen jetzt sofort anmelden. Das war Geld und Alltag für heute. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge.

Nina: Danke Martin, und danke an alle, die zugehört haben. Bleibt informiert.

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