Festgeld-Zinsen, Wohngeld 2026 und die Krise bei Porsche (13.07.2026)
Festgeld-Falle bei der Creditplus Bank, Steuertricks für Deine Zinsen und Zoff bei Porsche: Wir checken außerdem Schwedens Rentenmodell, lohnende Immobilienstandorte und das neue Wohngeld 2026.
In dieser Folge
- 01
Festgeld der Creditplus Bank: Attraktive Zinsen mit Tücke bei automatischer Verlängerung
FinanztippDie Creditplus Bank bietet Festgeldanlagen mit Laufzeiten von 3 bis 84 Monaten und Zinsen zwischen 2,2 und 2,6 Prozent, wobei Finanztip aus Liquiditätsgründen höchstens 36 Monate empfiehlt. Kunden müssen mindestens 5.000 Euro anlegen und die Anlage spätestens drei Werktage vor Laufzeitende kündigen, da sich das Festgeld sonst automatisch verlängert und das Geld längere Zeit gebunden bleibt. Die Kontoeröffnung erfolgt papierbasiert per Postident, ein Online-Zugang zum Festgeldkonto fehlt, weshalb Kontostandsabfragen nur telefonisch möglich sind; das Geld ist durch die gesetzliche Einlagensicherung sowie den Einlagensicherungsfonds deutscher Banken geschützt.
Original - Original02
Festgeld versteuern: Wie viel Steuern musst Du auf Deine Festgeld-Zinsen zahlen?
Finanztipp - 03
Autoindustrie: Porsche-Chef droht bei der Sanierung der erste Konflikt mit den Eigentümerfamilien
HandelsblattDie Arbeitnehmer wollen Michael Leiters’ harten Personalabbau nur mit einer Standortsicherung auf zehn Jahre akzeptieren. Das ist der Familie Porsche zu lang – und nicht nur ihr.
Original - 04
Altersvorsorge: Was Deutschland von Schwedens Kapitalrente lernen kann
FAZNach jahrzehntelangem Zögern plant Deutschland die Einführung einer Kapitalrente und sollte sich dabei am schwedischen Modell orientieren. Der schwedische Staatsfonds AP7 zeigt, wie eine unabhängige Institution mit klarem Mandat kostengünstig und renditeorientiert am Kapitalmarkt für künftige Rentner anlegen kann. Entscheidend für den Erfolg in Deutschland wären dabei ein klares Mandat, transparente Kommunikation sowie die Garantie, dass die Gelder nicht zweckentfremdet werden, während gleichzeitig politische Widerstände etwa gegen nachhaltige Anlagevorgaben berücksichtigt werden müssen.
Original - 05
Immobilienkauf in Deutschland: Wo sich der Traum vom Eigenheim noch lohnt
HandelsblattSteigende Bauzinsen und hohe Immobilienpreise erschweren vor allem Erstkäufern den Erwerb eines Eigenheims in Deutschland, wobei laut Erschwinglichkeitsbarometer nur etwa 39 Prozent der 30- bis 44-jährigen Miethaushalte sich die Finanzierung leisten könnten und im Schnitt rund 131.000 Euro Eigenkapital nötig sind. Außerhalb der teuren Metropolen wie München, Berlin und Hamburg gibt es jedoch noch bezahlbare Regionen, während das Handelsblatt mithilfe von Daten des Analysehauses vdp Research die Preisentwicklung in 13 deutschen Großstädten auf Stadtviertelebene untersucht hat. Angesichts der schwierigen Marktlage greifen manche Menschen sogar auf ungewöhnliche Wege wie Hausverlosungen von Anbietern wie Dreamify oder Omaze zurück, um dennoch an ein Eigenheim zu kommen.
