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KI im echten Leben
Folge 1510.07.202612:10 KI-vertont

OpenAI unter Druck: Copyright-Streit, Atlas-Stopp und ChatGPT Work (10.07.2026)

Heute: OpenAI unter Druck – Atlas gestoppt, NYT wittert vertuschte Beweise und fordert Sanktionen, dazu ChatGPT Work als neue Super-App. Außerdem: sichere Messenger, günstige Vibe-Coding-Tools und lokale KI für alle.

Themen

In dieser Folge

10
  1. 01

    Kostenlose und günstige Vibe-Coding-Tools für Entwickler im Überblick

    Computerwoche

    Entwickler, die KI-gestützte Codegenerierung ausprobieren möchten, ohne dafür zu bezahlen, haben mit Tools wie Qwen Code, Gemini, OpenRouter, Cursor, Devin Desktop und Amp Free Fast mehrere kostenlose Optionen zur Verfügung. Der Artikel weist jedoch darauf hin, dass diese Lösungen nur zu Testzwecken geeignet sind, da bei kostenlosen oder günstigen Angeboten kein umfassender Datenschutz erwartet werden kann und sich die Tools zudem schnell weiterentwickeln oder bei hoher Auslastung instabil werden können. Für etwas mehr Leistungsumfang nennt der Beitrag zusätzlich kostengünstige Alternativen wie Z.ai, Chutes.ai, Synthetic und Cerebras, die bereits ab wenigen Dollar nutzbar sind.

    Original
  2. 02

    New York Times says OpenAI hid evidence in ChatGPT copyright trial

    Techcrunch AI

    News publishers say OpenAI hid tools and datasets that could identify copyrighted journalism in ChatGPT outputs, escalating their lawsuit with a new motion for sanctions.

    Original
  3. 03

    Westcon-Comstor setzt auf Teamplay statt Tempo: KI, Datenqualität und Partnerprogramm „Blueprint“

    IT Business

    Auf seiner Partnerkonferenz in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen betonte Westcon-Comstor die Bedeutung von Datenqualität, KI-Kompetenz und enger Zusammenarbeit im Channel. Führungskräfte wie Jens Gerken und Rene Klein hoben hervor, dass Geschwindigkeit und Komplexität im Markt nur durch Kooperation zwischen Herstellern, Distributoren und Partnern bewältigt werden können, wobei saubere Daten als Grundlage für Automatisierung und Skalierung gelten. Mit dem neuen Rahmenwerk „Blueprint“ will der Distributor Partner strategisch, vertrieblich und im Servicebereich unterstützen, um deren Wachstum nachhaltig zu beschleunigen und gemeinsam von den Chancen des KI-Booms zu profitieren.

    Original
  4. 04

    Kurswechsel: OpenAI stellt Atlas ein

    golem

    OpenAI beendet offenbar die Weiterentwicklung oder den Betrieb seines Projekts Atlas und vollzieht damit einen überraschenden Kurswechsel. Konkrete Details zu den Gründen und den Auswirkungen auf Nutzer werden im vorliegenden Artikeltext nicht genannt. Golem.de berichtet über die Entwicklung, ohne weitere inhaltliche Hintergründe zu liefern.

    Original
  5. 05

    Chatkontrolle: Welche Messenger noch sicher sind und welche nicht

    golem

    Der bereitgestellte Artikeltext enthält ausschließlich Cookie- und Datenschutzhinweise der Website Golem.de, jedoch keine inhaltlichen Informationen zum eigentlichen Thema der Chatkontrolle und der betroffenen Messenger-Dienste. Eine sachliche Zusammenfassung des journalistischen Inhalts ist daher anhand der vorliegenden Daten nicht möglich.

