Krankenkasse, Betriebsrente, Bauzinsen: Was Verbraucher jetzt wissen müssen (12.10.2026)
In dieser Folge
- 01
Krankenversicherung: Überblick der Verbraucherzentralen zu Leistungen, Beiträgen und Versichertenrechten
Verbraucherzentrale GeldDie Verbraucherzentralen bieten eine Sammlung von Ratgeberthemen rund um die gesetzliche und private Krankenversicherung. Sie reichen von Zahnleistungen, Auslandsreiseschutz und Beitragssteigerungen in der privaten Krankenversicherung bis zu Bonusprogrammen, elektronischer Patientenakte und Familienversicherung. Weitere Beiträge erklären, wie Versicherte Hilfsmittel und Haushaltshilfe beantragen und was sie bei abgelehnten Leistungsanträgen tun können.
Original - 02
Betriebsrente: Warum der Auszahlungszeitpunkt die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge beeinflusst
Focus FinanzenAuf Betriebsrenten zahlen Empfänger die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung komplett allein. Laut Rentenexperte Patrick Welsch kann der Auszahlungszeitpunkt die Abgabenlast deutlich verändern, etwa durch Freibetrag, Freigrenze und Beitragsbemessungsgrenze. Eine frühere Auszahlung kann Beiträge sparen, führt bei Verträgen ab 2005 aber oft zu einer deutlich höheren Steuerlast.
Original - 03
Private Rentenversicherung: Ab welchem Alter sich der Vertrag rechnerisch lohnt
t-online FinanzenOb sich eine private Rentenversicherung lohnt, hängt davon ab, wie lange die Rente bezogen wird, bis das angesparte Kapital vollständig zurückgeflossen ist. Eine einfache Rechnung mit Kapital und Rentenfaktor zeigt dieses Break-even-Alter: Bei 100.000 Euro und einem Rentenfaktor von 30 müsste man etwa 27,8 Jahre Rente beziehen. Wer mit 67 in Rente geht, müsste demnach gut 95 Jahre alt werden, wobei Zinsen und Überschüsse das Ergebnis verändern können.
Original - 04
Immobilienpreise: Steigende Bauzinsen erschweren den Wohnungskauf und machen Ort und Größe wichtiger
FAZ WirtschaftDie Bauzinsen sind zuletzt stark gestiegen, wodurch es für viele Menschen schwieriger wird, eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen. Höhere Finanzierungskosten verringern meist die bezahlbare Preisspanne, sofern ein Bankdarlehen nötig ist. Dadurch gewinnen Wohnungsgröße und Lage an Bedeutung, und wer flexibel ist, hat mehr Kaufoptionen.
Original - 05
Heizen oder frieren: Ab wann sich das Einschalten der Heizung lohnt
n-tv RatgeberNach Berechnungen von Verivox können Haushalte im Oktober je nach Heizart und Witterung bis zu 9 Euro pro Tag sparen, wenn sie die Heizung ausgeschaltet lassen. Ein fester Starttermin für die Heizsaison existiert nicht, da der richtige Zeitpunkt vor allem von Gebäudeart und energetischem Zustand abhängt. Wer kühler wohnt, sollte besonders auf die Luftfeuchtigkeit achten, um Schimmel zu vermeiden.
Original
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Krankenversicherung: Überblick der Verbraucherzentralen zu Leistungen, Beiträgen und Versichertenrechten
Verbraucherzentrale GeldDie Verbraucherzentralen bieten eine Sammlung von Ratgeberthemen rund um die gesetzliche und private Krankenversicherung. Sie reichen von Zahnleistungen, Auslandsreiseschutz und Beitragssteigerungen in der privaten Krankenversicherung bis zu Bonusprogrammen, elektronischer Patientenakte und Familienversicherung. Weitere Beiträge erklären, wie Versicherte Hilfsmittel und Haushaltshilfe beantragen und was sie bei abgelehnten Leistungsanträgen tun können.
Original - 02
Betriebsrente: Warum der Auszahlungszeitpunkt die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge beeinflusst
Focus FinanzenAuf Betriebsrenten zahlen Empfänger die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung komplett allein. Laut Rentenexperte Patrick Welsch kann der Auszahlungszeitpunkt die Abgabenlast deutlich verändern, etwa durch Freibetrag, Freigrenze und Beitragsbemessungsgrenze. Eine frühere Auszahlung kann Beiträge sparen, führt bei Verträgen ab 2005 aber oft zu einer deutlich höheren Steuerlast.