Original - 06
Wohngeld 2026: Wer Anspruch hat, wie viel es gibt und wie die Beantragung funktioniert
FinanztippWohngeld unterstützt Mieter und Wohneigentümer mit geringem Einkommen bei den Wohnkosten, wobei die Einkommensgrenzen je nach Haushaltsgröße und Mietstufe der Stadt variieren und im Schnitt rund 300 Euro monatlich gezahlt werden. Bürgergeld-, Grundsicherungs- und meist auch Bafög-Empfänger sind ausgeschlossen, während Familien mit Wohngeldanspruch oft zusätzlich Kinderzuschlag erhalten können. Der Antrag wird formlos oder mit Vordruck bei der örtlichen Wohngeldbehörde gestellt, die Bearbeitung kann bis zu sechs Monate dauern, wobei eine 2026 diskutierte Kürzung um bis zu 40 Prozent aus Sparzwängen der Bundesregierung droht.
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Festgeld der Creditplus Bank: Attraktive Zinsen mit Tücke bei automatischer Verlängerung
FinanztippDie Creditplus Bank bietet Festgeldanlagen mit Laufzeiten von 3 bis 84 Monaten und Zinsen zwischen 2,2 und 2,6 Prozent, wobei Finanztip aus Liquiditätsgründen höchstens 36 Monate empfiehlt. Kunden müssen mindestens 5.000 Euro anlegen und die Anlage spätestens drei Werktage vor Laufzeitende kündigen, da sich das Festgeld sonst automatisch verlängert und das Geld längere Zeit gebunden bleibt. Die Kontoeröffnung erfolgt papierbasiert per Postident, ein Online-Zugang zum Festgeldkonto fehlt, weshalb Kontostandsabfragen nur telefonisch möglich sind; das Geld ist durch die gesetzliche Einlagensicherung sowie den Einlagensicherungsfonds deutscher Banken geschützt.
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HandelsblattSteigende Bauzinsen und hohe Immobilienpreise erschweren vor allem Erstkäufern den Erwerb eines Eigenheims in Deutschland, wobei laut Erschwinglichkeitsbarometer nur etwa 39 Prozent der 30- bis 44-jährigen Miethaushalte sich die Finanzierung leisten könnten und im Schnitt rund 131.000 Euro Eigenkapital nötig sind. Außerhalb der teuren Metropolen wie München, Berlin und Hamburg gibt es jedoch noch bezahlbare Regionen, während das Handelsblatt mithilfe von Daten des Analysehauses vdp Research die Preisentwicklung in 13 deutschen Großstädten auf Stadtviertelebene untersucht hat. Angesichts der schwierigen Marktlage greifen manche Menschen sogar auf ungewöhnliche Wege wie Hausverlosungen von Anbietern wie Dreamify oder Omaze zurück, um dennoch an ein Eigenheim zu kommen.
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FinanztippWohngeld unterstützt Mieter und Wohneigentümer mit geringem Einkommen bei den Wohnkosten, wobei die Einkommensgrenzen je nach Haushaltsgröße und Mietstufe der Stadt variieren und im Schnitt rund 300 Euro monatlich gezahlt werden. Bürgergeld-, Grundsicherungs- und meist auch Bafög-Empfänger sind ausgeschlossen, während Familien mit Wohngeldanspruch oft zusätzlich Kinderzuschlag erhalten können. Der Antrag wird formlos oder mit Vordruck bei der örtlichen Wohngeldbehörde gestellt, die Bearbeitung kann bis zu sechs Monate dauern, wobei eine 2026 diskutierte Kürzung um bis zu 40 Prozent aus Sparzwängen der Bundesregierung droht.
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Häufige Fragen
Was ist bei der automatischen Verlängerung des Creditplus-Festgelds zu beachten?
Wird das Festgeld nicht spätestens drei Werktage vor Laufzeitende gekündigt, verlängert es sich automatisch und das Kapital bleibt weiterhin gebunden. Da es keinen Online-Zugang gibt, sollten Anleger den Kontostand rechtzeitig telefonisch prüfen und die Kündigungsfrist im Kalender vormerken.
Wie hoch ist die Steuer auf Festgeld-Zinsen?
Zinserträge aus Festgeld unterliegen der Abgeltungssteuer von 25 Prozent zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro (2.000 Euro bei Verheirateten) bleiben die Erträge steuerfrei, wenn ein Freistellungsauftrag bei der Bank vorliegt.
