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Geld & Alltag
Folge 5423.09.20268:45 KI-vertont

Aktien, Festgeld und Bauzinsen: Der große Geld-Check (23.09.2026)

Aktien vs. Festgeld, Bauzinsen über vier Prozent, der Pflege-Ratgeber der Verbraucherzentralen und hohe Zinsen bei der Crédit Agricole – heute geht's um Geld, Zinsen und was Verbraucher jetzt wissen müssen.

Themen

In dieser Folge

04
  1. 01

    Renditerechner: Aktien und Festgeld im Vergleich

    Verbracuerzentrale

    Die Verbraucherzentrale bietet einen Online-Renditerechner an, mit dem sich die Auswirkungen unterschiedlicher Verteilungen zwischen Festgeld und Aktien auf den Ertrag einer Geldanlage oder eines Sparplans simulieren lassen. Grundlage sind historische Daten seit 1970, etwa zur Entwicklung des MSCI World Index sowie zu Festgeldzinsen und Inflation, wobei Kosten berücksichtigt, persönliche Steuern jedoch ausgeklammert wurden. Der Rechner soll Anlegern zeigen, dass breit gestreute, kostengünstige Aktien-ETFs langfristig höhere Erträge als Festgeld erzielen können, ersetzt aber keine individuelle Beratung, da Vergangenheitswerte keine Garantie für die Zukunft bieten.

    Original
  2. 02

    Bauzinsen über vier Prozent: Was Käufer jetzt wissen müssen

    Tagesschau

    Der Immobilienkauf wird wieder teurer. Bauzinsen für zehnjährige Darlehen liegen inzwischen über vier Prozent. Was Käufer und Eigentümer jetzt bei Finanzierung und Anschlusskredit beachten sollten.

    Original
  3. 03

    Pflegeantrag und Pflegeleistungen: Umfassender Ratgeber der Verbraucherzentralen

    Verbraucher Zentrale Geld

    Die Verbraucherzentralen bieten eine umfassende Sammlung von Artikeln zum Thema Pflegeantrag und Pflegeleistungen, die von der Beantragung eines Pflegegrads über die Vorbereitung auf die Begutachtung bis hin zu Widerspruchsmöglichkeiten bei abgelehnten Anträgen reichen. Behandelt werden zudem finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten wie Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Zuschläge zu Heimkosten sowie haushaltsnahe Dienstleistungen und deren Kombination mit anderen Pflegeleistungen. Ergänzend werden aktuelle Änderungen der Pflegeleistungen sowie Chancen und Risiken privater Pflegezusatzversicherungen erläutert, um Pflegebedürftigen und Angehörigen eine fundierte Orientierung zu geben.

    Original
  4. 04

    Festgeld der CA Consumer Finance: Hohe Zinsen für Privatkunden bei der Crédit Agricole

    Finanztipp

    Original
FAQ

Häufige Fragen

Wie funktioniert der Renditerechner der Verbraucherzentrale für Aktien und Festgeld?

Der Online-Rechner simuliert anhand historischer Daten seit 1970 (u.a. MSCI World Index, Festgeldzinsen, Inflation), wie sich unterschiedliche Verteilungen zwischen Aktien und Festgeld auf den Ertrag einer Geldanlage oder eines Sparplans auswirken. Kosten werden berücksichtigt, persönliche Steuern jedoch nicht, und die Ergebnisse basieren auf Vergangenheitswerten, die keine Garantie für die Zukunft bieten.

Ersetzt der Renditerechner eine individuelle Anlageberatung?

Nein, der Rechner dient nur zur Orientierung und zeigt allgemeine Tendenzen, etwa dass breit gestreute, kostengünstige Aktien-ETFs langfristig oft höhere Erträge als Festgeld erzielen. Für die konkrete persönliche Anlageentscheidung sollten Anleger dennoch eine individuelle Beratung in Anspruch nehmen.

Was bedeuten Bauzinsen über vier Prozent für Immobilienkäufer?

Steigen die Zinsen für zehnjährige Darlehen über vier Prozent, erhöhen sich die monatlichen Finanzierungskosten deutlich, was die Kaufkraft für Immobilienkäufer spürbar senkt. Käufer sollten daher ihre Finanzierungsplanung anpassen und verschiedene Angebote sowie Zinsbindungen sorgfältig vergleichen.

Was sollten Eigentümer bei einem Anschlusskredit angesichts hoher Bauzinsen beachten?

Wer eine bestehende Immobilienfinanzierung verlängern muss, sollte frühzeitig Angebote einholen und Optionen wie Forward-Darlehen prüfen, um sich aktuelle Konditionen zu sichern. Zudem lohnt sich ein Vergleich verschiedener Banken, da sich die Konditionen für Anschlusskredite je nach Anbieter deutlich unterscheiden können.

Welche Informationen bieten die Verbraucherzentralen rund um Pflegeanträge und Pflegeleistungen?

Die Verbraucherzentralen stellen Ratgeber bereit, die von der Beantragung eines Pflegegrads über die Vorbereitung auf die Begutachtung bis zum Widerspruch bei abgelehnten Anträgen reichen. Ergänzend werden finanzielle Leistungen wie Pflegegeld, Pflegesachleistungen und Zuschläge zu Heimkosten sowie aktuelle Änderungen und die Risiken privater Pflegezusatzversicherungen erläutert.

