Geldanlage im Check: Kredite, Zinsen und Steuern auf dem Prüfstand (24.08.2026)
Krankenversicherung, Schulden, Geldanlage und Zinsen: Wir klären, was bei Steuern auf Fest- und Tagesgeld wichtig ist – und warum die automatische Verlängerung bei Creditplus zur Falle werden kann.
In dieser Folge
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Ratgeber Krankenversicherung: Verbraucherzentrale bietet umfassenden Themenüberblick
Verbraucher Zentrale GeldDie Verbraucherzentrale stellt eine umfangreiche Sammlung von Ratgeberartikeln rund um das Thema Krankenversicherung bereit, die zahlreiche praxisrelevante Fragen abdeckt. Behandelt werden unter anderem Kassenleistungen bei Zahnbehandlungen, Auslandskrankenversicherung, Beitragssteigerungen in der privaten Krankenversicherung, Bonusprogramme, die elektronische Patientenakte, Familienversicherung, Vorsorgeuntersuchungen sowie Rechte bei Hilfsmitteln, Krankengeld und Kassenwechsel. Zusätzlich werden spezielle Situationen wie die Krankenversicherung von Rentner:innen, freiwillig Versicherten und Auswandernden erläutert, um Versicherten fundierte Entscheidungen in unterschiedlichen Lebenslagen zu ermöglichen.
Original - 02
Ratgeber-Übersicht: Kredit, Schulden und Insolvenz
Verbraucher Zentrale GeldDie Verbraucherzentrale bietet eine umfassende Sammlung von Ratgebern zu Finanzthemen wie Pfändungsschutzkonto, Inkassoforderungen, Mahnverfahren, Kreditverträgen und Energieschulden. Die Artikel klären unter anderem über den Umgang mit unseriösen Inkassoschreiben, die Voraussetzungen für BAföG und Kinderzuschlag sowie über Rechte bei Kreditwiderruf und Erbausschlagung auf. Zudem wird über einen Gerichtsfall berichtet, in dem der Bundesgerichtshof eine Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands gegen die EOS Investment GmbH wegen angeblich überhöhter Inkassogebühren abgewiesen hat.
Original - 03
Verbraucherzentrale: Ratgeberübersicht zu Geldanlage, Bankkonten und Verbraucherschutz
Verbraucher Zentrale GeldDie Verbraucherzentrale bietet eine umfassende Sammlung von Ratgeberartikeln zu Finanzthemen, die von Aktien und Dividenden über ETFs, Anleihen und nachhaltige Geldanlagen bis hin zu riskanten Anlageformen wie Bitcoin, Börsenbriefen oder ELTIFs reichen. Weitere Schwerpunkte liegen auf praktischen Bankfragen wie Kontowechsel, Gebühren, Basiskonten für Neuankömmlinge, Bankgeschäften mit Minderjährigen sowie dem Schutz vor Betrug im Urlaub und unbemerkten Kontoabbuchungen. Ergänzt wird die Übersicht durch rechtliche Einordnungen, etwa zu BGH-Urteilen bei Girokontogebühren, sowie Grundlagenwissen zur gesetzlichen Rente und zum sicheren Einstieg in die Geldanlage.
Original - 04
Festgeldzinsen versteuern: Was Sparer über Abgeltungsteuer, Freibeträge und Auslandskonten wissen müssen
FinanztippAuf Zinsen aus Festgeld fallen in Deutschland 25 Prozent Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an, wobei der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person (2.000 Euro für Paare) jährlich steuerfrei bleibt. Bei deutschen Banken wird die Steuer meist automatisch abgeführt, sofern kein Freistellungsauftrag vorliegt, während bei ausländischen Banken die Zinsen eigenständig über die Anlage KAP in der Steuererklärung angegeben werden müssen. Besonders in Ländern wie Österreich, Spanien oder Portugal drohen zusätzliche Quellensteuern, die sich durch spezielle Formulare vermeiden oder erstatten lassen, weshalb Finanztip von Anlagen in solchen Staaten eher abrät.