Original - 03
Private Rentenversicherung: Ab welchem Alter sich der Vertrag rechnerisch lohnt
t-online FinanzenOb sich eine private Rentenversicherung lohnt, hängt davon ab, wie lange die Rente bezogen wird, bis das angesparte Kapital vollständig zurückgeflossen ist. Eine einfache Rechnung mit Kapital und Rentenfaktor zeigt dieses Break-even-Alter: Bei 100.000 Euro und einem Rentenfaktor von 30 müsste man etwa 27,8 Jahre Rente beziehen. Wer mit 67 in Rente geht, müsste demnach gut 95 Jahre alt werden, wobei Zinsen und Überschüsse das Ergebnis verändern können.
Original - 04
Immobilienpreise: Steigende Bauzinsen erschweren den Wohnungskauf und machen Ort und Größe wichtiger
FAZ WirtschaftDie Bauzinsen sind zuletzt stark gestiegen, wodurch es für viele Menschen schwieriger wird, eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen. Höhere Finanzierungskosten verringern meist die bezahlbare Preisspanne, sofern ein Bankdarlehen nötig ist. Dadurch gewinnen Wohnungsgröße und Lage an Bedeutung, und wer flexibel ist, hat mehr Kaufoptionen.
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n-tv RatgeberNach Berechnungen von Verivox können Haushalte im Oktober je nach Heizart und Witterung bis zu 9 Euro pro Tag sparen, wenn sie die Heizung ausgeschaltet lassen. Ein fester Starttermin für die Heizsaison existiert nicht, da der richtige Zeitpunkt vor allem von Gebäudeart und energetischem Zustand abhängt. Wer kühler wohnt, sollte besonders auf die Luftfeuchtigkeit achten, um Schimmel zu vermeiden.
Original
Häufige Fragen
Wer zahlt die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge auf eine Betriebsrente?
Betriebsrentner tragen die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung in voller Höhe allein, ohne Arbeitgeberanteil. Der Auszahlungszeitpunkt kann die Abgabenlast über Freibetrag, Freigrenze und Beitragsbemessungsgrenze deutlich verändern.
Lohnt sich eine frühere Auszahlung der Betriebsrente, um Beiträge zu sparen?
Eine frühere Auszahlung kann Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sparen. Bei Verträgen ab 2005 führt sie aber oft zu einer deutlich höheren Steuerlast, weshalb beide Effekte gemeinsam geprüft werden sollten.
Ab welchem Alter rechnet sich eine private Rentenversicherung?
Entscheidend ist das Break-even-Alter, also der Zeitpunkt, an dem das eingezahlte Kapital vollständig als Rente zurückgeflossen ist. Bei 100.000 Euro und einem Rentenfaktor von 30 sind das rund 27,8 Rentenjahre, bei Rentenbeginn mit 67 also gut 95 Jahre. Zinsen und Überschüsse können dieses Ergebnis verschieben.
Wie wirken sich steigende Bauzinsen auf den Immobilienkauf aus?
Höhere Bauzinsen erhöhen die Finanzierungskosten und senken meist die bezahlbare Preisspanne, wenn ein Bankdarlehen nötig ist. Dadurch gewinnen Lage und Wohnungsgröße an Bedeutung, und flexible Käufer haben mehr Optionen.
Ab wann lohnt es sich, die Heizung einzuschalten?
Einen festen Starttermin gibt es nicht, er hängt von Gebäudeart und energetischem Zustand ab. Laut Verivox sind im Oktober je nach Heizart und Witterung bis zu 9 Euro Ersparnis pro Tag möglich, wenn die Heizung aus bleibt; dabei sollte man auf die Luftfeuchtigkeit achten, um Schimmel zu vermeiden.
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Martin: Herzlich willkommen bei Geld & Alltag. Ich bin Martin, und heute ist wieder Nina dabei. Hallo Nina.
Nina: Hallo Martin, hallo an alle zu Hause. Ich freue mich, dass ich wieder dabei bin. Heute geht es ja um ziemlich greifbare Themen.
Martin: Genau. Wir sprechen über Krankenversicherung und Versichertenrechte, über die Betriebsrente und ihre Abgaben, über die Frage, wann sich eine private Rentenversicherung rechnerisch lohnt, über steigende Bauzinsen und zum Schluss über die Heizung. Fangen wir mit der Krankenversicherung an.