Vollständiges Transkript

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Martin: Herzlich willkommen zu Geld und Alltag, ich bin Martin. Wie immer sitzt mir Nina gegenüber, die für euch die Fragen stellt, die sich wirklich jeder stellt, wenn er von neuen Finanzmeldungen hört. Schön, dass du da bist, Nina.

Nina: Danke Martin, ich bin gespannt. Was haben wir heute auf der Liste?

Martin: Wir starten mit einem Werkzeug, das ich ziemlich praktisch finde. Die Verbraucherzentrale hat einen Renditerechner online gestellt, mit dem man vergleichen kann, wie sich Geld entwickelt, wenn man es in Aktien steckt oder auf Festgeld legt.

Nina: Also so eine Art Simulation? Und worauf stützt sich das?

Martin: Genau, eine Simulation. Grundlage sind historische Daten seit neunzehnhundertsiebzig, unter anderem zur Entwicklung des MSCI World Index, zu Festgeldzinsen und zur Inflation. Man kann also verschiedene Mischungen durchspielen, sagen wir siebzig Prozent Aktien, dreißig Prozent Festgeld, und sehen, wie sich das über die Jahrzehnte entwickelt hätte.

Nina: Klingt spannend. Aber Vergangenheit ist ja nicht gleich Zukunft, oder?

Martin: Genau das betont die Verbraucherzentrale auch ausdrücklich. Der Rechner zeigt, dass breit gestreute, kostengünstige Aktien-ETFs langfristig historisch höhere Erträge erzielt haben als Festgeld. Aber das ist keine Garantie für die Zukunft und ersetzt keine individuelle Beratung. Auch persönliche Steuern sind da nicht eingerechnet.

Nina: Für wen ist so ein Rechner denn am ehesten interessant?

Martin: Ich würde sagen, für alle, die sich fragen, wie sie ihr Geld über viele Jahre aufteilen könnten. Es geht nicht darum, eine Empfehlung auszusprechen, sondern ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Rolle Schwankungen und Zeit spielen. Wer zehn oder zwanzig Jahre Anlagehorizont hat, sieht da ganz andere Muster als jemand, der in zwei Jahren eine größere Ausgabe plant.

Nina: Also eher was zum Verstehen als zum sofort Handeln.

Martin: Genau, [pauses] ein Bildungswerkzeug, kein Anlagetipp. Das würde ich jedem ans Herz legen, der mal ausprobieren will, wie sich unterschiedliche Verteilungen auswirken.

Nina: Gut, dann zum nächsten Thema. Bauzinsen über vier Prozent, das klingt nach einer Hausnummer, die viele beunruhigen dürfte.

Martin: Ja, die Tagesschau berichtet, dass die Bauzinsen für zehnjährige Darlehen inzwischen wieder über vier Prozent liegen. Das ist ein deutlicher Unterschied zu den Zeiten vor ein paar Jahren, als man Kredite noch für unter zwei Prozent bekommen hat.

Nina: Für wen ist das jetzt konkret ein Problem? Nur für Leute, die neu kaufen wollen?

Martin: Nicht nur. Es betrifft auch alle, deren Zinsbindung in den nächsten ein, zwei Jahren auslauft und die eine Anschlussfinanzierung brauchen. Wer vor zehn Jahren einen günstigen Zins hatte, muss sich jetzt möglicherweise auf eine deutlich höhere Monatsrate einstellen.

Nina: Das kann ja richtig ins Budget einschlagen, gerade bei größeren Darlehenssummen.

Martin: Absolut. Deshalb der Tipp, den Fachleute immer wieder geben, sich rechtzeitig, also schon anderthalb bis zwei Jahre vorher, mit der Anschlussfinanzierung zu beschäftigen. Man kann sich Konditionen oft schon im Voraus sichern, das nennt man Forward-Darlehen.

Nina: Und für Leute, die jetzt neu eine Immobilie kaufen wollen, was bedeutet das?

Martin: Da wird die Rechnung grundsätzlich enger. Höhere Zinsen bedeuten höhere monatliche Belastung, selbst wenn der Kaufpreis gleich bleibt. Manche verschieben deshalb Kaufentscheidungen oder kalkulieren mit einem größeren Eigenkapitalanteil. Aber das ist immer eine sehr individuelle Rechnung, die von Einkommen, Eigenkapital und persönlicher Lebensplanung abhängt.

Nina: Verstehe. Also kein Grund zur Panik, aber definitiv ein Grund, genauer hinzuschauen.

Martin: Genau so würde ich das auch sehen. [pauses] Kommen wir zu einem Thema, das viele Familien betrifft, auch wenn sie es vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm haben. Pflege.

Nina: Ah, das Thema wird ja oft erst akut, wenn es plötzlich losgeht, oder?