Was kann Deutschland von Schwedens Kapitalrente lernen?
Vorbild ist der staatliche Fonds AP7, der mit klarem Mandat, kostengünstiger Verwaltung und renditeorientierter Kapitalmarktanlage für künftige Rentner arbeitet. Für den Erfolg in Deutschland wären eine unabhängige Institution, transparente Kommunikation und die Garantie zweckgebundener Mittelverwendung entscheidend.
Wo lohnt sich der Immobilienkauf in Deutschland trotz hoher Preise noch?
Während sich in Metropolen wie München, Berlin oder Hamburg nur wenige Erstkäufer eine Finanzierung leisten können, gibt es außerhalb dieser teuren Zentren noch bezahlbare Regionen. Laut Erschwinglichkeitsbarometer können sich nur rund 39 Prozent der 30- bis 44-jährigen Miethaushalte den Kauf leisten, oft ist im Schnitt rund 131.000 Euro Eigenkapital nötig.
Wer hat 2026 Anspruch auf Wohngeld und wie wird es beantragt?
Anspruch haben Mieter und Wohneigentümer mit geringem Einkommen, sofern sie keine Bürgergeld-, Grundsicherungs- oder meist Bafög-Leistungen erhalten; im Schnitt werden rund 300 Euro monatlich gezahlt. Der Antrag wird formlos oder per Vordruck bei der örtlichen Wohngeldbehörde gestellt, wobei die Bearbeitung bis zu sechs Monate dauern kann und 2026 eine Kürzung um bis zu 40 Prozent diskutiert wird.
Vollständiges Transkript
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Martin: Herzlich willkommen zu Geld und Alltag, ich bin Martin. Und wie immer an meiner Seite: Nina. Schön, dass du da bist.
Nina: Hallo zusammen, freut mich. Ich bin gespannt, was heute anliegt.
Martin: Wir haben wieder einiges dabei, von Festgeld über Altersvorsorge bis zum Wohngeld. Fangen wir an mit einem Thema, das viele Sparer interessiert: die Creditplus Bank bietet Festgeld mit Zinsen zwischen 2,2 und 2,6 Prozent.
Nina: Klingt erstmal ordentlich. Wo ist der Haken?
Martin: Der Haken steckt im Detail. Laufzeiten gibt es von drei bis 84 Monaten, aber Finanztip rät, höchstens 36 Monate zu wählen, damit man nicht zu lange gebunden ist. Wichtig ist außerdem: Wer nicht spätestens drei Werktage vor Ende der Laufzeit kündigt, dessen Geld wird automatisch verlängert.
Nina: Also wenn man den Termin verpasst, sitzt das Geld einfach weiter fest?
Martin: Genau. Und die Bank macht es einem nicht ganz leicht, den Überblick zu behalten. Die Kontoeröffnung läuft papierbasiert per Postident, es gibt keinen Online-Zugang zum Festgeldkonto. Man muss also anrufen, um den Kontostand zu checken.
Nina: Das ist schon ziemlich altmodisch für 2025. [pauses] Aber das Geld ist trotzdem sicher, oder?
Martin: Ja, das ist der wichtige Punkt. Es greift die gesetzliche Einlagensicherung, zusätzlich ist die Bank im Einlagensicherungsfonds deutscher Banken. Das Risiko liegt also nicht beim Kapital, sondern eher bei der Bedienbarkeit und der Kündigungsfrist.
Nina: Mindestens 5000 Euro muss man ja auch anlegen, hab ich gelesen.
Martin: Richtig, das ist die Einstiegssumme. Wer sich also für so ein Angebot interessiert, sollte sich den Kündigungstermin im Kalender markieren und wissen, dass telefonischer Kontakt notwendig ist.
Martin: Und weil wir schon bei Festgeld sind: Viele fragen sich auch, wie die Zinsen eigentlich versteuert werden.
Nina: Ja, das war mir ehrlich gesagt nie ganz klar.
Martin: Kurz gesagt: Zinserträge zählen zu den Kapitalerträgen und unterliegen der Abgeltungssteuer von 25 Prozent, plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Die Bank führt das in der Regel automatisch ans Finanzamt ab.
