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Geld & Alltag
Folge 5116.09.20269:47 KI-vertont

Baufinanzierung, Werbungskosten & steigende Anleiherenditen: Geldthemen im Check (16.09.2026)

Baufinanzierung im Check, Anleger bangen vor Zinsschocks, EZB dreht in Berlin an der Zinsschraube – plus Steuertricks fürs Finanzamt und Finanz-Tipps für werdende Eltern. Alles zu Geld & Versicherungen in dieser Folge.

Themen

In dieser Folge

06
  1. 01

    Geld & Versicherungen

    Verbraucher Zentrale Geld

    Banken drehen an der Gebührenschraube, im Versicherungsdschungel fällt der Durchblick schwer und schwarze Schafe tricksen bei der Anlageberatung. Die Verbraucherzentralen helfen in der Welt von Geld und Versicherungen.

    Original
  2. 02

    Bau- und Immobilienfinanzierung: Verbraucherzentrale gibt Überblick zu Krediten, Bausparen und Förderungen

    Verbraucher Zentrale Geld

    Die Verbraucherzentrale bündelt zahlreiche Ratgeberbeiträge rund um Bau- und Immobilienfinanzierung, darunter Themen wie vorzeitige Kreditablösung, Vorfälligkeitsentschädigung, Grundschuld sowie der Umgang mit Zahlungsschwierigkeiten bei Raten. Besonders im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen bei Bausparverträgen: Der Bundesgerichtshof erklärte jährliche Kontoentgelte in der Sparphase für unzulässig, gleichzeitig kündigen Bausparkassen zunehmend alte, gut verzinste Verträge, während neue Bausparverträge oft als unrentabel gelten. Weitere Beiträge informieren über staatliche Förderungen beim Hauskauf, Risiken von Bürgschaften unter Ehegatten, Modelle wie Teilverkauf, Umkehrhypothek und Leibrente sowie praktische Fragen zur Wohnungsbauprämie und zur realistischen Finanzierungsplanung.

    Original
  3. 03

    BofA-Umfrage: Anleger fürchten steigende Anleiherenditen als größtes Risiko

    Handelsblatt

    Laut einer Umfrage der Bank of America ist die Risikofreude internationaler Portfoliomanager im September auf den niedrigsten Stand seit drei Monaten gesunken, wobei ein ungeordneter Anstieg der Anleiherenditen als größtes Tail-Risiko gilt. Die Barreserven der Manager stiegen von 3,5 auf 3,9 Prozent, der stärkste Zuwachs seit März, während der Anteil der Aktienübergewichter leicht zurückging. Nach einem optimistischen August zeigt sich damit insgesamt eine vorsichtigere Grundstimmung unter den befragten Investoren, die zusammen rund 470 Milliarden Dollar verwalten.

    Original
  4. 04

    Finanzielle Vorbereitung für werdende Eltern

    Zeit

    Ein neuer Geldpodcast beschäftigt sich mit den wichtigsten finanziellen Fragen für werdende Eltern, darunter Elterngeld, Versicherungen und die Frage einer Heirat. Wer sich frühzeitig mit diesen Themen auseinandersetzt, kann später teure finanzielle Fehler vermeiden.

    Original
  5. 05

    Was das Finanzamt wirklich als Werbungskosten akzeptiert

    Zeit

    Der Geldpodcast geht der Frage nach, welche Ausgaben – von Airpods über Abnehmspritzen bis zum Yogalehrerkurs – tatsächlich steuerlich absetzbar sind. Dabei wird erklärt, wo realistische Sparpotenziale bei der Steuererklärung liegen und wo Steuerzahler eher enttäuscht werden, weil das Finanzamt bestimmte Kosten nicht anerkennt. Zudem wird thematisiert, in welchen Grenzfällen es sich lohnen kann, mit etwas Mut ungewöhnliche Posten dennoch anzugeben.

    Original
  6. 06

    EZB-Rat erhöht bei auswärtiger Sitzung in Berlin die Leitzinsen

    Bundesbank

    Bei der jährlichen auswärtigen Ratssitzung in Berlin, die auf Einladung der Bundesbank stattfand, beschloss der EZB-Rat einstimmig eine Anhebung der drei Leitzinssätze um jeweils 25 Basispunkte, um dem durch den Nahostkonflikt verstärkten Inflationsdruck entgegenzuwirken. Laut aktualisierter Prognose soll die Inflation im Euroraum 2026 bei 3,0 Prozent liegen und erst 2028 auf 2,1 Prozent sinken, während das Wirtschaftswachstum trotz geopolitischer Spannungen robust bleibt. Bundesbankpräsident Nagel deutete mögliche weitere restriktive Schritte an, betonte aber die Datenabhängigkeit künftiger Entscheidungen, während Lagarde, Steinmeier und Merz am Rande der Sitzung über die Zukunft Europas und dessen wirtschaftliche Herausforderungen sprachen.