Martin: Genau das ist das Problem. Die Verbraucherzentralen haben jetzt eine umfassende Sammlung von Ratgebern zum Thema Pflegeantrag und Pflegeleistungen zusammengestellt. Da geht es um die Beantragung eines Pflegegrads, die Vorbereitung auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst, und was man tun kann, wenn ein Antrag abgelehnt wird.

Nina: Widerspruch einlegen kann man also auch, wenn der Antrag abgelehnt wurde?

Martin: Ja, und das passiert häufiger, als man denkt. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass man Fristen hat und wie man so einen Widerspruch formuliert. Die Ratgeber erklären auch, welche finanziellen Unterstützungen es gibt, also Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Zuschläge zu Heimkosten, und wie sich das mit haushaltsnahen Dienstleistungen kombinieren lässt.

Nina: Und was ist mit privaten Pflegezusatzversicherungen? Da hört man ja immer wieder von.

Martin: Die werden in den Ratgebern auch beleuchtet, mit Chancen und Risiken. Eine private Zusatzversicherung kann im Pflegefall finanziell entlasten, aber ob sich das lohnt, hängt sehr von den eigenen Umständen ab, dem Alter beim Vertragsabschluss, dem Beitrag, den Leistungen im Detail. Das ist wirklich etwas, wo man sich am besten individuell beraten lässt.

Nina: Klingt nach einem guten Anlass, sich das mal in Ruhe anzuschauen, auch wenn man noch nicht direkt betroffen ist.

Martin: Definitiv. Gerade weil Pflege oft plötzlich zum Thema wird, wenn ein Elternteil stürzt oder erkrankt, und dann steht man unter Zeitdruck. Vorher informiert zu sein, nimmt zumindest ein bisschen von diesem Stress.

Nina: Gut, dann zum letzten Punkt heute. Festgeld, richtig?

Martin: Genau, Finanztip berichtet über ein Festgeldangebot der CA Consumer Finance, einer Tochter der Crédit Agricole, das mit vergleichsweise hohen Zinsen für Privatkunden wirbt. Ich will da aber gar nicht ins Detail zu einem einzelnen Anbieter gehen, sondern eher die grundsätzliche Entwicklung ansprechen.

Nina: Also, dass ausländische Banken auf dem deutschen Markt um Sparer werben?

Martin: Genau das sehen wir seit einiger Zeit häufiger. Banken aus anderen europäischen Ländern bieten oft attraktivere Festgeldzinsen an als viele deutsche Institute, weil sie neue Kunden gewinnen wollen. Für Sparer kann das interessant sein, aber es lohnt sich, ein paar Dinge zu prüfen, bevor man Geld dorthin überweist.

Nina: Was zum Beispiel?

Martin: Zum einen, ob die Einlagensicherung greift, also bis zu welcher Summe das Geld im Fall einer Bankenpleite geschützt ist. Innerhalb der EU gilt in der Regel eine Sicherung bis hunderttausend Euro pro Kunde und Bank, aber die Details unterscheiden sich je nach Land. Zum anderen, wie die Zinsen steuerlich behandelt werden und ob es Besonderheiten bei der Auszahlung gibt.

Nina: Also nicht einfach nur auf die Zinshöhe schauen.

Martin: Genau, [pauses] die Zinshöhe ist natürlich der Blickfang, aber Sicherheit, Laufzeit und die praktische Abwicklung sind genauso wichtig. Und wie immer gilt, eine pauschale Empfehlung für ein bestimmtes Produkt können und wollen wir hier nicht geben, das hängt zu sehr von der individuellen Situation ab.

Nina: Macht Sinn. Also lieber selbst vergleichen und genau hinschauen, bevor man sich für ein Angebot entscheidet.

Martin: Genau so würde ich es zusammenfassen. Dann lass uns mal kurz bündeln, was wir heute mitgenommen haben.

Nina: Gerne. Erstens, der Renditerechner der Verbraucherzentrale kann helfen, ein Gefühl für Aktien und Festgeld zu bekommen, ersetzt aber keine Beratung.

Martin: Zweitens, Bauzinsen über vier Prozent bedeuten für viele, sich frühzeitig um die Anschlussfinanzierung zu kümmern und die eigene Rechnung neu zu prüfen.

Nina: Drittens, beim Thema Pflege lohnt es sich, sich schon vorher zu informieren, über Pflegegrad, Widerspruchsmöglichkeiten und finanzielle Unterstützung.

Martin: Und viertens, bei Festgeldangeboten mit hohen Zinsen immer auch auf Einlagensicherung und die Details schauen, nicht nur auf die Zahl vor dem Prozentzeichen.

Nina: Gute Zusammenfassung. Ich glaube, das nimmt man wirklich mit in den Alltag.

Martin: Das hoffe ich auch. Bleibt informiert, schaut genau hin, und trefft eure Entscheidungen mit Ruhe statt Hektik. Das ist am Ende das Wichtigste bei all diesen Themen.

Nina: Und wie immer gilt, dieser Podcast ist vollständig KI-generiert, alle Quellen und Hintergründe findet ihr auf unserer Website.

Martin: Danke euch fürs Zuhören, wir freuen uns, wenn ihr wieder einschaltet bei der nächsten Folge von Geld und Alltag.

Nina: Bis bald, und passt gut auf euer Geld auf.

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