Nina: Muss man da trotzdem selbst noch was tun?
Martin: Wichtig ist der Freistellungsauftrag. Bis zu einem bestimmten Betrag pro Jahr bleiben Kapitalerträge steuerfrei, aktuell liegt der Sparerpauschbetrag bei 1000 Euro für Alleinstehende und 2000 Euro für Verheiratete. Wer den Freistellungsauftrag bei seiner Bank hinterlegt, zahlt bis zu dieser Grenze keine Steuer auf die Zinsen.
Nina: Und wenn man mehrere Konten bei verschiedenen Banken hat?
Martin: Dann muss man den Freibetrag aufteilen, sonst kann es zu einer Steuernachzahlung kommen. Am Ende lohnt sich immer ein Blick in die Steuerbescheinigung der Bank, gerade wenn man mehrere Festgeldkonten parallel führt. Individuelle Fragen dazu klärt man am besten mit dem Finanzamt oder einer Steuerberatung.
Martin: Kommen wir zu einem ganz anderen Thema, das aber auch mit Arbeitsplätzen und wirtschaftlicher Stabilität zu tun hat: Bei Porsche gibt es offenbar Spannungen zwischen dem neuen Chef Michael Leiters und der Eigentümerfamilie.
Nina: Worum geht es dabei genau?
Martin: Leiters plant einen harten Personalabbau im Zuge der Sanierung. Die Arbeitnehmervertretung will dem aber nur zustimmen, wenn der Standort für zehn Jahre gesichert wird. Der Familie Porsche ist dieser Zeitraum offenbar zu lang.
Nina: Das betrifft ja dann sehr konkret die Beschäftigten und ihre Familien vor Ort.
Martin: Genau, und solche Konflikte zeigen, wie stark Standortsicherheit für ganze Regionen sein kann, gerade in der Automobilbranche, die ohnehin unter Druck steht. Für Beschäftigte bedeutet das oft Unsicherheit über die eigene berufliche Zukunft, auch wenn ein akuter Jobverlust noch nicht feststeht.
Nina: Man kann also noch nicht sagen, wie es ausgeht.
Martin: Nein, das ist im Moment noch ein Verhandlungsprozess. Wir bleiben da dran und berichten, wenn sich Konkretes ergibt.
Martin: Weiter geht's mit der Altersvorsorge, ein Thema, das uns alle betrifft. Es gibt neue Diskussionen darüber, dass Deutschland sich beim Aufbau einer sogenannten Kapitalrente am schwedischen Modell orientieren könnte.
Nina: Kapitalrente, was heißt das konkret?
Martin: Damit ist gemeint, dass ein Teil der Altersvorsorge nicht nur über die klassische gesetzliche Rente läuft, sondern zusätzlich über eine Art staatlich organisierte Kapitalanlage am Aktienmarkt. In Schweden macht das der Staatsfonds AP7, der die Gelder kostengünstig und breit gestreut anlegt.
Nina: Und das soll besser funktionieren als unser System?
Martin: Die Idee ist, dass eine unabhängige Institution mit klarem gesetzlichem Auftrag langfristig für Renditen sorgt, ohne dass das Geld für andere Zwecke verwendet wird. Entscheidend wären dabei Transparenz und die Garantie, dass die Beiträge tatsächlich nur der Altersvorsorge dienen.
Nina: Was würde das für den Einzelnen bedeuten, wenn es käme?
Martin: Das ist aktuell noch offen, denn es handelt sich um ein politisches Vorhaben, das noch ausgestaltet werden muss. Wichtig zu wissen: Solche Modelle sind langfristig angelegt und ersetzen nicht die gesetzliche Rente, sondern würden sie ergänzen. Wie genau sich das auf einzelne Beitragszahler auswirkt, hängt stark von der konkreten Umsetzung ab.
Martin: Bleiben wir beim Thema Zukunftsplanung, aber jetzt geht's um Wohneigentum. Das Handelsblatt hat sich angeschaut, wo sich der Traum vom Eigenheim in Deutschland überhaupt noch realisieren lässt.