Nina: Gerne. Was gibt es da Neues?
Martin: Die Verbraucherzentralen haben ihre Ratgeber zur gesetzlichen und privaten Krankenversicherung gebündelt. Das reicht von Zahnleistungen über Auslandsreiseschutz bis zur elektronischen Patientenakte und zur Familienversicherung. Ein paar Punkte daraus sind im Alltag richtig wichtig.
Nina: Dann fang gleich mit dem an, bei dem man am meisten falsch machen kann.
Martin: Das ist vermutlich die Frist bei Leistungsanträgen. Nach dem Patientenrechtegesetz muss eine Krankenkasse innerhalb von drei Wochen entscheiden. Ist ein Gutachten nötig, hat sie fünf Wochen. Das ist wichtig, wenn man zum Beispiel ein Hilfsmittel beantragt hat und lange nichts hört.
Nina: Also sollte man nicht einfach abwarten, sondern nachfragen und sich den Eingang des Antrags notieren.
Martin: Sich zu informieren ist sicher sinnvoll. Wie es im Einzelfall weitergeht, hängt aber von der Situation ab, und im Zweifel hilft eine Beratungsstelle. Noch ein Punkt: Gesetzlich Versicherte können eine Haushaltshilfe beantragen, wenn sie sich wegen Krankheit oder nach einer Operation vorübergehend nicht selbst versorgen können.
Nina: Das wusste ich ehrlich gesagt nicht. Und beim Thema Ausland?
Martin: Da sind die gesetzlichen Kassen eingeschränkt, teils gibt es gar keinen Schutz. Deshalb raten die Verbraucherzentralen zu einer privaten Reisekrankenversicherung. Wer privat versichert ist, bekommt oft zum Jahreswechsel Post über steigende Beiträge. Das kann besonders ältere Versicherte belasten. Die Verbraucherzentralen bieten dafür einen Musterbrief an.
Nina: Und die elektronische Patientenakte? Da gab es ja Änderungen.
Martin: Ja. Seit Oktober 2025 müssen Praxen, Apotheken und Kliniken bestimmte Daten dort eintragen, etwa elektronische Arztbriefe, Befunde und Medikamenteninfos. Außerdem dürfen gesetzliche Kassen nach dem Gesundheitsdatennutzungsgesetz Abrechnungsdaten auswerten, um mögliche Gesundheitsrisiken früh zu erkennen. Wer dazu Fragen hat, findet bei den Verbraucherzentralen Erklärungen.
Nina: Gut. Dann bleiben wir beim Thema Krankenversicherung, aber bei den Rentnern. Da gibt es doch etwas zur Betriebsrente.
Martin: Genau. Auf Betriebsrenten zahlen Empfänger die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung komplett allein. Der Rentenexperte Patrick Welsch weist darauf hin, dass schon der Auszahlungszeitpunkt die Abgaben deutlich verändern kann.
Nina: Komplett allein heißt: Es gibt keinen Arbeitgeberanteil mehr, so wie früher beim Gehalt?
Martin: Richtig. Beim Gehalt teilen sich Arbeitgeber und Beschäftigte die Beiträge. Bei der Betriebsrente trägt man sie selbst. Dafür gibt es aber Grenzen. Bei einer Monatsrente bis 197,75 Euro oder einer Einmalauszahlung bis 23.730 Euro fallen 2026 keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung an.
Nina: Und wenn ich knapp drüber liege?
Martin: Dann wird es spannend, denn die 197,75 Euro sind nicht überall dasselbe. In der Krankenversicherung ist das ein Freibetrag, es wird also nur der Teil darüber verbeitragt. In der Pflegeversicherung ist es eine Freigrenze. Ein Cent mehr, und der Pflegebeitrag fällt auf die gesamte Rente an.
Nina: [pauses] Das ist hart. Wie viel ist das in Zahlen?
Martin: Ein Versicherter ohne Kinder zahlt bei knapp überschrittener Freigrenze 8,31 Euro Pflegebeitrag im Monat. Über zehn Jahre sind das rund 1000 Euro. Bei einer Einmalauszahlung wird es größer: 50.000 Euro werden auf 120 Monate verteilt. Das entspricht 416,67 Euro Monatsrente und führt zu 53,31 Euro Beiträgen im Monat. Insgesamt sind das rund 6400 Euro oder 12,8 Prozent.
Nina: Also lohnt sich dann eine frühere Auszahlung?