    Original
FAQ

Häufige Fragen

Wie helfen Verbraucherzentralen bei Fragen zu Geld und Versicherungen?

Verbraucherzentralen bieten unabhängige Beratung zu Bankgebühren, Versicherungsverträgen und Anlageprodukten und decken dabei unseriöse Beratungspraktiken auf. So erhalten Verbraucher einen neutralen Überblick jenseits von Verkaufsinteressen der Anbieter.

Was sollte ich bei einer Immobilienfinanzierung besonders beachten?

Wichtig sind unter anderem die Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Kreditablösung, die Absicherung über die Grundschuld sowie ein realistischer Vergleich von Bausparverträgen, da viele Bausparkassen alte, gut verzinste Verträge kündigen. Auch staatliche Förderungen und Alternativen wie Teilverkauf oder Leibrente sollten in die Planung einbezogen werden.

Warum sind Anleiherenditen für Investoren derzeit ein zentrales Risiko?

Laut der BofA-Umfrage fürchten Portfoliomanager einen ungeordneten Anstieg der Anleiherenditen als größtes Tail-Risiko, was zu höheren Barreserven und vorsichtigerer Aktienpositionierung geführt hat. Dies zeigt eine insgesamt gedämpftere Risikobereitschaft nach einem optimistischeren August.

Welche steuerlichen Ausgaben werden vom Finanzamt tatsächlich anerkannt?

Nicht jede Ausgabe wie Airpods oder ein Yogalehrerkurs wird automatisch als Werbungskosten akzeptiert – entscheidend ist der klare berufliche Bezug der Kosten. In manchen Grenzfällen kann es sich trotzdem lohnen, ungewöhnliche Posten mutig anzugeben, auch wenn nicht jede Ausgabe zum Erfolg führt.

Warum hat der EZB-Rat die Leitzinsen erneut angehoben?

Der EZB-Rat erhöhte die Leitzinsen um 25 Basispunkte, um den durch den Nahostkonflikt verstärkten Inflationsdruck zu bekämpfen, da die Inflation laut Prognose erst 2028 wieder auf das Zielniveau von etwa 2 Prozent sinken soll. Trotz geopolitischer Spannungen bleibt das Wirtschaftswachstum im Euroraum robust.

Vollständiges Transkript

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Martin: Herzlich willkommen zu Geld und Alltag, ich bin Martin. Wie immer sitzt Nina mit mir hier, die für euch die Fragen stellt, die im Alltag wirklich wichtig sind. Schön, dass du da bist, Nina.

Nina: Hallo Martin, freut mich auch. Und heute haben wir wieder einiges auf der Liste, oder?

Martin: Genau, wir starten breit. Die Verbraucherzentrale hat sich mal wieder das Thema Geld und Versicherungen vorgenommen. Also Banken, die an der Gebührenschraube drehen, ein ziemlich unübersichtlicher Versicherungsdschungel, und dazu noch schwarze Schafe bei der Anlageberatung.

Nina: Das klingt jetzt erstmal sehr allgemein. Was genau meinen die denn mit Gebührenschraube?

Martin: Es geht darum, dass viele Banken bei Kontomodellen, Kreditkarten oder auch bei bestimmten Buchungen immer wieder neue Entgelte einführen oder bestehende erhöhen. Für Verbraucher heißt das ganz konkret: Es lohnt sich, mal wieder einen Blick auf die eigenen Kontoauszüge zu werfen und zu prüfen, welche Gebühren da eigentlich abgebucht werden.

Nina: Ehrlich gesagt macht das kaum jemand regelmäßig. [laughs] Aber stimmt, gerade bei Versicherungen weiß man ja oft gar nicht, was man wirklich braucht.

Martin: Genau das ist der zweite Punkt. Viele Menschen haben Versicherungen, die sich überschneiden, oder sie fehlen genau da, wo es wichtig wäre. Die Verbraucherzentralen bieten deshalb Beratung an, gerade wenn man unsicher ist, ob ein Vertrag überhaupt zur eigenen Lebenssituation passt.

Nina: Und die schwarzen Schafe bei der Anlageberatung, was ist da das Problem?