    Original
  6. 06

    KI-Urheberrechtsstreit: New York Times beantragt Sanktionen gegen OpenAI

    Heise

    Im laufenden Urheberrechtsstreit gegen OpenAI haben die New York Times und weitere Verlage bei einem US-Gericht Sanktionen gegen das Unternehmen beantragt, da es angeblich relevante Beweise zurückgehalten und das Gericht über seine technischen Durchsuchungsmöglichkeiten getäuscht habe. OpenAI soll bereits durchgeführte Suchen in Trainingsdaten und ChatGPT-Protokollen verschwiegen und Milliarden potenziell relevanter Unterhaltungen gelöscht oder komprimiert haben, wodurch sie für die Beweisaufnahme unauffindbar wurden. OpenAI weist die Vorwürfe zurück und verweist auf Datenschutz sowie das Fair-Use-Prinzip, während der Fall Teil einer wachsenden Zahl von Urheberrechtsklagen gegen KI-Unternehmen ist, die teils bereits zu Lizenzverträgen mit Medienhäusern geführt haben.

    Original
  7. 07

    Digitale Souveränität: Lokale KI für das GPU-Proletariat

    golem

    Der Artikel von Golem.de behandelt laut Titel das Thema lokaler KI-Lösungen für Nutzer mit begrenzter Grafikkarten-Hardware im Kontext digitaler Souveränität. Der eigentliche Inhalt des Artikels ist jedoch nicht abrufbar, da die vorliegende Seite ausschließlich Cookie- und Tracking-Hinweise von Golem.de enthält. Eine inhaltliche Zusammenfassung der eigentlichen Berichterstattung zu lokalen KI-Anwendungen ist auf dieser Grundlage nicht möglich.

    Original
  8. 08

    OpenAI startet ChatGPT Work: Neuer Agent vereint Chat, Codex und GPT-5.6 zur Super-App

    t3n

    OpenAI hat mit ChatGPT Work einen neuen Agenten vorgestellt, der die Fähigkeiten von ChatGPT, dem Coding-Tool Codex und dem neuen Modell GPT-5.6 kombiniert, um app- und geräteübergreifend komplexe Arbeitsaufträge wie Berichte, Präsentationen oder Kampagnen-Workflows selbstständig auszuführen. Mit nur einer Anfrage können Nutzer mehrstufige Projekte anstoßen, die der Agent über Stunden hinweg bearbeitet, wobei eine überarbeitete Desktop-App Chat, Work und Codex erstmals in einer einheitlichen Oberfläche zusammenführt. Der Rollout erfolgt zunächst für Pro-, Enterprise- und Edu-Nutzer, weitere Abo-Stufen folgen in Kürze, während GPT-5.6 samt Varianten wie Sol, Terra und Luna sowie die Sprachmodellfamilie GPT-Live die technische Grundlage für diese erweiterten Funktionen bilden.

    Original
  9. 09

    I knew being a single mother was going to be a challenge. The kindness of others, including my boss, made it manageable.

    Business Insider

    Jamilah Lemieux. Courtesy of Aria Askari via Jamilah Lemieux. Jamilah Lemieux is a writer, editor, public speaker, and a former senior editor at Ebony.

    Original
  10. 10

    OpenAI und Jony Ive: Warum ein Gerät ohne Bildschirm schwer zu verkaufen sein wird

    Business Insider

    OpenAI arbeitet Berichten zufolge mit Designer Jony Ive an einem neuen, bildschirmlosen Gerät, das vermutlich per Sprache bedient wird – passend dazu hat OpenAI kürzlich auch die Sprachsteuerung von ChatGPT verbessert. Der Autor argumentiert jedoch, dass Bildschirme für die meisten Nutzer kein notwendiges Übel, sondern der eigentliche Zweck ihrer Geräte seien, da Menschen sie hauptsächlich zum Ansehen von Videos, Chats und Inhalten nutzen. Zwar gebe es plausible Gründe für Tech-Firmen, bildschirmlose Geräte zu entwickeln – etwa der von Apple und Google dominierte Smartphone-Markt sowie die Hoffnung, Nutzer von übermäßiger Bildschirmzeit zu befreien –, doch angesichts des massiven Video- und Datenkonsums auf Mobilgeräten erscheine ein echter Verzicht auf Bildschirme höchst unwahrscheinlich.

