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Geld & Alltag
Folge 4331.08.20269:04 KI-vertont

Baufinanzierung, Sparerpauschbetrag und Riester-Reform: Ihr Geld-Ratgeber (31.08.2026)

Baufinanzierung, Geldanlage, Riester-Reform und Pflegeantrag: Die Verbraucherzentrale liefert Ratgeber-Wissen für alle Geldfragen – plus Steuertipps, wie Anleger ihren Sparerpauschbetrag optimal nutzen.

Themen

In dieser Folge

06
  1. 01

    Ratgeber-Übersicht: Bau- und Immobilienfinanzierung

    Verbraucher Zentrale Geld

    Die Verbraucherzentralen bieten eine umfassende Sammlung von Ratgebern rund um Bau- und Immobilienfinanzierung, die Themen wie Vorfälligkeitsentschädigung, Bausparverträge, staatliche Förderungen, Grundschuld sowie den Umgang mit Zahlungsschwierigkeiten bei Krediten behandeln. Besonders hervorgehoben werden aktuelle Entwicklungen wie unzulässige Bausparkassen-Kontoentgelte laut BGH-Urteil, drohende Kündigungen gut verzinster Altverträge sowie Risiken bei Teilverkauf, Umkehrhypothek und komplizierten Sofortfinanzierungsmodellen. Zudem werden praktische Hilfen wie Musterbriefe, ein Finanzglossar und Podcasts bereitgestellt, um Verbraucher bei fundierten Entscheidungen zur Immobilienfinanzierung zu unterstützen.

    Original
  2. 02

    Verbraucherzentrale bietet umfassenden Ratgeber zu Geld und Versicherungen

    Verbraucher Zentrale Geld

    Die Verbraucherzentrale stellt eine breite Sammlung von Ratgeberartikeln zu Finanzthemen bereit, die von Aktien und Dividenden über Geldanlagestrategien bis hin zu Bankgeschäften und Girokonten reichen. Behandelt werden unter anderem Risiken bei ETFs, Dachfonds und ELTIFs, der Umgang mit Bankgebühren und Kontowechseln, sowie Warnungen vor unseriösen Anlageformen wie Schneeballsystemen, Börsenbriefen und dubiosen Faksimile-Angeboten. Ergänzt wird das Angebot durch praktische Hinweise zu Themen wie Bezahlen im Ausland, SEPA-Lastschriften, dem Recht auf ein Basiskonto und dem Schutz vor falschen Kontoabbuchungen.

    Original
  3. 03

    Geldanlage vergleichen

    Verbracuerzentrale

    Vergleichen Sie Aktien und Festgeld und berechnen Sie, wie sich die Aufteilung auf die Rendite Ihrer Geldanlage auswirkt.

    Original
  4. 04

    Steuern auf Dividenden sparen: So nutzen Anleger den Sparerpauschbetrag optimal

    Finanzen

    Wer in Aktienfonds investiert, kann durch eine kluge Kombination aus thesaurierenden und ausschüttenden Fonds Steuern sparen, da der jährliche Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro für Einzelpersonen bzw. 2.000 Euro für Ehepaare nicht übertragbar ist. Während bei thesaurierenden Fonds Dividenden automatisch reinvestiert und erst bei Auflösung versteuert werden, fallen bei ausschüttenden Fonds bis zur Höhe des Freibetrags keine Steuern an. Ein Rechenbeispiel zeigt, dass durch geschickte Verteilung der Anlagen auf beide Fondsarten Steuerzahlungen von über 2.000 Euro vermieden und die Netto-Rendite deutlich gesteigert werden können.

    Original
  5. 05

    Riester-Reform: Altersvorsorgedepot löst geförderte Rente ab

    FAZ

    Ab dem 1. Januar 2027 dürfen Finanzdienstleister staatlich geförderte Altersvorsorgedepots anbieten, mit denen die Bundesregierung auf Schwächen der gesetzlichen Rente und anhaltende Kritik an der Riester-Rente reagiert. Das neue Altersvorsorgedepot soll die 2002 unter dem damaligen Arbeits- und Sozialminister Walter Riester eingeführte Förderrente schrittweise ersetzen. Parallel wird auch über eine Reform der Betriebsrente diskutiert, um mehr Beschäftigten Zugang zu betrieblicher Altersvorsorge und höheren Renditen zu ermöglichen.

