Leitzinsen und Inflation steigen: Was das für Kredite und Geldanlage bedeutet (14.10.2026)
Die Inflation springt im September 2026 auf 3,3 Prozent, und steigende Leitzinsen treffen Kredite, Sparer und Immobilienpreise. Dazu: Tipps der Verbraucherzentralen zu Krankenkassen, Bauspar-Gebühren und Schulden.
In dieser Folge
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Steigende Leitzinsen: Sieben Auswirkungen auf Kredite, Geldanlage, Staatshaushalt und Immobilienpreise
Focus FinanzenInfolge der durch den Iran-Krieg steigenden Inflation hat die EZB den Leitzins im September auf 2,5 Prozent angehoben, weitere Erhöhungen sind möglich. Der Artikel zeigt anhand von sieben Beispielen, wie sich das auf Bauzinsen, Anschlussfinanzierungen, Tagesgeld, Staatsanleihen, Bundeshaushalt, Aktienmärkte und Immobilienpreise auswirkt. Während Kreditnehmer und der Staat deutlich höhere Kosten tragen, profitieren Sparer und Anleger von besseren Zinsen.
Original - 02
Inflationsrate steigt im September 2026 auf 3,3 Prozent – höchster Wert seit Dezember 2023
DestatisDie Inflationsrate in Deutschland ist im September 2026 auf 3,3 % gestiegen, nach 2,9 % im August und 2,8 % im Juli. Haupttreiber waren erneut die Energiepreise, die um 14,9 % über dem Vorjahresniveau lagen, vor allem wegen stark verteuerter Kraftstoffe und teureren Heizöls. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Verbraucherpreise um 0,6 %, die Kerninflation blieb mit 2,4 % unverändert.
Original - 03
Krankenversicherung: Überblick über Ratgeberthemen der Verbraucherzentralen zu gesetzlichen und privaten Kassen
Verbraucherzentrale GeldDie Verbraucherzentralen bieten Ratgeber zu zahlreichen Fragen rund um die gesetzliche und private Krankenversicherung, darunter Zahnleistungen, Beitragssteigerungen, Bonusprogramme und die elektronische Patientenakte. Weitere Themen sind Familienversicherung, freiwillige gesetzliche Versicherung, Vorsorgeuntersuchungen, Hilfsmittel und der Umgang mit abgelehnten Leistungsanträgen.
Original - 04
Verbraucherzentralen: Bausparkassen-Kontoentgelte unzulässig und weitere Ratgeber zur Immobilienfinanzierung
Verbraucherzentrale GeldDer Bundesgerichtshof hat entschieden, dass jährliche Kontoentgelte, die viele Bausparkassen in den vergangenen Jahren eingeführt oder erhöht haben, in der Sparphase unzulässig sind. Die Verbraucherzentralen erklären, wie Betroffene gezahlte Gebühren zurückfordern können, und stellen dazu einen Musterbrief bereit. Ergänzend bieten sie Ratgeber zu Finanzierungsmodellen, Grundschuld, Bausparverträgen, Bürgschaften und Wohnungsbauprämie an.
Original - 05
Verbraucherzentralen informieren zu Krediten, Schulden und Insolvenz: P-Konto, Inkasso und Energieschulden im Überblick
Verbraucherzentrale GeldDie Verbraucherzentralen bündeln Ratgeberbeiträge zu Themen wie P-Konto-Bescheinigung, Inkassoforderungen, Energieschulden, Inflation und staatlichen Leistungen. Die Texte zeigen Betroffenen, wie sie ihr Existenzminimum sichern, unseriöse Forderungen erkennen und bei drohender Überschuldung rechtzeitig Hilfe finden. Ergänzt werden sie durch Hinweise zu BAföG, Kinderzuschlag, Autokredit-Widerruf und den Unterschieden zwischen Kredit- und Debitkarte.
Original
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Steigende Leitzinsen: Sieben Auswirkungen auf Kredite, Geldanlage, Staatshaushalt und Immobilienpreise
Focus FinanzenInfolge der durch den Iran-Krieg steigenden Inflation hat die EZB den Leitzins im September auf 2,5 Prozent angehoben, weitere Erhöhungen sind möglich. Der Artikel zeigt anhand von sieben Beispielen, wie sich das auf Bauzinsen, Anschlussfinanzierungen, Tagesgeld, Staatsanleihen, Bundeshaushalt, Aktienmärkte und Immobilienpreise auswirkt. Während Kreditnehmer und der Staat deutlich höhere Kosten tragen, profitieren Sparer und Anleger von besseren Zinsen.