    Original
FAQ

Häufige Fragen

Welche kostenlosen Vibe-Coding-Tools stehen Entwicklern derzeit zur Verfügung?

Zu den kostenlosen Optionen zählen Qwen Code, Gemini, OpenRouter, Cursor, Devin Desktop und Amp Free Fast. Diese eignen sich vor allem zum Testen, da sie nicht den vollen Datenschutz- und Stabilitätsstandard kostenpflichtiger Lösungen bieten.

Welche günstigen, aber leistungsfähigeren Alternativen gibt es für Vibe-Coding?

Für etwas mehr Leistung und Zuverlässigkeit nennt der Beitrag Z.ai, Chutes.ai, Synthetic und Cerebras, die bereits ab wenigen Dollar pro Monat nutzbar sind.

Warum hat die New York Times einen Sanktionsantrag gegen OpenAI gestellt?

Die NYT und weitere Verlage werfen OpenAI vor, im Urheberrechtsprozess relevante Beweise – darunter durchgeführte Datensuchen und Milliarden von ChatGPT-Konversationen – zurückgehalten oder gelöscht zu haben, um die Beweisaufnahme zu erschweren. OpenAI weist die Vorwürfe zurück und verweist auf Datenschutz und das Fair-Use-Prinzip.

Was ist das Ziel des neuen Westcon-Comstor-Programms „Blueprint“?

„Blueprint“ soll Channel-Partner strategisch, vertrieblich und im Service unterstützen, um deren Wachstum im Zuge des KI-Booms zu beschleunigen. Der Distributor setzt dabei auf Datenqualität und enge Zusammenarbeit statt reines Tempo im Markt.

Was ist über die Einstellung von OpenAIs Projekt Atlas bekannt?

OpenAI beendet offenbar Weiterentwicklung oder Betrieb von Atlas, was einen überraschenden Kurswechsel darstellt. Konkrete Gründe oder Auswirkungen auf Nutzer wurden bislang nicht veröffentlicht.

Vollständiges Transkript

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Lukas: Herzlich willkommen zu KI im echten Leben. Ich bin Lukas, und wie immer sitzt mir gegenüber Clara, die bei uns den Praxis-Check macht und immer genau hinschaut, was von den ganzen KI-Meldungen eigentlich im Alltag ankommt.

Clara: Genau, und heute haben wir wieder einen bunten Strauß an Themen. Von kostenlosen Coding-Tools bis zu einem Urheberrechtsstreit, der gerade richtig eskaliert.

Lukas: Fangen wir mit was Praktischem an. Die Computerwoche hat einen Überblick über kostenlose und günstige Vibe-Coding-Tools gemacht. Also Tools wie Qwen Code, Gemini, Cursor, Devin Desktop, mit denen Entwickler KI-gestützt Code schreiben können, ohne viel Geld auszugeben.

Clara: Vibe-Coding, das Wort mag ich ja eigentlich nicht besonders [laughs]. Aber okay, was heißt das konkret? Ich sag einfach, was ich will, und die KI baut mir den Code?

Lukas: So ungefähr, ja. Du beschreibst in natürlicher Sprache, was die Anwendung tun soll, und das Tool generiert den passenden Code dazu, oft direkt mit Vorschlägen zur Struktur und den Bibliotheken.

Clara: Und der Artikel warnt ja selbst davor, dass man das nur zum Testen nutzen sollte. Kein umfassender Datenschutz, die Tools ändern sich ständig, werden bei viel Traffic instabil. Das klingt für mich nicht nach etwas, worauf ein Unternehmen ernsthaft aufbauen sollte.

Lukas: Stimmt, aber als Einstieg finde ich das interessant. Gerade für Einzelentwickler oder kleine Teams, die erstmal ausprobieren wollen, ob so ein Workflow überhaupt zu ihnen passt, bevor sie in kostenpflichtige Lösungen investieren.