Nina: Ich hab das Gefühl, das wird für viele Leute immer schwieriger.
Martin: Die Zahlen bestätigen das leider. Nur rund 39 Prozent der 30- bis 44-jährigen Miethaushalte könnten sich laut Erschwinglichkeitsbarometer eine Immobilienfinanzierung überhaupt leisten. Im Schnitt braucht man etwa 131.000 Euro Eigenkapital.
Nina: Das ist eine ganze Menge Geld, gerade für junge Familien.
Martin: Genau, und in Metropolen wie München, Berlin oder Hamburg ist es besonders schwer. Aber die Analyse zeigt auch: außerhalb dieser Städte gibt es durchaus noch bezahlbarere Regionen, wenn man bereit ist, sich Stadtviertel und Umland genauer anzusehen.
Nina: Und was ist mit diesen Hausverlosungen, von denen man neuerdings hört?
Martin: Solche Angebote, bei denen Häuser quasi verlost werden, tauchen tatsächlich häufiger auf, weil klassische Finanzierungswege für manche einfach nicht mehr funktionieren. Hier ist aber Vorsicht geboten: Solche Verlosungen sind kein verlässlicher Weg zum Eigenheim und ersetzen keine solide Finanzierungsplanung. Wer über einen Immobilienkauf nachdenkt, sollte sich lieber ausführlich beraten lassen und die eigene Situation realistisch einschätzen.
Martin: Zum Schluss noch ein wichtiges Thema für alle, die mit geringerem Einkommen zur Miete wohnen oder eine Wohnung besitzen: das Wohngeld.
Nina: Das betrifft ja eine ganze Menge Haushalte.
Martin: Genau, Wohngeld unterstützt Mieter und auch Eigentümer mit geringem Einkommen bei den Wohnkosten. Im Schnitt sind das etwa 300 Euro im Monat, die Höhe hängt aber von Haushaltsgröße, Einkommen und der Mietstufe der jeweiligen Stadt ab.
Nina: Wer ist denn davon ausgeschlossen?
Martin: Bürgergeld- und Grundsicherungsempfänger bekommen kein zusätzliches Wohngeld, das ist in diesen Leistungen schon enthalten. Meist gilt das auch für Bafög-Empfänger. Familien mit Wohngeldanspruch können aber oft zusätzlich den Kinderzuschlag beantragen.
Nina: Wie läuft die Antragstellung ab?
Martin: Der Antrag wird bei der örtlichen Wohngeldbehörde gestellt, formlos oder mit einem Vordruck. Man sollte allerdings Geduld mitbringen, die Bearbeitung kann bis zu sechs Monate dauern.
Nina: Das ist lang, wenn man das Geld eigentlich dringend braucht.
Martin: Genau deshalb lohnt es sich, frühzeitig einen Antrag zu stellen. Und ein Punkt, den man im Blick haben sollte: Für das Jahr 2026 wird über Kürzungen beim Wohngeld diskutiert, im Gespräch sind bis zu 40 Prozent weniger, aus Sparzwängen im Bundeshaushalt. Ob und wie das umgesetzt wird, ist aber noch nicht entschieden.
Nina: Das würde ja gerade die Haushalte treffen, die eh schon wenig Spielraum haben.
Martin: Genau deshalb behalten wir das Thema im Blick und berichten, sobald es konkretere Beschlüsse gibt.
Martin: Damit sind wir am Ende unserer heutigen Themen. Kurz zusammengefasst: Beim Festgeld auf Kündigungsfristen und Steuerfreibeträge achten, in der Autoindustrie zeichnen sich neue Spannungen bei Porsche ab, bei der Altersvorsorge könnte Schweden als Vorbild dienen, Wohneigentum bleibt vor allem in Metropolen schwierig, und beim Wohngeld lohnt sich frühzeitiges Handeln, gerade mit Blick auf mögliche Kürzungen 2026.
Nina: Danke Martin, war wieder sehr aufschlussreich. Bis zur nächsten Folge von Geld und Alltag.
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