Martin: Nicht pauschal. Wer vor dem gesetzlichen Rentenbeginn eine Betriebsrente bekommt, etwa mit 62, und mit dem Gehalt schon nahe an oder über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, kann die Beiträge darauf bestenfalls auf null senken. Die Grenze liegt 2026 bei 5812,50 Euro im Monat. Oberhalb davon fallen keine Kranken- und Pflegebeiträge an.
Nina: Aber das hat sicher einen Haken.
Martin: Ja, die Steuer. Bei Verträgen ab 2005 führt eine frühere Auszahlung oft zu einer deutlich höheren Steuerlast. Bei Verträgen vor 2005 gibt es dagegen häufig noch steuerfreie Konstellationen. Für Selbstständige mit Einkünften unter der Beitragsbemessungsgrenze und einer Betriebsrente aus früherer Angestelltentätigkeit gilt die Kürzung nicht. Wenn sie als Rentner pflichtversichert sind, sparen sie durch eine spätere Auszahlung bis zu 415,28 Euro Krankenversicherungsbeitrag im Jahr.
Nina: Gibt es da eine Bedingung?
Martin: Laut Welsch müssen 90 Prozent der zweiten Hälfte des Erwerbslebens in der gesetzlichen Krankenversicherung verbracht worden sein. Das ist eine Frage für den Einzelfall. Wer vor einer Entscheidung steht, sollte sich die eigene Rechnung von Fachleuten ansehen lassen.
Nina: Verstanden. Dann passt das nächste Thema ganz gut: private Rentenversicherung und die Frage, ab wann sie sich rechnet.
Martin: Genau. Es gibt eine einfache Faustrechnung, das sogenannte Break-even-Alter. Das ist der Zeitpunkt, an dem das eingezahlte Kapital über die Rente komplett zurückgeflossen ist. Man braucht dafür das Kapital und den Rentenfaktor.
Nina: Rentenfaktor klingt nach Fachsprache. Was ist das?
Martin: Er sagt, wie viel Monatsrente die Versicherung pro 10.000 Euro Guthaben zahlt. Bei einem Faktor von 30 und 100.000 Euro Kapital sind das 300 Euro im Monat, also 3.600 Euro im Jahr. Teilt man 100.000 durch 3.600, kommt man auf 27,78 Jahre Rentenbezug.
Nina: Und wer mit 67 anfängt, müsste dann fast 95 werden, um sein Geld zurückzubekommen.
Martin: So ist es, in dieser Rechnung rund 95. Bei einem niedrigeren Faktor, sagen wir 20, wird es noch länger. Dann wären es nur 200 Euro im Monat, und man bräuchte weit über 40 Jahre.
Nina: Dann klingt das ja erstmal nach einem schlechten Geschäft. Oder habe ich was übersehen?
Martin: Ja, zwei Dinge. Erstens bestehen die 100.000 Euro Guthaben meist nicht nur aus eigenen Einzahlungen, sondern auch aus Zinsen oder Überschussbeteiligungen, je nach Vertrag und Garantiezins. Wer weniger eingezahlt hat, als das Endkapital beträgt, muss nicht so alt werden, wie die reine Kapitalrückfluss-Rechnung nahelegt.
Nina: Also sollte man die tatsächlich eingezahlte Summe nehmen und mit der Rente vergleichen, die man insgesamt erwartet.
Martin: Genau das ist der realistischere Blick. Und zweitens geht es bei einer lebenslangen Rente auch um Absicherung, nicht nur um Rendite. Ob das zu einem passt, hängt von der persönlichen Lage ab. Die Faustformel ist ein Startpunkt, kein Urteil.
Nina: Das beruhigt mich. Auf Zahlen allein sollte man sich nicht verlassen.
Martin: Weiter zum Wohnen. Die Bauzinsen sind zuletzt stark gestiegen. Für viele Menschen wird es dadurch schwieriger, eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen.
Nina: Meine Cousine sucht gerade. Sie sagt, ihre Wunschrate sei plötzlich viel weniger wert.
Martin: Das beschreibt es gut. Höhere Finanzierungskosten verringern meist die Preisspanne, die man sich leisten kann, und zwar vor allem dann, wenn für die Kaufsumme ein Bankdarlehen nötig ist. Wer wenig Kredit braucht, merkt es weniger.
Nina: Und was heißt das praktisch bei der Suche?