Original - 05
Zinsen auf Tagesgeld: So funktioniert die Besteuerung
FinanztippAuf Zinserträge aus Tagesgeldkonten fallen in Deutschland 25 Prozent Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an, wobei der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person (2.000 Euro für Paare) jährlich steuerfrei bleibt und über einen Freistellungsauftrag oder die Steuererklärung genutzt werden kann. Deutsche Banken führen die Steuer meist automatisch ab, während bei ausländischen Banken oft keine automatische Abführung erfolgt und Anleger die Zinsen selbst über die Anlage KAP in der Steuererklärung angeben müssen. In einigen Ländern wie Österreich wird zusätzlich eine Quellensteuer erhoben, die sich durch entsprechende Formulare vermeiden oder erstatten lassen kann, wobei die deutsche Steuerpflicht davon unberührt bleibt.
Original - 06
Festgeld der Creditplus Bank: Attraktive Zinsen mit Tücke bei automatischer Verlängerung
FinanztippDie Creditplus Bank bietet Festgeldlaufzeiten von 3 bis 84 Monaten mit Zinsen zwischen 2,45 und 2,76 Prozent an, wobei Finanztip aus Liquiditätsgründen maximal 36 Monate empfiehlt. Kundinnen und Kunden müssen die Anlage spätestens drei Werktage vor Laufzeitende kündigen, da sich das Festgeld sonst automatisch verlängert – bei unterjährigen Laufzeiten um die vorherige Dauer, ansonsten um 12 Monate zum dann aktuellen Zinssatz. Das Konto lässt sich direkt bei Creditplus oder über die Plattformen Raisin und Zinspilot eröffnen, wobei ein Online-Zugang fehlt und Anliegen telefonisch über die Festgeld-Hotline geklärt werden müssen; die Mindestanlage liegt bei 5.000 Euro.
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Ratgeber Krankenversicherung: Verbraucherzentrale bietet umfassenden Themenüberblick
Verbraucher Zentrale GeldDie Verbraucherzentrale stellt eine umfangreiche Sammlung von Ratgeberartikeln rund um das Thema Krankenversicherung bereit, die zahlreiche praxisrelevante Fragen abdeckt. Behandelt werden unter anderem Kassenleistungen bei Zahnbehandlungen, Auslandskrankenversicherung, Beitragssteigerungen in der privaten Krankenversicherung, Bonusprogramme, die elektronische Patientenakte, Familienversicherung, Vorsorgeuntersuchungen sowie Rechte bei Hilfsmitteln, Krankengeld und Kassenwechsel. Zusätzlich werden spezielle Situationen wie die Krankenversicherung von Rentner:innen, freiwillig Versicherten und Auswandernden erläutert, um Versicherten fundierte Entscheidungen in unterschiedlichen Lebenslagen zu ermöglichen.
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Ratgeber-Übersicht: Kredit, Schulden und Insolvenz
Verbraucher Zentrale GeldDie Verbraucherzentrale bietet eine umfassende Sammlung von Ratgebern zu Finanzthemen wie Pfändungsschutzkonto, Inkassoforderungen, Mahnverfahren, Kreditverträgen und Energieschulden. Die Artikel klären unter anderem über den Umgang mit unseriösen Inkassoschreiben, die Voraussetzungen für BAföG und Kinderzuschlag sowie über Rechte bei Kreditwiderruf und Erbausschlagung auf. Zudem wird über einen Gerichtsfall berichtet, in dem der Bundesgerichtshof eine Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands gegen die EOS Investment GmbH wegen angeblich überhöhter Inkassogebühren abgewiesen hat.