Martin: Da geht es um Fälle, in denen Berater eher Produkte verkaufen wollen, an denen sie selbst gut verdienen, statt wirklich im Interesse der Kundin oder des Kunden zu beraten. Deshalb der generelle Tipp, sich bei größeren Entscheidungen nicht nur auf eine Meinung zu verlassen, sondern ruhig mal eine zweite, unabhängige Einschätzung einzuholen.

Nina: Okay, verstehe. Kommen wir zum nächsten Thema, das betrifft ja viele direkter, oder? Bausparverträge und Immobilienfinanzierung.

Martin: Ja, das ist aktuell wirklich relevant. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass jährliche Kontoentgelte in der Sparphase von Bausparverträgen unzulässig sind. Das heißt, wer einen Bausparvertrag hat und solche Gebühren gezahlt hat, könnte unter Umständen etwas zurückfordern.

Nina: Moment, das betrifft doch bestimmt eine Menge Leute, die schon lange so einen Vertrag haben.

Martin: Genau, viele Bausparverträge laufen ja über Jahre oder sogar Jahrzehnte. Gleichzeitig kündigen manche Bausparkassen derzeit alte, noch gut verzinste Verträge, weil die für die Kassen selbst nicht mehr rentabel sind. Neue Bausparverträge gelten wiederum oft als wenig attraktiv, weil die Zinsen in der Ansparphase meist sehr niedrig sind.

Nina: Das heißt, wer schon einen alten Vertrag hat, sollte den möglichst behalten?

Martin: Das kommt wirklich auf die individuelle Situation an, da will ich nicht pauschal werden. Aber es lohnt sich definitiv, den eigenen Vertrag mal genauer anzuschauen, gerade wenn eine Kündigung durch die Bausparkasse im Raum steht. Die Verbraucherzentrale bietet dazu auch Beratung an, ebenso zu Themen wie vorzeitiger Kreditablösung oder der sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung.

Nina: Was ist das nochmal genau, diese Vorfälligkeitsentschädigung?

Martin: Das ist die Gebühr, die eine Bank verlangen kann, wenn man einen Kredit vorzeitig zurückzahlt, also bevor die vereinbarte Zinsbindung endet. Die Bank verliert ja dadurch erwartete Zinseinnahmen, und dafür wird man in gewissem Rahmen entschädigt, im wahrsten Sinne des Wortes.

Nina: Verstehe. Und dann gab's da noch was zu Zahlungsschwierigkeiten bei Raten, oder?

Martin: Ja, auch das ist Teil der Beiträge. Falls jemand merkt, dass die monatliche Rate für die Immobilie zunehmend schwerfällt, ist es wichtig, frühzeitig mit der Bank zu sprechen, statt einfach Zahlungen ausfallen zu lassen. Es gibt oft Möglichkeiten wie eine vorübergehende Ratensenkung oder Umschuldung, aber das sollte man wirklich individuell und rechtzeitig klären.

Nina: Gut zu wissen. [pauses] Dann haben wir noch eine Meldung, die eher aus der großen Finanzwelt kommt, oder? Diese Umfrage unter Fondsmanagern.

Martin: Genau, die Bank of America befragt regelmäßig große institutionelle Investoren, also Leute, die zusammen wirklich viel Geld verwalten, in diesem Fall rund 470 Milliarden Dollar. Aktuell zeigt sich, dass diese Manager vorsichtiger geworden sind und mehr Bargeld halten als noch im August.

Nina: Und was heißt das für uns ganz normale Sparerinnen und Sparer?

Martin: Ehrlich gesagt relativ wenig direkt. Das ist eher ein Stimmungsbarometer für die Finanzmärkte, kein Signal für private Haushalte, jetzt irgendetwas zu verändern. Es zeigt einfach, dass große Investoren aktuell etwas vorsichtiger sind, unter anderem wegen der Sorge vor steigenden Anleiherenditen. Für die eigene Geldanlage sollte man sich davon aber nicht verrückt machen lassen.

Nina: Gut, das beruhigt mich schon mal. [laughs] Kommen wir zu was Persönlicherem, dieser Podcast-Tipp zur finanziellen Vorbereitung für werdende Eltern.

Martin: Ja, das fand ich spannend, weil es genau die Fragen aufgreift, die viele werdende Eltern eher spät stellen. Also Elterngeld, Versicherungen, und auch die Frage, ob eine Heirat aus finanzieller Sicht sinnvoll wäre.

Nina: Warum ist gerade der Zeitpunkt so wichtig? Kann man das nicht einfach regeln, wenn das Kind da ist?

Martin: Man kann natürlich, aber bestimmte Entscheidungen wirken sich früher aus, als man denkt. Beim Elterngeld zum Beispiel spielt oft das Einkommen der letzten Monate vor der Geburt eine Rolle. Wer da rechtzeitig informiert ist, kann teure Überraschungen vermeiden.