Clara: Das leuchtet mir ein. Also eher Testballon als Produktionsumgebung. Und für alle, die dann mehr wollen, gibt's ja die günstigen Alternativen wie Z.ai oder Cerebras, die schon für ein paar Dollar mehr Leistung bieten.

Lukas: Genau, und das zeigt auch, wie schnell sich dieser Markt ausdifferenziert. Es gibt nicht mehr nur die großen Namen, sondern eine ganze Preis- und Leistungsstaffelung darunter.

Clara: Mhm, ich finde das gut für die Praxis. Man muss halt wissen, wofür man's einsetzt. Code für ein Hobbyprojekt, klar, warum nicht kostenlos testen. Aber sobald sensible Firmendaten involviert sind, würde ich da vorsichtig sein.

Lukas: Absolut. Kommen wir zu einem Thema, das gerade richtig Fahrt aufnimmt. Der Rechtsstreit zwischen der New York Times und OpenAI. Techcrunch und Heise berichten beide darüber, dass die Times jetzt Sanktionen beantragt hat.

Clara: Das ist schon ein ziemlich heftiger Vorwurf. Es geht ja nicht nur darum, ob ChatGPT mit urheberrechtlich geschütztem Material trainiert wurde, sondern darum, dass OpenAI angeblich Beweise zurückgehalten hat.

Lukas: Genau, laut Heise sollen bereits durchgeführte Suchen in den Trainingsdaten und in ChatGPT-Protokollen verschwiegen worden sein. Und es geht um Milliarden von Unterhaltungen, die gelöscht oder komprimiert wurden, wodurch sie für die Beweisaufnahme quasi unauffindbar sind.

Clara: Milliarden Unterhaltungen, das ist ja eine Hausnummer. Wenn das stimmt, ist das kein kleines Versehen mehr, sondern sieht schon nach einer bewussten Verschleierung aus.

Lukas: OpenAI weist die Vorwürfe natürlich zurück und verweist auf Datenschutz und das Fair-Use-Prinzip. Das ist ja das klassische Argument, mit dem viele KI-Firmen bisher durchgekommen sind.

Clara: Aber Datenschutz als Ausrede zu nehmen, um Beweise nicht offenzulegen, das wirkt schon widersprüchlich. Wenn man wirklich nichts zu verbergen hat, warum dann nicht einfach transparent zeigen, welche Suchmöglichkeiten man technisch hat?

Lukas: Das ist der Punkt, den auch die Verlage machen. Es geht nicht nur um den Inhalt der Daten, sondern darum, dass das Gericht offenbar über die technischen Möglichkeiten getäuscht wurde, überhaupt gezielt nach solchen Inhalten zu suchen.

Clara: Für mich als Anwenderin heißt das im Grunde: Ich sollte mir schon bewusst sein, dass meine Chats irgendwo gespeichert werden, egal was in den Nutzungsbedingungen steht. Das relativiert die ganze Debatte um Datenschutz bei diesen Tools nochmal.

Lukas: Ein guter Punkt. Und dieser Fall ist ja auch nur einer von vielen Urheberrechtsklagen gegen KI-Unternehmen. Manche davon haben ja schon zu Lizenzverträgen mit Medienhäusern geführt.

Clara: Also durchaus mit realem Ausgang für die Praxis. Wenn Verlage ihre Inhalte lizenzieren, merken wir das am Ende vielleicht auch an dem, was uns ChatGPT künftig zu aktuellen Nachrichten sagen kann oder nicht sagen darf.

Lukas: Genau. Wechseln wir mal die Ebene, weg vom Gerichtssaal, rein in den Mittelstand. Westcon-Comstor hat auf seiner Partnerkonferenz in der Veltins-Arena ein neues Programm vorgestellt, Blueprint heißt das.

Clara: Klingt erstmal nach Buzzword-Bingo, ehrlich gesagt [laughs]. Was steckt konkret dahinter?