Original - 03
Verbraucherzentrale: Ratgeberübersicht zu Geldanlage, Bankkonten und Verbraucherschutz
Verbraucher Zentrale GeldDie Verbraucherzentrale bietet eine umfassende Sammlung von Ratgeberartikeln zu Finanzthemen, die von Aktien und Dividenden über ETFs, Anleihen und nachhaltige Geldanlagen bis hin zu riskanten Anlageformen wie Bitcoin, Börsenbriefen oder ELTIFs reichen. Weitere Schwerpunkte liegen auf praktischen Bankfragen wie Kontowechsel, Gebühren, Basiskonten für Neuankömmlinge, Bankgeschäften mit Minderjährigen sowie dem Schutz vor Betrug im Urlaub und unbemerkten Kontoabbuchungen. Ergänzt wird die Übersicht durch rechtliche Einordnungen, etwa zu BGH-Urteilen bei Girokontogebühren, sowie Grundlagenwissen zur gesetzlichen Rente und zum sicheren Einstieg in die Geldanlage.
Original - 04
Festgeldzinsen versteuern: Was Sparer über Abgeltungsteuer, Freibeträge und Auslandskonten wissen müssen
FinanztippAuf Zinsen aus Festgeld fallen in Deutschland 25 Prozent Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an, wobei der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person (2.000 Euro für Paare) jährlich steuerfrei bleibt. Bei deutschen Banken wird die Steuer meist automatisch abgeführt, sofern kein Freistellungsauftrag vorliegt, während bei ausländischen Banken die Zinsen eigenständig über die Anlage KAP in der Steuererklärung angegeben werden müssen. Besonders in Ländern wie Österreich, Spanien oder Portugal drohen zusätzliche Quellensteuern, die sich durch spezielle Formulare vermeiden oder erstatten lassen, weshalb Finanztip von Anlagen in solchen Staaten eher abrät.
Original - 05
Zinsen auf Tagesgeld: So funktioniert die Besteuerung
FinanztippAuf Zinserträge aus Tagesgeldkonten fallen in Deutschland 25 Prozent Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an, wobei der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person (2.000 Euro für Paare) jährlich steuerfrei bleibt und über einen Freistellungsauftrag oder die Steuererklärung genutzt werden kann. Deutsche Banken führen die Steuer meist automatisch ab, während bei ausländischen Banken oft keine automatische Abführung erfolgt und Anleger die Zinsen selbst über die Anlage KAP in der Steuererklärung angeben müssen. In einigen Ländern wie Österreich wird zusätzlich eine Quellensteuer erhoben, die sich durch entsprechende Formulare vermeiden oder erstatten lassen kann, wobei die deutsche Steuerpflicht davon unberührt bleibt.
Original - 06
Festgeld der Creditplus Bank: Attraktive Zinsen mit Tücke bei automatischer Verlängerung
FinanztippDie Creditplus Bank bietet Festgeldlaufzeiten von 3 bis 84 Monaten mit Zinsen zwischen 2,45 und 2,76 Prozent an, wobei Finanztip aus Liquiditätsgründen maximal 36 Monate empfiehlt. Kundinnen und Kunden müssen die Anlage spätestens drei Werktage vor Laufzeitende kündigen, da sich das Festgeld sonst automatisch verlängert – bei unterjährigen Laufzeiten um die vorherige Dauer, ansonsten um 12 Monate zum dann aktuellen Zinssatz. Das Konto lässt sich direkt bei Creditplus oder über die Plattformen Raisin und Zinspilot eröffnen, wobei ein Online-Zugang fehlt und Anliegen telefonisch über die Festgeld-Hotline geklärt werden müssen; die Mindestanlage liegt bei 5.000 Euro.
Original
Häufige Fragen
Welche Themen deckt der Ratgeber der Verbraucherzentrale zur Krankenversicherung ab?
Er behandelt u. a. Kassenleistungen bei Zahnbehandlungen, Auslandskrankenversicherung, Beitragssteigerungen in der PKV, Bonusprogramme, die elektronische Patientenakte, Familienversicherung sowie Sonderfälle wie Rentner:innen, freiwillig Versicherte und Auswandernde.
Wie hilft die Verbraucherzentrale Betroffenen bei Inkasso- und Mahnverfahren?