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Häufige Fragen
Warum hat die EZB den Leitzins angehoben und wie hoch ist er aktuell?
Die EZB hat den Leitzins im September auf 2,5 Prozent angehoben, weil die Inflation infolge des Iran-Kriegs steigt. Weitere Erhöhungen sind möglich.
Wer profitiert von steigenden Leitzinsen und wer trägt höhere Kosten?
Kreditnehmer und der Staat tragen deutlich höhere Kosten, etwa bei Bauzinsen, Anschlussfinanzierungen und im Bundeshaushalt. Sparer und Anleger profitieren dagegen von besseren Zinsen, zum Beispiel bei Tagesgeld und Staatsanleihen.
Wie hoch ist die Inflationsrate in Deutschland im September 2026 und was treibt sie?
Die Inflationsrate stieg im September 2026 auf 3,3 Prozent, den höchsten Wert seit Dezember 2023 (August: 2,9 %, Juli: 2,8 %). Haupttreiber sind die Energiepreise, die vor allem wegen teurerer Kraftstoffe und teureren Heizöls um 14,9 Prozent über dem Vorjahr lagen. Die Kerninflation blieb mit 2,4 Prozent unverändert.
Dürfen Bausparkassen in der Sparphase jährliche Kontoentgelte verlangen?
Nein, der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass jährliche Kontoentgelte in der Sparphase unzulässig sind. Betroffene können bereits gezahlte Gebühren zurückfordern; die Verbraucherzentralen stellen dafür einen Musterbrief bereit.
Wie können sich Verbraucher bei Schulden und drohender Überschuldung absichern?
Mit einem P-Konto lässt sich das Existenzminimum sichern, und bei Inkassoforderungen hilft es, unseriöse Forderungen zu erkennen und zu prüfen. Wer sich überschuldet fühlt oder Energieschulden hat, sollte frühzeitig Hilfe suchen, etwa über die Ratgeber und Beratungsangebote der Verbraucherzentralen.
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Martin: Herzlich willkommen bei „Geld & Alltag“. Ich bin Martin, und heute habe ich wieder Nina an meiner Seite. Nina schaut für uns auf die Meldungen aus Sicht ganz normaler Haushalte. Hallo, Nina.
Nina: Hallo Martin. Ja, und ich bin gespannt. Bei den Preisen hat sich ja einiges getan, oder?
Martin: Allerdings. Wir starten mit der Inflation. Das Statistische Bundesamt meldet für September 2026 eine Rate von 3,3 Prozent. Im August waren es 2,9, im Juli 2,8 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Dezember 2023.
Nina: Und was treibt das gerade an? Ich merke es vor allem an der Tankstelle.
Martin: Genau da liegt der Haupttreiber. Die Energiepreise lagen im September 14,9 Prozent über dem Vorjahr. Kraftstoffe waren 37,1 Prozent teurer, leichtes Heizöl sogar 74,9 Prozent. Das Bundesamt führt das auf den Preisauftrieb am Rohölmarkt seit Beginn des Iran-Kriegs zurück.
Nina: Fast 75 Prozent bei Heizöl. [pauses] Das ist heftig für alle, die damit heizen.
Martin: Ja. Gegenüber dem Vormonat stieg Heizöl um 18,5 Prozent, Kraftstoffe um 6,9 Prozent. Es gibt aber auch Gegenbewegungen. Strom war 5,5 Prozent günstiger als vor einem Jahr, Erdgas ohne Betriebskosten 2,8 Prozent und Fernwärme 1 Prozent. Teilweise liegt das an Maßnahmen der Bundesregierung seit Jahresbeginn.
Nina: Dann ist die Stromrechnung gerade nicht das Problem. Was ist mit dem Supermarkt?