Lukas: Im Kern geht es darum, Partner im Channel-Geschäft strategisch und vertrieblich zu unterstützen, damit sie vom KI-Boom profitieren können. Die Führungskräfte betonen vor allem, dass saubere Daten die Grundlage für Automatisierung und Skalierung sind.

Clara: Das ist eigentlich der Satz, den ich in fast jeder KI-Debatte höre, und der wird oft überhört. Ohne gute Datenqualität bringt dir die beste KI-Anwendung gar nichts. Das ist wie ein Auto ohne Sprit.

Lukas: Genau, und viele mittelständische Unternehmen unterschätzen das. Sie wollen sofort ein KI-Tool einführen, ohne vorher ihre Datenbasis aufzuräumen.

Clara: Ich erlebe das oft bei kleineren Firmen im Bekanntenkreis. Alle wollen KI, aber wenn du fragst, wo eigentlich die Kundendaten liegen, kommt oft nur ein Schulterzucken. Da nützt dir kein Blueprint der Welt.

Lukas: Deswegen finde ich den Ansatz nachvollziehbar, dass Westcon-Comstor auf Kooperation statt auf reines Tempo setzt. Also nicht einfach ein Tool draufsetzen, sondern erstmal mit Herstellern und Partnern gemeinsam die Basis schaffen.

Clara: Teamplay statt Tempo, das ist zumindest ein realistischerer Ansatz als das übliche, alles muss jetzt sofort KI-fähig sein. Ob das am Ende wirklich hilft, werden wir wohl erst in ein, zwei Jahren sehen, wenn die ersten Partner Ergebnisse zeigen.

Lukas: Stimmt, das ist eher eine Entwicklung, die man beobachten muss. Kommen wir zu etwas, das mich ehrlich überrascht hat. Golem berichtet, dass OpenAI sein Projekt Atlas einstellt.

Clara: Warte, Atlas? Ich muss gestehen, ich hab davon noch nicht viel gehört. Was war das nochmal genau?

Lukas: Der Artikel selbst gibt da leider wenig Details, es wird nur klar, dass OpenAI die Weiterentwicklung oder den Betrieb offenbar beendet. Also ein überraschender Kurswechsel, ohne dass die genauen Gründe genannt werden.

Clara: Das ist schon typisch für diese Branche gerade, oder? Ständig werden neue Projekte angekündigt, und ein paar Monate später verschwinden sie wieder, ohne große Erklärung.

Lukas: Genau das ist auch mein Eindruck. Man merkt, wie schnell sich diese Firmen intern neu ausrichten, je nachdem, was gerade Priorität hat oder wo mehr Ressourcen investiert werden.

Clara: Für uns als Nutzer ist das schon ein bisschen frustrierend. Man gewöhnt sich gar nicht erst an ein Tool, und schon ist es wieder weg oder wird durch etwas Neues ersetzt. Das erschwert es, wirklich stabile Workflows aufzubauen.

Lukas: Ein guter Übergang eigentlich zum nächsten Thema, denn OpenAI hat parallel etwas ganz Neues gestartet. ChatGPT Work heißt der neue Agent, der laut t3n Chat, Codex und das neue Modell GPT-5.6 kombiniert.

Clara: Okay, das klingt jetzt nach der nächsten Super-App. Was kann das konkret, was ChatGPT bisher nicht konnte?

Lukas: Die Idee ist, dass du mit nur einer Anfrage komplexe, mehrstufige Arbeitsaufträge anstoßen kannst, etwa einen kompletten Bericht oder eine Kampagne, und der Agent arbeitet das dann über Stunden hinweg eigenständig ab, app- und geräteübergreifend.

Clara: Stunden eigenständig arbeiten, das klingt beeindruckend, aber auch riskant. Wer kontrolliert denn, was der Agent währenddessen macht? Wenn der stundenlang alleine werkelt, kann da doch auch ordentlich was schiefgehen.