Sie klärt über den Umgang mit unseriösen Inkassoschreiben, Mahnverfahren und Pfändungsschutzkonten auf und informiert über Rechte bei Kreditwiderruf sowie über ein BGH-Urteil, das eine Klage gegen überhöhte Inkassogebühren der EOS Investment GmbH abgewiesen hat.
Welche Geldanlage- und Bankthemen behandelt die Verbraucherzentrale?
Die Übersicht reicht von Aktien, ETFs und nachhaltigen Anlagen bis zu riskanten Formen wie Bitcoin oder ELTIFs, ergänzt um praktische Bankfragen wie Kontowechsel, Gebühren, Basiskonten und Betrugsschutz im Urlaub.
Muss ich Zinsen aus Festgeld und Tagesgeld in Deutschland versteuern?
Ja, es fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer an, wobei der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro (2.000 Euro für Paare) jährlich steuerfrei bleibt; bei deutschen Banken erfolgt der Steuerabzug meist automatisch.
Was ist bei Zinserträgen von ausländischen Banken steuerlich zu beachten?
Ausländische Banken führen die Abgeltungsteuer meist nicht automatisch ab, sodass Anleger die Zinsen selbst über die Anlage KAP in der Steuererklärung angeben müssen; in Ländern wie Österreich, Spanien oder Portugal kann zusätzlich eine Quellensteuer anfallen, die sich über spezielle Formulare vermeiden oder erstatten lässt.
Vollständiges Transkript
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Martin: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Geld und Alltag. Ich bin Martin, und wie immer ist meine Kollegin Nina bei mir, die für euch die Fragen stellt, die sich wirklich jeder stellt. Hallo Nina.
Nina: Hallo Martin. Und heute haben wir wieder einiges auf dem Zettel, oder? Ich hab gesehen, es geht viel um Sparen, Zinsen und Versicherungen.
Martin: Genau, ein bunter Strauß an Verbraucherthemen. Wir fangen an mit etwas, das eigentlich jeden betrifft, aber viele erst merken, wenn's zu spät ist: Krankenversicherung. Die Verbraucherzentrale hat gerade eine große Ratgeber-Sammlung zu dem Thema veröffentlicht.
Nina: Was steht da drin? Also, worum geht's konkret?
Martin: Ziemlich viel, ehrlich gesagt. Von Zahnbehandlungen und was die Kasse eigentlich zahlt, über Auslandskrankenversicherung, Beitragssteigerungen bei privaten Kassen, bis hin zur elektronischen Patientenakte und Familienversicherung. Auch Themen wie Kassenwechsel oder Rechte bei Hilfsmitteln werden erklärt.
Nina: [pauses] Beitragssteigerungen bei der privaten Kasse, das klingt für viele erstmal beängstigend. Was bedeutet das im Alltag?
Martin: Also, gerade Privatversicherte merken ja oft erst nach Jahren, dass die Beiträge deutlich steigen können, teilweise überraschend stark. Die Verbraucherzentrale erklärt da, worauf man achten kann und welche Rechte man beim Kassenwechsel hat. Das ist besonders für Leute relevant, die über einen Wechsel nachdenken, aber auch für Rentnerinnen und Rentner oder freiwillig Versicherte, für die gelten nämlich oft andere Regeln.
Nina: Also eher ein Nachschlagewerk, wenn man gerade in so einer Situation steckt.
Martin: Genau, kein Grund zur Panik, aber gut zu wissen, dass es diese Übersicht gibt, wenn man konkrete Fragen hat.
Nina: Okay, was kommt als Nächstes?
Martin: Ein Thema, das leider auch immer mehr Menschen betrifft: Kredite, Schulden und im schlimmsten Fall Insolvenz. Auch hier hat die Verbraucherzentrale eine große Ratgeber-Sammlung zusammengestellt.
Nina: Was für Fragen werden da beantwortet?