Nina: Und bei den Versicherungen, was meinst du konkret?

Martin: Da geht es zum Beispiel um die Frage, ob und wie ein Kind mitversichert ist, oder ob bestehende Verträge wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung angepasst werden sollten. Das hängt aber wirklich von der individuellen Situation ab, deswegen kann man das nicht pauschal beantworten, aber sich frühzeitig informieren, kann helfen, unnötigen Stress zu vermeiden.

Nina: Macht Sinn. Und dann noch das Thema Steuern, Werbungskosten, das klang beim Lesen fast ein bisschen kurios.

Martin: [laughs] Ja, es ging tatsächlich um Beispiele wie Kopfhörer, Abnehmspritzen oder einen Yogalehrerkurs, und ob sowas beim Finanzamt als Werbungskosten anerkannt wird.

Nina: Und, wird's anerkannt?

Martin: Kommt stark drauf an, wie eng der Bezug zum Beruf ist. Grundsätzlich gilt, Werbungskosten müssen beruflich veranlasst sein. Also wenn jemand zum Beispiel im Homeoffice arbeitet und dafür Kopfhörer für Videokonferenzen braucht, kann das eher anerkannt werden, als wenn es rein privat genutzt wird.

Nina: Und bei sowas wie dem Yogalehrerkurs?

Martin: Das wird schon schwieriger, außer es gibt einen klaren beruflichen Zusammenhang, zum Beispiel wenn jemand als Fitnesstrainerin arbeitet und sich dadurch fortbildet. Bei ungewöhnlichen Ausgaben kann es sich manchmal lohnen, sie trotzdem anzugeben, aber man sollte realistisch bleiben, was am Ende tatsächlich akzeptiert wird. Individuelle Steuerfragen bespricht man am besten direkt mit einer Steuerberatung oder der Lohnsteuerhilfe.

Nina: Okay, verstanden. Und jetzt noch das große Thema zum Schluss, die Leitzinsen.

Martin: Genau, der EZB-Rat hat bei einer auswärtigen Sitzung in Berlin beschlossen, die drei Leitzinssätze um jeweils 25 Basispunkte anzuheben. Hintergrund ist der Inflationsdruck, der laut aktueller Prognose zumindest bis ins Jahr 2026 bei rund 3 Prozent liegen könnte, bevor er sich später wieder Richtung 2 Prozent bewegen soll.

Nina: Und was heißt das jetzt konkret für uns? Werden Kredite teurer?

Martin: Grundsätzlich können höhere Leitzinsen dazu führen, dass auch Kredite, etwa für Immobilien oder Konsumzwecke, teurer werden, weil sich Banken selbst zu höheren Zinsen refinanzieren. Gleichzeitig kann es für Sparerinnen und Sparer auch positive Seiten haben, etwa bei Tagesgeld oder Festgeld, wo die Zinsen tendenziell mitziehen könnten.

Nina: Also nicht nur schlechte Nachrichten.

Martin: Nein, es ist wie so oft eine Mischung. Für Menschen, die gerade eine Finanzierung planen, kann es sich lohnen, sich frühzeitig über aktuelle Konditionen zu informieren. Für alle, die sparen, kann es sich lohnen, mal zu vergleichen, wie sich die Zinsen bei der eigenen Bank entwickeln. Wichtig ist, das nicht als Grund zur Panik zu sehen, sondern einfach als Anlass, die eigene Situation mal wieder zu überprüfen.

Martin: Gut, dann fassen wir nochmal zusammen. Es lohnt sich, die eigenen Kontogebühren und Versicherungen ab und zu zu checken, bei Bausparverträgen auf mögliche unzulässige Gebühren zu achten, bei größeren Finanzierungsentscheidungen aktuelle Konditionen im Blick zu behalten, und bei Elternschaft und Steuererklärung rechtzeitig die relevanten Fragen zu klären. Panik ist bei keinem dieser Themen angebracht, aber ein bisschen Überblick schadet nie.

Nina: Danke Martin, war wie immer hilfreich. Und liebe Hörerinnen und Hörer, bleibt informiert, dann trefft ihr auch die besseren Entscheidungen für euren Alltag. Übrigens, dieser Podcast ist komplett KI-generiert, alle Quellen und Hintergründe dazu findet ihr auf unserer Website. Bis zur nächsten Folge von Geld und Alltag!

Vorlage für die Sprachsynthese. Kleinere Abweichungen zur Audio-Datei möglich.

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