Martin: Nahrungsmittel sind im Jahresvergleich nur um 0,4 Prozent teurer. Aber das Bild ist gemischt. Eier kosten 15,2 Prozent mehr, frisches Gemüse 12 Prozent. Butter ist dagegen 29,5 Prozent günstiger, Molkereiprodukte 5,5 Prozent.
Nina: Interessant, den Butterpreis habe ich tatsächlich gemerkt. Und die Miete?
Martin: Die Nettokaltmieten stiegen um 1,9 Prozent, Dienstleistungen um 2,7 Prozent. Waren insgesamt kosten 3,8 Prozent mehr. Die Kerninflation, also ohne Energie und Nahrungsmittel, blieb bei 2,4 Prozent unverändert. Der Anstieg kommt also vor allem von der Energie.
Nina: Gab es nicht auch einen neuen Tankrabatt?
Martin: Ja, über eine Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe. Er gilt aber erst seit dem 1. Oktober 2026. In den September-Zahlen steckt er noch nicht. Wie stark er sich später bemerkbar macht, werden die nächsten Daten zeigen.
Nina: Gut, dann sind wir schon beim nächsten Thema. Wenn die Preise steigen, reagiert doch die Zentralbank.
Martin: Genau. Die EZB hat den Leitzins im September auf 2,5 Prozent angehoben, weitere Erhöhungen sind möglich. Der Leitzins ist der Zins, zu dem sich Banken Geld bei der Zentralbank leihen können. Er wirkt sich auf viele Zinsen aus, die wir im Alltag spüren.
Nina: Fangen wir bei denen an, die gerade bauen oder kaufen wollen. Was bedeutet das für Bauzinsen?
Martin: Seit Juli stieg der durchschnittliche Zins für Immobilienkredite mit zehn Jahren Zinsbindung von 3,8 auf 4,4 Prozent. Bei 15 Jahren Zinsbindung von 4,0 auf rund 4,6 Prozent. Ein Beispiel: Bei einem Kredit über 250.000 Euro steigen die Zinsen im ersten Jahr von rund 9.500 auf 11.000 Euro.
Nina: Das sind 1.500 Euro im Jahr. Wenn die Monatsrate gleich bleibt, muss das ja irgendwo fehlen.
Martin: Richtig, dann bleiben pro Jahr 1.500 Euro weniger für die Tilgung. Bei gleichbleibender Rate von 1.250 Euro verlängert sich die Laufzeit von 26 Jahren und sechs Monaten auf 30 Jahre und zwei Monate. Das bedeutet rund 55.000 Euro Mehrzinsen. Bei einer Rate von 1.375 Euro sind es immerhin rund 16.000 Euro extra.
Nina: Und wer schon einen Kredit hat und bald eine Anschlussfinanzierung braucht? Bei Freunden von uns läuft die Zinsbindung demnächst aus.
Martin: Das ist ein wichtiger Fall. Nehmen wir jemanden, der vor zehn Jahren zu durchschnittlich 1,2 Prozent finanziert hat. Hat er noch eine Restschuld von rund 123.000 Euro und muss sie jetzt zu 4,4 Prozent refinanzieren, steigt die Monatsrate auf 1.428 Euro. Das ist ein Rechenbeispiel. Wie es im Einzelfall aussieht, hängt von Vertrag und Bank ab.
Nina: Gibt es auch Gewinner? Höhere Zinsen müssen doch auch irgendwem nützen.
Martin: Sparer. Laut Tagesgeldvergleich.net stiegen die durchschnittlichen Tagesgeldzinsen von 1,8 auf 2,1 Prozent. Bei 100.000 Euro wären das 2.100 statt 1.800 Euro Zinsen im Jahr. Bei der Inflation von 3,3 Prozent heißt das aber trotzdem: Der reale Wert des Ersparten kann weiter schrumpfen.
Nina: Stimmt, ein Zins von 2,1 Prozent schlägt keine 3,3 Prozent Preissteigerung. [sighs] Und beim Staat? Der hat ja auch Schulden.
Martin: Ja, die Zinskosten des Bundes lagen 2021 bei 3,9 Milliarden Euro, das waren 0,7 Prozent des Haushalts. 2025 sind es rund 30 Milliarden Euro. Für 2030 plant die Bundesregierung mit 80,7 Milliarden Euro, das wären 12,7 Prozent des Haushalts. Wer Zinsen zahlen muss, hat weniger Spielraum für anderes. Auch das kann Bürgerinnen und Bürger indirekt betreffen.