Martin: Zum Beispiel, wie ein Pfändungsschutzkonto funktioniert, wie man mit Inkassoschreiben umgeht, was beim Mahnverfahren zu beachten ist oder wie ein Kreditwiderruf abläuft. Auch Energieschulden sind ein Thema, also wenn Strom- oder Gasrechnungen nicht mehr bezahlt werden können.
Nina: Inkassoschreiben, da wird ja auch viel Unseriöses verschickt, oder?
Martin: Ja, genau deswegen ist das relevant. Es gibt tatsächlich einen aktuellen Gerichtsfall dazu: Der Bundesgerichtshof hat eine Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands gegen die EOS Investment GmbH abgewiesen. Es ging um angeblich überhöhte Inkassogebühren.
Nina: Und was heißt das jetzt für Leute, die so ein Schreiben bekommen?
Martin: Man sollte solche Schreiben nicht einfach ignorieren, aber auch nicht sofort in Panik verfallen. Am besten genau prüfen, ob die Forderung überhaupt berechtigt ist, und im Zweifel bei der Verbraucherzentrale nachfragen. Nicht jedes Inkassoschreiben ist automatisch rechtmäßig, aber dieser konkrete Fall zeigt, dass Gerichte die Gebührenpraxis nicht generell für unzulässig erklären.
Nina: Verstehe. Kommen wir zum dritten Thema?
Martin: Ja, und das ist quasi der dritte Teil dieser großen Ratgeber-Reihe: Geldanlage, Bankkonten und Verbraucherschutz. Auch hier wieder eine breite Sammlung, von Aktien und ETFs bis zu riskanteren Sachen wie Bitcoin oder Börsenbriefen.
Nina: [laughs] Bitcoin und Börsenbriefe in einem Atemzug mit ETFs, das ist schon eine große Spannbreite.
Martin: Stimmt, aber genau das macht es ja aus: Die Verbraucherzentrale ordnet ein, wie riskant verschiedene Anlageformen sind, ohne konkrete Kaufempfehlungen zu geben. Es geht eher um Grundlagenwissen, damit man selbst besser einschätzen kann, was zu einem passt.
Nina: Und was ist mit den praktischen Bankfragen, die du erwähnt hast?
Martin: Da geht's zum Beispiel um Kontowechsel, Gebühren, Basiskonten für Menschen, die neu in Deutschland sind, oder Bankgeschäfte mit Minderjährigen. Auch der Schutz vor Betrug im Urlaub wird behandelt, also was man tun kann, wenn plötzlich unbekannte Abbuchungen auf dem Konto auftauchen.
Nina: Das mit den unbemerkten Abbuchungen, das passiert bestimmt öfter, als man denkt.
Martin: Ja, gerade im Urlaub, wenn man die Kontobewegungen nicht so im Blick hat wie sonst. Deshalb der Tipp: regelmäßig checken, auch unterwegs, und bei Unstimmigkeiten schnell die Bank kontaktieren.
Nina: Gut zu wissen. Kommen wir zu den Zinsen? Das war ja auch ein größeres Thema.
Martin: Genau, und zwar gleich zweimal: einmal Festgeld, einmal Tagesgeld. Beide Ratgeber von Finanztip drehen sich um die Frage, wie Zinserträge eigentlich versteuert werden.
Nina: Das ist doch bestimmt für viele relevant, gerade weil die Zinsen ja wieder gestiegen sind in den letzten Jahren.
Martin: Absolut. Also, grundsätzlich gilt: Auf Zinserträge fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an, plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Aber es gibt einen Sparerpauschbetrag, der bleibt steuerfrei: 1000 Euro pro Person, bei Paaren 2000 Euro im Jahr.
Nina: Also erst über dieser Grenze wird überhaupt Steuer fällig?
Martin: Genau. Und bei deutschen Banken läuft das meistens automatisch, die führen die Steuer direkt ab, sofern man keinen Freistellungsauftrag eingerichtet hat. Bei ausländischen Banken sieht's anders aus.
Nina: Wie meinst du das?