Martin: Die Größe der Wohnung und die Lage werden wichtiger. Wer flexibel ist und den Suchradius erweitern kann, hat mehr Kaufoptionen. Der Artikel der FAZ geht außerdem der Frage nach, wo sowohl kleine als auch große Wohnungen günstiger werden.
Nina: Wobei günstiger im Preis ja nicht automatisch günstiger in der Rate heißt, wenn der Zins gestiegen ist.
Martin: Gut beobachtet. Man sollte nicht nur auf den Kaufpreis schauen, sondern auf die monatliche Belastung. Und einen Puffer einplanen, falls die Anschlussfinanzierung später teurer wird. Das ist aber eine allgemeine Überlegung, keine Empfehlung für den Einzelfall.
Nina: Dann zum Schluss etwas, das gerade viele beschäftigt: die Heizung. Wann schalte ich sie ein?
Martin: Verivox hat gerechnet: Haushalte können im Oktober je nach Heizart und Wetter bis zu 9 Euro pro Tag sparen, wenn die Heizung aus bleibt. Bei einer Ölheizung im Einfamilienhaus sind es rund 6 bis 9 Euro am Tag, im ganzen Oktober etwa 246 Euro. Bei Gas sind es 5 bis 7 Euro pro Tag, im Oktober etwa 177 Euro. Bei einer Wärmepumpe 3 bis 4 Euro am Tag, etwa 113 Euro im Monat.
Nina: Das sind aber Beispiele, oder? Nicht jeder wohnt im freistehenden Einfamilienhaus.
Martin: Richtig. Gerechnet wurde mit einem freistehenden Haus mit 180 Quadratmetern, Energieeffizienzklasse D und 20.000 Kilowattstunden Gasverbrauch im Jahr. Für eine Mietwohnung fallen die Zahlen deutlich anders aus. Es ist eine Modellrechnung, kein Versprechen.
Nina: Gibt es denn einen festen Starttermin für die Heizsaison?
Martin: Nein, eine bundesweit gesetzliche Heizperiode gibt es nicht. Viele Mietverträge nennen den 1. Oktober bis 30. April. Laut Deutschem Mieterbund beginnt sie spätestens am 1. Oktober. Fachleute von co2online sagen: Bei Gebäuden von vor 1977 sollte man ab 15 bis 17 Grad Außentemperatur heizen, bei Passivhäusern erst ab 9 bis 11 Grad.
Nina: Und wenn ich einfach frieren will, um Geld zu sparen?
Martin: Da kommt es auf die Feuchtigkeit an. Die Verbraucherzentralen empfehlen, Wohn- und Schlafräume in der Heizperiode auf mindestens 16 bis 18 Grad zu halten. Bei schlechtem Bauzustand ist oft mehr nötig, um Schimmel zu verhindern. Behaglich ist meist 18 bis 22 Grad bei 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit.
Nina: Wie prüfe ich das?
Martin: Mit einem Thermo-Hygrometer. Das gibt es schon für wenige Euro im Baumarkt. Es zeigt Temperatur und Luftfeuchtigkeit an, und man sieht schnell, ob ein Raum zu feucht wird.
Nina: [laughs] Dann ist das wohl die kleinste Anschaffung der heutigen Folge.
Martin: Vermutlich. Fassen wir zusammen. Bei der Krankenversicherung lohnt es sich, Fristen und Rechte zu kennen, etwa die drei Wochen für Leistungsanträge. Bei der Betriebsrente können Freibetrag, Freigrenze und Auszahlungszeitpunkt viel ausmachen, auch steuerlich. Bei der privaten Rentenversicherung hilft das Break-even-Alter als grobe Orientierung. Bei Bauzinsen zählt die monatliche Belastung, und beim Heizen sind Gebäude, Temperatur und Feuchtigkeit entscheidend.
Nina: Und überall gilt: Die eigene Situation entscheidet. Wer unsicher ist, holt sich Rat bei Verbraucherzentralen oder Fachleuten.
Martin: Genau. Wir geben hier keine individuelle Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung, sondern Orientierung. Noch ein Hinweis: Dieser Podcast ist vollständig KI-generiert. Alle Quellen und Hintergründe findet ihr auf unserer Website.
Nina: Danke fürs Zuhören. In der nächsten Folge geht es wieder um Themen, die euren Alltag und euer Geld betreffen. Bleibt informiert, trefft in Ruhe eure Entscheidungen und behaltet den Überblick. Bis bald!
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