Nina: Und Immobilienpreise? Sinken die jetzt?
Martin: Eine EZB-Untersuchung mit Daten von 1995 bis 2019 zeigt: Steigen die Bauzinsen um einen Prozentpunkt, fallen die Immobilienpreise im Schnitt um etwa fünf Prozent. Waren die Zinsen vorher besonders niedrig, sind es rund neun Prozent. Das sind historische Durchschnittswerte, keine Prognose für heute.
Nina: Alles klar. Beim Thema Immobilien bleiben wir: Da gab es ein Urteil zu Bausparkassen, oder?
Martin: Ja. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass jährliche Kontoentgelte, die viele Bausparkassen in den vergangenen Jahren eingeführt oder erhöht haben, in der Sparphase unzulässig sind. Die Verbraucherzentralen erklären, wie Betroffene gezahlte Gebühren zurückfordern können. Dazu gibt es einen Musterbrief. Der Beitrag ist vom 7. August 2026.
Nina: Also lohnt sich ein Blick in die eigenen Kontoauszüge und Vertragsunterlagen, falls man einen Bausparvertrag hat?
Martin: Das wäre naheliegend. Ob und wie viel jemand zurückfordern kann, hängt aber vom Vertrag ab. Die Verbraucherzentralen warnen übrigens auch grundsätzlich: Neue Bausparverträge sind als Geldanlage unrentabel. Und die als zinsgünstig beworbenen Darlehen fallen deutlich teurer aus, als der Zinssatz vermuten lässt.
Nina: Und diese Bausparsofortfinanzierung? Das klingt nach schnellem Geld.
Martin: Genau damit wird geworben. Sie gilt aber als kompliziert und nicht für jeden geeignet. Wer eine Immobilie finanziert, sollte die Konditionen genau vergleichen. Die Verbraucherzentralen weisen auch darauf hin, dass nur die wenigsten ihre Immobilie komplett aus Eigenmitteln zahlen können. Oft ist ein Kredit in sechsstelliger Höhe nötig.
Nina: Was ist mit der Bürgschaft? Ich kenne Paare, wo der Partner einfach mit unterschrieben hat.
Martin: Da lohnt sich Vorsicht. Bei einer Ehegattenbürgschaft kann dem Partner im Fall eines Zahlungsausfalls womöglich eine lebenslange Verschuldung drohen. Bürgen müssen aber nicht immer zahlen. Das hängt vom Einzelfall ab. Und als Sicherheit für ein Baudarlehen räumt man der Bank üblicherweise eine Grundschuld auf die Immobilie ein.
Nina: Wenn alles teurer wird, geraten manche Haushalte in Zahlungsprobleme. Dazu haben die Verbraucherzentralen auch Informationen, richtig?
Martin: Ja, zu Krediten, Schulden und Insolvenz. Ein Punkt ist das P-Konto, das Pfändungsschutzkonto. Eine P-Konto-Bescheinigung gibt es unter anderem über das Jobcenter, die Schuldnerberatung oder das Vollstreckungsgericht. Sie hilft, das Existenzminimum über den Grundfreibetrag hinaus zu sichern.
Nina: Und wenn Inkassoschreiben kommen? Manche wirken ziemlich bedrohlich.
Martin: Man sollte sie ernst nehmen, aber auch prüfen. Bei Inkassoforderungen per SMS im Zusammenhang mit beworbenen Gewinnspielen sind die Verbraucherzentralen skeptisch. Solche Forderungen sind oft unseriös. Wird eine Lastschrift mangels Kontodeckung zurückgewiesen, müssen Verbraucher dagegen die Kosten für das Eintreiben der offenen Forderung tragen, auch ohne vorherige Mahnung.
Nina: Ohne Mahnung, das wusste ich nicht. Und bei Energieschulden?
Martin: Dort bestehen laut den Verbraucherzentralen häufig weitere Zahlungsverpflichtungen. Die Forderungen der Versorger sind oft nur die Spitze des Eisberges. Wer in so eine Lage kommt, sollte früh Hilfe suchen, etwa bei einer Schuldnerberatung.