    Original
  6. 06

    Pflegeantrag und Leistungen: Umfassender Ratgeber der Verbraucherzentrale

    Verbraucher Zentrale Geld

    Die Verbraucherzentrale bietet eine Sammlung von Ratgeberartikeln rund um Pflegeanträge, Pflegegrade und finanzielle Unterstützung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Themen sind unter anderem die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst, das Beantragen und Kombinieren von Pflegeleistungen wie Pflegegeld und Pflegesachleistungen, der Umgang mit abgelehnten Pflegegraden per Widerspruch, sowie haushaltsnahe Dienstleistungen und private Pflegezusatzversicherungen. Ergänzt wird das Angebot durch praktische Hilfsmittel wie Musterbriefe, einen Pflegegradrechner und Informationen zu aktuellen Änderungen bei den Pflegeleistungen im Jahresverlauf.

    Original
FAQ

Häufige Fragen

Welche Themen deckt der Ratgeber der Verbraucherzentrale zur Bau- und Immobilienfinanzierung ab?

Der Ratgeber behandelt unter anderem Vorfälligkeitsentschädigung, Bausparverträge, staatliche Förderungen und Grundschuld sowie aktuelle Risiken wie unzulässige Bausparkassen-Kontoentgelte, Kündigungen gut verzinster Altverträge und Modelle wie Teilverkauf oder Umkehrhypothek. Zusätzlich gibt es praktische Hilfen wie Musterbriefe, ein Finanzglossar und Podcasts.

Was bietet die Verbraucherzentrale im Bereich Geld und Versicherungen an?

Sie stellt Ratgeber zu Geldanlage, Bankgeschäften und Girokonten bereit, warnt vor riskanten Anlageformen wie ETFs, Dachfonds, ELTIFs oder Schneeballsystemen und gibt praktische Hinweise zu Themen wie Bezahlen im Ausland, SEPA-Lastschriften und dem Recht auf ein Basiskonto.

Wie kann ich Aktien und Festgeld für meine Geldanlage vergleichen?

Mit einem entsprechenden Rechner lässt sich ermitteln, wie sich unterschiedliche Aufteilungen zwischen Aktien und Festgeld auf die Gesamtrendite einer Geldanlage auswirken, sodass Anleger eine passende Mischung je nach Risikobereitschaft finden können.

Wie lässt sich der Sparerpauschbetrag optimal für Dividendenerträge nutzen?

Durch eine Kombination aus thesaurierenden und ausschüttenden Fondsanteilen können Anleger den jährlichen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro (Einzelpersonen) bzw. 2.000 Euro (Ehepaare) besser ausschöpfen, da bei ausschüttenden Fonds bis zu dieser Grenze keine Steuern anfallen, während thesaurierende Fonds Erträge erst bei Verkauf versteuern.

Was ändert sich durch die Riester-Reform ab 2027?

Ab dem 1. Januar 2027 können Finanzdienstleister staatlich geförderte Altersvorsorgedepots anbieten, die die bisherige Riester-Rente schrittweise ersetzen sollen, um Schwächen der gesetzlichen Rente auszugleichen. Parallel wird auch eine Reform der Betriebsrente diskutiert, um mehr Beschäftigten Zugang zu attraktiverer Altersvorsorge zu ermöglichen.

Vollständiges Transkript

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Martin: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Geld und Alltag. Mein Name ist Martin, und wie immer ist Nina bei mir, die ganz genau nachfragt, was neue Meldungen eigentlich für den Alltag bedeuten.

Nina: Hallo zusammen. Und heute haben wir wieder einiges auf dem Zettel, oder?

Martin: Ja, ziemlich viel sogar. Wir starten mit dem Thema Immobilienfinanzierung. Die Verbraucherzentralen haben gerade eine große Ratgeber-Sammlung dazu aktualisiert, mit einigen wichtigen aktuellen Punkten.

Nina: Was für Punkte denn genau?

Martin: Zum einen ein BGH-Urteil zu Bausparkassen. Manche Kontoentgelte, die Bausparkassen jahrelang verlangt haben, sind demnach unzulässig. Wer also einen Bausparvertrag hat, könnte theoretisch zu viel gezahlte Gebühren zurückfordern.

Nina: Das heißt, ich sollte mal in meine alten Bausparunterlagen schauen?

Martin: Genau das empfehlen die Verbraucherzentralen. Es gibt dafür sogar Musterbriefe, mit denen man das bei der Bausparkasse anfragen kann.

Nina: Und was ist mit den gut verzinsten Altverträgen, die angeblich gekündigt werden sollen?

Martin: Das ist der zweite Punkt. Einige Bausparkassen versuchen, ältere Verträge mit hohen Zinsen zu kündigen, weil die für die Kassen teuer sind. Das ist rechtlich oft umstritten, deshalb lohnt sich hier ein genauer Blick, bevor man vorschnell reagiert.