Martin: Da muss man die Zinsen selbst in der Steuererklärung angeben, über die sogenannte Anlage KAP. Und in manchen Ländern, etwa Österreich, Spanien oder Portugal, wird zusätzlich eine Quellensteuer erhoben.
Nina: Das heißt, man zahlt am Ende doppelt Steuer?
Martin: Nicht ganz, aber es wird komplizierter. Man kann die ausländische Quellensteuer meist über spezielle Formulare vermeiden oder sich erstatten lassen, aber das ist zusätzlicher Aufwand. Deshalb rät Finanztip eher dazu, das gut abzuwägen, bevor man sein Geld bei einer ausländischen Bank anlegt.
Nina: Klingt nach einer Sache, wo man sich vorher wirklich informieren sollte, statt einfach dem höchsten Zins zu folgen.
Martin: Genau das ist der Punkt. Der Zinssatz allein sagt nicht alles über das, was am Ende netto übrig bleibt.
Nina: Und dann gab's noch ein konkretes Angebot, oder? Von der Creditplus Bank?
Martin: Ja, ein aktuelles Beispiel, an dem man das eben Gesagte gut zeigen kann. Die Creditplus Bank bietet Festgeld mit Laufzeiten von drei bis 84 Monaten an, mit Zinsen zwischen 2,45 und 2,76 Prozent.
Nina: Das klingt erstmal ordentlich. Wo ist der Haken?
Martin: Finanztip weist darauf hin, dass man aus Liquiditätsgründen eher nicht länger als 36 Monate binden sollte, also sein Geld nicht zu lange festlegen sollte. Und der eigentliche Knackpunkt: Wenn man die Anlage nicht rechtzeitig kündigt, verlängert sie sich automatisch.
Nina: Automatisch? Das heißt, man muss selbst aktiv werden, sonst läuft's einfach weiter?
Martin: Genau, und zwar spätestens drei Werktage vor Ende der Laufzeit muss man kündigen. Sonst verlängert sich das Festgeld, bei kürzeren Laufzeiten um die vorherige Dauer, sonst gleich um zwölf Monate, zum dann aktuellen Zinssatz, der ja auch niedriger sein kann.
Nina: Das ist wirklich ein Punkt, den man sich im Kalender markieren sollte.
Martin: Definitiv. Und noch etwas: Bei Creditplus gibt es keinen eigenen Online-Zugang für Anliegen, man muss telefonisch über eine Festgeld-Hotline gehen. Die Mindestanlage liegt außerdem bei 5000 Euro, und eröffnen kann man das Konto direkt oder über Plattformen wie Raisin oder Zinspilot.
Nina: Also, bevor man irgendwo Geld anlegt, lohnt es sich wirklich, die Bedingungen genau zu lesen, nicht nur auf den Zinssatz zu schauen.
Martin: Genau das ist die Kernbotschaft heute, eigentlich bei fast allen Themen. Ob Krankenversicherung, Kredit oder Festgeld: Die Details entscheiden oft mehr als die großen Zahlen, die zuerst ins Auge fallen.
Nina: [laughs] Klingt nach einem guten Schlusswort.
Martin: Fassen wir also zusammen: Die Verbraucherzentrale hat drei große Ratgeber-Sammlungen veröffentlicht, zu Krankenversicherung, zu Kredit und Schulden, und zu Geldanlage und Bankkonten. Wer da gerade eine konkrete Frage hat, findet dort viele Antworten. Und bei Zinserträgen aus Festgeld oder Tagesgeld gilt: Steuer nicht vergessen, aber der Sparerpauschbetrag hilft. Und bei Festgeldangeboten wie dem von Creditplus lohnt sich ein Blick auf Kündigungsfristen und automatische Verlängerung.
Nina: Danke Martin, war wieder sehr hilfreich. Und an alle Hörerinnen und Hörer: Schaut ruhig mal in die Ratgeber, wenn euch eins der Themen betrifft, es lohnt sich wirklich.
Martin: Danke euch fürs Zuhören, bis zur nächsten Folge von Geld und Alltag.
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