Nina: Gab es nicht auch ein Verfahren gegen eine Inkassofirma?
Martin: Ja. Der Verbraucherzentrale Bundesverband verklagte die EOS Investment GmbH, eine Tochter des Otto-Konzerns, wegen angeblich künstlich überhöhter Inkasso-Gebühren. Der Bundesgerichtshof wies die Klage aber ab. Nicht jede Beschwerde führt also zum Erfolg. Das zeigt, wie wichtig es ist, den Einzelfall zu prüfen.
Nina: Zu Familien gab es noch etwas, oder? Kinderzuschlag?
Martin: Der Kinderzuschlag wird zusätzlich zum Kindergeld an einkommensschwache Familien gezahlt. Er beträgt 2026 maximal 297 Euro, also genauso viel wie 2025. Bei steigenden Preisen heißt das: Die Summe bleibt gleich, die Kaufkraft kann trotzdem sinken. Beim BAföG hängt die Höhe vom Einkommen der Eltern und dem eigenen Vermögen der Studierenden ab.
Nina: Dann noch zur Krankenversicherung. Da gibt es immer wieder Fragen.
Martin: Die Verbraucherzentralen haben Ratgeber zu gesetzlicher und privater Versicherung. Ein Punkt: Private Versicherer informieren zum Jahreswechsel meist über steigende Beiträge. Das kann besonders ältere Versicherte belasten. Wer die Wahl zwischen gesetzlich und privat hat, etwa Selbstständige oder Angestellte mit höherem Einkommen, sollte das genau prüfen.
Nina: Und wenn die Kasse eine Leistung ablehnt oder sich ewig Zeit lässt?
Martin: Laut Patientenrechtegesetz müssen Krankenkassen Leistungsanträge innerhalb von drei Wochen nach Antragseingang entscheiden. Wird ein Gutachter gebraucht, verlängert sich die Frist auf fünf Wochen. Das ist hilfreich zu wissen, wenn man auf eine Entscheidung wartet.
Nina: Und die elektronische Patientenakte? Dazu hört man viel.
Martin: Seit Oktober 2025 müssen Praxen, Apotheken und Kliniken bestimmte Daten dort eintragen. Außerdem dürfen gesetzliche Krankenkassen nach dem Gesundheitsdatennutzungsgesetz Abrechnungsdaten auswerten, um mögliche Gesundheitsrisiken früh zu erkennen. Wer dazu Fragen hat, findet bei den Verbraucherzentralen Informationen.
Nina: Und im Urlaub? Viele denken, die Kasse zahlt überall.
Martin: Das stimmt nicht immer. Gesetzliche Kassen übernehmen im Ausland nur eingeschränkten oder gar keinen Schutz. Deshalb raten die Verbraucherzentralen zu einer privaten Reisekrankenversicherung. Ob das für einen selbst passt, hängt von der persönlichen Situation ab.
Nina: Gut. Dann fasst du bitte zusammen?
Martin: Gerne. Die Inflation ist im September auf 3,3 Prozent gestiegen, vor allem wegen Kraftstoffen und Heizöl. Die EZB hat den Leitzins auf 2,5 Prozent angehoben. Das macht Kredite und Anschlussfinanzierungen teurer, Sparen bringt etwas mehr Zinsen. Bei Bausparkassen lohnt der Blick auf Kontoentgelte. Und wer finanziell unter Druck gerät, sollte früh Beratung suchen. Bei Krankenversicherung zählen Fristen und Unterlagen.
Nina: Ich nehme mit: Zahlen im Blick behalten und lieber früh nachfragen, bevor es eng wird. Und eigene Verträge im Alltag öfter mal ansehen.
Martin: Genau. Das war keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung, jede Entscheidung hängt von der eigenen Situation ab. Wichtig noch: Dieser Podcast ist vollständig KI-generiert. Alle Quellen und Hintergründe findest du auf unserer Website. Danke fürs Zuhören, und bis zur nächsten Folge. Bleib informiert, triff gute Entscheidungen und behalte den Überblick.
Nina: Danke dir, Martin. Bis zum nächsten Mal, und alles Gute für euren Alltag.
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