Nina: Und dann war noch was mit Teilverkauf und Umkehrhypothek, richtig? Das klingt für mich immer ein bisschen nach Rettungsanker für Eigentümer.

Martin: Genau, und da warnen die Verbraucherzentralen ausdrücklich vor Risiken. Bei einem Teilverkauf verkauft man einen Anteil seiner Immobilie, bleibt aber wohnen und zahlt dafür eine Art Nutzungsentgelt. Das kann auf Dauer teuer werden, und die Konditionen sind oft schwer zu durchschauen.

Nina: Also nichts, was man mal schnell nebenbei unterschreibt.

Martin: Auf keinen Fall. Solche Modelle sollte man sich in Ruhe erklären lassen, am besten unabhängig beraten, bevor man sich bindet.

Nina: Verstanden. Kommen wir zum zweiten Thema, das klang nach einer richtigen Materialsammlung.

Martin: Stimmt, die Verbraucherzentrale hat auch einen breiten Ratgeber zu Geld und Versicherungen veröffentlicht. Da geht es um Aktien, ETFs, Dachfonds, aber auch ganz praktische Dinge wie Bankgebühren oder den Kontowechsel.

Nina: ETFs hört man ja ständig. Was wird da konkret erklärt?

Martin: Vor allem die Risiken, die viele unterschätzen. Zum Beispiel bei komplexeren Produkten wie ELTIFs, das sind Fonds, die in weniger liquide Anlagen investieren. Da kann man sein Geld nicht einfach mal schnell abziehen, wenn man es braucht.

Nina: Das ist ja schon mal ein wichtiger Unterschied zu einem normalen Sparkonto.

Martin: Genau. Und dann gibt es Warnungen vor unseriösen Angeboten, Schneeballsysteme etwa, oder dubiose Börsenbriefe, die hohe Gewinne versprechen.

Nina: Da klingelt bei mir sofort die Alarmglocke, wenn jemand garantierte Renditen verspricht.

Martin: Zu Recht. Seriöse Geldanlage kommt eigentlich nie ohne Risiko und ohne Schwankung aus. Wer das Gegenteil verspricht, sollte kritisch hinterfragt werden.

Nina: Und was war das mit dem Basiskonto? Das betrifft ja eigentlich jeden.

Martin: Ja, das ist ein wichtiger Punkt für den Alltag. Jeder in Deutschland hat das Recht auf ein Basiskonto, unabhängig von der eigenen Bonität. Das heißt, auch wer zum Beispiel Schufa-Probleme hat, kann nicht einfach von jeder Bank abgelehnt werden.

Nina: Gut zu wissen, das kommt bestimmt öfter vor, als man denkt.

Martin: Kommen wir zum dritten Thema, das ist eher ein praktisches Werkzeug. Die Verbraucherzentrale bietet einen Vergleichsrechner für Geldanlagen an, mit dem man sich anschauen kann, wie sich eine Aufteilung zwischen Aktien und Festgeld auf die Rendite auswirkt.

Nina: Also kein Anlagetipp, sondern eher ein Rechenbeispiel zum Verstehen?

Martin: Exakt. Es geht nicht darum, was man kaufen soll, sondern darum, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie unterschiedlich sich verschiedene Aufteilungen entwickeln können, je nach Marktlage. Das kann helfen, die eigene Risikobereitschaft besser einzuschätzen.

Nina: Das ist ja eher ein Lerntool als ein Versprechen.

Martin: Richtig, und genau deshalb finde ich solche Angebote sinnvoll. Sie ersetzen keine individuelle Beratung, aber sie schaffen ein besseres Verständnis.

Nina: Dann zum vierten Thema, das klingt nach Steuern und Fonds. Sparerpauschbetrag, richtig?

Martin: Ja, ein Thema, das viele unterschätzen. Wer in Aktienfonds investiert, hat einen jährlichen Sparerpauschbetrag von tausend Euro, bei Ehepaaren zweitausend Euro. Bis zu dieser Grenze fallen auf Kapitalerträge keine Steuern an.

Nina: Und was hat das mit thesaurierenden und ausschüttenden Fonds zu tun?

Martin: Bei ausschüttenden Fonds bekommt man die Erträge direkt ausgezahlt, und die können bis zur Höhe des Freibetrags steuerfrei bleiben. Bei thesaurierenden Fonds werden die Erträge automatisch wieder investiert, versteuert wird meist erst später, beim Verkauf.

Nina: Das heißt, je nachdem wie ich das kombiniere, nutze ich meinen Freibetrag unterschiedlich gut aus?