Lukas: Das ist tatsächlich die spannende Frage. Bisher ist der Rollout ja auch erstmal auf Pro-, Enterprise- und Edu-Nutzer beschränkt, also eher ein vorsichtiger Testlauf mit zahlenden Kunden, bevor es in die Breite geht.

Clara: Das macht Sinn. Ich würde sowas als Selbstständige auch nicht sofort auf komplett automatisch stellen. Eher erstmal an kleineren, klar umrissenen Aufgaben testen, bevor ich dem Ding eine ganze Kampagne überlasse.

Lukas: Genau, und interessant ist auch, dass eine überarbeitete Desktop-App Chat, Work und Codex erstmals in einer einheitlichen Oberfläche zusammenführt. Also weniger Tool-Wechsel, mehr alles an einem Ort.

Clara: Das klingt zumindest praktisch für den Alltag. Wenn ich nicht mehr zwischen fünf verschiedenen Fenstern hin und her springen muss, ist das schon ein echter Produktivitätsgewinn, unabhängig vom Hype drumherum.

Lukas: Zum Abschluss noch ein Blick auf etwas, das eher Zukunftsmusik ist. Business Insider hat berichtet, dass OpenAI mit Designer Jony Ive an einem bildschirmlosen Gerät arbeitet, das per Sprache bedient wird.

Clara: Ein Gerät ohne Bildschirm, das soll sich verkaufen? Ich bin da ehrlich skeptisch. Die meisten Leute nutzen ihr Handy doch gerade zum Ansehen von Videos und Inhalten, nicht nur zum Sprechen.

Lukas: Genau das ist auch der Einwand im Artikel. Der Autor argumentiert, dass Bildschirme für viele nicht ein notwendiges Übel sind, sondern der eigentliche Zweck ihrer Geräte.

Clara: Da stimme ich total zu. Sprachsteuerung ist super für bestimmte Aufgaben, kurz was nachfragen, einen Timer stellen, aber wer schaut sich abends noch einen Film über reine Sprachausgabe an? Das ergibt keinen Sinn.

Lukas: Andererseits gibt's ja auch nachvollziehbare Gründe, warum Firmen sowas ausprobieren. Der Smartphone-Markt wird von Apple und Google dominiert, da wäre ein ganz neues Gerätekonzept ein Weg, diesem Duopol zu entkommen.

Clara: Verstehe ich, aber ob das beim Nutzer wirklich ankommt, ist eine andere Frage. Ich glaube, angesichts wie viel Video- und Datenkonsum heute auf Mobilgeräten läuft, ist ein echter Verzicht auf Bildschirme eher unwahrscheinlich.

Lukas: Das sehe ich ähnlich. Aber spannend bleibt es trotzdem zu beobachten, in welche Richtung sich solche Hardware-Experimente entwickeln, gerade wenn Leute wie Jony Ive daran mitarbeiten.

Clara: Auf jeden Fall. Es zeigt zumindest, dass die großen KI-Player nicht nur an Software, sondern auch an ganz neuen Interaktionsformen experimentieren, auch wenn nicht jedes Experiment am Ende im Alltag ankommt.

Lukas: Fassen wir zusammen. Wir hatten heute vom praktischen Einstieg mit kostenlosen Coding-Tools bis zum eskalierenden Urheberrechtsstreit zwischen der New York Times und OpenAI ein breites Spektrum. Dazu den Mittelstand mit Blueprint, das überraschende Ende von Atlas, den neuen Agenten ChatGPT Work und einen Ausblick auf mögliche neue Hardware.

Clara: Mein Fazit ist wie so oft: Vieles davon ist spannend, aber man sollte genau hinschauen, was wirklich schon alltagstauglich ist und was noch Testphase, Ankündigung oder reines Zukunftsdenken ist. Nicht jede Meldung heißt gleich, dass sich morgen unser Arbeitsalltag ändert.

Lukas: Ein gutes Schlusswort. Danke euch fürs Zuhören, wir hören uns nächste Woche wieder bei KI im echten Leben.

Clara: Bis dann, und bleibt kritisch beim Ausprobieren!

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