Martin: Genau, und in dem Bericht wird ein Rechenbeispiel genannt, bei dem durch eine geschickte Verteilung über zweitausend Euro Steuern vermieden werden konnten. Wichtig ist aber, das ist immer stark von der persönlichen Situation abhängig, deshalb würde ich das nicht pauschal empfehlen, sondern eher als Denkanstoß verstehen.

Nina: Verstehe, also eher ein Beispiel, kein Universaltipp.

Martin: Genau, bei steuerlichen Fragen lohnt sich oft ein Blick in die eigene Steuererklärung oder ein Gespräch mit einer Steuerberatung, je nach Komplexität.

Nina: Gut, dann weiter zum fünften Thema, das fand ich spannend. Es geht um die Riester-Rente.

Martin: Ja, größere Neuigkeit hier. Ab Januar 2027 sollen Finanzdienstleister sogenannte Altersvorsorgedepots anbieten dürfen, staatlich gefördert. Das soll die klassische Riester-Rente schrittweise ablösen.

Nina: Warum wird die Riester-Rente denn abgelöst? Ich dachte, die war mal ganz beliebt.

Martin: War sie auch, aber sie wurde in den letzten Jahren stark kritisiert. Zu hohe Kosten, zu wenig Flexibilität, und die Garantien haben die Rendite oft ausgebremst. Das neue Altersvorsorgedepot soll flexibler sein und mehr Raum für renditestärkere Anlagen bieten.

Nina: Heißt das für Leute mit bestehendem Riester-Vertrag, dass sich sofort was ändert?

Martin: Nein, noch nicht. Das ist erstmal eine Ankündigung für 2027, und laufende Verträge laufen zunächst weiter. Parallel wird auch über eine Reform der Betriebsrente diskutiert, damit mehr Beschäftigte einfacher Zugang dazu bekommen.

Nina: Also eher ein Thema, das man im Blick behalten sollte, aber noch nicht akut handeln muss.

Martin: Genau, wir werden das sicher noch mal aufgreifen, wenn es konkreter wird.

Nina: Gut, und zum Schluss noch das Thema Pflege. Das betrifft ja viele Familien ziemlich direkt.

Martin: Ja, die Verbraucherzentrale hat einen umfassenden Ratgeber zu Pflegeanträgen veröffentlicht. Da geht es um die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst, das Beantragen von Pflegegrad und Pflegeleistungen, und auch, was man tun kann, wenn ein Antrag abgelehnt wird.

Nina: Kann man denn gegen eine Ablehnung überhaupt was machen?

Martin: Ja, es gibt das Recht auf Widerspruch, und dafür bietet die Verbraucherzentrale auch Musterbriefe an. Viele Anträge werden zunächst niedriger eingestuft, als es der tatsächlichen Situation entspricht, deshalb lohnt sich ein zweiter Blick oft.

Nina: Und der Pflegegradrechner, den ihr erwähnt habt, hilft dabei schon vorher einzuschätzen, was einem zusteht?

Martin: Genau, das ist ein praktisches Hilfsmittel, um sich vorab ein Bild zu machen, bevor der eigentliche Antrag gestellt wird. Ergänzend gibt es auch Infos zu haushaltsnahen Dienstleistungen und privaten Pflegezusatzversicherungen, falls die gesetzlichen Leistungen nicht reichen.

Nina: Das klingt nach einem Thema, bei dem man sich früh informieren sollte, bevor der Ernstfall eintritt.

Martin: Absolut, gerade weil Pflegebedürftigkeit oft plötzlich kommt und Familien dann unter Zeitdruck Entscheidungen treffen müssen.

Martin: Fassen wir noch mal kurz zusammen. Bei Bausparverträgen lohnt sich ein Blick auf mögliche zu Unrecht erhobene Gebühren. Bei Geldanlage und Versicherungen helfen die neuen Ratgeber, Risiken besser einzuschätzen. Der Sparerpauschbetrag kann bei Fondsanlagen eine Rolle spielen, hängt aber immer von der individuellen Situation ab. Und beim Thema Pflege ist es sinnvoll, sich frühzeitig mit Anträgen und Widerspruchsmöglichkeiten vertraut zu machen.

Nina: Viel Stoff heute, aber gut aufgeteilt. Danke Martin.

Martin: Sehr gerne. Dieser Podcast ist übrigens vollständig KI-generiert, alle Quellen und Hintergründe dazu findet ihr auf unserer Website. Bleibt informiert, behaltet den Überblick, und bis zur nächsten Folge von Geld und Alltag.

Nina: Bis bald, und macht's gut.

Vorlage für die Sprachsynthese. Kleinere Abweichungen zur Audio-Datei möglich.

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